Grand Theft Auto: Vice City (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von rengert
Ein Toppspiel geht in die nächste Runde
Pro:
Bewegungsfreiheit, Morgenrot, Abendrot, das Wetter, die Fahrzeuge, die schönen Missionen
Kontra:
Sichtweite, aber sonst nichts
Empfehlung:
Ja
Ein Toppspiel geht in die nächste Runde
Vorwort
°`°`°`°`°`°
Ich kann schon sagen, dass ich von der GTA (Grand Theft Auto) - Reihe begeistert bin. Na mal ausgenommen vom Teil 2, welchen ich für die PlayStation besitze, da kam nicht so richtig Schwung auf, wie ich ihn im ersten Teil erlebt hatte, so dass ich nicht wirklich die Motivation fand, das Spiel allzu lang zu spielen.
Das Spielprinzip ist über die Jahre hinweg immer gleich geblieben, nur die Technik und der Umfang des Spiels sind besser geworden.
Ich muss es zugeben, es ist eine dieser Gewaltverherrlichenden Spiele. Man darf Autos schrotten, irgendwelche Passanten eine verpassen und man verdient Geld, in dem man Leute umlegt (u.a.). Wer solche Spiele für gefährlich hält, sollte das Spiel lieber im Regal stehen lassen und diesen Bericht zur Seite legen. Auch sollte man nicht unbedingt Kinder dieses Spiel spielen lassen.
Spielprinzip
°`°`°`°`°`°`°
Man steuert eine Spielfigur aus der „3. Person“ –Perspektive (Sicht kann man ändern). Die Figur – ein harter Kerl, gerade aus dem Knast gekommen – darf durch die gesamte Stadt, welche dem Miami der 80er Jahre nachempfunden wurde, marschieren und sich Fahrzeuge unter den Nagel reißen. Einsteigen und losdüsen, sitzt jemand drin, muss man den vorher natürlich auf die Straße setzen.
Da es sicherlich langweilig ist, wenn man nur durch die Gegend heizen kann, gibt es Missionen. Diese sind geschickt in eine Handlung orientiert. Man begibt sich zu bestimmten Leuten und bekommt einen Auftrag, wenn man diesen erfüllt, darf man weitere Aufträge für die Leute erfüllen.
Die Welt
°`°`°`°`°`°
Die Stadt ist größer und komplexer als je zuvor, man kann sich frei in ihn bewegen. Das bedeutet, dass der Figur kein Weg vorgeschrieben ist, man muss nicht auf der Straße fahren, wenn man durch die Hintergassen fahren will. Man kann auch auf Häuser gehen – natürlich nur wenn es eine Treppe gibt – und man kann in Häuser gehen. Es gibt zum Beispiel ein Einkaufszentrum, aber auch in einen Club kann man gehen.
Eine Ausnahme der Bewegungsfreiheit ist am Anfang noch gegeben, dies kennt man schon aus dem Vorgänger. So sind am Anfang die Brücken zur anderen Insel gesperrt, diese werden nach bestimmten Missionen frei geschaltet.
Wie es zu einer vernünftigen Stadt gehört, gibt es natürlich auch Verkehr und Passanten. Diese machen das ganze doch erst richtig lebhaft. Zum Glück ist der Verkehr nicht einfach nur da. Es passiert auch etwas ohne zu tun. So kann man sich Unfälle anschauen, bei welchen ein Passant oder ein Mopedfahrer angefahren wird. Auch bei den Passanten kann es rund gehen, so gibt es Diebe, die dann von einem Polizisten verfolgt werden. Und wo wir gerade dabei sind. Unter die Passanten mischen sich Streifenpolizisten, die dann deinen Diebstahl (Fahrzeug) entdecken könnten und dich verfolgen und Verstärkung rufen. Auch auf dem Wasser gibt es Verkehr, so fahren Leute halt raus zum Angeln. Das Ganze wirkt so schön lebhaft.
