Girls United Again (DVD) Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von travelgirl
normal erträgliche klischeebehaftete amerikanische Teenie-Komödie
Pro:
in Ermanelung von Alternativen erträglich, Schauspielerische Leistung ist OK
Kontra:
magelnder Anspruch
Empfehlung:
Nein
INTRO
Heuteversuche ich mich mal als Filmkritiker, bevor ich mich in den folgenden
Berichten wieder dem Reisen zuwende. Konkret geht es heute über einen
typisch amerikanischen Film, „Bring it on again“, in Deutschland als
„Girls United Again“ veröffentlicht.
KAUFGRUND
Gekauft habe ich denFilm nicht, es war viel mehr so, dass wir einen 7 Euro Gutschein für
eine Videothek hatten, so dass man zwei Filme (A- & B-Movie) für 2
Tage ausleihen konnte. Die erste Wahl war schnell entschieden, die
andere DVD zu finden war etwas komplizierter. Da alle anderen B-Movies
noch idiotischer waren, haben wir letztendlich „Bring it on again“
mitgenommen.
INHALT
Nachihrem Highschoolabschluss wechselt Whittier auf das California State
College, vom Unterrichtsgeschehen an dieser Bildungsanstalt bekommen wir
allerdings reichlich wenig mit, dafür aber von Cheerleaderalltag. Dazu
muss man vielleicht erwähnen, dass Schulsport in den USA einen viel
höheren Status hat als im bundesdeutschen Vergleich, gute Sportler
genießen ein hohes Ansehen, auch wenn sie in den anderen Fächern eher
weniger begabt sind... Die Cheerleader des California State College
sind jedenfalls seit sieben Jahren
us-amerikanischer Landesmeister, und das haben sie nicht zuletzt ihrer
Vortänzerin Tina zu verdanken. Sie veranstaltet nun ein Casting, bei dem
Nachfolger für einige Schülerinnen gefunden werden sollen, die die
Schule verlassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, neben einigen,
die sich beim Vorturnen übergeben, brilliert vor allem Whittier Smith,
nicht nur weil sie einen Brilli im Bauchnabel hatte, den sie vor Beginn
ihrer Vorführung rausschrauben sollte. Auch Rektor Sebastian erkennt das
Talent, er möchte Whittier Smith als die nächstjährige No.1 der
Cheerleaderin wissen, was allerdings Tinas beste Freundin Marni Potts,
die als designierte Nachfolgerin gilt, verärgert. Tina ist beim Training
hart, grausam und unmenschlich. Mädchen, die nicht auf sie hören,
werden gnadenlos bestraft. So z.B. BB, Whittiers beste Freundin. Bei
einer Siegesfeier nach einem American Football Game interessiert sie
sich nicht für die Footballer, die als Superfang gelten. Auch Whittier
macht lieber mit einem DJ rum und erntet dafür böse Blicke. Schließlich
spitzt sich irgendwann die Lage zu. Whittier und BB legen vor allen
ihrer Cheerleaderklamotten nieder und treten aus, schließlich zähle für
sie der Gemeinschaftssinn und nicht Tinas Despotismus. Zusammen mit
einigen anderen Schularbeitsgemeinschaften, denen die Zuschüsse
gestrichen wurden, gründen sie nun ihre eigene Gruppe und unterstützen
Randsportler... Mehr wird nicht verraten, schließlich sollt ihr ja noch
ein bisschen neugierig werden...
SCHAUSPIELER
Im Allgemeinen gelingt es den Darstellern sich rechtgut in ihre Rolle zu versetzen, für eine High School Komödie ist ihre
Leistung recht gut, so dass man den meisten von ihnen auch den
Charakter, den sie verkörpern, abkauft. Sei es nun die verstörte
Theatertante Penelope Hope (Felicia Day), die superarrogante und faule
Cheerleaderzicke Tina Hammersmith (Bree Turner), die sich Schulbücher
nachtragen lässt, sowie ihre Hausarbeiten von Nerds schreiben lässt, die
sich freuen, dem Star auf dem Campus näher zu kommen. Eine ihrer Fans
ist Marni Potts (Bethany Joy Lenz), die Tina jeden Wusch von den Augen
abliest, und mit ihr dann über gemeinsame Feinde lästert. Auch gut
gespielt ist die gefühlvolle Faune Chambers –sie spielt Monica Jones-,
die sich rührend um alle kümmert, und klar hinter ihrer Meinung steht.
