From Dusk Till Dawn (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von FloVi
Wehe wenn es dunkel wird
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
SPOILERWARNUNG: Da der Film schon älter ist, erlaube ich mir hier Details zu verraten, die einem Erstzuschauer einige Überraschungen verderben könnten. Wer den Film also noch nicht gesehen hat, sollte besser auf eine andere Rezension ausweichen.
Inhalt
======
Die Brüder Seth und Richard Gecko haben sich mit ihrem brutalen Banküberfall, bei dem gleich mehrere Gesetzeshüter dran glauben mussten, recht zügig ganz oben auf die Liste der meistgesuchten Verbrecher gesetzt. Auf ihrer Flucht nach Mexiko werden sie von Polizisten aus dem ganzen Land gejagt, und die können es kaum erwarten, das Brüderpaar vor den Lauf ihRer Waffe zu bekommen.
Um in bestimmten Situationen ein adäquates Druckmittel zu haben, reisen die Geckos mit einer Geisel im Kofferraum. Der mental labile Richard nutzt den Aufenthalt in einem Motel jedoch dazu, die Bankangestellte brutal abzuschlachten. Seth, selbst nicht gerade zimperlich, betrachtet Gewalt immer nur als Mittel zum Zweck, weshalb ihm die (für ihn) nicht nachvollziehbaren Austicker seines Bruders gegen den Strich gehen. Außerdem hat er jetzt ein logistisches Problem, denn neue Geiseln müssen her und die ländliche Gegend schwappt nicht gerade vor Opfer über. Da kommt ihm eine mit Wohnmobil reisende Familie, die aus dem Vater und zwei Teenagern besteht, gerade recht. Er requiriert das Fahrzeug samt Passagieren und zwingt sie zur Weiterfahrt zum Titty Twister, einer Bar hinter der mexikanischen Grenze, die als Treffpunkt mit einem Fluchthelfer dienen soll. Während der Fahrt bekommen wir einige Einblicke in das Seelenleben der Reisegruppe und erfahren beispielsweise dass der Vater, Jacob Fuller, ein Priester ist, der durch den Tod seiner Frau den Glauben an Gott verloren hat.
Als sie die Bar (nach einem Moment äußerster Spannung an der Grenze) endlich erreichen, hat sich eine fast normale Beziehung entwickelt. Seth scheint sein Verprechen die Familie unbehelligt ziehen zu lassen, wenn er sein Ziel erreicht hat, halten zu wollen und so warten sie gemeinsam in der *from dusk till dawn* (von der Dämmerung bis zum Morgengrauen) geöffneten Kneipe auf den Kontaktmann Carlos.
Die Geckos fühlen sich im Titty Twisters sauwohl. Das Publikum setzt sich aus Truckern und Bikern zusammen, auf den Tischen und in Nischen tanzen halbnackte Mädels und alle können das relativ stressfrei genießen.
Doch dann nimmt das Grauen seinen Lauf, denn die gesamte Belegschaft des Lokals entpuppen sich plötzlich als monströse Vampire. Der Eingang wird versperrt und die Besucher des Etablissements werden jetzt selbst Bestandteil der Speise- und Getränkekarte.
Dieses Mal ergeben sich aber zumindest einige der *Beutetiere* nicht so einfach in die Opferrole und setzen sich effektiv zur Wehr. Es folgt ein Schlachtfest erster Güte und die Vampire ziehen den Kürzeren. Am Ende stehen lediglich noch unsere neuen Freunde (vorläufig abgesehen von Richard Gecko) und zwei weitere Gäste, sowie die ebenfalls aus Wiedergängern bestehende Band. Als diese schließlich der Vollständigkeit halber auch vernichtet werden soll, wissen die Profis wann ein Gig zu Ende ist und lösen sich freiwillig in Rauch auf.
In der folgenden Gruppentherapie-Sitzung diskutieren die Zwangsverbündeten über ihre Situation und beschließen als erfahrene Vampirfilmgucker auch die gebissenen Menschen zu pfählen und so eine Auferstehung zu verhindern.
Beinahe leiten sie diese Prävention zu spät ein und einer der Recken wird auch prompt verletzt, verheimlicht dies aber vor den anderen. Und als ob diese Laus im Pelz noch nicht genug wäre, sammeln sich vor den Türen der Menschenfalle auch noch hunderte von Fledermäusen, ganz eindeutig weitere Mitglieder des vampirischen Familienunternehmens.
