Grand Theft Auto: Vice City (Action PC Spiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von moorhuhn009
Vice City - Geniales Spiel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tommy Vercetti hat\'s nicht leicht. Kaum aus dem Knast entlassen, soll er im Auftrag des Paten nach Vice City düsen und dort die Geschäfte in die Hand nehmen. Das geht direkt bei der ersten Geldübergabe schief und fortan ist der Spieler damit beschäftigt, die gestohlenen Moneten wiederzubeschaffen. Auch nach unzähligen Spielstunden hat sich seit dem Ersteindruck nicht viel geändert. Grand Theft Auto stößt den Spieler in ein Wechselbad der Gefühle, doch dazu später mehr. Wie schon in Teil drei der Serie gibt es Aufträge zu erfüllen, die unterschiedliche Anforderungen an den Spieler stellen. Mal sind es die Fahrkünste in einem der 120 verschiedenen Fahrzeuge, dann wieder kommt es auf ein schnelles Reaktionsvermögen bewaffnet und zu Fuß an.
Die Umgebung ist aufgrund des Szenarios wesentlich bunter und abwechslungsreicher als die grauen Hochhausfassaden von Liberty City. Insgesamt gibt es 50 Gebäude, die auch begehbar sind - die sonstigen Bauwerke sind verschlossen. Es gibt nicht nur mehr, sondern auch viele neue Fahrzeuge. Neben den absolut fantastisch gelungenen Motorrädern darf sich auch endlich in die Lüfte geschwungen werden. Das ging zwar mit viel Gefühl und Glück auch schon in Teil drei, wurde aber nun weiterentwickelt und ist fester Bestandteil des Spiels. In Vice City stehen dem Spieler schließlich zwei verschiedene Hubschraubermodelle und ein Wasserflugzeug zur Verfügung. Aber Vorsicht: Die Steuerung des Helikopters ist gewöhnungsbedürftig und hektische Lenkmanöver sind gefährlich. Da ist das Flugzeug schon etwas gutmütiger, aber auch langsamer. Spaß machen beide Vehikel, da gibt es überhaupt keinen Zweifel.
Im Laufe des gesamten Spiels erhält man so ein recht stattliches Arsenal an formschönen Bauwerken, die vereinzelt sogar auch noch Geld abwerfen, das es abzuholen gilt. Geschenkt bekommt man aber natürlich auch in Vice City nichts, dementsprechend sind vorher Missionen zu erledigen. Und die haben es teilweise wirklich in sich: Von Umfang und Komplexität durchaus mit GTA III gleichzusetzen, vom Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich. So gibt es simple Missionen, die nur eine Fahrt von A nach B beinhalten, aber eben auch sehr lange Aufträge, in denen mit massivem Gegneraufkommen und einem hohen Fahndungslevel zu rechnen ist. Die tolle 80er-Atmosphäre mitsamt des kongenialen Soundtracks, sowie das Gefühl, das eigene Ansehen immer weiter zu steigern motivieren, dabei genug, um auch sehr frustige Momente zu überstehen. Ansonsten hat man es bei einem Facelift gelassen. Die Optik ist dezent aufgebohrt, und Spielelemente, die auch schon GTA III zum Hit machten, sind ebenfalls wieder mit von der Partie.
Der Titel muss sich auch reichlich Kritik gefallen lassen. Dass die Grafik immer noch nicht vollends flüssig läuft ist schade, aber zu verschmerzen. Dass Palmen und stellenweise ganze Gebäude erst sehr kurz vor dem Spieler ins Bild geblendet werden, ist da schon ärgerlicher. Auch Grafikfehler muss man nicht erst mit der Lupe suchen. Flackernde Texturen, wegbrechende Teile der Straße, Clipping-Fehler, die Liste ist beträchtlich. Die Kamera ist, wenn unser Held die Stadt zu Fuß durchstreift, schlicht zu chaotisch, und oft scheitern Missionen nur aufgrund der bockigen Technik. Häufig ist auch das überarbeitete - aber immer noch schlechte - Zielsystem Schuld am Ärger. Dabei schwenkt die Kamera so schnell um, dass es schwer fällt zu erkennen, welcher Gegner gerade anvisiert wird. Doch trotz der Mängel zieht es einen immer wieder zum Spiel zurück. Auch nach etlichen erfolglosen Versuchen, eine Mission erfolgreich abzuschließen, wird man nicht müde, weiterzuspielen. Leider wurde auch ein Stück der Nicht-Linearität aufgegeben. Konnte man in Liberty City noch Aufträge ignorieren, wird dem Spieler hier einfach mitgeteilt, dass er erst noch bestimmte andere Missionen erledigen soll, bevor er sich an die Alternativen machen darf. Man schwankt also als Spieler immer zwischen zwei völlig gegensätzlichen Gefühlszuständen hin und her. Mal ist man hellauf begeistert von der neuen Umgebung und den neuen Möglichkeiten, dann wieder möchte man das Pad an die Wand werfen, weil man mal wieder das Zeitliche gesegnet hat, obwohl man eigentlich alles richtig gemacht hat.
