Gefährliche Liebschaften (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von LilithIbi
"Was soll man hier auf dem Land sonst tun?"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Publikationen, die anhand eines regelrechten Feuerwerks an Schlagfertigkeiten, Verbalattacken wie auch Doppelzüngigkeit derart in deren eigenen Bann ziehen können, findet man in der heutigen Zeit zunehmend weniger. Nachdem mich kürzlich _„Der Gott des Gemetzels“_ äußerst positiv überraschte, wurde ich weiterhin mit einem ähnlich brachial-großartigen Werk konfrontiert.
===„Gefährliche Liebschaften“=== kannte ich bis dato lediglich vom Hörensagen bzw. dadurch, dass die durchweg modernisierte Fassung _„Eiskalte Engel“_ sich den gleichen Gesellschaftsroman von Choderlos de Laclos zum Vorbild nahm.
Wie fesselnd sich trotz meiner fast-schon-auswendig-Kenntnis des Vergleichswerks die gesamten 115Minuten Spielfilmlänge gestalten würden, hätte ich offen gestanden nicht erwartet. Besonderes Schmankerl für mich persönlich direkt in Form einer Vorspann-Überraschung, als (der zur Entstehung des Filmes im Jahre 1988 noch recht unbekannte) Keanu Reeves als Darsteller erwähnt wird.
Die Handlung selbst stützt sich auf das Jahr 1782, in dem sich die Langeweile der höher Gestellten via Affären, Intrigen und absonderlichen Machtspielchen vertrieben wird. Zentrale Figuren stellen hier zum einen die Marquise de Merteuil (Glenn Close) nebst Vicomte de Valmont (John Malkovich) dar, zum anderen spielen Cecile de Volanges (Uma Thurman), Madame de Tourvel (Michelle Pfeiffer) und nicht zuletzt Le Chevalier Raphael Danceny (Keanu Reeves) die fast schon gegenseitige Rolle.
Die Ausgangslage ist klar: Marquise de Merteuil bittet ihren innigst verehrten Vertrauten, als einen Zug der Rache die 15jährige Cécile de Volanges vor deren Hochzeit mit dem Exliebhaber der Marquise zu verführen, um diesen somit eine gewisse Schande zu bereiten. Da sich jenes jedoch von Anfang an als nur geringe Herausforderung für den Gigolo erweist, setzt dieser sich in den Kopf, eine Affäre mit der überaus moralischen Marie de Tourvel zu beginnen, die obendrein bereits verheiratet ist. Die „Belohnung“ für den Erfolg: eine Liebesnacht mit der Erstgenannten.
So weit, so unspektakulär, wenn aus Spiel nicht bekanntlich oftmals Ernst werden würde, die Fronten sich immerzu verschieben, verhärten und anfänglich Ungeahntes aus der vermeintlich harten Schale der „Spielgefährten“ förmlich herauskratzen...
==Die Umsetzung== ist längst nicht so langweilig, platt oder gar wirr, wie man es anhand der Handlungszusammenfassung unterstellend erahnen könnte.
Von den ersten Szenen an besticht das Werk durch großartige Schauspielkunst, imposante Bilder wie authentischsten Gefühlsregungen, die man binnen Sekundenbruchteil an der jeweiliger Mimik des Protagonisten ablesen kann. In der späteren Szene, in der die Marquise sich während eines Wutautbruchs des Vicomte gähnend die Hand vor den Mund hält, hätte ich jubelnd auf die Couch springen können. So skeptisch mich manche Rollenbesetzung (Uma Thurman) anfänglich stimmte, so rasch flogen sämtliche Zweifel davon und belehrten mich eines besseren.
Meines Kenntnisstandes nach vermag es niemand, auf die Äußerung
_„Ich bin vom Kloster aus gewohnt, um 21 Uhr im Bett zu sein.“_
ein an für sich unschuldiges, in diesem Fall jedoch absolut anzüglich klingendes
_„Das will ich hoffen.“_
zu erwidern. Obschon _„Gefährliche Liebschaften“_ diverse Beschlafungen beinhaltet wie anspricht, wirken diese an keiner Stelle pietätlos. Jedwede (spärlich gesäte) Nacktheit wirkt alles andere als anrüchig, vielmehr kunstvoll und verleiht dem jeweiligen Aufnahmebild eine gewisse weitere Schönheit.
