Glauben ist Alles! (VHS) Testbericht
ab 9,31 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von laparisienne
Zwei Geistliche und eine Elfe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Paris, Winter, Stress und der Lieblingsmensch ist auch nicht da...
Klarer Fall für eine von Hollywoods „Romantischen Komödien“, also in die Videothek und mal geschaut, was ich im Kino so verpasst habe, aber unbedingt sehen wollte. Siehe da, sie haben hier tatsächlich diesen Film mit den beiden Priestern und Jenna Elfman (das kann ja nicht gut gehen!), na dann mal los...
In „Glauben ist Alles“ („Keep the Faith“, Regie: Edward Norton, USA 2000) geht es um zwei Freunde, Jacob und Brian, die sich in ihre gemeinsame Jugendfreundin Anna verlieben. Als Kinder waren sie unzertrennbar, doch Anna muss umziehen, man verliert sich aus den Augen. Die beiden Jungs aber bleiben Freunde, die besten Freunde, obwohl sie sich so unterschiedlich entwickeln. Aus Jacobs Leidenschaft für Rabbi-Quartette wird der Beruf bzw. die Berufung Rabbi und auch Brian wird Geistlicher, ein katholischer Priester. Beide gehen mit Enthusiasmus ihrem Beruf nach, versuchen ihre Kirchen für die jeweils andere Glaubensrichtung und für die „Welt“ zu öffnen.
Eines Tages kommt Anna wieder in die Stadt (New York, welche sonst!), sie ist jetzt eine erfolgreiche Karrierefrau mit schier unglaublichem Arbeitspensum und implantiertem Handy, die alte Freundschaft lebt wieder auf. Doch diese Konstellation bleibt nicht lange stabil, denn schon bald kommt was kommen muss: Der attraktive Rabbi und die schöne Anna fangen eine Affäre an. Diese Affäre ist am Anfang ganz unverbindlich, beide wollen bloß ihren Spaß und um Brian nicht zu verletzen, verschweigen sie ihm die neuen Verhältnisse. Aber im gleichen Maße wie Jacob (Ben Stiller) und Anna tiefere Gefühle füreinander entwickeln, verliebt sich Brian (Edward Norton) in die blonde Beauty (Jenna Elfman), er ist bereit, sein Priesteramt für sie aufzugeben. Er ist am Boden zerstört, als er von dem Betrug, der Beziehung der beiden, erfährt. Aber nicht nur Brian leidet, sondern auch Anna, die mit Jacob Schluss gemacht hat, weil er, aus Angst vor der Reaktion seiner Familie und der Gemeinde, keine festere Bindung möchte. Schlussendlich entscheidet sich Anna auf einen weiteren Karriereschritt zu verzichten, in NY zu bleiben und Thoraunterricht zu nehmen und auch Jacob entscheidet sich für sie. Brian verzeiht ihnen den Verrat, sie bleiben die besten Freunde.
Ja doch, es ist eine romantische Komödie, ja, es geht um Liebe und ja es spielen schöne Menschen mit. Aber nein, der Film ist nur in Teilen lustig, die Versuche seiner Gemeinde, Jacob zu verkuppeln, und nein, der Film berührt nicht. Ich mag diese Art von Filmen eigentlich und bin auch gerne bereit, ein paar Tränchen zu investieren, aber ich fand vor allem das Ende nicht nur nicht glaubwürdig (das sind solche Filme selten), sondern extrem unpassend. Wenn jemand, der mit solcher Hingabe Priester ist, wie Brian, diesen Beruf der Liebe wegen aufgeben will, dann ist er nicht bloß verknallt und dann sind die Gefühle auch nicht nach ein paar Wochen einfach weg.
Dieser Film behandelt große Themen, Liebe und Betrug, Freundschaft und Verrat, Glauben und Religion, auf eine fast beiläufige Art und trotzdem wirkt er überladen, weil er alle diese Themen nur streift und keines wirklich aufgreift. Auch deshalb vermag er letztlich nicht zu rühren. Aber abgesehen davon, ist das ein netter Sommerfilm: sehen und vergessen.