Auch Whittier Smith –gespielt von Anne Judson-Yager- die der Clarissa
Darstellerin von Nickelodeon – ja so was hab ich früher geguckt –
verblüffend ähnlich sieht, zeigt, dass es nicht nur oberflächliche
Amerikaner bzw. amerikanische Jugendliche schickt. Was mich etwas
beeindruckte war die sportliche Leistung der Schauspieler. Ich würde es
mich nie trauen, diverse Cheerleaderfiguren auszuprobieren. Dafür gibt
es schon mal einen Pluspunkt; allerdings muss man auch erwähnen, dass
die meisten Schauspieler ja das amerikanische Schulsystem selbst
durchlaufen haben, und es für sie relativ einfach ist, sich in die
Situation ihrer Charaktere zu finden.
ALLGEMEINE INFOS
Schauspieler:â–¶ Anne Judson-Yager als Whittier Smith
â–¶ Bree Turner als Tina Hammersmith
â–¶ Kevin Cooney als Dean Sebastian
â–¶ Faune A. Chambers als Monica Jones
â–¶ Bryce Johnson als Greg
â–¶ Richard Lee Jackson als Derek
â–¶ Bethany Joy Lenz als Marni Potts
â–¶ Holly Towne als Janice
â–¶ Dennis Hemphill Jr. als Francis
â–¶ Felicia Day als Penelope Hope
â–¶ Katherine Bailess als Colleen Lipman
â–¶ Joshua Gomez als Sammy Stinger
â–¶ Kelly Stables als Tiny Blonde
â–¶ Brian Wade als Fatneck
â–¶ Darren Geare als Croquet Teammate
Verfügbare Sprachen
â–¶ Deutsch
â–¶ Englisch
â–¶ Französisch
â–¶ Niederländisch
â–¶ Untertitel sind in Englisch möglichDauer
â–¶ 90 Minuten
FSK
â–¶ Hier nicht, in den USA aber 13, weil man eine zu saloppe Sprache beklagtPreis
â–¶ derzeit um die 10 Euro
MEINUNG
Ichfinde den Film nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht.
Eine normal erträgliche klischeebehaftete amerikanische Teenie-Komödie,
bei der mal wieder gezeigt wird, dass in der Schule nur der Sport
wichtig ist. Viele mögen sich jetzt beschweren, dass die Zuschauer ein
falsches Bild von den USA und ihrer Schule bekommen, aber so falsch ist
das nun wieder auch nicht. Ich hab mir den Film sogar zu Ende angeguckt,
lag wahrscheinlich am schlechten Wetter. Für diejenigen, die nicht beim
Filmgucken einschlafen wollen: Guckt ihn euch doch einfach auf Englisch
an.
FAZIT
Selbst gekauft habe ich die DVD nicht und würde es auch nicht machen, zumal es sich hierbei um eineFortsetzungsepisode handelt, deren erster Teil zwar nicht unbedingt zum
Verständnis unumgänglich ist. Die schauspielerische Leistung ist recht
passabel, so dass ich nur für die zahlreichen Stereotypen etwas abziehen
muss. Die DVD ist übrigens einfach und intuitiv zu bedienen, was für
das Zielpublikum sicherlich von Vorteil ist. Es bleiben also drei
Sternchen und eine Empfehlung den Film – wenn überhaupt – nur
auszuleihen, sofern es denn keine spannenderen Alternativen gibt.
29 Bewertungen, 11 Kommentare
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11.11.2013, 14:26 Uhr von Gi22Fr
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Gitte
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10.11.2013, 14:11 Uhr von eno011
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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03.11.2013, 15:52 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut vorgestellt
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02.11.2013, 18:19 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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02.11.2013, 14:48 Uhr von Petgirl
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht =)
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02.11.2013, 14:32 Uhr von KatzeLucy
Bewertung: sehr hilfreichhuhu kenn dich aus dem orangenland;)
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02.11.2013, 13:40 Uhr von HEIDIZ
Bewertung: sehr hilfreichsh lg heidiz
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02.11.2013, 12:55 Uhr von BoxerRocko
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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02.11.2013, 09:33 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh :))
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02.11.2013, 05:53 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollDu solltest an Deiner Textformatierung noch etwas ändern...BW und LG
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01.11.2013, 19:31 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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