Trotz der naturgegebenen Ernsthaftigkeit des Themas involviert _„Gefährliche Liebschaften“_ die Art raffinierter Humor, die den Zuschauer zugleich empört und belustigt: so kommt es vor, dass der umtriebige Vicomte, um seinen Ruf entgegenzuwirken, direkt vor den Augen des ausgesandten Lakai's von Madame de Tourvel eine ärmliche Familie vor der Pfändung bewahrt.
Der ein oder andere mag kurzzeitig irritiert von Cecile's Äußerung
_"36 Jahre! Oh, ein alter Mann!"_
sein ~ hierzu muss man vermutlich wissen, dass zum einen jene Protagonistin erst 15Jahre jung sein soll; zum anderen natürlich sich die dargestellte Epoche vor Augen halten. So oder so: ein wenig getroffen hat mich, die gar nicht mal mehr so weit von jener Zahl entfernt ist, durchaus. Im Gegensatz dazu finden sich mannigfaltige wohlformulierte Bösartigkeiten, die ich für meinen Teil am liebsten unverzüglich in meinen eigenen Sprachgebrauch aufnehmen respektive anwenden würde:
_"Ich weiß nicht, ob ich einen weiteren Katalog von Inkompetenz ertragen kann" _
trägt eine derartig enorme Ausdruckskraft in sich, von denen sich die sog. "Jugend von heute" allzu gerne eine dicke Scheibe abschneiden sollte. Insgesamt betrachtet brilliert _"Gefährliche Liebschaften"_ so sehr, dass man sich durchaus wünschen wird, den Protagonisten noch länger bei ihrem (doppeldeutigen) Treiben zuhören zu dürfen.
Fakt ist weiterhin, dass ich im direkten Vergleich zu _„Eiskalte Engel“_ nicht sagen könnte, welcher Film mir besser gefällt. Beide tragen ihren eigenen Reiz inne, zumal letztgenannter zur Zeit des Drehs (1999) spielt und insgesamt noch frecher, direkter sowie anzüglicher gestaltet wurde. Verheimlichte Homosexualität, die in _„Eiskalte Engel“_ Sebastian (quasi dem Vicomte) dienlich wird, findet inmitten von _„Gefährliche Liebschaften“_ eine ähnliche, gleichwohl minimale Andeutung, die jedoch auf andere Personen angewandt wird.
Wer den einen Film kennt, der wird um den Verlauf der anderen Veröffentlichung wohlweislich wissen ~ ein Aspekt, der sich jedoch an keiner Stelle negativ auswirkt oder gar allzu viel vorweg nimmt. Lediglich das grobe Gerüst stellt sich identisch dar, wohingegen weitere Tragik inmitten des aktuell vorgestellten Films ihren verstörenderen Platz finden durfte. Insbesondere der Aspekt der erlittenen Eifersucht wird inmitten einer zerstörerischen Szene hemmungslos auf die Spitze der Schauspielkunst getrieben, wirkt derartig bombastisch, dass der Zuschauer selbst bis aufs innerste aufgewühlt sein dürfte.
Allein die definitive Schlussaufnahme in ihrer eindeutigen Bildsprache würde ich als phänomenal bezeichnen; ging mir persönlich tief unter die Haut und sorgt dafür, dass man noch eine geraume Weile über das Gesamtwerk nebst den diversen Persönlichkeiten nachdenkt.
Generell sind die Darsteller, wie bereits angedeutet, durch die Bank überaus überzeugend. John Malkovich, den mich meiner Erinnerung nach noch nie zuvor schauspielern sah, meistert die Rolle des Vicomte Sébastien de Valmont mit Bravour. Jede Bewegung, jeder Augenblick sitzt perfekt; während seine fordernde Ungeduld in jeder einzelnen Aufnahme direkt auf den Zuschauer übergeht. Man kommt nicht umhin, die Unverfrorenheit des Adeligen zugleich zu bewundern wie abscheulich zu finden; während man mit der von Glenn Close verkörperten Figur zunehmend Mitgefühl aufbringt.
