Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von annette*
Endlich mal keine Oberflächlichkeiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da ich mir erst vor kurzem den Film "Gottes Werk und Teufels Beitrag" nach dem gleichnamigen Roman von John Irving zum zweiten Male zu Gemüte führte, möchte ich hier mal ein bisschen darüber schreiben.
Der Anfang des Filmes spielt in einem Waisenhaus irgendwo in den USA um das Jahr 1930. Der Leiter desselben ist der etwas ältere liebenswürdige Dr. Larch. Illegalerweise nimmt der Dr. auch Abtreibungen vor, nicht etwa um davon in finanzieller Hinsicht zu profitieren, sondern weil er das Schicksal von ungewollten Kindern sehr gut kennt.
Ein Junge wächst ihm mit der Zeit besonders ans Herz. Er wird vor der Tür des Waisenhauses von einer der Pflegerinnen aufgefunden. Er soll fortan den Namen Homer tragen. Es scheint, als ob der kleine Junge Glück hat, da er von Pflegeeltern adoptiert wird. Doch wie das Schicksal will, kommen diese nicht mit Homer zurecht und auch ein zweiten Ehepaar schenkt dem Kleinen nicht genügend Liebe.
So wächst also Homer im Waisenhaus auf und ist schon sehr früh an der Arbeit des Dr. Larch interessiert, obwohl er den Abtreibungen kritisch gegenübersteht. Der Dr. will Homer alles beibringen und obwohl Homer keine Universitätsausbildung genießen kann, entwickelt er nach und nach alles ärztlichen und geburtshelferischen Fähigkeiten.
Auch wenn sich Homer sehr wohl im Waisenhaus fühlt, verspürt er doch den stetigen Drang, die Welt kennen zulernen. Also verlässt er trotz des Bedauerns des gesamten Waisenhauses mit einem Ehepaar, das eine Abtreibung vornehmen ließ, sein "Zuhause".
Da das Ehepaar die Besitzer einer Apfelplantage sind, kann Homer die Arbeit eines Apfelpflückers mit einer Gruppe schwarzer Amerikaner aufnehmen. Er lebt den gesamten Sommer mit ihnen zusammen in einer Holzbaracke und im Winter hilft er den Fischern. Er selber fühlt sich sehr wohl und erkennt, dass er zu etwas Nütze ist (auch wenn Dr. Larch nicht mit seiner neuen Tätigkeit einverstanden ist und ihm deshalb eine Arzttasche zukommen lässt).
Diese kommt im Übrigen zwischendurch auch (für eine Abtreibung) zum Einsatz. Natürlich geht es in diesem Film auch um Liebe. Denn Homer fühlt sich sehr zu der Frau der Besitzerehepaares hingezogen, während sich ihr Mann im Krieg befindet.
Aber zu viel will ich natürlich nicht verraten.
Schließlich erfährt Homer durch einen Brief, dass Dr. Larch versehentlich an einer Überdosis Äther gestorben ist, deshalb kehrt er nach einigem Zögern wieder ins Waisenhaus zurück und tritt an die Stelle seines Pflegevaters (denn Dr. Larch hat ihn stets wie seinen eigenen Sohn geliebt).
Mich persönlich hat der Film wirklich angesprochen. Wer natürlich eine spannende Handlung und viel Action erwartet, sollte sich lieber was anderes anschauen, denn hier wird mehr Wert auf den Gang der Handlung anstatt den Ausgang (wobei der natürlich auch gefühlvoll dargestellt wird) gelegt wird.
Allerdings können die 120 Minuten zwischendurch schon mal etwas lang werden, was jedoch nicht von dem Film an sich abschrecken soll.
Auch die Schauspieler wirken sehr überzeugend. V.a. "Dr. Larch" geht in seiner Rolle sehr auf. Auf extrem gutaussehende "Playboys" als Schauspieler wird verzichtet, wodurch beispielsweise "Homer" wesentlich natürlicher und authentischer rüberkommt.
