Erfahrungsbericht von Prisca
Als Film eine Enttäuschung?!
Pro:
spannend, unterhaltsam, auch für erwachsene nicht langweilig
Kontra:
er erreicht nicht ganz das Buch
Empfehlung:
Ja
Ich wollte es ja eigentlich nicht tun! Ich wollte den zahllosen Berichten über Harry Potter nicht noch einen hinzufügen. Warum ich mich jetzt doch dazu entschieden habe: Der Film bekommt fast überall TOP Wertungen und positive Kritiken.
Nachdem ich dann aber im Kino war, frage ich mich: Ist das wirklich gerechtfertigt, oder wurde der Film einfach im Vorfeld schon so hochgejubelt, das die Leute gar nicht mehr anders können, als ihn toll zu finden?!
Aber fangen wir – für diejenigen unter euch, die vielleicht bisher tatsächlich weder Buch noch Film von Harry Potter kennen – am Anfang an, nämlich mit dem Inhalt.
Harry Potter wächst als Waise bei Verwandten auf. Er ist ein unerwünschter Gast, lebt in einer Besenkammer, muss die ihm viel zu großen Sachen seines Cousins auftragen, wird nur beschimpft und herumgestoßen. Eines Tages ( es ist kurz vor seinem 11 Geburtstag) geschieht so etwas wie ein Wunder: Harry bekommt Post! Allerdings nimmt sein Onkel ihm den Brief weg, noch bevor er ihn öffnen kann. Am nächsten Tag kommen zwei Briefe! Dasselbe Spiel – der Onkel ist schneller, ab in den Ofen damit!
Die Briefflut wächst von Tag zu Tag, das Haus wird von Eulen umlagert. Harry wird immer neugieriger, was den nun in dem Brief stehen mag und sein Onkel immer zorniger. Er vernagelt den Briefkasten, den Kamin, das ganze Haus...die Briefe finden trotzdem einen Weg. Schließlich flüchtet man auf eine winzig kleine Insel umtost vom wilden Meer. Hierher wird doch wohl keine Eule finden?!
Nein, eine Eule nicht! In der Nacht zu Harrys Geburtstag ertönt ein lautes Gepolter, die Tür fällt aus dem Rahmen und im Raum steht...ein riesengroßer Mann. Er überbringt Harry endlich seinen Brief!
Und was da drin steht, hätte der sich nie träumen lassen. Er ist kein einsamer, kleiner Junge .... er ist ein Zauberer...so, wie seine Eltern Zauberer waren, bevor sie von dem bösen Magier Voldemort getötet wurden.
Harry zögert nicht lange und folgt Hagrit ( so heißt der Mann), der ihn in die Zauberschule Hogwarts begleiten soll. Vorher aber geht´s noch ab in die Winkelgasse, eine versteckte Straße für Zauberer, wo es einfach alles zu kaufen gibt, was das Zaubererherz begehrt. Hier erfährt Harry nicht nur, das er sehr reich ist ( den seine Eltern haben ihm eine Kammer voll Gold hinterlassen)...sondern auch näheres über sein Schicksal.
Damals, als der böse Voldemort seine Eltern tötete konnte nur er, der kleine Harry entkommen! Aus irgendeinem Grund prallte der Fluch von ihm ab, hinterließ nur die zackige Narbe, die er heute noch trägt ... und Voldemort war zunächst geschlagen....Für immer? Oder wird er zurückkommen und sich rächen...?!?
Ich denke, das sollte zur Einführung genügen. Nur noch ganz kurz: Harry kommt schließlich nach Howarts, hier findet er zum ersten Mal in seinem Leben echte Anerkennung und Freunde.... und da ist auch noch etwas anderes! Etwas Unheimliches...Bedrohliches....
