Erfahrungsbericht von Sirius23
Gothic 3 - Das Ende einer Ära
Pro:
Der Sound und die Musikuntermalung
Kontra:
Leider so ziemlich alles
Empfehlung:
Nein
1. Vorgeschichte
2. Die Story
3. Klimazonen
3.1 Myrtana
3.2 Varant
3.3 Nordmar
4. Die Quests
5. Die Welt
6. Die Monster
7. Die Städte
8. NPCs
9. Die Fraktionen unter der Lupe
9.1 Die Orks
9.2 Die Rebellen
9.3 Die Waldläufer
9.4 Die Assassinen
9.5 Die Nomaden
9.6 Die Nordmarer
10. Die KI
11. Das Gameplay
12. Das Inventarsystem
13. Grafik
14. Sound
15. Hardwareanforderungen
16. Fazit
1. Die Vorgeschichte
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In Gothic spielt man den namenlosen Helden. Namenlos deshalb, weil er nie zu Wort kommt. (Das dürfte einigen sicher bekannt vorkommen.) :)
Wie dem auch sei. Unser namenloser Held hat sich in den ersten beiden Teilen schon durch das ein oder andere Abenteuer geschlagen. Kämpfe gegen wilde Tiere und Wesen aus der Unterwelt waren da keine Seltenheit.
Unschuldig in die Strafkolonie, das Minental, geworfen muss sich der Held in einer rauhen Welt zurechtfinden, die von einer Barriere umschlossen wurde, die zwar Leute rein- aber nicht mehr rauslässt. Mit der Verbannung des Schläfers und dem einhergehenden Einsturz der Barriere beginnt auch schon der zweite Teil der Reihe.
Xardas der Schwarzmagier bereitet dich auf eine neue Bedrohung vor die darauf hinarbeitet Khorinis und das Minental unter Kontrolle zu bringen. Einige Abenteuer später macht unser Held dem dunklen Gott, Beliar, wieder einen Strich durch die Rechnung. Anschließend beginnt die Überfahrt zum Festland bestehend aus den Bereichen Myrtana, Varant und Nordmar.
2. Die Story
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Das Kapitel "Story" ist eigentlich sehr schnell abgehandelt. Kurz gesagt: Sie ist beinahe nicht vorhanden.
Begonnen wird in einem Gemetzel gegen Orks in dem Dorf Ardea. Die Story besteht hauptsächlich daraus Xardas zu finden, der sich aus unerfindlichen Gründen den Orks angeschlossen hat, dann die Artefakte Adanos zu suchen und sich anschließend für einen der drei Götter zu entscheiden. Für Storywendungen und Überraschungen ist da leider kein Platz mehr.
3. Die Klimazonen
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Das Festland unterteilt sich in drei Klimazonen, die direkt ineinander übergehen (Finde eigentlich nur ich das seltsam?).
Myrtana wird von Varant und Nordmar umschlossen. Myrtana ist eigentlich noch das ereignisreichste Gebiet, wohingegen die Sandwüste sowie die Eiswüste nicht wirklich viel bieten können.
Die Welt ist außerdem sehr weitläufig. Meiner Meinung nach zu weitläufig. Denn oft beginnt man sich auf den Wanderwegen regelrecht zu langweilen, weil einfach nichts passieren will.
3.1 Myrtana
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Myrtana ist der Teil, der von Orks überfallen wurde. Während der Zeit von G1 und G2 tobte der Krieg. Alle Städte sind gefallen. Einzig und allein in Vengard, die Hauptstadt Myrtanas, ereignen sich noch einige Scharmützel zwischen der ehemaligen Garde und den Orks. Um nicht noch mehr ungebetene Gäste zu haben wurde eine Barriere um Vengard erschaffen die weder aus noch ein lässt.
Außerhalb der Städte liefern sich drei Rebellenstandorte einen Geruillakrieg mit den Orks die nun das Land beherrschen. Doch meist hocken beide Parteien nur auf ihren Plätzen ohne irgendwas zu unternehmen.
