Erfahrungsbericht von ZordanBodiak
Feels like coming home...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie lange musste ich auf diesen Film warten?? Und erst an sah es auch noch so aus als müsste ich noch eine Woche länger warten, zumal ich für dieses Wochenende keine Begleitung gefunden hatte; aber mein Glück war mir hold und ich fand schließlich doch noch zwei Freunde mit denen ich in „Harry Potter und den Stein der Weisen“ in die gestrige Spätvorstellung (nun ja, mittlerweile ist die Vorstellung schon fast ein Jahr vergangen) gehen konnte.
Aber vielleicht sollte ich euch nicht mit meinem langweiligen Geschwafel ermüden sondern auf den Film zu sprechen kommen:
Die Geschichte dürfte wohl hinlänglich bekannt sein: Harry ist ein kleiner junge, der bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon, kurzgesagt den Dursleys, aufwächst. Ihren eigenen Sohn, den dicken Dudley, lieben sie über alles, dafür hassen sie Harry umso mehr.
Kurz vor seinem elften Geburtstag beginnt sich Harrys Leben schlagartig zu verändern, seltsame Brief treffen bei den Dursleys ein, gerichtet an Harry, welche natürlich sofort von seinen Verwandten vernichtet werden, aber schließlich, als der Tag seines elften Geburtstages begonnen hat, wird Harry aus diesen unmenschlichen Umständen errettet: Die Dursleys, mittlerweile auf eine kleine Insel geflüchtet um der Flut von Briefen zu entgehen, werden in Harrys Geburtstagsnacht von einem Riesen überrascht, der auf einmal in ihrem „Wohnzimmer“ steht und sich gegenüber Harry verhält als wäre dieser etwas ganz Besonderes. Hagrid, der Riese, erklärt ihnen schließlich, dass Harry ein Zauberer ist, der einzige der den Angriff von Lord Voldemort überlebt hat, bei dem seine Eltern ihr Leben für ihn gaben. Und jetzt ist die Zeit gekommen, dass Harry sich in Hogwarts einfinden soll, der Schule für Hexerei und Zauberei.
Dies ist der Anfang von Harrys neuem Leben: Raus aus der ihm bekannten Muggle-Welt (Welt der Normalsterblichen) hinein in eine neue Welt, in der er endlich das findet, wonach jeder sucht: Anerkennung und Freundschaft. Aber auch diese Welt ist nicht perfekt, einer der Lehrer, Professor Snape, scheint dunkle Pläne verwirklichen zu wollen, wie gut, dass Harry mit dem rothaarigen Ron und der strebsamen Hermine zwei Freunde gefunden hat, die ihm nicht von der Seite weichen...
Dies soll in Bezug auf die Geschichte ausreichen, die meisten von euch werden diese so oder so schon kennen und den wenigen, den diese phantastische Welt noch verschlossen geblieben sein sollte, will ich nicht die Spannung im Kino nehmen.
Kommen wir lieber zu meiner Meinung, die ja wohl alle von euch interessieren dürfte.
Erst an muss ich gestehen, dass ich nicht sofort dem Charme von Harry Potter erlegen bin. Ich wollte das erste Buch lesen, um zu wissen was an dem ganzen Hype dran ist, ist er berechtigt oder alles nur eine gute Vermarktungsstrategie. Aber während dem Lesen des Buches war ich nicht übermäßig begeistert, wäre ich noch ein kleiner Junge von zwölf Jahren wäre „Harry Potter und der Stein der Weisen“ meine Bibel geworden, aber im damaligen Alter von zwanzig Lenzen konnte ich diesen Hype (wieso so beliebt bei den ganzen „Erwachsenen“?) nicht ganz nachvollziehen. Also legte ich die Reihe erst einmal zur Seite, was aber nicht lange anhalten sollte: Diesen Sommer hörte ich schließlich von vielen meiner Freunde und Bekannten, dass Harry Potter mit dem zweiten Band noch um einiges besser werden würde, also wurde ich wieder neugierig und erstand schließlich den zweiten Band und da war es um mich geschehen, ich konnte den Boom komplett verstehen! Was Joanne K. Rowling hier für ein Feuerwerk auf den Leser loslässt kommt verdächtig nahe an das unübertroffene Fantasymeisterwerk “der Herr der Ringe”.
