Harry Potter und der Stein der Weisen (VHS) Testbericht

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ab 7,50
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Erfahrungsbericht von der_dominator

ein magisches Erlebnis

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es war vor zwei Jahren im Dezember als das erste Mal Kontakt mit einem kleinen Jungen namens Harry Potter hatte. Irgendwann im Laufe des Jahres, musste ich wohl erwähnt haben dieses Buch, irgendwann einmal, in weiter Zukunft, lesen zu wollen. Und so fand ich „Harry Potter und der Stein der Weisen“, schneller als mir lieb war, unter dem Weihnachtsbaum wieder – ein Kinderbuch! Weil meine Mom es aber besonders gut mit mir meinte, sorgte sie dafür, das auch meine Großeltern mich mit Harrys Abenteuern eindeckten. Innerhalb weniger Stunden war ich also mit sämtlichen Harry Potter Bänden ausgestattet und begann auch ziehmlich bald mit meiner neugewonnen Lektüre.


Worum geht es eigendlich?
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Harry ist ein ganz normaler Junge, nun gut, er hat eine Blitzförmige Narbe auf der Stirn und lebt in einem Schrank unter der Treppe der Dursleys. Mehr Platz gibt es bei Onkel Veron und Tante Petunia nicht, schließlich gilt deren ganze Liebe ihrem verzogenen Sohn Dudley.

An seinem 11.Geburtstag ändert sich Harry’s bedauerliches Leben komplett. Er bekommt einen Brief der Zauberschule Hoogwarts, der ihm seine wahre Herkunft erklärt. Und das ist ganz schön harter Tobak für den kleinen Harry.

Harrys Eltern waren berühmte Zauberer und sind nicht bei einem Autounfall ums Leben gekommen, sondern der böse Zauberer Lord Voldemort, allgemein nur als \"Du-weißt-schon-wer\" bezeichnet, hat seine Eltern ermordet. Harry selber hat Voldemorts Attacke auf mysteriöse Art überlebt und nur eine blitzförmige Narbe auf der Stirn zurückbehalten. Voldemort verlor all seine Macht und ist seitdem verschwunden.

Nun, da Harry ins schulfähige Alter gekommen, sei es an der Zeit in darüber zu informieren und in nach Hoogwarts einzuladen, wo die jungen Zauberer das zaubern lernen.

Und weil man als Zauberer so ganz ohne Schulbücher und Zauberstab aufgeschmissen ist, macht er sich auf in die Winkelgasse, dem Einkaufsmekka für angehende Zaubermeister. Mit Besen, Zauberstab und Schulbüchern unter dem Arm macht er sich dann auf zu Bahnsteig 9 dreiviertel / Kings Cross wo der Hogwarts Express bereits auf die Neuen wartet. Im Zug macht er auch die erste Bekanntschaft mit Draco Malfoy. Dieser soll später sein ärgster Wiedersacher werden. Auch triffter hier Ron, seinen zukünftig besten Freund.

In Hogwarts werden die Neuankömmlinge vom Schuldirektor Albus Dumbledore begrüßt und vom \"sprechenden Hut\" auf die einzelnen Häuser der Schule verteilt. Harry kommt genauso wie Ron nach Gryffindor. Draco Malfoy geht nach Slytherin, dem Haus, das die meisten dunklen Zauberer hervorgebracht hat . Außerdem gibt es noch Hufflepuff und Ravenclaw.

Harry findet sich schnell in die faszinierede Welt Hogwarts’ ein, die ganz anders ist als die Welt der \"Muggles\" (Die Zauberer nennen alle, die nicht zaubern können, \"Muggles\"). Zum ersten Mal in seinem Leben lernt Harry das Gefühl von Geborgenheit und Freundschaft kennen. Auf dem Unterrichtsplan stehen so kuriose Fächer wie \"Verwandlung\", Zaubertränke-Brauen oder Verteidigung gegen die Schwarze Magie, alles eher gewöhnungs-bedürftig. Eines aber kann Harry besonders gut: Quidditch, ein Ballspiel auf fliegenden Besenstielen.