3.2 Varant
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Varant ist meiner Meinung nach die am authentischsten umgesetzte Umgebung. Denn hier findet man fast nichts. Ob das nun Absicht war bleibt dem Leser dieses Berichtes überlassen. In Varant hausen die Assassinen unter Zuben und die Nomaden unter den Wassermagiern. Die Assassinen paktieren mit den Orks um wie es für einen Assassinen üblich ist Gold zu scheffeln. Die Orks lassen ihre Sklaven arbeiten um an die Artefakte Adanos zu kommen.
3.3 Nordmar
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Nordmar ist eine Eiswüste in der die Barbaren hausen. Dort zu finden ist der Hammerclan, der Feuerclan und der Wolfsclan sowie ein Kloster der Feuermagier. Die Nordmänner sind im stetigen Kampf gegen die Grünhäute.
Die Clans unterscheiden sich insofern voneinader, dass im Hammerclan die weltbesten Schmiede anzutreffen sind. Im Feuerclan lassen sich die Innosfanatiker finden. Eigener Meinung die besten Kämpfer der Welt. Und im Wolfsclan lassen sich die besten Jäger der Welt finden. Insgesamt latscht man ohne Orientierung durch eine riesige Eiswüste, die von Orks durchsetzt ist.
4. Quests
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Die Quests sind einer der größten Kritikpunkte dieses Spiels. Denn hauptsächlich bestehen diese Quests aus Botengängen, Sammelorgien und Schnetzelaufgaben. Wirklich große Aufgaben haben diese Quests, wie angepriesen, nicht auf die Gothic Welt. Hat man den Quest für eine Person abgeschlossen kann man diese in der Regel problemlos töten. Man schnetzelt sich gerade fröhlich durch die Welt und merkt auf einmal "Oha. Ich habe eine Quest erfüllt."
Man erfüllt also Quests teilweise ohne, dass man davon weiß.
Die Hauptquests bestehen, wie bereits erwähnt beinahe aus "Finde Xardas!" "Finde die Artefakte Adanos!" "Töte XYZ!"
Was ich sehr bedauerlich finde, ist dass man in schönster Hack&Slay Manier die Städe von Orks befreien muss. Orks werden also in riesiger Menge von einem normalen Menschen abgeschlachtet. Wo bitte bleibt da der Realismus? Insgesamt sind die Quests sehr eintönig und bieten kaum Abwechslung.
5. Die Welt
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Wie bereits erwähnt hat die Welt gewaltige Ausmaße. Etwa fünfmal so groß wie die in Gothic 2. Die Klimazonen gehen nahtlos ineinander über, was gewaltig an der Glaubwürdigkeit nagt. Zudem hat man auf Ladezonen verzichtet, was den Spielern selbst mit sehr gut ausgerüsteten PCs gefrustet hat. Denn kaum ist man ein paar Meter gelaufen wurde die Welt nachgeladen, was teilweise für massive Wartezeiten in Form von Rucklern gesorgt hat und das Spiel zuverlässig hat abstürzen lassen. "Out of memory" die Fehlermeldung selbst mit mehr als 2 GB Arbeitsspeicher.
Zugute halten muss man dem Spiel aber, dass es einige Geheimnisse in Form von Höhlen bereit hält. Was allerdings gleich wieder zunichte gemacht wird, wenn man sich durch eine Höhle geschnetzelt hat und voller Erwartung die Truhe öffnet, die am Ende des Höhlensystems zu finden ist. Was ist in der Truhe? Zufällig genereierte Items mit denen man in der Regel überhaupt nicht anfangen kann. Wer also gern auf Schatzsuche geht, wird es mit ziemlicher Sicherheit bereuhen.
Was die Flüsse und das Meer angeht muss man sagen, dass es erstens kaum Flüsse gibt. Wie konnten die Leute so lange ohne Süßwasser überleben? Das Meer wirkt eigentlich nur langweilig. Im Gegensatz zu Gothic 2 findet sich keine nette Unterwasserwelt mehr. Etwas wie Wellengang scheint auch nicht vorhanden zu sein selbst wenn es stürmisch ist.
6. Die Monster
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Die Artenvielfalt in der Gothicwelt ist recht umfangreich. Alte bekannte aus den Vorgängern sind noch zu finden wie zum Beispiel die berüchtigten Schattenläufer. Doch die einst furchteinflößenden Schattenläufer ähneln nun einer Kreuzung aus Ratte und Maulwurf. Nach dem ersten Lachanfall versucht man sich erstmal an den Biestern. Doch die Viecher machen ihrem Aussehen alle Ehre. Man kann sie nämlich ohne Probleme totschnetzeln. Wirklich gefährlich sind diese Monster also nicht.