Nun müssen sich die Helden also auf die zweite Angriffswelle vorbereiten, ein Sieg scheint auf Grund der schieren Übermacht des Gegners aussichtslos, wäre da nicht die Geheimwaffe Jacob, der als Priester immerhin aus gewöhnlichem Leitungswasser gewihtes H2O herstellen kann. Und da die Öffnungszeiten des Titty Twister darauf schließen lassen, dass an der Sonnenallergie von Vampiren etwas dran ist, muss man wohl nur bis zum Tagesanbruch durchhalten. Das sollte ja wohl zu schaffen sein, oder?
Stab und Besetzung
==================
Mit diesem Film festigte Robert Rodriguez endgültig seinen Ruf als Kult-Filmer. Bislang wurde er bestenfalls als Geheimtipp gehandelt, basierend auf dem Achtungserfolg seines very, very Low Budget-Films El Mariachi und des (für Hollywood-Verhältnisse immer noch sehr preiswerten) Nachfolgers Desperado mit Antonio Banderas. Dreißigjährig drehte der Texaner 1998 den hier besprochenen Film nach einem Drehbuch seines Kumpels Quentin Tarantino und dem Genre-Allrounder Robert Kurtzman (Allrounder ist wirklich nicht untertrieben, denn obwohl von Hause aus Künstler in Sachen Effekt-Masken, war er auch schon als Regisseur, Darsteller, Produzent und eben Drehbuchschreiber aktiv).
Harvey Keitels Fähigkeiten als Schauspieler stehen absolut außer Frage und so richtig wohl scheint sich der Charakterdarsteller auch nicht zu fühlen. Dennoch ist seine Leistung über jeden Zweifel erhaben und als Kontrapunkt zu den stereotypen Gangstern ein echtes Plus.
Für George Clooney war FDTD der Durchbruch im Kino, nachdem er sich als Kinderarzt Doug Ross in der TV-Serie *ER* (Emergency Room) bereits eine große Fangemeinde erarbeitet hat. Seine Darstellung des zuweilen brutalen und eiskalten Richard Gecko spielt er sichtbarer Wonne und schafft auch die charmanten Seiten der Figur mit abslouter Leichtigkeit.
Vor allem das Verhältnis zwischen den Figuren Jacob und Seth tragen den Film in seinem ertsen Teil. Ohne sie und den durchgeknallten Richard wäre der Roadmovie-Strang nach dem Eröffnungsknall in fade Belanglosigkeit abgerutscht. Überhaupt liefert Quentin Trantino als psychopathischer Teil des Brüder-Gespanns seine meiner Ansicht beste Arbeit als Darsteller ab.
Der Rest des Ensembles passt hervorragend in das Gesamtbild, vor allem Juliette Lewis weiß sich immer wieder zu behaupten. Echte Bonmots sind die Auftritte von Cheech Marin, der hier völlig zusammenhanglos gleich drei kleine aber wichtige Rollen innehat. Nicht zu vergessen natürlich Danny Trejo als Barkeeper, Tom *Sex Machine* Savini, Black Exploitation-Star Fred Williamson und die sensationelle Selma Hayek, die als Vampir-Queen Santanico Pandemonium einen atemberaubenden Schlangentanz und eine ziemlich schleimige Sterbeszene zum Besten gibt.
Die Musik von Graeme Revell passt sich in jeder Situation hervorragend an und schafft auch den krassen Wechsel vom Flucht- zum Vampirslasher-Film problemlos, unterstüzt von Titeln der Kultrocker ZZ Top. Natürlich muss auch die Band Titio & Tarantula erwähnt werden, die mit dem Film ihren musikalischen Siegeszug antrat und auch in Deutschland zu dem Geheimtipp schlechthin wurde.
Bei den Spezialeffekten mausern sich vor allem die zahlreichen Vampirmasken zu den heimlichen Stars des Film. Ähnlich wie bei Buffy können die Vampire recht normal aussehen, ein wenig Morphing-Action sorgt dann dafür, dass sie sich auch gesichtsmäßig als Blutsauger outen.
