Grand Theft Auto: Vice City (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Bjoerner2001
\"Ich brauche dringend Geld....
Pro:
Riesige Städte, Klasse Sound, Handlungsfreiheit, Spielprinzip
Kontra:
Story verliert sich teilweise etwas, wenig Einstellungsmöglichkeiten bei der Grafik
Empfehlung:
Ja
...und ich muss auch Sonnys Drogen wiederbeschaffen, sonst bin ich tot!\", dachte sich wahrscheinlich Tommy Vercetti als er mit seinem Auftraggeber Sonny über das verpfuschte Drogengeschäft am Telefon sprechen musste.
Kurz gesagt, Tommy Vercetti sitzt ziemlich in der, ähm, Patsche! Kein Geld, keine Drogen und ein ziemlich schlecht gelaunter Boss, der ein etwas sehr hitziges Temperament besitzt und einen stark zuckenden rechten Zeigefinger hat.
Tommys Ziel ist es in einer kranken Stadt namens Vice City im Jahre 85/86 zu überleben. Vorbild war das Miami der 80er. Ganz im Stile von GTA (Grand Theft Auto) sind die Städte natürlich riesig, die Autos vielzählig und die Straßen ohnehin gefährlich.
1. Worum geht’s?
2. Story des Spiels
3. Das Vorankommen in Vice City
4. Große Stadt und ich laufe oder wie?
5. Die Soundkulisse
6. Schießeisen und Prügelstäbe
7. Neuerungen
8. Grafik/Sound/Steuerung
9. Fazit
10. Daten zum Spiel
1. Worum geht’s?
*****************
Wie schon eingangs erwähnt hat Tommy Vercetti, der Charakter, den man später annimmt, einen Drogendeal für seinen Boss vermasselt und muss nun versuchen Geld und Drogen zurückzubekommen. Dieses Ziel gilt es in Vice City mit allen Mitteln zu erreichen. Und wenn ich ALLE sage, dann meine ich auch ALLE.
Um diese Ziele nun zu erreichen, muss man zunächst in Vice City Fuß fassen, was aufgrund der enormen Ausmaße der Stadt anfangs nicht wirklich gelingt. Allerdings findet man sich zunehmend besser zurecht, da man an markanten Punkten der Stadt Aufträge für allerlei Leute erledigt, die einem das so dringend benötigte Geld dafür geben, die Ex-Frau um die Ecke zu bringen oder ein Bauvorhaben etwas zu sabotieren.
Noch später kauft man sich den ein oder anderen Betrieb um zusätzlich zu illegalen Geschäften auf legalem Wege so gut es geht etwas Geld zu erwirtschaften. Wie allerdings die ganzen Aufträge aneinander gehalten werden, ist mir schleierhaft, was sich in der Story etwas widerspiegelt.
2. Story des Spiels
********************
Ein kleiner Schwachpunkt wie mir scheint. Durch die enorme Fülle an Aufträgen, die mehr oder weniger nicht miteinander verbunden sind, kommt man sich manchmal etwas vor als wenn man kein festes Ziel mehr hat. Aber irgendwann passiert wieder etwas, dass einen daran erinnert, warum man überhaupt spielt. Zufällige Anrufe oder ein alter Freund in Nöten machen einem wieder klar worum es geht.
Die Story an sich in kurzen Zügen erklärt ist eigentlich recht einfach. Man fängt als kleiner Gelegenheitsverbrecher an um sich dann an die Spitze der Unterwelt in Vice City zu schlagen, aber genau dies bleibt teilweise auf der Strecke was das Vorankommen manchmal etwas schwer macht.
3. Das Vorankommen in Vice City
*******************************
Wie schon im Vorgänger (GTA III) kommt man in der Story voran, indem man Aufträge erfüllt. Dies dient vor allem auch dem Verdienen des so dringend benötigten Geldes. Aber Geld verdienen ist nun noch vielseitiger geworden. Taxi fahren, Leben retten, Verbrecher verhaften und Feuer löschen ging auch schon in GTA III, dennoch wurden diese Dinge etwas weiter verfeinert und durch einige sinnvolle Sachen erweitert. Neu hinzugekommen ist das Geldverdienen als Pizzalieferant auf einem schicken Mofa/Vesper und als Busfahrer. Eisverkäufer kann man auch spielen, nur ist das Eis etwas anders zusammengesetzt.... es sind schlicht und ergreifend Drogen die man aus dem schmucken Seitenfenster des legendären Mr. Whoopee verkauft.