Aber auch mit diesem Abschnitt über mein Leben will ich euch nicht länger langweilen, wollte ich doch nur meine Einstellung gegenüber Harry Potter ein wenig erläutern, aber jetzt, jetzt kommt wirklich meine Meinung zum Film:
Meine Erwartungen waren ziemlich hoch, zwar war mir von vornherein bewusst, dass das Buch unerreicht bleiben würde, aber durch die ständige Aufsicht von Joanne K. Rowling und die Regie von Chris Columbus, der sich im Bereich der Kinderfilme („Kevin - allein zu Haus“ oder „Mrs. Doubtfire“) sehr gut auskennt, konnte ich mir eine gute Buchadaption vorstellen und um dies schon vorwegzunehmen: Ich wurde nicht enttäuscht! Definitiv!
Stand ich zu beginn einigen Darstellern noch etwas skeptisch gegenüber – vor allem Daniel Radcliffe, dem Harry Darsteller (wo sind die wuscheligen Haare??) – wurde ich spätestens nach einer Minute (grob geschätzt) von deren Qualitäten überzeugt. Zwar stimmen nicht alle Bilder haargenau mit denen in meinem Kopf überein – aber dies sind auch meine eigenen Interpretationen und im Film werden die Vorstellungen von der Autorin dargestellt – aber sehr nahe kommen alle an meine Bilder heran.
Professor Dumbledore als das klassische Bild eines alten weisen Magiers, perfekt besetzt mit Richard Harris – bekannt aus dem Western „der Mann, den sie Pferd nannten“. Professor McGonagall, dargestellt von Maggie Smith – bekannt durch die Literaturverfilmung „A room with a view“ oder durch „Sister Act“ – spielt die strenge, aber liebenswerte Hauslehrerin von Gryffindor. Robbie Coltrane – bekannt aus der englischen Krimireihe „Ein Fall für Fitz“ - als sympathischster Riese Hagrid und Alan Rickman – bekannt durch „Dogma“ und „Michael Collins“ - als zwielichtiger Professor Snape komplettieren schließlich das Aufgebot der englischen Schauspielerelite. Alle spielen auf wunderbar hohem Niveau und verleihen ihrer Inkarnation der Buchgestalten die notwendige Tiefe und erhalten die gleichen Sympathien, die sie auch schon im Buch von mir erhalten haben.
Aber kommen wir lieber zu den wichtigeren Darstellern: Wie schon angesprochen wird Harry von Daniel Radcliffe dargestellt, war ich zu erst von dieser Wahl enttäuscht konnte er sofort beim Betrachten des Filmes die Sympathien auf sich ziehen, im Gegensatz zu seinen jungen Kollegen spielt er – wie auch im Buch – seine Rolle auf eine ruhigere und zurückgehaltene Art und Weise.
Ron Weasley wird von Rupert Grint dargestellt und ist der heimliche Star des Filmes, er füllt die Rolle des leicht tollpatschigen Rons perfekt aus und dürfte eine große Zukunft im Schauspielbusiness vor sich haben (wie auch die anderen beiden Jundmimen).
Hermione Granger wird schließlich von der jungen Emma Watson verkörpert und auch hier wurde eine brillante Wahl getroffen. Ihre Darstellung der vorlauten und besserwisserischen Streberin steht den ihrer Kollegen in nichts nach!
Und auch die Verwirklichung der phantastischen Umgebung wurde perfekt getroffen. Hogwarts selbst sieht fast genauso wie meine Vorstellung aus, ein riesengroßes Schloss mit See und Wald, einfach zum träumen schön. Und auch die anderen Drehorte enttäuschen nicht, die Decke der Festhalle (mit einem magischen Blick auf einen Sternenhimmel (u.a.)) wäre perfekt für mein Zimmer geeignet und der Wald ist um einiges harmloser dargestellt als im Buch (was sehr vorteilhaft für die kleinen Besucher ist!). Schlichtweg wurden mir hier meine Illusionen nicht genommen.