Meinung
=======
Wer bis jetzt noch nicht rauslesen konnte, dass ich diesen Film einfach nur grandios finde, dem kann ich es kaum noch deutlicher mitteilen. Anfangs wie ein Trittbrettfahrer von Naural Born Killers wirkend, beweist die Story mit dem knallharten Wechsel zum Vampir-Splatter ihre Eigenständigkeit. Das Massaker an Mensch und Monster im letzten Drittel ist derart überzogen dargestellt, dass ich mich gefragt habe, ob wirklich eine seperate FSK 16-Fassung notwendig war. Comichaft und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors wurde die Brutalität zu einem großen Teil kompensiert, so dass die ganze Gewalt zwar unübersehbar vorhanden, doch insgesamt beinahe nebensächlich wirkte.
Richtig beeindruckend ist die für Filme dieser Art eher ungewöhnlich hohe schauspielerische Qualität, weniger überraschend dagegen die absolut stilsichere Inszenierung. Das eigentliche Geheimnis des Erfolges (schon am Startwochenende hat der Film in den USA die Hälfte seines 20 Mio. $-Budgets wieder eingespielt) ist für mich aber der unglaubliche Dialogwitz zwischen all der abstrusen und doch glaubwürdig wirkenden Action.
Fazit
=====
Genre-Hasser werden sicher nicht bekehrt, doch wer auch nur die geringste Affinität zu dieser Art Film hat, wird ihn einfach nur lieben.
Steckbrief
==========
From Dusk Till Dawn
USA 1998, ca. 104 Minuten (FSK 18) bzw. 87 Minuten (FSK 16)
Regie: Robert Rodriguez
Darsteller (Rolle)
---------------------------
George Clooney (Seth Gecko)
Quentin Tarantino (Richard Gecko)
Harvey Keitel (Jacob Fuller)
Juliette Lewis (Kate Fuller)
Ernest Liu (Scott Fuller)
Salma Hayek (Santanico Pandemonium)
Cheech Marin (Zollbeamter/Anheizer/Carlos)
Danny Trejo (Barkeeper)
Tom Savini (Sex Machine)
Fred Williamson (Frost)
Michael Parks (Texas Ranger)
DVD (RC 2)
-----------
BMG
1,85:1 (16:9)
DD 5.1
Deutsche Untertitel (in der engl. Sprachfassung nicht ausblendbar)
160 Minuten Bonusmaterial
u.a. *Full Tilt Boogie*, eine hervorragende einstündige Doku zum Film.
Inhalt
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Die Brüder Seth und Richard Gecko haben sich mit ihrem brutalen Banküberfall, bei dem gleich mehrere Gesetzeshüter dran glauben mussten, recht zügig ganz oben auf die Liste der meistgesuchten Verbrecher gesetzt. Auf ihrer Flucht nach Mexiko werden sie von Polizisten aus dem ganzen Land gejagt, und die können es kaum erwarten, das Brüderpaar vor den Lauf ihRer Waffe zu bekommen.
Um in bestimmten Situationen ein adäquates Druckmittel zu haben, reisen die Geckos mit einer Geisel im Kofferraum. Der mental labile Richard nutzt den Aufenthalt in einem Motel jedoch dazu, die Bankangestellte brutal abzuschlachten. Seth, selbst nicht gerade zimperlich, betrachtet Gewalt immer nur als Mittel zum Zweck, weshalb ihm die (für ihn) nicht nachvollziehbaren Austicker seines Bruders gegen den Strich gehen. Außerdem hat er jetzt ein logistisches Problem, denn neue Geiseln müssen her und die ländliche Gegend schwappt nicht gerade vor Opfer über. Da kommt ihm eine mit Wohnmobil reisende Familie, die aus dem Vater und zwei Teenagern besteht, gerade recht. Er requiriert das Fahrzeug samt Passagieren und zwingt sie zur Weiterfahrt zum Titty Twister, einer Bar hinter der mexikanischen Grenze, die als Treffpunkt mit einem Fluchthelfer dienen soll. Während der Fahrt bekommen wir einige Einblicke in das Seelenleben der Reisegruppe und erfahren beispielsweise dass der Vater, Jacob Fuller, ein Priester ist, der durch den Tod seiner Frau den Glauben an Gott verloren hat.
Als sie die Bar (nach einem Moment äußerster Spannung an der Grenze) endlich erreichen, hat sich eine fast normale Beziehung entwickelt. Seth scheint sein Verprechen die Familie unbehelligt ziehen zu lassen, wenn er sein Ziel erreicht hat, halten zu wollen und so warten sie gemeinsam in der *from dusk till dawn* (von der Dämmerung bis zum Morgengrauen) geöffneten Kneipe auf den Kontaktmann Carlos.