Last but not least für das Geldverdienen auf legalem Wege sind die Firmen die man erwerben kann. Unter anderem ein Autosalon, Filmstudios oder eine Taxigesellschaft. Im Vorfeld erfüllt man einige Gefälligkeiten für Mitarbeiter, und dann rollt der Rubel regelmäßig und vor allem kräftig. Man muss einzig und alleine an den Firmensitz in regelmäßigen Abständen zurückkehren und das Geld abholen.
Das Geldverdienen auf illegalem Wege ist natürlich um einiges profitabler, vorausgesetzt man ist gut und hat etwas Ausdauer. Ausdauer deshalb, weil manche Missionen frusten können. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich aber ruhigen Gewissens sagen, dass man nach einem Tag Pause meist auf Anhieb die verhasste Mission schafft und danach noch heißer aufs Vorwärtskommen ist.
Illegale Aktionen sind meist einem bestimmtem Auftraggeber/ einer bestimmten Gang zuzuschreiben. Vor allem in Teilen 1 und 2 ausgiebig über Telefone erhalten, bekommt man seit Teil 3 alles Wichtige in einem kleinen Dialog geliefert, was natürlich etwas mehr Atmosphäre schafft. Je weiter man aufsteigt, desto schwerer und auch lukrativer werden die Aufträge und die Auftraggeber auch komischer, aber das war in GTA ja schon immer so.
4. Große Stadt und ich laufe oder wie?
**************************************
Natürlich ist es dem Spieler freigestellt zu laufen oder zu fahren. Insbesondere Zweiteres ist jetzt noch vielfältiger geworden. Ob das schlichte Auto, ein schmuckes Motorrad, ein schickes Boot, ein Flugzeug oder ein Helikopter... alles ist dabei und man kann damit gemütlich oder hektisch durch Vice City cruisen. Zwar macht sich die Steuerung bei manchem etwas schwer, aber dazu später mehr.
Designt sind alle Fahrzeuge eigentlich ganz gut und authentisch sind sie allemal. Insgesamt gibt es über 100 Vehikel die man bewegen darf, stellt sich nur die Frage was man am Ende am meisten mag. Cabrio, Sportwagen, Limousine, Harley? Einfach an alles wurde gedacht. In Sachen Fortbewegung ist man also mehr denn je flexibel! Ein sehr großer Pluspunkt.
5. Die Soundkulisse
********************
Ein weiterer großer Pluspunkt ist der Sound. In allen Belangen glänzt die GTA-Reihe schon seit Teil 1 in diesem Gebiet. Die Autos klingen durchaus realistisch, die Dialoge sind mitreißend und das was da wieder aus den Boxen der Autos dem Spieler entgegenschallt ist einfach atemberaubend gut gemacht.
Viele verschiedene Radiosender, von Hip Hop der 80er über emotionale Höhepunkte der legendären 80er bis hin zu „stinknormalem“ Pop ist einfach alles dabei. Gut moderiert wird das ganze natürlich auch, so dass man vom heimischen Radiosender richtig enttäuscht immer mal wieder in die 9 Radiosender von GTA Vice City reinhört.
6. Schießeisen und Prügelstäbe
******************************
Das man mit gut zureden bei manchen nichts erreicht und vor allem bei Verbrechern dürfte allseits bekannt sein und so hat auch Tommy ein ganzes Arsenal an Schlag- und Schusswaffen zur Verfügung um sich die üblen Schergen vom Leib zu halten. Von Schraubenziehern und Hämmern und anderen Werkzeugen zu allen Arten von Messern, zu Pistolen und kleinkalibrigen Maschinenpistolen und zu Maschinengewehren und Panzerfaust ist einfach alles zu finden.