Und auch ein anderes wichtiges Gebiet wurde meiner Ansicht nach perfekt getroffen: Die Spezialeffekte sind einfach phantastisch und auf dem neusten Stand, wobei dies beim rasanten Quidditch-match (der Sport der Hexen und Magier) perfekt versinnbildlicht wird. Dieses ist in Sachen Schnelligkeit und Spannung kaum zu überbieten und drückt einen direkt in seinen Kinosessel.
Und auch viele Einzelheiten lassen den Kinozuschauer schmunzeln, die Bilder die sich ständig bewegen und die vielen Hausgeister – obwohl diese viel zu kurz kommen, ständig kann man im Hintergrund irgendwelche Einzelheiten entdecken, die den Film um einiges lebendiger machen als er ohnehin schon ist!
Um abschließend auch noch ein Wort über die Altersfreigabe zu verlieren, die hier ja ein großes Diskussionsthema ist: Ich bin der Ansicht, dass dieser Film durchaus für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Gruselige Szenen sind zwar vorhanden, diese werden aber eher auf comicartige Weise dargestellt (d.h. mit Witzen verfeinert). Ich bin zwar nicht der Ansicht, dass man Kinder unter zehn alleine ins Kino schicken sollte (aber das sollte man nie machen, egal welcher Film!), aber mit Papa oder Mama an der Seite ist dieser Film für Kinder in diesem jungen Alter definitiv geeignet!
Abschließend bleibt mir nur noch eines: Die Wertung! Und hier musste ich mit mir hart ringen, kann ich die Höchstwertung von zehn Punkten vertreten, gehört er wirklich in diese Klassikerregion oder muss er sich mit neun Punkten abfinden? Zwar kommt „Harry Potter und der Stein der Weisen“ nicht an seine Buchvorlage heran – aber dies habe ich auch gar nicht erwartet – aber dennoch ist er die perfekte Familienunterhaltung. Und als Liebhaber der Bücher wurde mir es in keiner der 152 Minuten langweilig, ich habe den Film genossen und hätte durchaus noch eine weitere Stunde im Kino verbringen können – zumal ja viele Einzelheiten gefehlt haben. So gesehen kann und werde ich Harry Potter die best mögliche Wertung geben und hoffe abschließend nur noch, dass ich genauso zufrieden mit der Verfilmung von „der Herr der Ringe“ bin.
9 magische Punkte auf meiner 10er-Skala
Internet: www.harry-potter.de
www.cinema.de/spezial/harrypotter_film
www.harrypotter.net
Aber vielleicht sollte ich euch nicht mit meinem langweiligen Geschwafel ermüden sondern auf den Film zu sprechen kommen:
Die Geschichte dürfte wohl hinlänglich bekannt sein: Harry ist ein kleiner junge, der bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon, kurzgesagt den Dursleys, aufwächst. Ihren eigenen Sohn, den dicken Dudley, lieben sie über alles, dafür hassen sie Harry umso mehr.
Kurz vor seinem elften Geburtstag beginnt sich Harrys Leben schlagartig zu verändern, seltsame Brief treffen bei den Dursleys ein, gerichtet an Harry, welche natürlich sofort von seinen Verwandten vernichtet werden, aber schließlich, als der Tag seines elften Geburtstages begonnen hat, wird Harry aus diesen unmenschlichen Umständen errettet: Die Dursleys, mittlerweile auf eine kleine Insel geflüchtet um der Flut von Briefen zu entgehen, werden in Harrys Geburtstagsnacht von einem Riesen überrascht, der auf einmal in ihrem „Wohnzimmer“ steht und sich gegenüber Harry verhält als wäre dieser etwas ganz Besonderes. Hagrid, der Riese, erklärt ihnen schließlich, dass Harry ein Zauberer ist, der einzige der den Angriff von Lord Voldemort überlebt hat, bei dem seine Eltern ihr Leben für ihn gaben. Und jetzt ist die Zeit gekommen, dass Harry sich in Hogwarts einfinden soll, der Schule für Hexerei und Zauberei.
Dies ist der Anfang von Harrys neuem Leben: Raus aus der ihm bekannten Muggle-Welt (Welt der Normalsterblichen) hinein in eine neue Welt, in der er endlich das findet, wonach jeder sucht: Anerkennung und Freundschaft. Aber auch diese Welt ist nicht perfekt, einer der Lehrer, Professor Snape, scheint dunkle Pläne verwirklichen zu wollen, wie gut, dass Harry mit dem rothaarigen Ron und der strebsamen Hermine zwei Freunde gefunden hat, die ihm nicht von der Seite weichen...