„Mitgefühl“ offenbart sich ohnehin als der Dreh- und Angelpunkt, auf den sich die Szenerie stützt und dessen Pfeiler schließlich die Tragik der Augenblicke nicht zu halten vermögen.
So sehr man den Intriganten auch gönnt, auf ihre arroganten Nasen zu fallen, so sehr leidet man schlussendlich ebenfalls mit ihnen mit und würde allzu gerne allzu oft in die Geschehnisse eingreifen. Wie John Malkovich vermag Glenn Close es anhand hoher Schauspielkunst ihre jeweilig innere Aufruhr vor die Kamera zu transportieren.
Regisseur Stephen Frears verzichtet rigoros darauf, die entlarvten Gefühle der Protagonisten mit großen Worten umschreiben zu lassen ~ vieles liegt somit an der Interpretationskunst des Zuschauers, ob und inwieweit er manche Wendung zu deuten vermag; was meines Erachtens nach durch die bereits gelobten Darsteller nicht allzu schwer sein dürfte.
'''Die DVD selbst''' bietet als Sprachauswahlmöglichkeit lediglich Deutsch und Englisch an, während es lediglich einen (deutschen) Untertitel gibt. Als Bonusmaterial fungieren diverse Texttafeln (Der Adel, Das Bürgertum, Einladung an den Hof, Frankreich vor der Revolution, Auszeichnungen, Filmtipps), die unter dem Menüpunkt „Produktionsnotizen“ zusammengefasst wurden. All jene habe ich mir nicht durchgelesen, wenngleich ich es unsagbar eklatant finde, bezüglich der Filmtipps statt auf handelsübliche trailer auf einen weiteren Fließtext zurückzugreifen
==Summa summarum== befinde ich _„Gefährliche Liebschaften“_ als absolut sehenswert, bevorzuge diese Version jedoch genauso wenig wie _„Eiskalte Engel“_. Beide Werke berühren und begeistern auf ihre eigene Weise, gestalten sich jeweils als erstklassig und geradlinig spannend, so dass ich eine vollumfängliche Empfehlung aussprechen kann und nicht zuletzt hocherfreut bin, ebenfalls diese Variante gesehen zu haben.
===„Gefährliche Liebschaften“=== kannte ich bis dato lediglich vom Hörensagen bzw. dadurch, dass die durchweg modernisierte Fassung _„Eiskalte Engel“_ sich den gleichen Gesellschaftsroman von Choderlos de Laclos zum Vorbild nahm.
Wie fesselnd sich trotz meiner fast-schon-auswendig-Kenntnis des Vergleichswerks die gesamten 115Minuten Spielfilmlänge gestalten würden, hätte ich offen gestanden nicht erwartet. Besonderes Schmankerl für mich persönlich direkt in Form einer Vorspann-Überraschung, als (der zur Entstehung des Filmes im Jahre 1988 noch recht unbekannte) Keanu Reeves als Darsteller erwähnt wird.
Die Handlung selbst stützt sich auf das Jahr 1782, in dem sich die Langeweile der höher Gestellten via Affären, Intrigen und absonderlichen Machtspielchen vertrieben wird. Zentrale Figuren stellen hier zum einen die Marquise de Merteuil (Glenn Close) nebst Vicomte de Valmont (John Malkovich) dar, zum anderen spielen Cecile de Volanges (Uma Thurman), Madame de Tourvel (Michelle Pfeiffer) und nicht zuletzt Le Chevalier Raphael Danceny (Keanu Reeves) die fast schon gegenseitige Rolle.
Die Ausgangslage ist klar: Marquise de Merteuil bittet ihren innigst verehrten Vertrauten, als einen Zug der Rache die 15jährige Cécile de Volanges vor deren Hochzeit mit dem Exliebhaber der Marquise zu verführen, um diesen somit eine gewisse Schande zu bereiten. Da sich jenes jedoch von Anfang an als nur geringe Herausforderung für den Gigolo erweist, setzt dieser sich in den Kopf, eine Affäre mit der überaus moralischen Marie de Tourvel zu beginnen, die obendrein bereits verheiratet ist. Die „Belohnung“ für den Erfolg: eine Liebesnacht mit der Erstgenannten.