Aber dazu kommen jetzt noch Licht- und Wetterverhältnisse. In Vice City gibt es eine Uhrzeit, sie läuft oben in der Ecke mit. Und je nach dem wie spät es ist, sind auch die Lichtverhältnisse: Morgenröte, Nacht, Abendrot … Beim Wetter habe ich bis jetzt die Erfahrung mit Sturm, Gewitter und Regen gemacht, wobei sich Regen direkt auf dich auswirkt, indem die Straße nass ist und sich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges ändern.
Die Fortbewegungsmittel
°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°
Man will ja schließlich nicht die ganze Zeit von einem zum anderen Ort laufen müssen. Die Spielfigur darf sich zu Land, zu Wasser und in der Luft fortbewegen, aber ich empfehle da immer noch die Bewegung auf der Straße, denn die ist einfach und schnell.
Hier kann man wählen zwischen PKW, LKW und Zweirad. Von jedem Typ gibt es verschiedene, die jeder für sich spezielle Fahreigenschaften (Geschwindigkeit, Lenkung, …) haben. Persönlich empfehle ich da, das Motorrad (am Hafen steht immer eins, in der Nähe der Yacht). Mit ihm kann man sich auch mal durch den Verkehr schlängeln, wenn es eng wird, es kommt schnell auf Geschwindigkeit und lässt sich gut steuern. Nur wenn man mal einen Unfall baut leidet die Gesundheit, was bei einem Auto nicht der Fall ist.
Der Verschleiß an Fahrzeugen ist ziemlich hoch – zu mindestens bei mir – Fahrzeuge können nämlich beschädigt werden. Dies ist den Machern gut gelungen wie ich – hätte natürlich noch besser sein ;) – denn die Beschädigungen sind vielfältig: Zerschossene Reifen, Zersplitterte Fenster, zerbeulte Türen, zerbeulte Motorhaube (sie klappt auch nach oben und bei hohem Tempo wird sie abgerissen, wie im Kinofilm). Spätestens aber wenn das Auto/Motorrad/etc. brennt, sollte man es aber verlassen, denn dann kracht es gleich.
Auf dem Wasser bewegt man sich mit einem Boot fort, aber wenn es nicht gerade für eine Mission wichtig ist, nutze ich diese Möglichkeit allerdings nicht, aber es gehört halt dazu und macht die Welt komplett, denn wo Wasser ist, da will man auch…
Da hätte ich fast die Luft vergessen. Damit ist natürlich nicht der Sprung mit einem Motorrad über ein Hindernis gemeint. Man kann einen Helikopter steuern und mit dem hinfliegen, wo man will, so braucht man sich keine Gedanken um Straßen machen, man kann direkt fliegen. Trotzdem fliege ich wenig, weil die Steuerung mir nicht so liegt.
Alle Fahrzeuge verfügen über ein Radio (sogar das Mofa) und es wird bei jedem Fahrzeug ein anderer Sender gespielt, per Scrollrad kann man durch die Sender schalten.
Die Missionen
°`°`°`°`°`°`°`°`°
Die Missionen sind sehr vielfältig und sind keines Wegs nach einem Schema aufgebaut, sie unterscheiden sich sehr von einander. Es gibt verschiedene Stelle wo man sie bekommt. Man besucht einen Mafiaboss (oder so) und bekommt einen Auftrag, manche Leute rufen auch an. Die Stellen, an den man sich eine Mission holen kann, sind in der Karte markiert.
Aber keine Angst man muss nicht immer einen umlegen, auch wenn das oft genug der Fall ist. Einmal muss man nur ein paar Leute einschüchtern und verschrottet deren Autos. Ein anderes Mal fährt man eine Limousine durch die Stadt und darf nicht anhalten wegen einer Bombe, die gesprengt wird, wenn man anhält – dies ist dann aber wohl bei „Speed“ geklaut ;) .
Es gibt aber auch „Missionen“, welche mit der Handlung nichts zu tun haben, wohl mehr zur Auflockerung dienen. Sieht man irgendwo einen kleinen Transporter (z.B. am Strand oder auf einem Autohaus, die stehen immer da) so steigt man ein. Man darf dann ein kleines Fahrzeug fernsteuern und fährt/fliegt ein Rennen gegen andere.