Dies soll in Bezug auf die Geschichte ausreichen, die meisten von euch werden diese so oder so schon kennen und den wenigen, den diese phantastische Welt noch verschlossen geblieben sein sollte, will ich nicht die Spannung im Kino nehmen.
Kommen wir lieber zu meiner Meinung, die ja wohl alle von euch interessieren dürfte.
Erst an muss ich gestehen, dass ich nicht sofort dem Charme von Harry Potter erlegen bin. Ich wollte das erste Buch lesen, um zu wissen was an dem ganzen Hype dran ist, ist er berechtigt oder alles nur eine gute Vermarktungsstrategie. Aber während dem Lesen des Buches war ich nicht übermäßig begeistert, wäre ich noch ein kleiner Junge von zwölf Jahren wäre „Harry Potter und der Stein der Weisen“ meine Bibel geworden, aber im damaligen Alter von zwanzig Lenzen konnte ich diesen Hype (wieso so beliebt bei den ganzen „Erwachsenen“?) nicht ganz nachvollziehen. Also legte ich die Reihe erst einmal zur Seite, was aber nicht lange anhalten sollte: Diesen Sommer hörte ich schließlich von vielen meiner Freunde und Bekannten, dass Harry Potter mit dem zweiten Band noch um einiges besser werden würde, also wurde ich wieder neugierig und erstand schließlich den zweiten Band und da war es um mich geschehen, ich konnte den Boom komplett verstehen! Was Joanne K. Rowling hier für ein Feuerwerk auf den Leser loslässt kommt verdächtig nahe an das unübertroffene Fantasymeisterwerk “der Herr der Ringe”.
Aber auch mit diesem Abschnitt über mein Leben will ich euch nicht länger langweilen, wollte ich doch nur meine Einstellung gegenüber Harry Potter ein wenig erläutern, aber jetzt, jetzt kommt wirklich meine Meinung zum Film:
Meine Erwartungen waren ziemlich hoch, zwar war mir von vornherein bewusst, dass das Buch unerreicht bleiben würde, aber durch die ständige Aufsicht von Joanne K. Rowling und die Regie von Chris Columbus, der sich im Bereich der Kinderfilme („Kevin - allein zu Haus“ oder „Mrs. Doubtfire“) sehr gut auskennt, konnte ich mir eine gute Buchadaption vorstellen und um dies schon vorwegzunehmen: Ich wurde nicht enttäuscht! Definitiv!
Stand ich zu beginn einigen Darstellern noch etwas skeptisch gegenüber – vor allem Daniel Radcliffe, dem Harry Darsteller (wo sind die wuscheligen Haare??) – wurde ich spätestens nach einer Minute (grob geschätzt) von deren Qualitäten überzeugt. Zwar stimmen nicht alle Bilder haargenau mit denen in meinem Kopf überein – aber dies sind auch meine eigenen Interpretationen und im Film werden die Vorstellungen von der Autorin dargestellt – aber sehr nahe kommen alle an meine Bilder heran.
Professor Dumbledore als das klassische Bild eines alten weisen Magiers, perfekt besetzt mit Richard Harris – bekannt aus dem Western „der Mann, den sie Pferd nannten“. Professor McGonagall, dargestellt von Maggie Smith – bekannt durch die Literaturverfilmung „A room with a view“ oder durch „Sister Act“ – spielt die strenge, aber liebenswerte Hauslehrerin von Gryffindor. Robbie Coltrane – bekannt aus der englischen Krimireihe „Ein Fall für Fitz“ - als sympathischster Riese Hagrid und Alan Rickman – bekannt durch „Dogma“ und „Michael Collins“ - als zwielichtiger Professor Snape komplettieren schließlich das Aufgebot der englischen Schauspielerelite. Alle spielen auf wunderbar hohem Niveau und verleihen ihrer Inkarnation der Buchgestalten die notwendige Tiefe und erhalten die gleichen Sympathien, die sie auch schon im Buch von mir erhalten haben.