Die Geckos fühlen sich im Titty Twisters sauwohl. Das Publikum setzt sich aus Truckern und Bikern zusammen, auf den Tischen und in Nischen tanzen halbnackte Mädels und alle können das relativ stressfrei genießen.
Doch dann nimmt das Grauen seinen Lauf, denn die gesamte Belegschaft des Lokals entpuppen sich plötzlich als monströse Vampire. Der Eingang wird versperrt und die Besucher des Etablissements werden jetzt selbst Bestandteil der Speise- und Getränkekarte.
Dieses Mal ergeben sich aber zumindest einige der *Beutetiere* nicht so einfach in die Opferrole und setzen sich effektiv zur Wehr. Es folgt ein Schlachtfest erster Güte und die Vampire ziehen den Kürzeren. Am Ende stehen lediglich noch unsere neuen Freunde (vorläufig abgesehen von Richard Gecko) und zwei weitere Gäste, sowie die ebenfalls aus Wiedergängern bestehende Band. Als diese schließlich der Vollständigkeit halber auch vernichtet werden soll, wissen die Profis wann ein Gig zu Ende ist und lösen sich freiwillig in Rauch auf.
In der folgenden Gruppentherapie-Sitzung diskutieren die Zwangsverbündeten über ihre Situation und beschließen als erfahrene Vampirfilmgucker auch die gebissenen Menschen zu pfählen und so eine Auferstehung zu verhindern.
Beinahe leiten sie diese Prävention zu spät ein und einer der Recken wird auch prompt verletzt, verheimlicht dies aber vor den anderen. Und als ob diese Laus im Pelz noch nicht genug wäre, sammeln sich vor den Türen der Menschenfalle auch noch hunderte von Fledermäusen, ganz eindeutig weitere Mitglieder des vampirischen Familienunternehmens.
Nun müssen sich die Helden also auf die zweite Angriffswelle vorbereiten, ein Sieg scheint auf Grund der schieren Übermacht des Gegners aussichtslos, wäre da nicht die Geheimwaffe Jacob, der als Priester immerhin aus gewöhnlichem Leitungswasser gewihtes H2O herstellen kann. Und da die Öffnungszeiten des Titty Twister darauf schließen lassen, dass an der Sonnenallergie von Vampiren etwas dran ist, muss man wohl nur bis zum Tagesanbruch durchhalten. Das sollte ja wohl zu schaffen sein, oder?
Stab und Besetzung
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Mit diesem Film festigte Robert Rodriguez endgültig seinen Ruf als Kult-Filmer. Bislang wurde er bestenfalls als Geheimtipp gehandelt, basierend auf dem Achtungserfolg seines very, very Low Budget-Films El Mariachi und des (für Hollywood-Verhältnisse immer noch sehr preiswerten) Nachfolgers Desperado mit Antonio Banderas. Dreißigjährig drehte der Texaner 1998 den hier besprochenen Film nach einem Drehbuch seines Kumpels Quentin Tarantino und dem Genre-Allrounder Robert Kurtzman (Allrounder ist wirklich nicht untertrieben, denn obwohl von Hause aus Künstler in Sachen Effekt-Masken, war er auch schon als Regisseur, Darsteller, Produzent und eben Drehbuchschreiber aktiv).
Harvey Keitels Fähigkeiten als Schauspieler stehen absolut außer Frage und so richtig wohl scheint sich der Charakterdarsteller auch nicht zu fühlen. Dennoch ist seine Leistung über jeden Zweifel erhaben und als Kontrapunkt zu den stereotypen Gangstern ein echtes Plus.
Für George Clooney war FDTD der Durchbruch im Kino, nachdem er sich als Kinderarzt Doug Ross in der TV-Serie *ER* (Emergency Room) bereits eine große Fangemeinde erarbeitet hat. Seine Darstellung des zuweilen brutalen und eiskalten Richard Gecko spielt er sichtbarer Wonne und schafft auch die charmanten Seiten der Figur mit abslouter Leichtigkeit.