Es gibt aber auch eine Motorradmission, da muss man Checkpoints abfahren, wenn es besteigt, ich habe es aber leider nicht geschafft . Ich fall immer vom Haus.
Wenn ein Lieber sein will, kann man auch „Gute Missionen“ machen. Da gibt es Taxi-Missionen, wo man Fahrgäste mit einem Taxi chauffiert. Mit dem Krankenwagen bringt man Kranke und Verletzte zum Krankenhaus, mit einem Pizzamofa fährt man Pizzas aus und es gibt die Bürgerwehr, wo man Gangster erledigen muss.
Diese Missionen sollten aber nicht vom eigentlichen ablenken, vielleicht nur zum Geld verdienen benutzt werden, obwohl das große Geld eher in den richtigen Missionen verdient wird.
Immobilien
°`°`°`°`°`°`°`°
Als Spieler darf man im fortgeschrittenen Spiel Gebäude kaufen. Diese dienen dann als zusätzlicher Speicherpunkt. Man darf nur zwischen Missionen speichern und dann nur an einem bestimmten Ort, dies ist wie das „Nachhause gehen nach der Arbeit“. Einige Häuser verfügen über Garagen, da kann man dann seine Fahrzeuge reinstellen. Diese stehen dann nach dem Laden wieder zur Verfügung. Wer noch einen Hubschrauber braucht, dem empfehle ich eine Immobilie in einem Hochhaus im Nordwesten, da steht ein Heli auf dem Dach.
Man kann auch noch Clubs kaufen, dort kann man dann später Schutzgeld erpressen.
Neben den Gebäuden, die man kaufen kann gibt es auch andere Gebäude. Es gibt Waffenläden, in denen es die verschiedensten Waffen gibt. Aber eines sollte man auf jeden Fall kaufen. Das ist die kugelsichere Weste, die schützt auch etwas beim Motorradfahren (so geht es nicht direkt auf die Gesundheit). Es gibt Eisenwarenläden, dort kann man Hammer und ähnliches kaufen, diese dienen auch als Waffe. Dann gibt es normale Läden, diese kann man überfallen. Je mehr man haben will, desto mehr wird dann aber auch die Polizei auf einen aufmerksam. Es gibt Klamottenläden, wo man sich ein neues Outfit holen kann, so kann man auch die Polizei abhängen. Auch in der Lackiererei hängt man die Polizei ab, in dem man dem Fahrzeug ein neues Outfit verschafft. In einem Schnellrestaurant kann man seine Energie wieder aufladen, man isst etwas.
Grafik & Sound
°`°`°`°`°`°`°`°`°`°
Die Grafik ist sehr gut, besonders der Morgen und der Abend in Vice City sind ein Traum für die Spieleraugen. Ich habe keine Grafikfehler entdecken können, nur manchmal wünscht man sich etwas weiter schauen zu können. Die Grafik kann man an seinen Rechner anpassen, so dass auch schwächere Rechner eine Chance haben.
Auch der Sound ist erstklassig. Sitz man erst einmal in /auf einem Fahrzeug, schaltet sich das Radio ein und man hört den typischen Sound der 80er Jahre. Unter anderen sind zum Bespiel Madonna und Michael Jackson mit von der Partie. Auch die Soundeffekte vom Spiel selbst können sich hören lassen.