Klarer Fall für eine von Hollywoods „Romantischen Komödien“, also in die Videothek und mal geschaut, was ich im Kino so verpasst habe, aber unbedingt sehen wollte. Siehe da, sie haben hier tatsächlich diesen Film mit den beiden Priestern und Jenna Elfman (das kann ja nicht gut gehen!), na dann mal los...
In „Glauben ist Alles“ („Keep the Faith“, Regie: Edward Norton, USA 2000) geht es um zwei Freunde, Jacob und Brian, die sich in ihre gemeinsame Jugendfreundin Anna verlieben. Als Kinder waren sie unzertrennbar, doch Anna muss umziehen, man verliert sich aus den Augen. Die beiden Jungs aber bleiben Freunde, die besten Freunde, obwohl sie sich so unterschiedlich entwickeln. Aus Jacobs Leidenschaft für Rabbi-Quartette wird der Beruf bzw. die Berufung Rabbi und auch Brian wird Geistlicher, ein katholischer Priester. Beide gehen mit Enthusiasmus ihrem Beruf nach, versuchen ihre Kirchen für die jeweils andere Glaubensrichtung und für die „Welt“ zu öffnen.
Eines Tages kommt Anna wieder in die Stadt (New York, welche sonst!), sie ist jetzt eine erfolgreiche Karrierefrau mit schier unglaublichem Arbeitspensum und implantiertem Handy, die alte Freundschaft lebt wieder auf. Doch diese Konstellation bleibt nicht lange stabil, denn schon bald kommt was kommen muss: Der attraktive Rabbi und die schöne Anna fangen eine Affäre an. Diese Affäre ist am Anfang ganz unverbindlich, beide wollen bloß ihren Spaß und um Brian nicht zu verletzen, verschweigen sie ihm die neuen Verhältnisse. Aber im gleichen Maße wie Jacob (Ben Stiller) und Anna tiefere Gefühle füreinander entwickeln, verliebt sich Brian (Edward Norton) in die blonde Beauty (Jenna Elfman), er ist bereit, sein Priesteramt für sie aufzugeben. Er ist am Boden zerstört, als er von dem Betrug, der Beziehung der beiden, erfährt. Aber nicht nur Brian leidet, sondern auch Anna, die mit Jacob Schluss gemacht hat, weil er, aus Angst vor der Reaktion seiner Familie und der Gemeinde, keine festere Bindung möchte. Schlussendlich entscheidet sich Anna auf einen weiteren Karriereschritt zu verzichten, in NY zu bleiben und Thoraunterricht zu nehmen und auch Jacob entscheidet sich für sie. Brian verzeiht ihnen den Verrat, sie bleiben die besten Freunde.
Ja doch, es ist eine romantische Komödie, ja, es geht um Liebe und ja es spielen schöne Menschen mit. Aber nein, der Film ist nur in Teilen lustig, die Versuche seiner Gemeinde, Jacob zu verkuppeln, und nein, der Film berührt nicht. Ich mag diese Art von Filmen eigentlich und bin auch gerne bereit, ein paar Tränchen zu investieren, aber ich fand vor allem das Ende nicht nur nicht glaubwürdig (das sind solche Filme selten), sondern extrem unpassend. Wenn jemand, der mit solcher Hingabe Priester ist, wie Brian, diesen Beruf der Liebe wegen aufgeben will, dann ist er nicht bloß verknallt und dann sind die Gefühle auch nicht nach ein paar Wochen einfach weg.
Dieser Film behandelt große Themen, Liebe und Betrug, Freundschaft und Verrat, Glauben und Religion, auf eine fast beiläufige Art und trotzdem wirkt er überladen, weil er alle diese Themen nur streift und keines wirklich aufgreift. Auch deshalb vermag er letztlich nicht zu rühren. Aber abgesehen davon, ist das ein netter Sommerfilm: sehen und vergessen.
Bewerten / Kommentar schreiben