Große Erwartungen (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Nikeanu21

Klassikerverfilmung von Charles Dickens' 1860 veröffentlichten Meisterwerk "Great Expectat

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bevor ich auf den Film genauer eingehe, wollte ich an dieser Stelle erst einmal den Hauptdarsteller Ethan Hawke näher vorstellen:

Ethan Hawke wurde am 6. November 1970 in Austin, Texas (USA) geboren.

In Princeton (New Jersey) nahm er Schauspielunterricht am renommierten McCarter Theater. Nach Auftritten in diversen High School - Aufführungen, darunter als Romeo in "Romeo und Julia", besuchte Ethan Hawke Schauspielkurse der British Theater Association in England und der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Er wirkte auch in einigen Stücken am National Actors Theater mit und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Theatergruppe Malaparte und fungiert auch weiterhin als deren künstlerischer Leiter.

1996 veröffentlichte Ethan Hawke seinen ersten Roman, die Love Story "Hin und weg", der überraschenderweise zu einem vollen Erfolg wurde.

Er ist seit Mai 1998 mit seiner Schauspieler-Kollegin Uma Thurman verheiratet und hat eine kleine Tochter, Maya Ray, die zwei Monate später zur Welt kam.

Sein Durchbruch gelang ihm 1989 mit der Rolle des Todd Anderson in "Der Club der toten Dichter". Danach kamen Filme, wie: "Wolfsblut", "Überleben!", "Voll das Leben - Realitiy Bites", "Before Sunrise", "Gattaca", "Große Erwartungen", "Schnee, der auf Zedern fällt"...
Zur Zeit ist er mit "Hamlet" in unseren Kinos zu bewundern.

Nun aber zum Film:

Hierbei handelt es sich um eine Klassikerverfilmung von Charles Dickens' 1860 veröffentlichten Meisterwerk "Great Expectations".

Die Geschichte: Der kleine Finnegan Bell (Ethan Hawke) ist ein begeisterter Hobbyzeichner. Als er mit dem Boot wieder mal auf dem Meer unterwegs ist, um zu malen, lauert ihm der entkommene Sträfling Lustig (Robert de Niro) auf. Völlig eingeschüchtert hilft Finn ihm bei seiner Flucht. Wenig später wird Lustig trotzdem geschnappt. Währenddessen lernt Finn die schrullige Jungfer Nora Dinsmoor (Anne Bancroft) und deren Nichte Estella (Gwyneth Paltrow) kennen. Von Anfang an warnt die exzentrische Lady Finn davor, sich in Estella zu verlieben, denn sie wird es sein, die ihm das Herz brechen wird. Natürlich verliebt er sich prompt und ist völlig hin und weg von der wunderschönen, aber arroganten Estella.

Die Zeit vergeht und beide sind mittlerweile erwachsen. Finn ist immer noch verrückt nach Estella, doch diese ist plötzlich verschwunden. Finn, der mittlerweile zu einem sehr talentierten Künstler herangewachsen ist, rührt aus Trauer sieben Jahre keinen Pinsel mehr an, denn Estella war seine Muse.

Eines Tages bringt ihm ein mysteriöser Anwalt gute Nachrichten: Eine New Yorker Galerie ist an seinen Bildern interessiert und plant eine Ausstellung. Finn zögert erst, nimmt aber an. Kaum in New York angekommen, trifft er wieder auf Estella, die mittlerweile mit einem wohlhabenden Architekten verlobt ist. Sie entfacht seine Kreativität und somit wird seine Ausstellung ein voller Erfolg.

Als er am selben Abend zu ihr will, sagt er: "Ich hab's erreicht, ich ganz allein. Ich bin ein riesen Erfolg, ich habe alles verkauft, all meine Bilder. Jetzt musst du dich meiner nicht mehr schämen, hörst du? Ich bin reich. Hast du das nicht immer gewollt? Ist das nicht fantastisch? Sind wir jetzt vielleicht glücklich? Verstehst du nicht, dass ich alles was ich tue nur für dich tue. All das, was vielleicht besonders an mir ist, bist du!" Es scheint ein Happy End mit Estella greifbar nahe zu sein...

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn es werden noch einige Rätsel gelöst, wie zum Bespiel, wer der Anonyme ist, dem Finn seine Ausstellung verdankt...

Mir persönlich hat der Film gut gefallen. Das Problem ist glaube ich, dass man mehr erwartet, wenn man das Buch von Charles Dickens gelesen hat. Der Film scheitert als Literaturverfilmung, aber auch, weil das Szenario in die Gegenwart versetzt wurde.

Als märchenhafte Romanze ist er aber einfach nur schön und die schauspielerische Leistung von allen Darstellern auch sehr gut gelungen, besonders Anne Bancroft hat mir gefallen.

8 Bewertungen