Aber kommen wir lieber zu den wichtigeren Darstellern: Wie schon angesprochen wird Harry von Daniel Radcliffe dargestellt, war ich zu erst von dieser Wahl enttäuscht konnte er sofort beim Betrachten des Filmes die Sympathien auf sich ziehen, im Gegensatz zu seinen jungen Kollegen spielt er – wie auch im Buch – seine Rolle auf eine ruhigere und zurückgehaltene Art und Weise.
Ron Weasley wird von Rupert Grint dargestellt und ist der heimliche Star des Filmes, er füllt die Rolle des leicht tollpatschigen Rons perfekt aus und dürfte eine große Zukunft im Schauspielbusiness vor sich haben (wie auch die anderen beiden Jundmimen).
Hermione Granger wird schließlich von der jungen Emma Watson verkörpert und auch hier wurde eine brillante Wahl getroffen. Ihre Darstellung der vorlauten und besserwisserischen Streberin steht den ihrer Kollegen in nichts nach!
Und auch die Verwirklichung der phantastischen Umgebung wurde perfekt getroffen. Hogwarts selbst sieht fast genauso wie meine Vorstellung aus, ein riesengroßes Schloss mit See und Wald, einfach zum träumen schön. Und auch die anderen Drehorte enttäuschen nicht, die Decke der Festhalle (mit einem magischen Blick auf einen Sternenhimmel (u.a.)) wäre perfekt für mein Zimmer geeignet und der Wald ist um einiges harmloser dargestellt als im Buch (was sehr vorteilhaft für die kleinen Besucher ist!). Schlichtweg wurden mir hier meine Illusionen nicht genommen.
Und auch ein anderes wichtiges Gebiet wurde meiner Ansicht nach perfekt getroffen: Die Spezialeffekte sind einfach phantastisch und auf dem neusten Stand, wobei dies beim rasanten Quidditch-match (der Sport der Hexen und Magier) perfekt versinnbildlicht wird. Dieses ist in Sachen Schnelligkeit und Spannung kaum zu überbieten und drückt einen direkt in seinen Kinosessel.
Und auch viele Einzelheiten lassen den Kinozuschauer schmunzeln, die Bilder die sich ständig bewegen und die vielen Hausgeister – obwohl diese viel zu kurz kommen, ständig kann man im Hintergrund irgendwelche Einzelheiten entdecken, die den Film um einiges lebendiger machen als er ohnehin schon ist!
Um abschließend auch noch ein Wort über die Altersfreigabe zu verlieren, die hier ja ein großes Diskussionsthema ist: Ich bin der Ansicht, dass dieser Film durchaus für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Gruselige Szenen sind zwar vorhanden, diese werden aber eher auf comicartige Weise dargestellt (d.h. mit Witzen verfeinert). Ich bin zwar nicht der Ansicht, dass man Kinder unter zehn alleine ins Kino schicken sollte (aber das sollte man nie machen, egal welcher Film!), aber mit Papa oder Mama an der Seite ist dieser Film für Kinder in diesem jungen Alter definitiv geeignet!
Abschließend bleibt mir nur noch eines: Die Wertung! Und hier musste ich mit mir hart ringen, kann ich die Höchstwertung von zehn Punkten vertreten, gehört er wirklich in diese Klassikerregion oder muss er sich mit neun Punkten abfinden? Zwar kommt „Harry Potter und der Stein der Weisen“ nicht an seine Buchvorlage heran – aber dies habe ich auch gar nicht erwartet – aber dennoch ist er die perfekte Familienunterhaltung. Und als Liebhaber der Bücher wurde mir es in keiner der 152 Minuten langweilig, ich habe den Film genossen und hätte durchaus noch eine weitere Stunde im Kino verbringen können – zumal ja viele Einzelheiten gefehlt haben. So gesehen kann und werde ich Harry Potter die best mögliche Wertung geben und hoffe abschließend nur noch, dass ich genauso zufrieden mit der Verfilmung von „der Herr der Ringe“ bin.
9 magische Punkte auf meiner 10er-Skala
Internet: www.harry-potter.de
www.cinema.de/spezial/harrypotter_film
www.harrypotter.net
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