Jetzt möchte ich zum Film selbst kommen! Um es gleich vorweg zu sagen: Der Film ist wirklich gut! Die Schauspieler machen ihre Aufgabe durch die Bank einfach toll. Die Jungschauspieler (David Radcliffe – Harry Potter, Emma Watson – Hermine Granger – anfangs der unsympatische Streber, entwickelt sie sich doch zur treuen Freundin – die beiden fand ich am besten, aber auch alle anderen – Ron, Neville, Draco Malfoy...auch die vielen unbekannten, die nur am Rande auftauchen ) bringen eine beachtliche Leistungen, die sich nicht hinter altbewährten Schauspieler wie Richard Harris ( der Zauberer Dumbledore = Leiter von Hogwarts) verstecken müssen. Auch den erwachsenen Darstellern nimmt man ihre Rollen ab – Harrys Verwandte, er füllig, groß, aufbrausend, sie schmal und fast verbittert, weil sie sich um den unerwünschten Verwandten kümmern muss. Besonders die Zauberer in Hogwarts kommen gut rüber: der geheimnisvolle Snape, der gütige Dumbledore, die stolze Professor McGonagall. Jeder einzelne geht in seiner Rolle auf.
Eine Ausnahme bildet da vielleicht Hagrit aber das Problem kann man nun nicht dem Schauspieler ankreiden. Die Person an sich ist ebenfalls gut dargestellt – was manchmal nicht so recht zu passen scheint, ist seine Gestalt. Hagrit ist ein Halbriese...im Film wirkt er manchmal auch recht groß, an anderen Stellen sieht man dann aber doch recht deutlich, das die Gestalt nicht ganz so mächtig ist, wie man es von einem Riesen erwartet. Wie gesagt, bestimmt nicht die Schuld des Schauspielers... eher der Besetzungsliste...warum hat man auch keinen Riesen genommen, sondern „nur“ einen großen Menschen??? (....Oh... da ist es mir wohl entfallen.... bei uns auf der Erde leben ja keine Riesen ... jedenfalls ist mir noch keiner begegnet!)
Der Film arbeitet mit einem großen Aufwand an Tricktechnik. Egal, ob wir uns das Quidditchspiel ansehen ( für alle, die Harry Potter noch nicht kennen: das ist eine Art Ballspiel der Zauberer, gespielt in der Luft – fliegend auf einem Bsen) oder den Kampf von Harry und seinen Freunden mit dem Troll ( stellt euch ein graues, riesenhaftes Monster vor – dann wisst ihr in etwa, wie der Troll im Film aussah). Auch das Schachspiel mit den lebenden Schachfiguren fand ich Recht gelungen.
Neben diesen größeren Szenen gibt es dann noch die Kleinigkeiten: die schwebenden Kerzen im großen Saal von Howarts, die Hausgeister, die durch die Schule schwirren, der fast kopflose Nick – wie er seinen Kopf mal kurz zur Seite klappt, das war schon recht gut gemacht.
Alles in allem ein recht bunter, spannender Film – gedreht nach einem „Kinderbuch“ – der aber auch für Erwachsene durchaus Kurzweil genug bietet. Ich bin mit einer gewissen Skepsis in diesen Film gegangen, denn ich kenne alle Bücher und irgendwo macht man sich ja ein eigenes Bild. Trotzdem muss ich sagen: Das, was verfilmt wurde, ist gut gelungen und ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Die 150 Minuten, die der Film ( ohne die vorangestellte, unvermeidliche Werbung) dauert sind vergangen wie im Flug und am Schluss war vollkommen überrascht, das die Zeit schon um ist... ich hätte noch stundenlang weitergucken können.
Wer den letzten Absatz aufmerksam gelesen hat, dem wird nicht entgangen sein, das ich geschrieben habe: Das, was verfilmt wurde.... Und da setzt jetzt meine Kritik an. In vielen Meinungen kann man lesen: Toll verfilmt... das Buch wird sehr genau getroffen.... der Film gibt das Buch recht genau wieder. In meinen Augen stimmt das nur bedingt. Wie schon gesagt: DAS, was verfilmt wurde, ist wirklich gut umgesetzt! Natürlich hat man nicht in jedem Punkt MEIN Bild getroffen, das ich mir beim Lesen des Buches von einer Person oder Situation gemacht habe...aber das war nicht anders zu erwarten. JEDER Leser wird sich wohl in seiner Phantasie ein etwas anderes Bild bauen. Aber der Grundton hat schon gestimmt.