Voraussetzungen (direkt von der Webseite)
°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°
800 MHz Pentium III /Athlon oder 1.2 GHz Celeron/Duron
128 MB Arbeitspeicher
8 fach CD/DVD- Laufwerk
915 MB freien Festplattenspeicher
(plus 635 MB, falls Grafikkarte die DirectX Textur-Kompression NICHT unterstützt
32 MB Grafikkarte mit DirectX kompatiblen Treibern (Geforce oder besser)
Soundkarte mit DirectX kompatiblen Treibern
Tastatur und Maus
Win 98 / 98 SE / ME /2000 Pro mit Service Pack 3 / XP mit Service Pack 1
DirectX 9.0
Ich spiele das Spiel auf einem AMD Athlon 1,2 GHZ mit „kleiner“ GeForce und 512 MB RAM. Als Betriebssystem setz ich XP ein. Alles lief gut, sah auch alles schön aus. Doch irgendwann ließ sich das Spiel einfach nicht mehr starten. Da fiel mir auf, dass das Service Pack 1 benötigt wird. Da sich dieses auf Grund einer Neuinstallation von XP nicht mehr auf dem Rechner befindet, habe ich es erneut installiert (das ServicePack). Leider brachte dies keinen Erfolg, erst neue Grafikkartentreiber brachten das Spiel wieder zum laufen. Also falls ihr Probleme habt, benutzt die aktuellsten Treiber !!!!
Infos und Support: http://www.vicecity.de/pc/index.htm
Fazit
°`°`°`°
Mir hat das Spiel von Anfang an gefallen. Der Einstieg in das Spiel fällt sehr leicht. Man geht auf die Straße, nimmt sich ein Auto und schon ist man mitten drin, mitten drin in Vice City und man ist bald der Boss. Die Steuerung ist angenehm, lässt sich aber leicht auf die Bedürfnisse anpassen. Die Musik ist stimmungsvoll. Die Missionen sind schön, abwechslungsreich. Der Spieler bekommt einen enorm großen Grad an Bewegungsfreiheit. Ich kann nichts an dem Spiel bemängeln, es macht mir immer noch Spaß, manchmal fahr ich nur so aus Laune am Fahren ein bisschen in Vice City rum.
Einige mögen die etwas eigenwillige Speichertechnik von Vice City bemängeln, aber ich finde es gut, dass man nur an bestimmten Orten abspeichern kann, so wirkt es etwas realistischer. Das einzige was ich mir vielleicht für die Zukunft wünsche, sind bessere Passanten.
Was kann ich da anderes geben als volle Punktzahl.
Das Spiel ist absolut empfehlenswert`, auch wenn man knapp 45 € für das Spiel ausgeben muß. Vielleicht gibt es das Spiel irgendwo günstig.
Viel Spaß!
Danke fürs Lesen. Gruß Thomas
Vorwort
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Ich kann schon sagen, dass ich von der GTA (Grand Theft Auto) - Reihe begeistert bin. Na mal ausgenommen vom Teil 2, welchen ich für die PlayStation besitze, da kam nicht so richtig Schwung auf, wie ich ihn im ersten Teil erlebt hatte, so dass ich nicht wirklich die Motivation fand, das Spiel allzu lang zu spielen.
Das Spielprinzip ist über die Jahre hinweg immer gleich geblieben, nur die Technik und der Umfang des Spiels sind besser geworden.
Ich muss es zugeben, es ist eine dieser Gewaltverherrlichenden Spiele. Man darf Autos schrotten, irgendwelche Passanten eine verpassen und man verdient Geld, in dem man Leute umlegt (u.a.). Wer solche Spiele für gefährlich hält, sollte das Spiel lieber im Regal stehen lassen und diesen Bericht zur Seite legen. Auch sollte man nicht unbedingt Kinder dieses Spiel spielen lassen.
Spielprinzip
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Man steuert eine Spielfigur aus der „3. Person“ –Perspektive (Sicht kann man ändern). Die Figur – ein harter Kerl, gerade aus dem Knast gekommen – darf durch die gesamte Stadt, welche dem Miami der 80er Jahre nachempfunden wurde, marschieren und sich Fahrzeuge unter den Nagel reißen. Einsteigen und losdüsen, sitzt jemand drin, muss man den vorher natürlich auf die Straße setzen.
Da es sicherlich langweilig ist, wenn man nur durch die Gegend heizen kann, gibt es Missionen. Diese sind geschickt in eine Handlung orientiert. Man begibt sich zu bestimmten Leuten und bekommt einen Auftrag, wenn man diesen erfüllt, darf man weitere Aufträge für die Leute erfüllen.