Das ändert aber alles nichts an der Genialität des Spiels. Die Stadt und Ihre Details sind gigantisch. Selbst mit den Grafikfehlern wirkt die Optik sehr lebendig und natürlich. Man fühlt sich winzig und verloren auf der riesigen Insel, denn selbst mit schnellen Fahrzeugen dauert es eine ganze Weile, bis man das Gebiet komplett durchquert hat. Die Einwohner entwickeln noch mehr Eigenleben als im Vorgänger. Polizisten verfolgen auch mal andere Straftäter, als den Spieler, Schießereien sind nicht immer nur von Tommy initiiert und lustigerweise trifft man sogar alte Bekannte aus Teil drei wieder - im Polyesteranzug und mit alberner Frisur.
Die Umgebung ist aufgrund des Szenarios wesentlich bunter und abwechslungsreicher als die grauen Hochhausfassaden von Liberty City. Insgesamt gibt es 50 Gebäude, die auch begehbar sind - die sonstigen Bauwerke sind verschlossen. Es gibt nicht nur mehr, sondern auch viele neue Fahrzeuge. Neben den absolut fantastisch gelungenen Motorrädern darf sich auch endlich in die Lüfte geschwungen werden. Das ging zwar mit viel Gefühl und Glück auch schon in Teil drei, wurde aber nun weiterentwickelt und ist fester Bestandteil des Spiels. In Vice City stehen dem Spieler schließlich zwei verschiedene Hubschraubermodelle und ein Wasserflugzeug zur Verfügung. Aber Vorsicht: Die Steuerung des Helikopters ist gewöhnungsbedürftig und hektische Lenkmanöver sind gefährlich. Da ist das Flugzeug schon etwas gutmütiger, aber auch langsamer. Spaß machen beide Vehikel, da gibt es überhaupt keinen Zweifel.
Im Laufe des gesamten Spiels erhält man so ein recht stattliches Arsenal an formschönen Bauwerken, die vereinzelt sogar auch noch Geld abwerfen, das es abzuholen gilt. Geschenkt bekommt man aber natürlich auch in Vice City nichts, dementsprechend sind vorher Missionen zu erledigen. Und die haben es teilweise wirklich in sich: Von Umfang und Komplexität durchaus mit GTA III gleichzusetzen, vom Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich. So gibt es simple Missionen, die nur eine Fahrt von A nach B beinhalten, aber eben auch sehr lange Aufträge, in denen mit massivem Gegneraufkommen und einem hohen Fahndungslevel zu rechnen ist. Die tolle 80er-Atmosphäre mitsamt des kongenialen Soundtracks, sowie das Gefühl, das eigene Ansehen immer weiter zu steigern motivieren, dabei genug, um auch sehr frustige Momente zu überstehen. Ansonsten hat man es bei einem Facelift gelassen. Die Optik ist dezent aufgebohrt, und Spielelemente, die auch schon GTA III zum Hit machten, sind ebenfalls wieder mit von der Partie.
Der Titel muss sich auch reichlich Kritik gefallen lassen. Dass die Grafik immer noch nicht vollends flüssig läuft ist schade, aber zu verschmerzen. Dass Palmen und stellenweise ganze Gebäude erst sehr kurz vor dem Spieler ins Bild geblendet werden, ist da schon ärgerlicher. Auch Grafikfehler muss man nicht erst mit der Lupe suchen. Flackernde Texturen, wegbrechende Teile der Straße, Clipping-Fehler, die Liste ist beträchtlich. Die Kamera ist, wenn unser Held die Stadt zu Fuß durchstreift, schlicht zu chaotisch, und oft scheitern Missionen nur aufgrund der bockigen Technik. Häufig ist auch das überarbeitete - aber immer noch schlechte - Zielsystem Schuld am Ärger. Dabei schwenkt die Kamera so schnell um, dass es schwer fällt zu erkennen, welcher Gegner gerade anvisiert wird. Doch trotz der Mängel zieht es einen immer wieder zum Spiel zurück. Auch nach etlichen erfolglosen Versuchen, eine Mission erfolgreich abzuschließen, wird man nicht müde, weiterzuspielen. Leider wurde auch ein Stück der Nicht-Linearität aufgegeben. Konnte man in Liberty City noch Aufträge ignorieren, wird dem Spieler hier einfach mitgeteilt, dass er erst noch bestimmte andere Missionen erledigen soll, bevor er sich an die Alternativen machen darf. Man schwankt also als Spieler immer zwischen zwei völlig gegensätzlichen Gefühlszuständen hin und her. Mal ist man hellauf begeistert von der neuen Umgebung und den neuen Möglichkeiten, dann wieder möchte man das Pad an die Wand werfen, weil man mal wieder das Zeitliche gesegnet hat, obwohl man eigentlich alles richtig gemacht hat.
Das ändert aber alles nichts an der Genialität des Spiels. Die Stadt und Ihre Details sind gigantisch. Selbst mit den Grafikfehlern wirkt die Optik sehr lebendig und natürlich. Man fühlt sich winzig und verloren auf der riesigen Insel, denn selbst mit schnellen Fahrzeugen dauert es eine ganze Weile, bis man das Gebiet komplett durchquert hat. Die Einwohner entwickeln noch mehr Eigenleben als im Vorgänger. Polizisten verfolgen auch mal andere Straftäter, als den Spieler, Schießereien sind nicht immer nur von Tommy initiiert und lustigerweise trifft man sogar alte Bekannte aus Teil drei wieder - im Polyesteranzug und mit alberner Frisur.
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