Der erfahrene Spieler wird also mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen auf Schattenläufer losgehen, dagegen aber beim Grunzen eines Wildschweins die Beine in die Hand nehmen um nicht togestunnt zu werden. Denn wurde man einmal getroffen hat man keine Möglichkeit für einen Gegenschlag mehr.
7. Die Städte
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Es gibt in der gesamten Welt ca 15-20 Orte. Diese unterscheiden sich eigentlich nur Klimazonenabhäng. Während in Varant Lehmhäuser zu sehen sind, findet man in Nordmar beinahe ausschließlich Holzhütten.
In Myrtana unterscheidet sich die Bauart von der größe der Stadt. In kleineren Orten sind vorwiegend Holzhütten zu finden und in größeren Steinhäuser. Seltsamerweise hat fast jeder Ort in Myrtana eine Burg. Etwas total unübliches, was sehr am Realismus kratzt.
Noch etwas zum Stadtsystem. In jeder Stadt geht es darum sich einen bestimmten Ruf zu erarbeiten. Im Grunde hat das System Potenzial, doch wurde leider nicht umgesetzt. Denn man grast sich von Stadt zu Stadt und erarbeitet sich einen Ruf mit dem man die Burg bzw. das Haus des Oberhauptes betreten darf. Dennoch wird man von ansässigen mit Sätzen wie "Hast du nichts besseres zu tun?" oder "Lass mich in Ruhe." abgefrühstückt. Man hat sich den Arsch für die Stadt aufgerissen und wird so behandelt? Verzeihung, aber das ist Bullshit.
8. NPCs
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Nachdem man die Orks in Ardea umgebracht hat erschrickt man erstmal richtig wenn man sich seine 4 Freunde ansieht (Milten, Diego, Gorn und Lester). Diego hat plötzlich einen Schrumpfkopf, Milten ein Babyface, Gorn scheint einige Pfunde zugelegt zu haben und Lester hat Tattoos über das ganze Gesicht. Auch bei anderen NPCs, die man von früher kannte wird erstmal ein Schock eintreten. Vatras hat's wie Michael Jackson gemacht und Lares läuft plötzlich mit Glatze durch die Gegend wie 90% der normalen NPCs. Haare sind in der Gothicwelt in der Tat recht selten gesäht. (Muss wohl vom Haareraufen wegen der Wildschwine sein.)
Weiterhin sind die Dialoge mit NPCs auch nicht gerade von Kreativität gekrönt. Auffallend ist das, wenn der Held mit einem obligatorischen "Verstehe." antwortet.
9. Die Fraktionen unter der Lupe
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Insgesamt gibt es diesmal 6 Gilden. Darunter die Orks, die Rebellen, Waldläufer, Nomaden, Assassinen und die Nordmarer.
Im Prinzip unterscheiden sich die Gilden allerdings nur darin, wen sie Auslöschen wollen. Merkwürdigerweise stellt es aber kein Problem dar mit einer Paladinrüstung in einer Orkstadt umherzuspazieren. Äußerst merkwürdig.
Richtig anschließen kann man sich allerdings nirgendwo wie es in den Vorgängern der Fall war. Ein meiner Meinung nach riesiger Fehler. Während man also gerade ein Rebellenlager zerstört hat ist man in einem anderen Rebellenlager gut Freund.
9.1 Die Orks
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Die Orks sind in Myrtana die vorherrschende Kraft. Sie wollen die Rebellen und die restlichen Truppen König Rhobars vernichten oder versklaven. Der Hauptsitz befindet sich in Faring. Stellt man sich auf Seiten der Orks muss man die Rebellenlager sowie Vengard auslöschen. Kan, der Anführer der Orks wird dich fürstlich belohnen.
9.2 Die Rebellen
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Die Königs- und Innostreuen Myrtanas. Sie wurden durch den Krieg in eine äußerst ungünstige Position gebracht. Viele der einstigen Krieger Innos' haben sich den Orks angeschlossen oder wurden getötet. Es steht garnicht gut um die Rebellen. Nur der Glaube an Innos hält die Moral noch einigermaßen hoch. Zu dieser Fraktion zählen sich auch die übrig gebliebenen Feuermagier, die ihre Magie durch die Zerstörung der Runenmagie verloren haben.
