Gefährliche Liebschaften (DVD) Testbericht

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Gefaehrliche-liebschaften-dvd-drama
ab 5,77
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von yerusha

"Ihr Lieblingswort, dachte ich, wäre Verrat" - "Nein, nein, Grausamkeit."

Pro:

Super Darsteller, tolle Kostüme, faszinierender Film

Kontra:

Handlung hab ich beim 1. Sehen nicht so ganz durchschaut

Empfehlung:

Ja

Anmerkung: Mein Bericht bezieht sich lediglich auf die Video-Version des Films, aber leider hab ich nur diesen einen Eintrag bei Yopi gefunden. Ich kann aber nichts zum Extra-Material der DVD sagen, weil ich die DVD nicht kenne. Bitte berücksichtigt das bei Eurer Bewertung. Danke!

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Titel Deutschland: Gefährliche Liebschaften
Titel USA, England: Dangerous Liaisons
Genre: Melodram
Farbe, USA, England, 1988, FSK 12
Kino Deutschland: 1989-04-13
Laufzeit Kino: 112 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.


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Darsteller:
Glenn Close (Marquise de Merteuil)
John Malkovich (Vicomte de Valmont)
Michelle Pfeiffer (Madame de Tourvel)
Keanu Reeves (Chevalier Danceny)
Uma Thurman (Cécile de Volanges)
Mildred Natwick (Madame de Rosemonde)

Regie: Stephen Frears

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Frankreich am Vorabend der französischen Revolution. Marquise de Merteuil und Vicomte de Valmon waren einstmals ein Liebespaar, was aber schon lange her ist. Zuletzt war die Marquise mit dem Conte de Gercourt liiert, wurde aber von ihm verlassen.
Als sie erfährt, daß eben dieser Ex-Liebhaber mit der jungen Cécile de Volanges verheiratet werden soll, sinnt sie wutentbrannt auf Rache. Sie spinnt mit Hilfe des Vicomte de Valmon ein Netz aus Intrigen und Verrat, das fast schon als Meisterwerk zu bezeichnen ist...

Zunächst erschleicht sie sich das Vertrauen der jungen, naiven Cécile und bringt sie dazu, Liebesbriefe an ihren Musiklehrer, Chevalier Danceny, zu schreiben. Dann sorgt sie dafür, daß Céciles Mutter diese Briefe findet. Während sie sich daran macht, den Musiklehrer zu verführen, bringt sie mit einer Wette den Vicomte dazu, die junge Cécile zu entjungfern. Sollte er das schaffen, verspricht sie ihm eine Liebesnacht.

Allerdings hat der Vicomte ebenfalls noch Interesse an Madame de Tourvel. Doch diese ist verheiratet und würde niemals daran denken, ihren Mann zu betrügen. Da heißt es also, sie davon zu überzeugen, daß seine Absichten ehrlicher und aufrichtiger Natur sind...

Die Marquise bemerkt, daß sie den Vicomte wohl immer noch liebt und reagiert eifersüchtig auf seine Bemühungen um Madame de Tourvel. Um ihn zurück zu erobern, spinnt sie ihre Intrigen weiter, bis das ganze Ränkespiel um Bösartigkeit und erotische Verwicklungen sein dramatisches Ende findet...

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Ich muß gestehen, ich habe beim ersten Gucken nur die Hälfte des Films überhaupt verstanden. Auch jetzt beim Nacherzählen der Handlung bemerke ich, daß ich bestimmt einiges vergessen habe. Doch die Handlung ist so komplex und die Intrigen so ausgefeilt und undurchschaubar, daß zumindest ich diesen Film schon 2-3 Mal sehen mußte, um ihn in seiner ganzen Faszination zu verstehen.

Doch faszinierend ist er, denn normalerweise hat kein Film, der mich nicht innerhalb der ersten 20 Minuten fesselt, eine Chance. Dieser hat mich schon beim ersten Gucken gefesselt, auch wenn ich ihn erst beim 2. oder 3. Gucken richtig durchschaut habe.

Aber allein schon die Starbesetzung macht ihn sehenswert, ganz zu schweigen von den Kostümen, da gibt’s echt was für’s Auge. Ich gestehe, ich mag solche pompösen Machwerke, und nicht umsonst gab’s für die Ausstattung und die Kostüme einen „Oscar“!

Dieses gut durchdachte Ränkespiel aus Intrigen, Macht, Rache und Eifersucht ist wirklich klasse. Die beiden Protagonisten befinden sich in einem persönlichen Krieg. Sie können ihre Befriedigung nur darin finden, andere Menschen zu erniedrigen und sehen sich selbst bestätigt, wenn sie sich gegenseitig besiegen. Zum Schluß scheitern sie beide an ihrer Geltungssucht. Glenn Close und John Malkovich sind furios in ihren Rollen. Die Szenen mit den beiden sind allein schon sehenswert.

Doch auch in weiteren Rrollen finden sich hochkarätige Hollywood-Stars. Michelle Pfeiffer spielt die treue Madame de Tourvel, die sich nach langem Werben dem Vicomte hingibt und schließlich, als er seine Liebe zu ihr leugnet, dem Wahnsinn verfällt. Uma Thurman als naive Cécile füllt ihre Rolle auch sehr gut aus, aber ebenso wie Keanu Reeves als Musiklehrer Dacency verblaßt sie etwas im Vergleich zu den anderen.

Trotz der anfänglich undurchschaubaren Handlung (vielleicht ergeht’s anderen ja besser?) kann ich diesen Film uneingeschränkt empfehlen.

32 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Overknees

    26.05.2005, 13:46 Uhr von Overknees
    Bewertung: sehr hilfreich

    ;) Nu ja... das Thema hatten wir ja schon öfter auf der Leinwand. Zuletzt in "Eiskalte Engel".. und wo noch? ;) *greetz* Marc A.