Andererseits denke ich, das das Buch viel mehr zu bieten hat, wie der Film. Da sind die vielen Kleinigkeiten ( Norbert, der Drache...im Film einmal kurz erwähnt...im Buch hat er eine ganze andere Rolle), da ist das Gemälde der „Dicken Dame“, die nur auf Passwort die Türe zu den Schlafsälen öffnet ( im Film einmal kurz gezeigt, im Buch immer wieder mal erwähnt), da ist Draco Malfoy ( im Film zwar ebenfalls anwesend, aber eigentlich unwichtig...im Buch spielt sein Verhältnis zu Harry eine ganz andere Rolle)...und, und, und. Viele Kleinigkeiten, die dem „Nur- Seher“ des Films gar nicht auffallen werden...die der Leser der Bücher aber vermisst. Für mich sind es gerade diese Kleinigkeiten, die das Buch ausmachen.
Nun will ich aber fair bleiben: Natürlich war ich mir darüber im Klaren, das gerade diese Kleinigkeiten beim Verfilmen verloren gehen werden – das ist übrigens fast immer so, wenn ein Buch verfilmt wird. Meist bin ich von der Verfilmung eines Buches sogar schwer enttäuscht, weil einfach alles ganz anders ist, als ich es mir vorgestellt habe. Ein positives Beispiel für eine gute Verfilmung ist für mich „Vom Winde verweht“ – da finde ich Buch UND Film einfach nur Spitze...aber selbst hier muss ich die Einschränkung machen: Das Buch bietet einfach noch mehr wie der Film!
Somit mein Fazit zu diesem Film:
Harry Potter und der Stein der Weisen gehört mit Sicherheit zu den sehr gut verfilmten Büchern! Der Film trifft die Atmosphäre des Buches, die Rollen im Film kommen den im Buch beschriebenen Personen sehr nahe, er ist spannend und man wird von der ersten bis zur letzten Minuten gefesselt. Was will man mehr?
Darum auch – trotz meiner Kritik – auf jeden Fall ansehen ( allerdings würde ich euch raten, eure Nase auch mal in das Buch zu stecken, das bietet wirklich noch mehr!) – und ein sehr gutes \"gut\". Und wer nun immer noch eine Antwort auf meine Frage in der Überschrift braucht: NEIN - der Film ist keinesfalls eine Enttäuschung!
Nachdem ich dann aber im Kino war, frage ich mich: Ist das wirklich gerechtfertigt, oder wurde der Film einfach im Vorfeld schon so hochgejubelt, das die Leute gar nicht mehr anders können, als ihn toll zu finden?!
Aber fangen wir – für diejenigen unter euch, die vielleicht bisher tatsächlich weder Buch noch Film von Harry Potter kennen – am Anfang an, nämlich mit dem Inhalt.
Harry Potter wächst als Waise bei Verwandten auf. Er ist ein unerwünschter Gast, lebt in einer Besenkammer, muss die ihm viel zu großen Sachen seines Cousins auftragen, wird nur beschimpft und herumgestoßen. Eines Tages ( es ist kurz vor seinem 11 Geburtstag) geschieht so etwas wie ein Wunder: Harry bekommt Post! Allerdings nimmt sein Onkel ihm den Brief weg, noch bevor er ihn öffnen kann. Am nächsten Tag kommen zwei Briefe! Dasselbe Spiel – der Onkel ist schneller, ab in den Ofen damit!
Die Briefflut wächst von Tag zu Tag, das Haus wird von Eulen umlagert. Harry wird immer neugieriger, was den nun in dem Brief stehen mag und sein Onkel immer zorniger. Er vernagelt den Briefkasten, den Kamin, das ganze Haus...die Briefe finden trotzdem einen Weg. Schließlich flüchtet man auf eine winzig kleine Insel umtost vom wilden Meer. Hierher wird doch wohl keine Eule finden?!
Nein, eine Eule nicht! In der Nacht zu Harrys Geburtstag ertönt ein lautes Gepolter, die Tür fällt aus dem Rahmen und im Raum steht...ein riesengroßer Mann. Er überbringt Harry endlich seinen Brief!