Die Streiter Innos befinden sich auf der Suche nach den Feuerkelchen um den Paladinen ihre Magie zurückzubringen sowie auf der Suche nach der alten Magie, die auch ohne die speziellen Runen funktioniert.
9.3 Die Waldläufer
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Die Baumkuschler sind ein sehr naturverbundenes Volk, welches von den Druiden angeführt wird, die dem Gott Adanos treu ergeben sind. Sie versuchen ebenfalls den Orks ein Schnippchen zu schlagen.
9.4 Die Assassinen
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Die treue dieser unangenehmen Gesellen besteht einzig und allein zum Gold. Nur die geistigen Führer, die Schwarzmagier, halten an Beliar fest. Das Ziel dieser Fraktion ist es die Nomaden auszulöschen.
9.5 Die Nomaden
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Die Nomaden wurden zurückgedrängt. Sie leben vorzugsweise in Höhlen in der Nähe der Wüstenstädte. Angeführt werden sie von den Wassermagier. Warum auch immer. Denn Ziel der Wassermagier sollte es eigentlich sein, das Gleichgewicht zu erhalten. Stattdessen soll der Held die Assassinen ausrotten.
9.6 Die Nordmarer
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Die stolzen Krieger des Nordens sind im ständigen Clinch mit den Grünhäuten. Ziel der Nordmarer ist es die Orks aus Nordmar zu "vertreiben". Im Klartext heißt es "Töte die Orks."
Zudem wollen die Nordmarer die Macht ihrer Ahnen nutzen um den Orks beizukommen.
10. Die KI
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Insgesamt hat sich die KI im Gegensatz zu den Vorgängern verschlechtert, insbesondere was die Wegfindung angeht. Die ist nämlich absolut grausig. Teilweise laufen die NPCs hin und her. Man muss sie dann erstmal wieder zu Bewusstsein prügeln. Andernorts laufen die NPCs durch Texturen durch. Wenn man nicht regelmäßig speichert kann das ganz schön frusten.
Ein weiteres Manko ist die KI bei kämpfen. Man klickt munter drauf los während man nebenher eine Tasse Kaffee trinkt und die Zeitung liest und der Gegner weicht zurück bis man ihn an eine Wand gedrängt hat. Natürlich nur insofern man nicht totgestunnt wird.
11. Das Gameplay
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Ein Schachzug, der durchaus hätte gelingen Können bestand aus der Möglichkeit sich dem Bösen anzuschließen. Man kann sich also für einen der drei Götter entscheiden. Doch an der Umsetzung hapert es mal wieder. Der einzige Unterschied darin besteht wen man denn nun töten muss.
Was zu erwähnen ist, ist besonders das neue Magiesystem. Da die Runenmagie zerstört wurde, kann man sich neue Zaubersprüche einfach an Schreinen kaufen im Austausch zu Gold und Skillpunkten. Allerdings sind die Zauber überpowert. Entsprechend geskillt kann man einen Gegner im Optimalfall mit einem Feuerball ausschalten. Man wird also quasi unbesiegbar. Problematisch wird es nur wenn man anderen Magiern begegnet. Denn nach wenigen Zaubern ist man selbst tot, trotz hoher Verteidigung gegen Magieangriffe während man sich beim Nahkampf nen Wolf klickt um überhaupt einen Treffer zu landen. Dabei ist es vollkommen unerheblich ob man die linke oder rechte Maustaste drückt. Wenn man gedrückt hält geht der Gegner solange zurück bis man loslässt. Viel Spaß mit eurem Tennisfinger...
12. Das Inventarsystem
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Insgesamt hat sich das Inventar verbessert und ist leicht verständlich. Einzig und allein bei der Orientierung hapert es, da man öfters mal den Überblick verliert. Im Inventarsystem ist alles enthalten vom einfachen Inventar bis hin zum Questlog. In diesem System findet man allerlei. Darunter fallen zudem noch ein Rezeptbuch, ein Skillbuch sowie das Buch der alten Magie.
