Grand Theft Auto: Vice City (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von hirni
Wo das Verbrechen auf Miami trifft
Pro:
Abwechslungsreiche Missionen, Riesige Karte, Geniale Atmosphäre, Viele Möglichkeiten für den Spieler
Kontra:
Etwas veraltete Grafik, umständliche Speicherfunktion
Empfehlung:
Ja
Story:
Von der Story gesehen ist GTA Vice City nicht viel besser als GTA. Tommy Vercetti, der Spieler, wird nach Vice City gebracht um dort einen Drogendeal abzuwickeln, allerdings geht dabei so ziemlich alles schief und er kann, im Gegensatz zu seinen „Geschäftspartner, den Ort lebend verlassen, da sie während des Deals von einer anderen Bande überfallen wurden, allerdings weder mit den Stoff, noch mit dem Geld. Sein Auftraggeber findet das natürlich nicht so berauschend und so muss Tommy mit dem eher schwachen Anwalt und Lance, der Bruder von einem, er beim Deal umgebracht wurde, die Kohle oder den Stoff zurückholen. Schnell wird klar, wer dahinter steckt: Diaz. Tommy erledigt einige Aufträge für Diaz um bei ihm Vertrauen zu bekommen um ihn dann im richtigen Moment zu töten. Tommy „erbt“ Diaz großes Ansehen und ist jetzt der neue „Pate“, der Vice City beherrschen will, also kauft er sich mehr und mehr Gebäude um letztendlich über ganz Vice City zu stehen.
Das Spiel/Gameplay:
In GTA: Vice City hat man wie in den bisherigen drei Vorgängern die volle Kontrolle wie in keinem andren Spiel. Es gibt eine riesige Stadt, dreimal so groß wie in Liberty City aus GTA3, in der man tun kann was man will, diese Stadt heißt Vice City, hat Ähnlichkeiten mit Miami und spielt in den 80er Jahren.. Man kann mit Autos durch die Straßen düsen und das Spiel zum Rennspiel machen, aber auch zu Fuß unterwegs sein und das Game wie ein Shooter spielen.
Dabei ist das Spiel sehr auf Arcade gelegt. Die Steuerung beim Fahren ist z.B. sehr einfach und der Wagen bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten noch in der Spur.
Es gibt hierfür unzählige mehr oder weniger gute neue Wagen, sei es ein Kleinwagen, ein Geländewagen, ein Sportwargen oder etwas Abgedrehtes wie ein Golf Caddy. Aber nicht nur mit vier Rädern kann man sich fortbewegen, sondern jetzt auch mit Motorrädern/Vespas und Helikoptern. Die Steuerung find ich dafür zwar etwas schwieriger auf dem PC als das noch auf der PS2 war, besonders vom Heli, nichtsdestotrotz sorgt ein Tommy Vercetti, der durch das nächtliche Vice City, mit all den Lichtern und Lampen, Häusern und Palmen, auf seinem Sportbike rast und dabei sein luftiges Hawaii-Hemd im Fahrtwind flattern lässt, für mit die besten Bilder des Spieles.
Die Meisten Missionen muss man aber auch – zumindest unter anderem – zu Fuß erledigen und Zielpersonen ausschalten. Hierfür hat Tommy ein großes Waffenarsenal zur Verfügung, von einem Schlagring über den Colt und Uzis bis hin zum Raketen- und Flammenwerfer gibt es eigentlich keine Waffe, die nicht im Spiel ist.
Neu im Spiel ist jetzt die Funktion, dass sich der Spieler selbst Immobilien kaufen kann. Bei einigen gibt es Missionen zu erledigen, diese werfen sogar täglich Gewinne ab, sobald man alle Missionen des jeweiligen Hauses gemeistert hat; bei anderen Immobilien gibt es nur einen Speicherpunkt und teilweise auch ein oder mehrer Garagen. Nur wenn man alle Häuser hat, wird man jemals die volle Kontrolle über Vice City bekommen.
Spieldesign:
Vice City macht wirklich einen Heiden Spaß. Die riesige Stadt mit all den Möglichkeiten, all den Straßen und Gassen, all den Häusern und Lichtern fesselt einen mehrer Tage an den PC. Neben den Hauptmissionen gibt es noch einiges mehr zu tun. Man kann sich sein Brot auch als Taxifahrer oder als Feuerwehrmann dazu verdienen. Man kann versteckte Päckchen aufsammeln, durch die es besondere Waffen gibt oder in der Arena täglich zwischen 20 und 0 Uhr in Rennen, Rallyes oder Stunts meistern.
Zur Unterstützung des Spielspaßes gibt es ausführlichste Statistiken über das Abschneiden des Spielers. Nicht nur den absolvierten Teil des Spieles, in Prozentzahlen angegeben, wird dort angezeigt, sondern auch gnadenlos wie oft man schon verhaftet wurde, wie viele Stunden man schon vor dem Spiel sitzt oder wie oft man beim Unterschlupf bereits gespeichert hat.