Vor allem das Verhältnis zwischen den Figuren Jacob und Seth tragen den Film in seinem ertsen Teil. Ohne sie und den durchgeknallten Richard wäre der Roadmovie-Strang nach dem Eröffnungsknall in fade Belanglosigkeit abgerutscht. Überhaupt liefert Quentin Trantino als psychopathischer Teil des Brüder-Gespanns seine meiner Ansicht beste Arbeit als Darsteller ab.
Der Rest des Ensembles passt hervorragend in das Gesamtbild, vor allem Juliette Lewis weiß sich immer wieder zu behaupten. Echte Bonmots sind die Auftritte von Cheech Marin, der hier völlig zusammenhanglos gleich drei kleine aber wichtige Rollen innehat. Nicht zu vergessen natürlich Danny Trejo als Barkeeper, Tom *Sex Machine* Savini, Black Exploitation-Star Fred Williamson und die sensationelle Selma Hayek, die als Vampir-Queen Santanico Pandemonium einen atemberaubenden Schlangentanz und eine ziemlich schleimige Sterbeszene zum Besten gibt.
Die Musik von Graeme Revell passt sich in jeder Situation hervorragend an und schafft auch den krassen Wechsel vom Flucht- zum Vampirslasher-Film problemlos, unterstüzt von Titeln der Kultrocker ZZ Top. Natürlich muss auch die Band Titio & Tarantula erwähnt werden, die mit dem Film ihren musikalischen Siegeszug antrat und auch in Deutschland zu dem Geheimtipp schlechthin wurde.
Bei den Spezialeffekten mausern sich vor allem die zahlreichen Vampirmasken zu den heimlichen Stars des Film. Ähnlich wie bei Buffy können die Vampire recht normal aussehen, ein wenig Morphing-Action sorgt dann dafür, dass sie sich auch gesichtsmäßig als Blutsauger outen.
Meinung
=======
Wer bis jetzt noch nicht rauslesen konnte, dass ich diesen Film einfach nur grandios finde, dem kann ich es kaum noch deutlicher mitteilen. Anfangs wie ein Trittbrettfahrer von Naural Born Killers wirkend, beweist die Story mit dem knallharten Wechsel zum Vampir-Splatter ihre Eigenständigkeit. Das Massaker an Mensch und Monster im letzten Drittel ist derart überzogen dargestellt, dass ich mich gefragt habe, ob wirklich eine seperate FSK 16-Fassung notwendig war. Comichaft und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors wurde die Brutalität zu einem großen Teil kompensiert, so dass die ganze Gewalt zwar unübersehbar vorhanden, doch insgesamt beinahe nebensächlich wirkte.
Richtig beeindruckend ist die für Filme dieser Art eher ungewöhnlich hohe schauspielerische Qualität, weniger überraschend dagegen die absolut stilsichere Inszenierung. Das eigentliche Geheimnis des Erfolges (schon am Startwochenende hat der Film in den USA die Hälfte seines 20 Mio. $-Budgets wieder eingespielt) ist für mich aber der unglaubliche Dialogwitz zwischen all der abstrusen und doch glaubwürdig wirkenden Action.
Fazit
=====
Genre-Hasser werden sicher nicht bekehrt, doch wer auch nur die geringste Affinität zu dieser Art Film hat, wird ihn einfach nur lieben.
Steckbrief
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From Dusk Till Dawn
USA 1998, ca. 104 Minuten (FSK 18) bzw. 87 Minuten (FSK 16)
Regie: Robert Rodriguez
Darsteller (Rolle)
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George Clooney (Seth Gecko)
Quentin Tarantino (Richard Gecko)
Harvey Keitel (Jacob Fuller)
Juliette Lewis (Kate Fuller)
Ernest Liu (Scott Fuller)
Salma Hayek (Santanico Pandemonium)
Cheech Marin (Zollbeamter/Anheizer/Carlos)
Danny Trejo (Barkeeper)
Tom Savini (Sex Machine)
Fred Williamson (Frost)
Michael Parks (Texas Ranger)
DVD (RC 2)
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BMG
1,85:1 (16:9)
DD 5.1
Deutsche Untertitel (in der engl. Sprachfassung nicht ausblendbar)
160 Minuten Bonusmaterial
u.a. *Full Tilt Boogie*, eine hervorragende einstündige Doku zum Film.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
-
22.05.2002, 01:24 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichIch konnte diesen Film noch nie richtig gut leiden. Wahrscheinlich liegt's an der verkniffenen Visage von Keitel und seiner blöden Tochter (Julia nochwas). CU, mima
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