Das Abenteuer auf Hogwarts beginnt, als Harry erfährt, das der Stein der Weisen dort versteckt wird und Lord Voldemort ( „Ihr-wisst-schon-Wer“) versucht, diesen in seine Gewalt zu bringen, um seine Macht zurückzugewinnen.


Meine Erwartung
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Wenn morgen das Licht in Kino 4 ausgeht werde ich gebannt auf die Leinwand starren um Harrys erste Schritte auf der Leinwand mit zu erleben. Alles was sich bisher lediglich in meinen Gedanken abspielt wird dann lebendig. Ron, Dumbledore und natürlich auch Harry.

Meine größte Angst ist die, endtäuscht zu werden. Aber die ersten Trailer verheißen nur gutes. Eine dunkle, mystische Atmosphäre, tolle Effekte und Schauspieler die „unsere“ Figuren ins rechte Licht zu rücken scheinen, jedenfalls rein äußerlich.

Alles passt perfekt und Ich bin mir sicher, Regisseur Chris Columbus wird uns nicht end-täuschen.


16.30 - Es began
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Was ein Tag, ich habe ihn gesehen, Harry Potter und der Stein der Weisen. Pünktlich um 16.30 entschwannt das Licht aus dem riesigen Kinosaal und die Spannung wuchs ins unermäßliche. Doch dann war es endlich soweit, die letzten Kinder hatten im restlos ausverkauften Saal ihr Eis gekauft und der Film begann. Langsam versank ich in meinem Kinosessel und von da an, sollte mich nichts und niemand mehr stören ... .


Die Schauspieler
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Wow, natürlich gibt es kein Staraufgebot, aber das Zeug zum Star haben sie alle. Sei es Ron Weasly (Rupert Grint) der vielleicht talentierteste der drei Jungstars oder Hermine Granger(Emma Watson) , die „üble Streberin“ die sich gekonnt in Harrys „Freundeskreis“ einschleicht und mir von den Dreien am aller liebsten war, niemand endtäuscht das kritische Publikum.
Besonders die Finsteren Charaktere, also Snape (Alan Rickmann) und besonders Flinch (David Bradly) wissen zu überzeugen. Man kann durchaus nachvollziehen, was für eine Heidenangst Harry und Ron bei ihren nächtlichen Ausflügen durch Hoogwarts haben müssen. Hinter jeder Ecke könnte einer der beiden zwielichten Personen stehen. Einfach gruselig! Zum Fürchten sind auch die vielen „Nebendarsteller“ heißt, die vielen Geister die des Nachts durchs Schloß ziehen, mal auf einer Bank sitzend, mal total endgeistert umher irren. Ach und einen hätte ich fast vergessen, Professor Dumbledor, nun, ich hätte ihn mir irgendwie anders vorgestellt, ein bisschen kleiner und rundlicher, aber der ellenlange, weiße Bart entschädigt für alles. Ausserdem gefällt er mir, wie alle Schauspieler recht gut. Sogar der etwas ungestüme und von Zeit zu Zeit leicht verwirrte Hagrid (Robbie Coltrane) ist gewohnt sympatisch.


Die Umsetzung
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Wahnsinn, genau so hab ich mir das Vorgestellt. Hoogwarts als riesiges Schloß mit schwebenden Treppen und einer Festhalle, die je nach Festlichkeit, ihre Decke transparent mit tausenden von Kerzen oder zu Helloween, logischer Weise, mit Kürbissen schmückt. Alles passt perfekt.

Mit viel Liebe zum Detail lässt Cris Colombus Hoogwarts zu dem werden was es ist, dem Traum aller Kinder. Einmal ein Zauberer sein, einmal auf einem Besen fliegen und den goldenen Schnatz verfolgen. Allein das zusehen macht Spaß, folglich sind die Szenen in denen Harry seinen Nimbus 2000 (der qualitative hochklasse Besen der manchen kleinen Zaubermeistern nachts um den Schlaf bringen) schwingt, atemberaubend.