Natürlich hat man nicht in den ersten 10 Minuten gleich eine Panzerfaust zur Verfügung, aber man arbeitet sich in jeder Beziehung höher.
Das Waffen nicht überall rumliegen (auch in den USA nicht!) weiß man ja, also muss man da schon etwas genauer hinschauen um auf der Straße so ein nettes Teil zu finden.
Polizisten und etwaige Gangmitglieder haben standardmäßig was kleinkalibriges dabei, was allerdings auch nur kleine Löcher macht. Waffennarren werden dann erst bei „Ammu-Nation“ fündig. Aus Teil 3 noch bekannt und geliebt kann man auch in Vice City wieder schön einkaufen... gegen ein gewissen Entgelt natürlich. Aber auch Ammu-Nation kann nicht mit allem dienen. Das wird dann später unter der Hand geregelt, was auch gut klappt.
Interessant ist aber auch, dass man von den 10 Waffenkategorien die es gibt jeweils nur eine Waffe pro Waffenkategorie tragen kann.
7. Neuerungen
**************
Gegenüber Teil 3 hat sich ja einiges getan. Die Grafik allerdings hat sich nicht sehr verbessert, aber dazu später mehr. Ganz klar eine sinnvolle Neuerung ist das Betreten von einigen Gebäuden was noch etwas mehr Atmosphäre schafft.
Auch schön gemacht ist die Möglichkeit die Klamotten zu wechseln, wann immer man will. Natürlich muss man einen kleinen Unkostenbeitrag aufbringen, aber es lohnt sich, da die Outfits allesamt schön anzusehen sind, und noch mehr Stimmung aufkommt.
Sehr entscheidende Neuerung ist das Erweitern des Fuhrparks um Motorräder. Derzeit sind zwar nur 4 im Spiel enthalten, aber die fahren sich allesamt einsame Spitze. Die Fangemeinde wird sicherlich bald neue Modelle ins Netz stellen.
Weiterhin ist das Einführen von Waffenkategorien ist eine sinnvolle Erweiterung bei der Zahl der vorhanden Waffen.
8. Grafik/Sound/Steuerung
**************************
Die Grafik ist ähnlich wie in GTA III, aber dennoch recht hübsch. Wenn man sich überlegt das eine ganze Stadt simuliert wird, ist das meiste doch noch recht detailgetreu und auch noch recht hardwarefreundlich, aber insgesamt muss man schon ein ordentliches System haben um eine schöne Grafik zu bekommen. Die Einstellungsmöglichkeiten im Bereich Grafik allerdings sind sehr rar und ein Kritikpunkt. Man kann wenig einstellen um noch etwas Performance aus dem Spiel zu kitzeln und auch die Distanzdarstellung lässt etwas zu wünschen übrig. Eben noch auf die Straße geschaut, ein Motorrad erspäht, kurz weggedreht und weg ist es. Da nützt auch die größte Distanzeinstellung und der beste Rechner nichts. Alles in allem ist die Grafik aber doch recht gut und man bekommt keine Augenschmerzen wie zum Beispiel bei \"Enter the Matrix\".
Der Sound ist, wie ich oben schon angesprochen hatte, typisch für GTA. Er ist einsame Spitze! Hier ist GTA in allen Belangen besser als andere Spiele, egal welches Genre. Insbesondere die Radiosender haben es den meisten Spielern angetan. Was mich anfangs sehr gewundert hat, waren Lieder von Michael Jackson, Slayer oder Nena. Das ganze wirkt natürlich sehr authentisch, aber ich hatte mich eben doch gewundert, weil die Lizenzen doch eine ganze Stange Geld kosten. Aber was soll’s, gut klingt’s in jedem Falle. Und wem das alles noch nicht genug ist, der kann die eigenen MP3s in GTA VICE CITY importieren um sie dann im eigenen Radiosender zu genießen.