Fazit: Wer mal was anderes als die ständigen oberflächlichen Streifen sehen will, sollte sich den Film nicht entgehen lassen.
Der Anfang des Filmes spielt in einem Waisenhaus irgendwo in den USA um das Jahr 1930. Der Leiter desselben ist der etwas ältere liebenswürdige Dr. Larch. Illegalerweise nimmt der Dr. auch Abtreibungen vor, nicht etwa um davon in finanzieller Hinsicht zu profitieren, sondern weil er das Schicksal von ungewollten Kindern sehr gut kennt.
Ein Junge wächst ihm mit der Zeit besonders ans Herz. Er wird vor der Tür des Waisenhauses von einer der Pflegerinnen aufgefunden. Er soll fortan den Namen Homer tragen. Es scheint, als ob der kleine Junge Glück hat, da er von Pflegeeltern adoptiert wird. Doch wie das Schicksal will, kommen diese nicht mit Homer zurecht und auch ein zweiten Ehepaar schenkt dem Kleinen nicht genügend Liebe.
So wächst also Homer im Waisenhaus auf und ist schon sehr früh an der Arbeit des Dr. Larch interessiert, obwohl er den Abtreibungen kritisch gegenübersteht. Der Dr. will Homer alles beibringen und obwohl Homer keine Universitätsausbildung genießen kann, entwickelt er nach und nach alles ärztlichen und geburtshelferischen Fähigkeiten.
Auch wenn sich Homer sehr wohl im Waisenhaus fühlt, verspürt er doch den stetigen Drang, die Welt kennen zulernen. Also verlässt er trotz des Bedauerns des gesamten Waisenhauses mit einem Ehepaar, das eine Abtreibung vornehmen ließ, sein "Zuhause".
Da das Ehepaar die Besitzer einer Apfelplantage sind, kann Homer die Arbeit eines Apfelpflückers mit einer Gruppe schwarzer Amerikaner aufnehmen. Er lebt den gesamten Sommer mit ihnen zusammen in einer Holzbaracke und im Winter hilft er den Fischern. Er selber fühlt sich sehr wohl und erkennt, dass er zu etwas Nütze ist (auch wenn Dr. Larch nicht mit seiner neuen Tätigkeit einverstanden ist und ihm deshalb eine Arzttasche zukommen lässt).
Diese kommt im Übrigen zwischendurch auch (für eine Abtreibung) zum Einsatz. Natürlich geht es in diesem Film auch um Liebe. Denn Homer fühlt sich sehr zu der Frau der Besitzerehepaares hingezogen, während sich ihr Mann im Krieg befindet.
Aber zu viel will ich natürlich nicht verraten.
Schließlich erfährt Homer durch einen Brief, dass Dr. Larch versehentlich an einer Überdosis Äther gestorben ist, deshalb kehrt er nach einigem Zögern wieder ins Waisenhaus zurück und tritt an die Stelle seines Pflegevaters (denn Dr. Larch hat ihn stets wie seinen eigenen Sohn geliebt).
Mich persönlich hat der Film wirklich angesprochen. Wer natürlich eine spannende Handlung und viel Action erwartet, sollte sich lieber was anderes anschauen, denn hier wird mehr Wert auf den Gang der Handlung anstatt den Ausgang (wobei der natürlich auch gefühlvoll dargestellt wird) gelegt wird.
Allerdings können die 120 Minuten zwischendurch schon mal etwas lang werden, was jedoch nicht von dem Film an sich abschrecken soll.
Auch die Schauspieler wirken sehr überzeugend. V.a. "Dr. Larch" geht in seiner Rolle sehr auf. Auf extrem gutaussehende "Playboys" als Schauspieler wird verzichtet, wodurch beispielsweise "Homer" wesentlich natürlicher und authentischer rüberkommt.
Fazit: Wer mal was anderes als die ständigen oberflächlichen Streifen sehen will, sollte sich den Film nicht entgehen lassen.
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.02.2002, 10:26 Uhr von denjuandemarco
Bewertung: sehr hilfreichgibt nichts zu meckern...
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