So weit, so unspektakulär, wenn aus Spiel nicht bekanntlich oftmals Ernst werden würde, die Fronten sich immerzu verschieben, verhärten und anfänglich Ungeahntes aus der vermeintlich harten Schale der „Spielgefährten“ förmlich herauskratzen...
==Die Umsetzung== ist längst nicht so langweilig, platt oder gar wirr, wie man es anhand der Handlungszusammenfassung unterstellend erahnen könnte.
Von den ersten Szenen an besticht das Werk durch großartige Schauspielkunst, imposante Bilder wie authentischsten Gefühlsregungen, die man binnen Sekundenbruchteil an der jeweiliger Mimik des Protagonisten ablesen kann. In der späteren Szene, in der die Marquise sich während eines Wutautbruchs des Vicomte gähnend die Hand vor den Mund hält, hätte ich jubelnd auf die Couch springen können. So skeptisch mich manche Rollenbesetzung (Uma Thurman) anfänglich stimmte, so rasch flogen sämtliche Zweifel davon und belehrten mich eines besseren.
Meines Kenntnisstandes nach vermag es niemand, auf die Äußerung
_„Ich bin vom Kloster aus gewohnt, um 21 Uhr im Bett zu sein.“_
ein an für sich unschuldiges, in diesem Fall jedoch absolut anzüglich klingendes
_„Das will ich hoffen.“_
zu erwidern. Obschon _„Gefährliche Liebschaften“_ diverse Beschlafungen beinhaltet wie anspricht, wirken diese an keiner Stelle pietätlos. Jedwede (spärlich gesäte) Nacktheit wirkt alles andere als anrüchig, vielmehr kunstvoll und verleiht dem jeweiligen Aufnahmebild eine gewisse weitere Schönheit.
Trotz der naturgegebenen Ernsthaftigkeit des Themas involviert _„Gefährliche Liebschaften“_ die Art raffinierter Humor, die den Zuschauer zugleich empört und belustigt: so kommt es vor, dass der umtriebige Vicomte, um seinen Ruf entgegenzuwirken, direkt vor den Augen des ausgesandten Lakai's von Madame de Tourvel eine ärmliche Familie vor der Pfändung bewahrt.
Der ein oder andere mag kurzzeitig irritiert von Cecile's Äußerung
_"36 Jahre! Oh, ein alter Mann!"_
sein ~ hierzu muss man vermutlich wissen, dass zum einen jene Protagonistin erst 15Jahre jung sein soll; zum anderen natürlich sich die dargestellte Epoche vor Augen halten. So oder so: ein wenig getroffen hat mich, die gar nicht mal mehr so weit von jener Zahl entfernt ist, durchaus. Im Gegensatz dazu finden sich mannigfaltige wohlformulierte Bösartigkeiten, die ich für meinen Teil am liebsten unverzüglich in meinen eigenen Sprachgebrauch aufnehmen respektive anwenden würde:
_"Ich weiß nicht, ob ich einen weiteren Katalog von Inkompetenz ertragen kann" _
trägt eine derartig enorme Ausdruckskraft in sich, von denen sich die sog. "Jugend von heute" allzu gerne eine dicke Scheibe abschneiden sollte. Insgesamt betrachtet brilliert _"Gefährliche Liebschaften"_ so sehr, dass man sich durchaus wünschen wird, den Protagonisten noch länger bei ihrem (doppeldeutigen) Treiben zuhören zu dürfen.
Fakt ist weiterhin, dass ich im direkten Vergleich zu _„Eiskalte Engel“_ nicht sagen könnte, welcher Film mir besser gefällt. Beide tragen ihren eigenen Reiz inne, zumal letztgenannter zur Zeit des Drehs (1999) spielt und insgesamt noch frecher, direkter sowie anzüglicher gestaltet wurde. Verheimlichte Homosexualität, die in _„Eiskalte Engel“_ Sebastian (quasi dem Vicomte) dienlich wird, findet inmitten von _„Gefährliche Liebschaften“_ eine ähnliche, gleichwohl minimale Andeutung, die jedoch auf andere Personen angewandt wird.