Die Steuerung ist ganz in Ordnung. Sicherlich hätte man bei den Flugzeugen und den Hubschraubern auf etwas einfachere Steuerung achten können, aber letzten Endes habe ich mich dann doch daran gewöhnt und komme ganz gut damit zurecht und habe auch Spaß damit. Bei den Autos und Motorrädern gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Alle Tasten sind natürlich frei konfigurierbar und somit bleiben eigentlich keine Wünsche mehr offen. Kurzum, auch die Steuerung passt!
9. Fazit
*********
Da ich schon seit GTA 1 dabei bin, ist es natürlich selbstverständlich auch alle Nachfolger zu spielen, da GTA in vielen Belangen glänzt. Das Spielprinzip, die riesigen Städte, der Sound, einfach alles passt wunderbar zusammen. Auch die Stabilität des Spiels ist sensationell gut. Ich hatte zwar auch mit GTA III keine Probleme, aber viele andere hatten Probleme, vor allem mit der Performance, und aus Fehlern hat man bei Rockstar gelernt und ein richtig gutes Spiel auf den Markt gebracht. Das Flair der 80er kommt gut rüber und das man in Vice City so viel machen kann, fesselt einen regelrecht an den PC. Seien es die normalen Aufträge, Taxifahrten, das Suchen der 100 legendären Pakete, das Herumspringen mit den Autos auf der Suche nach irren Sprungschanzen oder das Versuchen von Wheelies mit den Motorrädern, all dies macht wahnsinnig Spaß und man hört nicht automatisch mit der letzten Mission auf GTA VICE CITY zu spielen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hier wird einem für’s Geld richtig was geboten (in jeder Hinsicht) und man ist bestimmt mehrere Wochen beschäftigt wenn man am Tag 2-3 Stunden spielt.
Hinweis:
********
Falls noch jemand Fragen oder Anregungen hat, der kann sie gerne in den Kommentaren kund tun. Ich werde dann dort auch entsprechend reagieren.
Alle Vorgängerteile hatte ich früher schon einmal vorgestellt und sind bei mir auch noch zu finden. Wer also Interesse hat wird fündig.
10. Daten zum Spiel
********************
Preis: 40-45 €
Systemanforderungen:
Benötigt: P III mit 800 MHz, 128 MB RAM, 8x CD/DVD, 915 MB HDD und 32 MB 3D-Grafikkarte
Empfohlen: P IV mit 1,8 GHz, 256+ MB RAM, 16x CD/DVD, 1,55 GB HDD und 64 MB 3D-Grafikkarte (DirectX 9.0 kompatibel)
© 2003 by Bjoerner2001
Kurz gesagt, Tommy Vercetti sitzt ziemlich in der, ähm, Patsche! Kein Geld, keine Drogen und ein ziemlich schlecht gelaunter Boss, der ein etwas sehr hitziges Temperament besitzt und einen stark zuckenden rechten Zeigefinger hat.
Tommys Ziel ist es in einer kranken Stadt namens Vice City im Jahre 85/86 zu überleben. Vorbild war das Miami der 80er. Ganz im Stile von GTA (Grand Theft Auto) sind die Städte natürlich riesig, die Autos vielzählig und die Straßen ohnehin gefährlich.
1. Worum geht’s?
2. Story des Spiels
3. Das Vorankommen in Vice City
4. Große Stadt und ich laufe oder wie?
5. Die Soundkulisse
6. Schießeisen und Prügelstäbe
7. Neuerungen
8. Grafik/Sound/Steuerung
9. Fazit
10. Daten zum Spiel
1. Worum geht’s?
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Wie schon eingangs erwähnt hat Tommy Vercetti, der Charakter, den man später annimmt, einen Drogendeal für seinen Boss vermasselt und muss nun versuchen Geld und Drogen zurückzubekommen. Dieses Ziel gilt es in Vice City mit allen Mitteln zu erreichen. Und wenn ich ALLE sage, dann meine ich auch ALLE.
Um diese Ziele nun zu erreichen, muss man zunächst in Vice City Fuß fassen, was aufgrund der enormen Ausmaße der Stadt anfangs nicht wirklich gelingt. Allerdings findet man sich zunehmend besser zurecht, da man an markanten Punkten der Stadt Aufträge für allerlei Leute erledigt, die einem das so dringend benötigte Geld dafür geben, die Ex-Frau um die Ecke zu bringen oder ein Bauvorhaben etwas zu sabotieren.