Die Welt
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Die Stadt ist größer und komplexer als je zuvor, man kann sich frei in ihn bewegen. Das bedeutet, dass der Figur kein Weg vorgeschrieben ist, man muss nicht auf der Straße fahren, wenn man durch die Hintergassen fahren will. Man kann auch auf Häuser gehen – natürlich nur wenn es eine Treppe gibt – und man kann in Häuser gehen. Es gibt zum Beispiel ein Einkaufszentrum, aber auch in einen Club kann man gehen.
Eine Ausnahme der Bewegungsfreiheit ist am Anfang noch gegeben, dies kennt man schon aus dem Vorgänger. So sind am Anfang die Brücken zur anderen Insel gesperrt, diese werden nach bestimmten Missionen frei geschaltet.
Wie es zu einer vernünftigen Stadt gehört, gibt es natürlich auch Verkehr und Passanten. Diese machen das ganze doch erst richtig lebhaft. Zum Glück ist der Verkehr nicht einfach nur da. Es passiert auch etwas ohne zu tun. So kann man sich Unfälle anschauen, bei welchen ein Passant oder ein Mopedfahrer angefahren wird. Auch bei den Passanten kann es rund gehen, so gibt es Diebe, die dann von einem Polizisten verfolgt werden. Und wo wir gerade dabei sind. Unter die Passanten mischen sich Streifenpolizisten, die dann deinen Diebstahl (Fahrzeug) entdecken könnten und dich verfolgen und Verstärkung rufen. Auch auf dem Wasser gibt es Verkehr, so fahren Leute halt raus zum Angeln. Das Ganze wirkt so schön lebhaft.
Aber dazu kommen jetzt noch Licht- und Wetterverhältnisse. In Vice City gibt es eine Uhrzeit, sie läuft oben in der Ecke mit. Und je nach dem wie spät es ist, sind auch die Lichtverhältnisse: Morgenröte, Nacht, Abendrot … Beim Wetter habe ich bis jetzt die Erfahrung mit Sturm, Gewitter und Regen gemacht, wobei sich Regen direkt auf dich auswirkt, indem die Straße nass ist und sich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges ändern.
Die Fortbewegungsmittel
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Man will ja schließlich nicht die ganze Zeit von einem zum anderen Ort laufen müssen. Die Spielfigur darf sich zu Land, zu Wasser und in der Luft fortbewegen, aber ich empfehle da immer noch die Bewegung auf der Straße, denn die ist einfach und schnell.
Hier kann man wählen zwischen PKW, LKW und Zweirad. Von jedem Typ gibt es verschiedene, die jeder für sich spezielle Fahreigenschaften (Geschwindigkeit, Lenkung, …) haben. Persönlich empfehle ich da, das Motorrad (am Hafen steht immer eins, in der Nähe der Yacht). Mit ihm kann man sich auch mal durch den Verkehr schlängeln, wenn es eng wird, es kommt schnell auf Geschwindigkeit und lässt sich gut steuern. Nur wenn man mal einen Unfall baut leidet die Gesundheit, was bei einem Auto nicht der Fall ist.
Der Verschleiß an Fahrzeugen ist ziemlich hoch – zu mindestens bei mir – Fahrzeuge können nämlich beschädigt werden. Dies ist den Machern gut gelungen wie ich – hätte natürlich noch besser sein ;) – denn die Beschädigungen sind vielfältig: Zerschossene Reifen, Zersplitterte Fenster, zerbeulte Türen, zerbeulte Motorhaube (sie klappt auch nach oben und bei hohem Tempo wird sie abgerissen, wie im Kinofilm). Spätestens aber wenn das Auto/Motorrad/etc. brennt, sollte man es aber verlassen, denn dann kracht es gleich.