Nervig in vielen Missionen ist aber diese Speicherfunktion. Man kann nämlich nur an Tommys Verstecken speichern und auch nur außerhalb einer Mission. So muss man eine Mission immer ganz von neu starten, wenn man sie nicht schafft
Der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne. Anfänger und Profis haben das selbe Spiel mit den selben Missionen zu meistern und manche muss man schon ein paar mal von neuem versuchen um sie auch zu schaffen. Und die 100% sind nur für die Könner und Dauerbrenner vorbehalten.
Sound:
Passend zum Zeitpunkt des Spieles, die 80er Jahre, läuft in den Radios von Vice City Nena, Michael Jackson oder andere 80er Jahre Mucke. Wem das nicht so liegt, der kann sich auch einfach mp3s vom Computer anhören.
Die Stimmen der Personen, die auch in der deutschen Version immer noch in englisch, aber mit deutschem Untertitel sind, sind authentisch und professionell. Sogar die Hauptperson redet nun mal.
Die Geräusche der Waffen sind eher durchschnittlich, aber dafür gehen die Motoren mit fetzigen Geräuschen passend zum jeweiligen Wagen echt ab.
Grafik
Diese Bilder sehen auf der PC-Version einfach wunderbar aus. Betrachtet man ein Objekt alleine, wird einen das kaum von Hocker hauen, die Texturen sind alle nicht hochauflösend, die Objekte alle nicht wirklich detailliert und die Animationen der Spielfigur wirken ebenfalls etwas seltsam. Aber im Gesamtbild macht Vice City einen sehr guten Eindruck. Besonders nachts werden einige Teilen der Stadt erst zum Leben erweckt
Leider sollte man den Frame Limiter einstellen, damit die Texturen nicht überblendet werden, dadurch wird erst eine „Billig-Variante“ der Textur auf die Objekte gelegt und erst nach einigen Sekunden kommt die gute, detailliertere Textur. Allerdings kommt so der PC nie über 30fps. Für Mittel-Computer mag das egal sein, aber wer High-End-Systeme hat, wird sich da ärgern, weil er es nicht voll ausnutzen kann.
FAZIT:
Von der Gewalt ist Vice City zweifelsfrei nicht gerade ohne, immerhin hat man die Möglichkeit, sich einfach ein Auto zu klauen und unschuldige Leute damit zu überfahren, ohne dass jemand etwas macht, aber dafür fesselt einen das Spiel schon für einige Stunden vor dem PC. Die wunderbare Optik, die geniale Atmosphäre und viele sinnvolle mehr oder weniger große Neuerungen machen Vice City zum Pflichtspiel des Jahres.
Wertung: 92%
Von der Story gesehen ist GTA Vice City nicht viel besser als GTA. Tommy Vercetti, der Spieler, wird nach Vice City gebracht um dort einen Drogendeal abzuwickeln, allerdings geht dabei so ziemlich alles schief und er kann, im Gegensatz zu seinen „Geschäftspartner, den Ort lebend verlassen, da sie während des Deals von einer anderen Bande überfallen wurden, allerdings weder mit den Stoff, noch mit dem Geld. Sein Auftraggeber findet das natürlich nicht so berauschend und so muss Tommy mit dem eher schwachen Anwalt und Lance, der Bruder von einem, er beim Deal umgebracht wurde, die Kohle oder den Stoff zurückholen. Schnell wird klar, wer dahinter steckt: Diaz. Tommy erledigt einige Aufträge für Diaz um bei ihm Vertrauen zu bekommen um ihn dann im richtigen Moment zu töten. Tommy „erbt“ Diaz großes Ansehen und ist jetzt der neue „Pate“, der Vice City beherrschen will, also kauft er sich mehr und mehr Gebäude um letztendlich über ganz Vice City zu stehen.
Das Spiel/Gameplay:
In GTA: Vice City hat man wie in den bisherigen drei Vorgängern die volle Kontrolle wie in keinem andren Spiel. Es gibt eine riesige Stadt, dreimal so groß wie in Liberty City aus GTA3, in der man tun kann was man will, diese Stadt heißt Vice City, hat Ähnlichkeiten mit Miami und spielt in den 80er Jahren.. Man kann mit Autos durch die Straßen düsen und das Spiel zum Rennspiel machen, aber auch zu Fuß unterwegs sein und das Game wie ein Shooter spielen.
Dabei ist das Spiel sehr auf Arcade gelegt. Die Steuerung beim Fahren ist z.B. sehr einfach und der Wagen bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten noch in der Spur.
Es gibt hierfür unzählige mehr oder weniger gute neue Wagen, sei es ein Kleinwagen, ein Geländewagen, ein Sportwargen oder etwas Abgedrehtes wie ein Golf Caddy. Aber nicht nur mit vier Rädern kann man sich fortbewegen, sondern jetzt auch mit Motorrädern/Vespas und Helikoptern. Die Steuerung find ich dafür zwar etwas schwieriger auf dem PC als das noch auf der PS2 war, besonders vom Heli, nichtsdestotrotz sorgt ein Tommy Vercetti, der durch das nächtliche Vice City, mit all den Lichtern und Lampen, Häusern und Palmen, auf seinem Sportbike rast und dabei sein luftiges Hawaii-Hemd im Fahrtwind flattern lässt, für mit die besten Bilder des Spieles.