Noch später kauft man sich den ein oder anderen Betrieb um zusätzlich zu illegalen Geschäften auf legalem Wege so gut es geht etwas Geld zu erwirtschaften. Wie allerdings die ganzen Aufträge aneinander gehalten werden, ist mir schleierhaft, was sich in der Story etwas widerspiegelt.
2. Story des Spiels
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Ein kleiner Schwachpunkt wie mir scheint. Durch die enorme Fülle an Aufträgen, die mehr oder weniger nicht miteinander verbunden sind, kommt man sich manchmal etwas vor als wenn man kein festes Ziel mehr hat. Aber irgendwann passiert wieder etwas, dass einen daran erinnert, warum man überhaupt spielt. Zufällige Anrufe oder ein alter Freund in Nöten machen einem wieder klar worum es geht.
Die Story an sich in kurzen Zügen erklärt ist eigentlich recht einfach. Man fängt als kleiner Gelegenheitsverbrecher an um sich dann an die Spitze der Unterwelt in Vice City zu schlagen, aber genau dies bleibt teilweise auf der Strecke was das Vorankommen manchmal etwas schwer macht.
3. Das Vorankommen in Vice City
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Wie schon im Vorgänger (GTA III) kommt man in der Story voran, indem man Aufträge erfüllt. Dies dient vor allem auch dem Verdienen des so dringend benötigten Geldes. Aber Geld verdienen ist nun noch vielseitiger geworden. Taxi fahren, Leben retten, Verbrecher verhaften und Feuer löschen ging auch schon in GTA III, dennoch wurden diese Dinge etwas weiter verfeinert und durch einige sinnvolle Sachen erweitert. Neu hinzugekommen ist das Geldverdienen als Pizzalieferant auf einem schicken Mofa/Vesper und als Busfahrer. Eisverkäufer kann man auch spielen, nur ist das Eis etwas anders zusammengesetzt.... es sind schlicht und ergreifend Drogen die man aus dem schmucken Seitenfenster des legendären Mr. Whoopee verkauft.
Last but not least für das Geldverdienen auf legalem Wege sind die Firmen die man erwerben kann. Unter anderem ein Autosalon, Filmstudios oder eine Taxigesellschaft. Im Vorfeld erfüllt man einige Gefälligkeiten für Mitarbeiter, und dann rollt der Rubel regelmäßig und vor allem kräftig. Man muss einzig und alleine an den Firmensitz in regelmäßigen Abständen zurückkehren und das Geld abholen.
Das Geldverdienen auf illegalem Wege ist natürlich um einiges profitabler, vorausgesetzt man ist gut und hat etwas Ausdauer. Ausdauer deshalb, weil manche Missionen frusten können. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich aber ruhigen Gewissens sagen, dass man nach einem Tag Pause meist auf Anhieb die verhasste Mission schafft und danach noch heißer aufs Vorwärtskommen ist.
Illegale Aktionen sind meist einem bestimmtem Auftraggeber/ einer bestimmten Gang zuzuschreiben. Vor allem in Teilen 1 und 2 ausgiebig über Telefone erhalten, bekommt man seit Teil 3 alles Wichtige in einem kleinen Dialog geliefert, was natürlich etwas mehr Atmosphäre schafft. Je weiter man aufsteigt, desto schwerer und auch lukrativer werden die Aufträge und die Auftraggeber auch komischer, aber das war in GTA ja schon immer so.
4. Große Stadt und ich laufe oder wie?
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Natürlich ist es dem Spieler freigestellt zu laufen oder zu fahren. Insbesondere Zweiteres ist jetzt noch vielfältiger geworden. Ob das schlichte Auto, ein schmuckes Motorrad, ein schickes Boot, ein Flugzeug oder ein Helikopter... alles ist dabei und man kann damit gemütlich oder hektisch durch Vice City cruisen. Zwar macht sich die Steuerung bei manchem etwas schwer, aber dazu später mehr.