Auf dem Wasser bewegt man sich mit einem Boot fort, aber wenn es nicht gerade für eine Mission wichtig ist, nutze ich diese Möglichkeit allerdings nicht, aber es gehört halt dazu und macht die Welt komplett, denn wo Wasser ist, da will man auch…
Da hätte ich fast die Luft vergessen. Damit ist natürlich nicht der Sprung mit einem Motorrad über ein Hindernis gemeint. Man kann einen Helikopter steuern und mit dem hinfliegen, wo man will, so braucht man sich keine Gedanken um Straßen machen, man kann direkt fliegen. Trotzdem fliege ich wenig, weil die Steuerung mir nicht so liegt.
Alle Fahrzeuge verfügen über ein Radio (sogar das Mofa) und es wird bei jedem Fahrzeug ein anderer Sender gespielt, per Scrollrad kann man durch die Sender schalten.
Die Missionen
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Die Missionen sind sehr vielfältig und sind keines Wegs nach einem Schema aufgebaut, sie unterscheiden sich sehr von einander. Es gibt verschiedene Stelle wo man sie bekommt. Man besucht einen Mafiaboss (oder so) und bekommt einen Auftrag, manche Leute rufen auch an. Die Stellen, an den man sich eine Mission holen kann, sind in der Karte markiert.
Aber keine Angst man muss nicht immer einen umlegen, auch wenn das oft genug der Fall ist. Einmal muss man nur ein paar Leute einschüchtern und verschrottet deren Autos. Ein anderes Mal fährt man eine Limousine durch die Stadt und darf nicht anhalten wegen einer Bombe, die gesprengt wird, wenn man anhält – dies ist dann aber wohl bei „Speed“ geklaut ;) .
Es gibt aber auch „Missionen“, welche mit der Handlung nichts zu tun haben, wohl mehr zur Auflockerung dienen. Sieht man irgendwo einen kleinen Transporter (z.B. am Strand oder auf einem Autohaus, die stehen immer da) so steigt man ein. Man darf dann ein kleines Fahrzeug fernsteuern und fährt/fliegt ein Rennen gegen andere.
Es gibt aber auch eine Motorradmission, da muss man Checkpoints abfahren, wenn es besteigt, ich habe es aber leider nicht geschafft . Ich fall immer vom Haus.
Wenn ein Lieber sein will, kann man auch „Gute Missionen“ machen. Da gibt es Taxi-Missionen, wo man Fahrgäste mit einem Taxi chauffiert. Mit dem Krankenwagen bringt man Kranke und Verletzte zum Krankenhaus, mit einem Pizzamofa fährt man Pizzas aus und es gibt die Bürgerwehr, wo man Gangster erledigen muss.
Diese Missionen sollten aber nicht vom eigentlichen ablenken, vielleicht nur zum Geld verdienen benutzt werden, obwohl das große Geld eher in den richtigen Missionen verdient wird.
Immobilien
°`°`°`°`°`°`°`°
Als Spieler darf man im fortgeschrittenen Spiel Gebäude kaufen. Diese dienen dann als zusätzlicher Speicherpunkt. Man darf nur zwischen Missionen speichern und dann nur an einem bestimmten Ort, dies ist wie das „Nachhause gehen nach der Arbeit“. Einige Häuser verfügen über Garagen, da kann man dann seine Fahrzeuge reinstellen. Diese stehen dann nach dem Laden wieder zur Verfügung. Wer noch einen Hubschrauber braucht, dem empfehle ich eine Immobilie in einem Hochhaus im Nordwesten, da steht ein Heli auf dem Dach.
Man kann auch noch Clubs kaufen, dort kann man dann später Schutzgeld erpressen.
Neben den Gebäuden, die man kaufen kann gibt es auch andere Gebäude. Es gibt Waffenläden, in denen es die verschiedensten Waffen gibt. Aber eines sollte man auf jeden Fall kaufen. Das ist die kugelsichere Weste, die schützt auch etwas beim Motorradfahren (so geht es nicht direkt auf die Gesundheit). Es gibt Eisenwarenläden, dort kann man Hammer und ähnliches kaufen, diese dienen auch als Waffe. Dann gibt es normale Läden, diese kann man überfallen. Je mehr man haben will, desto mehr wird dann aber auch die Polizei auf einen aufmerksam. Es gibt Klamottenläden, wo man sich ein neues Outfit holen kann, so kann man auch die Polizei abhängen. Auch in der Lackiererei hängt man die Polizei ab, in dem man dem Fahrzeug ein neues Outfit verschafft. In einem Schnellrestaurant kann man seine Energie wieder aufladen, man isst etwas.
