Grand Theft Auto: Vice City (Action PC Spiel) Testbericht

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ab 23,54
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Erfahrungsbericht von Klickmich

Tagelanger Spielspaß

Pro:

Ausgefeilte Story; Tolle Umsetzung; Gelungene Interaktionsmöglichkeiten und Spielstruktur

Kontra:

Stellenweise etwas unrealistisch

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser! Obwohl ich eigentlich kein sehr großer Gamefreak bin, konnte ich mich doch kürzlich noch gut an die alten Zeiten erinnern - so circa 1999 entdeckte ich ein Spiel - GTA 2 -, das ich fortan unentwegt und mit Begeisterung spielte. Selbst als ich alle Missionen in diesem Spiel durchgespielt hatte, war ich noch lange nicht fertig - schließlich gab es da noch diverse Cheats und die Möglichkeit, in den Eigenschaften der im Spiel untergebrachten Autos rumzupfuschen ... auf jedenfall hatte mir das damals sehr viel Spaß gemacht.


Nun bin ich logischerweise schon etwas älter als damals (ach!) und nicht besonders Computerspielbegeistert - als ich aber sah, dass es da eine ganz neue Version von GTA gab (den 3. Teil hatte ich zwischenzeitlich auch schon kennengelernt und begeistert bei anderen Kollegen gespielt), konnte ich dann doch nicht zurückhalten und hab mich zum ersten mal seit langem wieder an ein PC-Spiel gewagt - mit, wie sich herausstellen sollte, großer Begeisterung ;-)


In diesem Bericht werde ich nur von dem erzählen, was mir spontan einfällt und am Game gefallen hat - Informationen zu Verpackungsgröße, den Inhaltsstoffen derselben oder anderen detaillierten Kram findet ihr nicht. Daher bitte gleich als \"nicht hilfreich\" bewerten (denn das kann es ja nicht sein, wenn man weniger als 1000 Worte schreibt ;-)


In GTA: Vice City ist man Protagonist Tommy Vercetti, der aus dem Knast entlassen wurde und dessen erster Drogendeal in der neu gewonnen Freiheit gleich in die Hose geht. Fortan ist Tommy damit beschäftigt, den Verbleib des ihm geraubten Geldes rauszufinden bzw. in der amerikanischen Stadt nachempfundenen Computermetropole Vice City Aufträge auszuführen um Geld zu verdienen. Das Spielprinzip hat sich also seit damals nicht groß geändert - natürlich mit ein paar Ausnahmen, auf die ich gleich eingehen werde.


Im Laufe des Spiels werden die Aufträge immer komplexer und schwieriger; von Flug- und Autorennmissionen bis hin zu ordentlichen Schießereien wird einem einiges geboten, das alles in der - für mich zumindest, man bedenke bitte: ich bin an sich kein großer Spielfreak - riesigen PC-Stadt Vice City. Zuerst war ich erstaunt über soviel Detail, über soviel Platz und Raum und über die vielfältigen Möglichkeiten zur Interaktion (Fortbewegung per Motorrad, Auto, Helikopter, etc.); doch schnell habe ich mich in Anbetracht der \"guten alten\" Eigenschaften wieder ins Spiel eingelebt - wieder gibt es verschiedene Fahnungslevel, die Belohnungen für durchgeführte Aufträge, (das nervige hin und her fahren, wenn man einen Auftrag mal verpatzt hat), verschiedene Fahrzeuge (von Polizeiwagen über Krankenwagen bis hin zu Feuerwagen und Taxis), die man per bester Carcheckermanier übernehmen kann und natürlich verschiedenste Waffen.


Völlig anders hingegen ist die Größe der Stadt, die - im Vergleich zu GTA 2 - ausgefeilte Spieltechnik und Dynamik; die gesamte Infrastruktur des Spiels ist verändert. Ich war und bin jedesmal wieder mit Freude am Spielen - sogar das Spielprinzip des Amoklaufs ist erhalten geblieben.


GTA: Vice City (oh ja, hier ist der Bericht schon fast zu Ende, ich werde immer dreister) ist ein klasse Spiel mit ausgefeilter Story, abwechslungsreichen Aufträgen und miti einem insgesamt erhöhten Spielspaßfaktor, der sich durch diese Faktoren ergibt; aber auch dadurch, dass die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten enorm groß sind - kauft man zum Beispiel eine neue Immobilie, sind damit auch wieder Aufträge verbunden, die es zu erledigen gilt usw., in meinen Augen ist also insgesamt ein mehrere dutzend Stunden andauernder Spielspaß garantiert.


Was mir einzig nicht gefallen hat, ist dass das Spiel bei aller sonst vorhandenen Liebe zur Realität halt eben doch nicht immer ganz Schritt halten kann: Bei rot über die Ampel - kein Problem -, andere Leute schießen sich die Köpfe weg - den Cops egal (nur wenn man mal ihren Wagen streift, dann aber aua!) und schlußendlich: Manchmal sehe ich im Augenwinkel ein Taxi, drehe mich um und schwupps -- es ist weg, als wäre es nie dagewesen.


Fazit: Wer GTA: Vice City nicht kennt und für Actionspiele etwas übrig hat, den kann man nur beneiden - weil er sich das Spiel neu zulegen und zum ersten Mal spielen kann. Spaß macht\'s allemal - und da bald der Nachfolger für den PC erscheint, scheint Vice City ja auch immer erschwinglicher zu werden. Für soviele Stunden Spielspaß kann man aber eigentlich nicht genug bezahlen.

34 Bewertungen, 4 Kommentare

  • justdoit

    25.04.2006, 00:15 Uhr von justdoit
    Bewertung: sehr hilfreich

    danke sehr hilfreich <br/>würde mich freuen wenn du auch meine berichte lesen würdest

  • d4rkl0rd

    24.06.2005, 21:55 Uhr von d4rkl0rd
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wenn ich das Spiel noch nicht hätte wurde ich es mir in den nächsten Stunden noch kaufen gehen

  • modschegibbchen

    30.03.2005, 18:55 Uhr von modschegibbchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    das spiel und alle versionen davon. wenn mein bruder die spielte, war er für tage nicht mehr ansprechbar. :OI lg heike

  • the_rainmaker

    30.03.2005, 03:54 Uhr von the_rainmaker
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schade, dass du die nicht erwähnst, ein wichtiger Faktor besonders die käuflichen Objekte, die gabs bei GTA 3 noch nicht in dem Stil. Das wegen dem verschwinden der Autos konnten die Entwickler nicht anders lösen, da das Spiel sonst viel