Und was da drin steht, hätte der sich nie träumen lassen. Er ist kein einsamer, kleiner Junge .... er ist ein Zauberer...so, wie seine Eltern Zauberer waren, bevor sie von dem bösen Magier Voldemort getötet wurden.
Harry zögert nicht lange und folgt Hagrit ( so heißt der Mann), der ihn in die Zauberschule Hogwarts begleiten soll. Vorher aber geht´s noch ab in die Winkelgasse, eine versteckte Straße für Zauberer, wo es einfach alles zu kaufen gibt, was das Zaubererherz begehrt. Hier erfährt Harry nicht nur, das er sehr reich ist ( den seine Eltern haben ihm eine Kammer voll Gold hinterlassen)...sondern auch näheres über sein Schicksal.
Damals, als der böse Voldemort seine Eltern tötete konnte nur er, der kleine Harry entkommen! Aus irgendeinem Grund prallte der Fluch von ihm ab, hinterließ nur die zackige Narbe, die er heute noch trägt ... und Voldemort war zunächst geschlagen....Für immer? Oder wird er zurückkommen und sich rächen...?!?
Ich denke, das sollte zur Einführung genügen. Nur noch ganz kurz: Harry kommt schließlich nach Howarts, hier findet er zum ersten Mal in seinem Leben echte Anerkennung und Freunde.... und da ist auch noch etwas anderes! Etwas Unheimliches...Bedrohliches....
Jetzt möchte ich zum Film selbst kommen! Um es gleich vorweg zu sagen: Der Film ist wirklich gut! Die Schauspieler machen ihre Aufgabe durch die Bank einfach toll. Die Jungschauspieler (David Radcliffe – Harry Potter, Emma Watson – Hermine Granger – anfangs der unsympatische Streber, entwickelt sie sich doch zur treuen Freundin – die beiden fand ich am besten, aber auch alle anderen – Ron, Neville, Draco Malfoy...auch die vielen unbekannten, die nur am Rande auftauchen ) bringen eine beachtliche Leistungen, die sich nicht hinter altbewährten Schauspieler wie Richard Harris ( der Zauberer Dumbledore = Leiter von Hogwarts) verstecken müssen. Auch den erwachsenen Darstellern nimmt man ihre Rollen ab – Harrys Verwandte, er füllig, groß, aufbrausend, sie schmal und fast verbittert, weil sie sich um den unerwünschten Verwandten kümmern muss. Besonders die Zauberer in Hogwarts kommen gut rüber: der geheimnisvolle Snape, der gütige Dumbledore, die stolze Professor McGonagall. Jeder einzelne geht in seiner Rolle auf.
Eine Ausnahme bildet da vielleicht Hagrit aber das Problem kann man nun nicht dem Schauspieler ankreiden. Die Person an sich ist ebenfalls gut dargestellt – was manchmal nicht so recht zu passen scheint, ist seine Gestalt. Hagrit ist ein Halbriese...im Film wirkt er manchmal auch recht groß, an anderen Stellen sieht man dann aber doch recht deutlich, das die Gestalt nicht ganz so mächtig ist, wie man es von einem Riesen erwartet. Wie gesagt, bestimmt nicht die Schuld des Schauspielers... eher der Besetzungsliste...warum hat man auch keinen Riesen genommen, sondern „nur“ einen großen Menschen??? (....Oh... da ist es mir wohl entfallen.... bei uns auf der Erde leben ja keine Riesen ... jedenfalls ist mir noch keiner begegnet!)
Der Film arbeitet mit einem großen Aufwand an Tricktechnik. Egal, ob wir uns das Quidditchspiel ansehen ( für alle, die Harry Potter noch nicht kennen: das ist eine Art Ballspiel der Zauberer, gespielt in der Luft – fliegend auf einem Bsen) oder den Kampf von Harry und seinen Freunden mit dem Troll ( stellt euch ein graues, riesenhaftes Monster vor – dann wisst ihr in etwa, wie der Troll im Film aussah). Auch das Schachspiel mit den lebenden Schachfiguren fand ich Recht gelungen.