Die Meisten Missionen muss man aber auch – zumindest unter anderem – zu Fuß erledigen und Zielpersonen ausschalten. Hierfür hat Tommy ein großes Waffenarsenal zur Verfügung, von einem Schlagring über den Colt und Uzis bis hin zum Raketen- und Flammenwerfer gibt es eigentlich keine Waffe, die nicht im Spiel ist.
Neu im Spiel ist jetzt die Funktion, dass sich der Spieler selbst Immobilien kaufen kann. Bei einigen gibt es Missionen zu erledigen, diese werfen sogar täglich Gewinne ab, sobald man alle Missionen des jeweiligen Hauses gemeistert hat; bei anderen Immobilien gibt es nur einen Speicherpunkt und teilweise auch ein oder mehrer Garagen. Nur wenn man alle Häuser hat, wird man jemals die volle Kontrolle über Vice City bekommen.
Spieldesign:
Vice City macht wirklich einen Heiden Spaß. Die riesige Stadt mit all den Möglichkeiten, all den Straßen und Gassen, all den Häusern und Lichtern fesselt einen mehrer Tage an den PC. Neben den Hauptmissionen gibt es noch einiges mehr zu tun. Man kann sich sein Brot auch als Taxifahrer oder als Feuerwehrmann dazu verdienen. Man kann versteckte Päckchen aufsammeln, durch die es besondere Waffen gibt oder in der Arena täglich zwischen 20 und 0 Uhr in Rennen, Rallyes oder Stunts meistern.
Zur Unterstützung des Spielspaßes gibt es ausführlichste Statistiken über das Abschneiden des Spielers. Nicht nur den absolvierten Teil des Spieles, in Prozentzahlen angegeben, wird dort angezeigt, sondern auch gnadenlos wie oft man schon verhaftet wurde, wie viele Stunden man schon vor dem Spiel sitzt oder wie oft man beim Unterschlupf bereits gespeichert hat.
Nervig in vielen Missionen ist aber diese Speicherfunktion. Man kann nämlich nur an Tommys Verstecken speichern und auch nur außerhalb einer Mission. So muss man eine Mission immer ganz von neu starten, wenn man sie nicht schafft
Der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne. Anfänger und Profis haben das selbe Spiel mit den selben Missionen zu meistern und manche muss man schon ein paar mal von neuem versuchen um sie auch zu schaffen. Und die 100% sind nur für die Könner und Dauerbrenner vorbehalten.
Sound:
Passend zum Zeitpunkt des Spieles, die 80er Jahre, läuft in den Radios von Vice City Nena, Michael Jackson oder andere 80er Jahre Mucke. Wem das nicht so liegt, der kann sich auch einfach mp3s vom Computer anhören.
Die Stimmen der Personen, die auch in der deutschen Version immer noch in englisch, aber mit deutschem Untertitel sind, sind authentisch und professionell. Sogar die Hauptperson redet nun mal.
Die Geräusche der Waffen sind eher durchschnittlich, aber dafür gehen die Motoren mit fetzigen Geräuschen passend zum jeweiligen Wagen echt ab.
Grafik
Diese Bilder sehen auf der PC-Version einfach wunderbar aus. Betrachtet man ein Objekt alleine, wird einen das kaum von Hocker hauen, die Texturen sind alle nicht hochauflösend, die Objekte alle nicht wirklich detailliert und die Animationen der Spielfigur wirken ebenfalls etwas seltsam. Aber im Gesamtbild macht Vice City einen sehr guten Eindruck. Besonders nachts werden einige Teilen der Stadt erst zum Leben erweckt
Leider sollte man den Frame Limiter einstellen, damit die Texturen nicht überblendet werden, dadurch wird erst eine „Billig-Variante“ der Textur auf die Objekte gelegt und erst nach einigen Sekunden kommt die gute, detailliertere Textur. Allerdings kommt so der PC nie über 30fps. Für Mittel-Computer mag das egal sein, aber wer High-End-Systeme hat, wird sich da ärgern, weil er es nicht voll ausnutzen kann.
FAZIT:
Von der Gewalt ist Vice City zweifelsfrei nicht gerade ohne, immerhin hat man die Möglichkeit, sich einfach ein Auto zu klauen und unschuldige Leute damit zu überfahren, ohne dass jemand etwas macht, aber dafür fesselt einen das Spiel schon für einige Stunden vor dem PC. Die wunderbare Optik, die geniale Atmosphäre und viele sinnvolle mehr oder weniger große Neuerungen machen Vice City zum Pflichtspiel des Jahres.
Wertung: 92%
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