Wer den einen Film kennt, der wird um den Verlauf der anderen Veröffentlichung wohlweislich wissen ~ ein Aspekt, der sich jedoch an keiner Stelle negativ auswirkt oder gar allzu viel vorweg nimmt. Lediglich das grobe Gerüst stellt sich identisch dar, wohingegen weitere Tragik inmitten des aktuell vorgestellten Films ihren verstörenderen Platz finden durfte. Insbesondere der Aspekt der erlittenen Eifersucht wird inmitten einer zerstörerischen Szene hemmungslos auf die Spitze der Schauspielkunst getrieben, wirkt derartig bombastisch, dass der Zuschauer selbst bis aufs innerste aufgewühlt sein dürfte.
Allein die definitive Schlussaufnahme in ihrer eindeutigen Bildsprache würde ich als phänomenal bezeichnen; ging mir persönlich tief unter die Haut und sorgt dafür, dass man noch eine geraume Weile über das Gesamtwerk nebst den diversen Persönlichkeiten nachdenkt.
Generell sind die Darsteller, wie bereits angedeutet, durch die Bank überaus überzeugend. John Malkovich, den mich meiner Erinnerung nach noch nie zuvor schauspielern sah, meistert die Rolle des Vicomte Sébastien de Valmont mit Bravour. Jede Bewegung, jeder Augenblick sitzt perfekt; während seine fordernde Ungeduld in jeder einzelnen Aufnahme direkt auf den Zuschauer übergeht. Man kommt nicht umhin, die Unverfrorenheit des Adeligen zugleich zu bewundern wie abscheulich zu finden; während man mit der von Glenn Close verkörperten Figur zunehmend Mitgefühl aufbringt.
„Mitgefühl“ offenbart sich ohnehin als der Dreh- und Angelpunkt, auf den sich die Szenerie stützt und dessen Pfeiler schließlich die Tragik der Augenblicke nicht zu halten vermögen.
So sehr man den Intriganten auch gönnt, auf ihre arroganten Nasen zu fallen, so sehr leidet man schlussendlich ebenfalls mit ihnen mit und würde allzu gerne allzu oft in die Geschehnisse eingreifen. Wie John Malkovich vermag Glenn Close es anhand hoher Schauspielkunst ihre jeweilig innere Aufruhr vor die Kamera zu transportieren.
Regisseur Stephen Frears verzichtet rigoros darauf, die entlarvten Gefühle der Protagonisten mit großen Worten umschreiben zu lassen ~ vieles liegt somit an der Interpretationskunst des Zuschauers, ob und inwieweit er manche Wendung zu deuten vermag; was meines Erachtens nach durch die bereits gelobten Darsteller nicht allzu schwer sein dürfte.
'''Die DVD selbst''' bietet als Sprachauswahlmöglichkeit lediglich Deutsch und Englisch an, während es lediglich einen (deutschen) Untertitel gibt. Als Bonusmaterial fungieren diverse Texttafeln (Der Adel, Das Bürgertum, Einladung an den Hof, Frankreich vor der Revolution, Auszeichnungen, Filmtipps), die unter dem Menüpunkt „Produktionsnotizen“ zusammengefasst wurden. All jene habe ich mir nicht durchgelesen, wenngleich ich es unsagbar eklatant finde, bezüglich der Filmtipps statt auf handelsübliche trailer auf einen weiteren Fließtext zurückzugreifen
==Summa summarum== befinde ich _„Gefährliche Liebschaften“_ als absolut sehenswert, bevorzuge diese Version jedoch genauso wenig wie _„Eiskalte Engel“_. Beide Werke berühren und begeistern auf ihre eigene Weise, gestalten sich jeweils als erstklassig und geradlinig spannend, so dass ich eine vollumfängliche Empfehlung aussprechen kann und nicht zuletzt hocherfreut bin, ebenfalls diese Variante gesehen zu haben.
27 Bewertungen, 6 Kommentare
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27.07.2012, 23:09 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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27.07.2012, 22:11 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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27.07.2012, 21:56 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und ein wunderschönes wochenende
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27.07.2012, 18:28 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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27.07.2012, 18:04 Uhr von Noire
Bewertung: sehr hilfreichLasse dir liebe Grüße da und wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende. Noire
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27.07.2012, 14:25 Uhr von Michaela_The_Princess
Bewertung: sehr hilfreichGrüße von der Ostsee !
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