Designt sind alle Fahrzeuge eigentlich ganz gut und authentisch sind sie allemal. Insgesamt gibt es über 100 Vehikel die man bewegen darf, stellt sich nur die Frage was man am Ende am meisten mag. Cabrio, Sportwagen, Limousine, Harley? Einfach an alles wurde gedacht. In Sachen Fortbewegung ist man also mehr denn je flexibel! Ein sehr großer Pluspunkt.
5. Die Soundkulisse
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Ein weiterer großer Pluspunkt ist der Sound. In allen Belangen glänzt die GTA-Reihe schon seit Teil 1 in diesem Gebiet. Die Autos klingen durchaus realistisch, die Dialoge sind mitreißend und das was da wieder aus den Boxen der Autos dem Spieler entgegenschallt ist einfach atemberaubend gut gemacht.
Viele verschiedene Radiosender, von Hip Hop der 80er über emotionale Höhepunkte der legendären 80er bis hin zu „stinknormalem“ Pop ist einfach alles dabei. Gut moderiert wird das ganze natürlich auch, so dass man vom heimischen Radiosender richtig enttäuscht immer mal wieder in die 9 Radiosender von GTA Vice City reinhört.
6. Schießeisen und Prügelstäbe
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Das man mit gut zureden bei manchen nichts erreicht und vor allem bei Verbrechern dürfte allseits bekannt sein und so hat auch Tommy ein ganzes Arsenal an Schlag- und Schusswaffen zur Verfügung um sich die üblen Schergen vom Leib zu halten. Von Schraubenziehern und Hämmern und anderen Werkzeugen zu allen Arten von Messern, zu Pistolen und kleinkalibrigen Maschinenpistolen und zu Maschinengewehren und Panzerfaust ist einfach alles zu finden.
Natürlich hat man nicht in den ersten 10 Minuten gleich eine Panzerfaust zur Verfügung, aber man arbeitet sich in jeder Beziehung höher.
Das Waffen nicht überall rumliegen (auch in den USA nicht!) weiß man ja, also muss man da schon etwas genauer hinschauen um auf der Straße so ein nettes Teil zu finden.
Polizisten und etwaige Gangmitglieder haben standardmäßig was kleinkalibriges dabei, was allerdings auch nur kleine Löcher macht. Waffennarren werden dann erst bei „Ammu-Nation“ fündig. Aus Teil 3 noch bekannt und geliebt kann man auch in Vice City wieder schön einkaufen... gegen ein gewissen Entgelt natürlich. Aber auch Ammu-Nation kann nicht mit allem dienen. Das wird dann später unter der Hand geregelt, was auch gut klappt.
Interessant ist aber auch, dass man von den 10 Waffenkategorien die es gibt jeweils nur eine Waffe pro Waffenkategorie tragen kann.
7. Neuerungen
**************
Gegenüber Teil 3 hat sich ja einiges getan. Die Grafik allerdings hat sich nicht sehr verbessert, aber dazu später mehr. Ganz klar eine sinnvolle Neuerung ist das Betreten von einigen Gebäuden was noch etwas mehr Atmosphäre schafft.
Auch schön gemacht ist die Möglichkeit die Klamotten zu wechseln, wann immer man will. Natürlich muss man einen kleinen Unkostenbeitrag aufbringen, aber es lohnt sich, da die Outfits allesamt schön anzusehen sind, und noch mehr Stimmung aufkommt.
Sehr entscheidende Neuerung ist das Erweitern des Fuhrparks um Motorräder. Derzeit sind zwar nur 4 im Spiel enthalten, aber die fahren sich allesamt einsame Spitze. Die Fangemeinde wird sicherlich bald neue Modelle ins Netz stellen.
Weiterhin ist das Einführen von Waffenkategorien ist eine sinnvolle Erweiterung bei der Zahl der vorhanden Waffen.
