Grasgeflüster (Komödie) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2010
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Erfahrungsbericht von wolfmichaelblank
Gute Ideen, durchschnittlich verwirklicht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In den Verbraucherbörsen gibt es viele gute Meinungen zu Grasgeflüster, die ich jedoch nicht unbedingt teilen kann.
Angenehm ist die Abwechslung zu solchen kommerziellen Teenager-Filmen wie Clueless, American Pie oder Road Trip, in denen hier und da auch mal das doch etwas pikante Thema Marihuana aufgegriffen wird.
Bereits in den ersten Minuten von Grasgeflüster wird klar, daß die Macher einen hohen Anspruch hatten, als sie diesen Film drehten. Im Gegensatz zu Slapstik und flotten Sprüchen wie in den kommerziellen Filmen wurde in dieser Independent-Komödie auf pechschwarzen britischen Humor gesetzt. Dieser taucht aber nur sporadisch auf, und in der deutschen Fassung scheint er auch nicht ganz rüberzukommen. Klar: die konservative englische Gesellschaft wird hier gnadenlos aufs Korn genommen, aber ein Gagfeuerwerk kann man nicht erwarten.
Die Story halte ich selber für sehr gelungen, aber man hätte viel mehr rausholen können. Dramaturgische Highlights wie die wuchernde "Botanik" im Gewächshaus oder der riesige Haufen Hanf gegen Ende des Films waren zwar gute Ideen, die es auch wert waren, in einem Film verarbeitet zu werden. Insgesamt wurde das Thema "Kiffen" aber mehrfach viel zu unsensibel aufgegriffen.
Also keine Angst: wenn sie noch nie gekifft haben, dann wird sie _dieser_ Film sicherlich nicht zu irgendwelchen "Schandtaten" verführen.
Die Schauspieler wirkten meiner Meinung nach nicht interessant, sondern etwas blaß und gekünstelt.
Optisch lebt der Film von wirklich beeindruckenden Bildern der Felsenküste Cornwalls und dem malerischen Örtchen Port Liac.
Bedauerlicherweise ist der hohe Anspruch der Produzenten, hier das Thema Marihuana dem Volk mit niveauvollem Humor und ohne pubertäre Albernheiten nahezubringen, meiner Meinung nach den Bach runter gegangen.
Vor allem das Ende ist eine Enttäuschung, die glatt einer profit-orientierten TV-Produktion entsprungen sein könnte, die Pro7, RTL & Co. irgendwann Sonntag nachmittags zur Vervollständigung ihres Programms senden.
Der Film ist nun wirklich nicht schlecht, aber alles andere als ein Vorzeigeobjekt. 15 Mark im Kino dafür zu lassen, halte ich daher nicht unbedingt für angebracht. Die DVD werde ich mir erst recht nicht kaufen.
Angenehm ist die Abwechslung zu solchen kommerziellen Teenager-Filmen wie Clueless, American Pie oder Road Trip, in denen hier und da auch mal das doch etwas pikante Thema Marihuana aufgegriffen wird.
Bereits in den ersten Minuten von Grasgeflüster wird klar, daß die Macher einen hohen Anspruch hatten, als sie diesen Film drehten. Im Gegensatz zu Slapstik und flotten Sprüchen wie in den kommerziellen Filmen wurde in dieser Independent-Komödie auf pechschwarzen britischen Humor gesetzt. Dieser taucht aber nur sporadisch auf, und in der deutschen Fassung scheint er auch nicht ganz rüberzukommen. Klar: die konservative englische Gesellschaft wird hier gnadenlos aufs Korn genommen, aber ein Gagfeuerwerk kann man nicht erwarten.
Die Story halte ich selber für sehr gelungen, aber man hätte viel mehr rausholen können. Dramaturgische Highlights wie die wuchernde "Botanik" im Gewächshaus oder der riesige Haufen Hanf gegen Ende des Films waren zwar gute Ideen, die es auch wert waren, in einem Film verarbeitet zu werden. Insgesamt wurde das Thema "Kiffen" aber mehrfach viel zu unsensibel aufgegriffen.
Also keine Angst: wenn sie noch nie gekifft haben, dann wird sie _dieser_ Film sicherlich nicht zu irgendwelchen "Schandtaten" verführen.
Die Schauspieler wirkten meiner Meinung nach nicht interessant, sondern etwas blaß und gekünstelt.
Optisch lebt der Film von wirklich beeindruckenden Bildern der Felsenküste Cornwalls und dem malerischen Örtchen Port Liac.
Bedauerlicherweise ist der hohe Anspruch der Produzenten, hier das Thema Marihuana dem Volk mit niveauvollem Humor und ohne pubertäre Albernheiten nahezubringen, meiner Meinung nach den Bach runter gegangen.
Vor allem das Ende ist eine Enttäuschung, die glatt einer profit-orientierten TV-Produktion entsprungen sein könnte, die Pro7, RTL & Co. irgendwann Sonntag nachmittags zur Vervollständigung ihres Programms senden.
Der Film ist nun wirklich nicht schlecht, aber alles andere als ein Vorzeigeobjekt. 15 Mark im Kino dafür zu lassen, halte ich daher nicht unbedingt für angebracht. Die DVD werde ich mir erst recht nicht kaufen.
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