Besonders das Quidditchmatch zwischen Slytherin und Gryffindor (zwei der vier Häuser denen, die jungen Zauberer, bei ihrem Eintreffen in Hoogwarts zugeteilt werden) weiß zugefallen. Quidditch,das ist die beliebte Sportart, jenseits der Muggelwelt (Muggel sind alle nicht Zauberer) und zieht die Massen in die Stadien, vor denen sich zwei Teams a 7 Spieler auf der Suche nach dem goldenen Schnatz, der die meisten Punkte bringt, die Bälle um die Ohren hauen.

Aber nicht nur das Quidditchmatch, auch der sprechende Hut, der Troll und all die Kleinigkeiten wie springende Schokofrösche oder die, sich bewegende, Bilder, alles fügt sich nahtlos in den positiven Gesamteindruck ein. Bei den Specialeffects wurde wirklich geklotzt und nicht gekleckert. Gleich sieben Firmen wurden damit beauftragt und das lässt sich sehen. Transparente Geister schwirren umher, Besen fliegen durch die Luft, leicht wie Federn und nicht zu vergessen die vielen, perfekt animierten Wesen, etwa Norbert (der kleineDrache, den Hagrid von „Ihr-wisst-schon-wem“ erhält, dafür das er ihm ein Geheimnis anvertraut) oder Fluffy, der Dreiköpfige Hund, der den Eingang zum unterirdischen Verlies bewacht.


Was mir nicht gefallen hat
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Erstmal, habe ich mich wahnsinnig gefreut, das Columbus das „Original“ beinahe unangetastet lässt. Warum auch, immerhin begeisterte es millionen, kritischer Leser. Dennoch, auch in die 2 Stunden und 22 Minuten passt nicht alles hinein, und so fehlt ein bisschen was.

# Es ist unklar, warum Hermine Granger am Ende zusätzliche Punkte für Gryffindor bekommt, im Buch muss sie sich ebenfalls wie Harry und Ron einer Prüfung stellen, die sie mit Bravour besteht.

# Im Film fehlen (aus Mangel an Zeit) die vielen Sticheleien und unbegründete Punktabzüge Proffesor Snapes, der Slytherin bevorteilt. Im Buch schieben diese Vorfälle Snape noch deutlicher in die Rolle des Verdächtigen. Das fehlt im Film, was aber nicht auffällt.

# Ebenso fehlen die vielen Quiddtichmatche, lediglich eins ist im Film zu sehen, das aber hat es in sich, schließlich ist das Quiddtichmatch das was für Episode 1 das Pod-Race war. Schade, denn die Umsetzung ist wirklich gut gelungen.

# Im Buch ist die Aufzucht des kleinen Drachen Norbert intensiver beschrieben

# Und Harry trifft Malfoy, meines Erachtens bereits im Zug.

# Hinzu kommen einige kleine Logikfehler, vom Schlage, verschwindender „Schnod-derflecke“ diese sind aber selten und nicht weiter tragisch.


Mein Fazit
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Was ein Film, genau darauf haben alle Harry Potter Fans gewartet. Ich bin mir ziehmlich sicher, das Harry Potter „Titanic“ wenn nicht als besten aber zumindest als erfolgreichsten Film allerZeiten ablösen wird. Kein Wunder, das Coca Cola 150 Millionen Mark in Potter Werbung investiert. Nicht nur für Potterfans ein absolutes Highlight. Für mich der Film des Jahres, zumindest. Der Herr der Ringe wird es sehr schwer haben.

Also ab ins Kino und den Film genießen, es lohnt sich auc für bislangnicht Harry Fans. Diesen Film muss man gesehen haben und bereits jetzt freue ich mich auf die Fortsetzungen, mit hoffentlich der gleichen besetzung und nochbesserer Technik.

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