Grafik & Sound
°`°`°`°`°`°`°`°`°`°
Die Grafik ist sehr gut, besonders der Morgen und der Abend in Vice City sind ein Traum für die Spieleraugen. Ich habe keine Grafikfehler entdecken können, nur manchmal wünscht man sich etwas weiter schauen zu können. Die Grafik kann man an seinen Rechner anpassen, so dass auch schwächere Rechner eine Chance haben.
Auch der Sound ist erstklassig. Sitz man erst einmal in /auf einem Fahrzeug, schaltet sich das Radio ein und man hört den typischen Sound der 80er Jahre. Unter anderen sind zum Bespiel Madonna und Michael Jackson mit von der Partie. Auch die Soundeffekte vom Spiel selbst können sich hören lassen.
Voraussetzungen (direkt von der Webseite)
°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°`°
800 MHz Pentium III /Athlon oder 1.2 GHz Celeron/Duron
128 MB Arbeitspeicher
8 fach CD/DVD- Laufwerk
915 MB freien Festplattenspeicher
(plus 635 MB, falls Grafikkarte die DirectX Textur-Kompression NICHT unterstützt
32 MB Grafikkarte mit DirectX kompatiblen Treibern (Geforce oder besser)
Soundkarte mit DirectX kompatiblen Treibern
Tastatur und Maus
Win 98 / 98 SE / ME /2000 Pro mit Service Pack 3 / XP mit Service Pack 1
DirectX 9.0
Ich spiele das Spiel auf einem AMD Athlon 1,2 GHZ mit „kleiner“ GeForce und 512 MB RAM. Als Betriebssystem setz ich XP ein. Alles lief gut, sah auch alles schön aus. Doch irgendwann ließ sich das Spiel einfach nicht mehr starten. Da fiel mir auf, dass das Service Pack 1 benötigt wird. Da sich dieses auf Grund einer Neuinstallation von XP nicht mehr auf dem Rechner befindet, habe ich es erneut installiert (das ServicePack). Leider brachte dies keinen Erfolg, erst neue Grafikkartentreiber brachten das Spiel wieder zum laufen. Also falls ihr Probleme habt, benutzt die aktuellsten Treiber !!!!
Infos und Support: http://www.vicecity.de/pc/index.htm
Fazit
°`°`°`°
Mir hat das Spiel von Anfang an gefallen. Der Einstieg in das Spiel fällt sehr leicht. Man geht auf die Straße, nimmt sich ein Auto und schon ist man mitten drin, mitten drin in Vice City und man ist bald der Boss. Die Steuerung ist angenehm, lässt sich aber leicht auf die Bedürfnisse anpassen. Die Musik ist stimmungsvoll. Die Missionen sind schön, abwechslungsreich. Der Spieler bekommt einen enorm großen Grad an Bewegungsfreiheit. Ich kann nichts an dem Spiel bemängeln, es macht mir immer noch Spaß, manchmal fahr ich nur so aus Laune am Fahren ein bisschen in Vice City rum.
Einige mögen die etwas eigenwillige Speichertechnik von Vice City bemängeln, aber ich finde es gut, dass man nur an bestimmten Orten abspeichern kann, so wirkt es etwas realistischer. Das einzige was ich mir vielleicht für die Zukunft wünsche, sind bessere Passanten.
Was kann ich da anderes geben als volle Punktzahl.
Das Spiel ist absolut empfehlenswert`, auch wenn man knapp 45 € für das Spiel ausgeben muß. Vielleicht gibt es das Spiel irgendwo günstig.
Viel Spaß!
Danke fürs Lesen. Gruß Thomas
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