Im Rezeptbuch werden Koch- und Alchemierezepte gespeichert. Im Skillbuch erkennt man welche Skills man gelernt hat und im Buch der alten Magie sind die Zaubersprüche vermerkt.
13. Die Grafik
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Über die Grafik lässt sich viel streiten. Einerseits sind wirklich viele schöne Effekte dabei. Andererseits wirkt alles wie aus Plastik und gekünstelt. Grafikbugs sind auch eine Menge dabei. Das geht von schwebenden Bäumen über plötzliches Verschwinden der Texturen bis hin zum in der Luft laufen des Helden. Besonders lustig sehen die Geier aus, die am Pass von Varant Autoscooter zu fahren scheinen. Denn Animationen haben diese Viecher keine.
Auf höchsten Detailstufen sieht das Spiel ganz nett aus, doch wirkt nicht wirklich glaubwürdig. Ganz zu schweigen von den ständigen Nachladerucklern.
Auf niedrigeren Detailstufen sieht es schon grausig aus. Man hätte bei der alten Engine bleiben sollen und diese ein wenig aufmotzen.
14. Der Sound
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Ja, der Sound. Der ist das Beste am ganzen Spiel. Kai Rosenkranz, der für Sound und Musik zuständig ist hat zusammen mit dem Orchester eine großartige Arbeit geleistet. Auch wenn es teilweise ein wenig pompös wirkt und ab und an nicht zu der Situation passt ist es musiktechnisch ein Meisterwerk.
15. Hardwareanforderungen
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Zu Gothic 3 lassen sich folgende Hardwareanforderungen finden, was allerdings nicht ausreichend ist. Man sollte immer noch etwas draufrechnen. Gothic 3 ist ein echter Ressourcenfresser.
Minimum:
AMD Athlon / Pentium 4 mit 1,8 Ghz
Nvidia Geforce 5600 / ATI Radeon 9600 Grafikkarte oder gleichwertig ab Shader Model 1.4
1 Gb Ram Arbeitsspeicher
Optimale Details:
AMD Athlon 64 3000+/Intel P4 2,8 GHz - 3,0 GHz
1,5 Gb Ram
Nvidia Geforce 6800 GT / ATI Radeon X800 Pro oder gleichwertig Shader Model 2.0
Maximale Details:
AMD Athlon 64 4800+/Intel Core Duo E6600
2 Gb Ram
Nvidia Geforce 7900GT / ATI Radeon 1800 XT
16. Fazit
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Ich muss gestehen, ich war von diesem Spiel maßlos enttäuscht. Der dritte Teil konnte nicht annähernd an die beiden Vorgänger anschließen. Das resultiert hauptsächlich aus der praktisch nicht vorhandenen Story (was ein Grundstein für ein gutes Spiel wäre), den Atmosphärekillern, den manigfaltigen Bugs, den Logikfehlern und der unglaubwürdig wirkenden Welt.
Besonders das Ende hat mich enttäuscht. Der Abspann besteht aus einer simplen Diashow. Da hätte man wirklich mehr daraus machen MÜSSEN. Wenn ich alles was mir an dem Spiel nicht gefallen hat aufzählen müsste, würde ich heute nicht mehr fertig werden. Deshalb belasse ich es dabei und vergebe eine magere Wertung von 2 Sternen.
Für mich war Gothic 3 die Enttäuschung des Jahres.
30 Bewertungen, 9 Kommentare
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26.05.2008, 17:00 Uhr von jeff2006
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, lg Jeff2006
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02.05.2008, 21:57 Uhr von emanuels
Bewertung: sehr hilfreichlg Emanuel
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02.05.2008, 21:19 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvollwünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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02.05.2008, 14:30 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichDer Bericht gefällt mir wirklich gut. SH
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02.05.2008, 13:09 Uhr von Zzaldo
Bewertung: sehr hilfreichein echt klasse Bericht von Dir.LG Stephan
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02.05.2008, 13:05 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, lg, ML
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02.05.2008, 12:27 Uhr von bambie34
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich,lg Tanja
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02.05.2008, 10:19 Uhr von Maggie1117
Bewertung: besonders wertvollKlasse Bericht...Liebe Grüsse Maggie
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02.05.2008, 09:24 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen Tag und liebe Grüße Anja

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