Neben diesen größeren Szenen gibt es dann noch die Kleinigkeiten: die schwebenden Kerzen im großen Saal von Howarts, die Hausgeister, die durch die Schule schwirren, der fast kopflose Nick – wie er seinen Kopf mal kurz zur Seite klappt, das war schon recht gut gemacht.
Alles in allem ein recht bunter, spannender Film – gedreht nach einem „Kinderbuch“ – der aber auch für Erwachsene durchaus Kurzweil genug bietet. Ich bin mit einer gewissen Skepsis in diesen Film gegangen, denn ich kenne alle Bücher und irgendwo macht man sich ja ein eigenes Bild. Trotzdem muss ich sagen: Das, was verfilmt wurde, ist gut gelungen und ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Die 150 Minuten, die der Film ( ohne die vorangestellte, unvermeidliche Werbung) dauert sind vergangen wie im Flug und am Schluss war vollkommen überrascht, das die Zeit schon um ist... ich hätte noch stundenlang weitergucken können.
Wer den letzten Absatz aufmerksam gelesen hat, dem wird nicht entgangen sein, das ich geschrieben habe: Das, was verfilmt wurde.... Und da setzt jetzt meine Kritik an. In vielen Meinungen kann man lesen: Toll verfilmt... das Buch wird sehr genau getroffen.... der Film gibt das Buch recht genau wieder. In meinen Augen stimmt das nur bedingt. Wie schon gesagt: DAS, was verfilmt wurde, ist wirklich gut umgesetzt! Natürlich hat man nicht in jedem Punkt MEIN Bild getroffen, das ich mir beim Lesen des Buches von einer Person oder Situation gemacht habe...aber das war nicht anders zu erwarten. JEDER Leser wird sich wohl in seiner Phantasie ein etwas anderes Bild bauen. Aber der Grundton hat schon gestimmt.
Andererseits denke ich, das das Buch viel mehr zu bieten hat, wie der Film. Da sind die vielen Kleinigkeiten ( Norbert, der Drache...im Film einmal kurz erwähnt...im Buch hat er eine ganze andere Rolle), da ist das Gemälde der „Dicken Dame“, die nur auf Passwort die Türe zu den Schlafsälen öffnet ( im Film einmal kurz gezeigt, im Buch immer wieder mal erwähnt), da ist Draco Malfoy ( im Film zwar ebenfalls anwesend, aber eigentlich unwichtig...im Buch spielt sein Verhältnis zu Harry eine ganz andere Rolle)...und, und, und. Viele Kleinigkeiten, die dem „Nur- Seher“ des Films gar nicht auffallen werden...die der Leser der Bücher aber vermisst. Für mich sind es gerade diese Kleinigkeiten, die das Buch ausmachen.
Nun will ich aber fair bleiben: Natürlich war ich mir darüber im Klaren, das gerade diese Kleinigkeiten beim Verfilmen verloren gehen werden – das ist übrigens fast immer so, wenn ein Buch verfilmt wird. Meist bin ich von der Verfilmung eines Buches sogar schwer enttäuscht, weil einfach alles ganz anders ist, als ich es mir vorgestellt habe. Ein positives Beispiel für eine gute Verfilmung ist für mich „Vom Winde verweht“ – da finde ich Buch UND Film einfach nur Spitze...aber selbst hier muss ich die Einschränkung machen: Das Buch bietet einfach noch mehr wie der Film!
Somit mein Fazit zu diesem Film:
Harry Potter und der Stein der Weisen gehört mit Sicherheit zu den sehr gut verfilmten Büchern! Der Film trifft die Atmosphäre des Buches, die Rollen im Film kommen den im Buch beschriebenen Personen sehr nahe, er ist spannend und man wird von der ersten bis zur letzten Minuten gefesselt. Was will man mehr?
Darum auch – trotz meiner Kritik – auf jeden Fall ansehen ( allerdings würde ich euch raten, eure Nase auch mal in das Buch zu stecken, das bietet wirklich noch mehr!) – und ein sehr gutes \"gut\". Und wer nun immer noch eine Antwort auf meine Frage in der Überschrift braucht: NEIN - der Film ist keinesfalls eine Enttäuschung!
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