8. Grafik/Sound/Steuerung
**************************
Die Grafik ist ähnlich wie in GTA III, aber dennoch recht hübsch. Wenn man sich überlegt das eine ganze Stadt simuliert wird, ist das meiste doch noch recht detailgetreu und auch noch recht hardwarefreundlich, aber insgesamt muss man schon ein ordentliches System haben um eine schöne Grafik zu bekommen. Die Einstellungsmöglichkeiten im Bereich Grafik allerdings sind sehr rar und ein Kritikpunkt. Man kann wenig einstellen um noch etwas Performance aus dem Spiel zu kitzeln und auch die Distanzdarstellung lässt etwas zu wünschen übrig. Eben noch auf die Straße geschaut, ein Motorrad erspäht, kurz weggedreht und weg ist es. Da nützt auch die größte Distanzeinstellung und der beste Rechner nichts. Alles in allem ist die Grafik aber doch recht gut und man bekommt keine Augenschmerzen wie zum Beispiel bei \"Enter the Matrix\".
Der Sound ist, wie ich oben schon angesprochen hatte, typisch für GTA. Er ist einsame Spitze! Hier ist GTA in allen Belangen besser als andere Spiele, egal welches Genre. Insbesondere die Radiosender haben es den meisten Spielern angetan. Was mich anfangs sehr gewundert hat, waren Lieder von Michael Jackson, Slayer oder Nena. Das ganze wirkt natürlich sehr authentisch, aber ich hatte mich eben doch gewundert, weil die Lizenzen doch eine ganze Stange Geld kosten. Aber was soll’s, gut klingt’s in jedem Falle. Und wem das alles noch nicht genug ist, der kann die eigenen MP3s in GTA VICE CITY importieren um sie dann im eigenen Radiosender zu genießen.
Die Steuerung ist ganz in Ordnung. Sicherlich hätte man bei den Flugzeugen und den Hubschraubern auf etwas einfachere Steuerung achten können, aber letzten Endes habe ich mich dann doch daran gewöhnt und komme ganz gut damit zurecht und habe auch Spaß damit. Bei den Autos und Motorrädern gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Alle Tasten sind natürlich frei konfigurierbar und somit bleiben eigentlich keine Wünsche mehr offen. Kurzum, auch die Steuerung passt!
9. Fazit
*********
Da ich schon seit GTA 1 dabei bin, ist es natürlich selbstverständlich auch alle Nachfolger zu spielen, da GTA in vielen Belangen glänzt. Das Spielprinzip, die riesigen Städte, der Sound, einfach alles passt wunderbar zusammen. Auch die Stabilität des Spiels ist sensationell gut. Ich hatte zwar auch mit GTA III keine Probleme, aber viele andere hatten Probleme, vor allem mit der Performance, und aus Fehlern hat man bei Rockstar gelernt und ein richtig gutes Spiel auf den Markt gebracht. Das Flair der 80er kommt gut rüber und das man in Vice City so viel machen kann, fesselt einen regelrecht an den PC. Seien es die normalen Aufträge, Taxifahrten, das Suchen der 100 legendären Pakete, das Herumspringen mit den Autos auf der Suche nach irren Sprungschanzen oder das Versuchen von Wheelies mit den Motorrädern, all dies macht wahnsinnig Spaß und man hört nicht automatisch mit der letzten Mission auf GTA VICE CITY zu spielen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hier wird einem für’s Geld richtig was geboten (in jeder Hinsicht) und man ist bestimmt mehrere Wochen beschäftigt wenn man am Tag 2-3 Stunden spielt.
Hinweis:
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Falls noch jemand Fragen oder Anregungen hat, der kann sie gerne in den Kommentaren kund tun. Ich werde dann dort auch entsprechend reagieren.
Alle Vorgängerteile hatte ich früher schon einmal vorgestellt und sind bei mir auch noch zu finden. Wer also Interesse hat wird fündig.
10. Daten zum Spiel
********************
Preis: 40-45 €
Systemanforderungen:
Benötigt: P III mit 800 MHz, 128 MB RAM, 8x CD/DVD, 915 MB HDD und 32 MB 3D-Grafikkarte
Empfohlen: P IV mit 1,8 GHz, 256+ MB RAM, 16x CD/DVD, 1,55 GB HDD und 64 MB 3D-Grafikkarte (DirectX 9.0 kompatibel)
© 2003 by Bjoerner2001
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