Harry Potter und der Stein der Weisen (VHS) Testbericht

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ab 7,50
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Erfahrungsbericht von Jakini

Ab 11.Mai vorraussichtlich auf Video und DVD

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Als ich hörte, daß der Film Harry Potter und der Stein der Weisen im November 2001 ins Kino kommt, da war ich etwas traurig, weil klar war, daß ich zu der Zeit nicht ins Kino gehen kann, weil ich Ende Oktober 2001 mein viertes Kind bekommen habe, das die ersten sechs Monaten voll gestillt werden soll. Als Milchquelle ist es nicht so leicht, ins Kino zu kommen, doch ich habe es dennoch geschafft, Harry Potter zu sehen.

Der Inhalt:
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Die Geschichte handelt von einem Jungen, mit dem Namen Harry Potter. Er wächst bei seiner Tante, der Schwester der Mutter und dessen Familie auf. Dort ist er ungeliebt, muß in einem Schrank unter der Treppe schlafen, und die abgetragenen Klamotten des Cousins tragen. Ab und an passieren merkwürdige Dinge, z.B. am Geburtstag des Cousins, wo die Familie gemeinsam den Zoo besucht, er kann sich mit einer Schlange unterhalten, die Scheibe hinter der diese Schlage gefangen war, verschwindet und die Schlange kann ausbrechen.
Kurz vor seinem elftem Geburtstag kommt ein Brief für ihn an, doch dieser wird von dem Onkel zerrissen. Nun häufen sich die Briefe, doch der Onkel vernichtet auch weiterhin die Briefe. Dann taucht ein Halbriese mit dem Namen Hagrit auf, der Harry aufklärt, wer er wirklich ist. Harry ist der Sohn eines Zauberers und eine Hexe, und aus diesem Grunde soll er auf die Zauberschule in Hogwarts gehen. Die Einladung hierfür stand in dem Brief, den der Onkel immer wieder vernichtet hat. Doch dank Hagrit kommt Harry auf die Schule. Schon auf dem Weg dorthin im Hogwart-Express lernt er seine neuen Freunde Ron und Hermine kennen.

Nach und nach hört Harry, dem die Verwandten erzählt haben, daß seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, was wirklich passierte, als er noch ein Baby war. Erstaunliche Dinge tun sich ihm auf, so bekommt er auf geheimnisvolle Weise einen Tarnumhang, der ihm eine große Hilfe ist. Aber auch einen tollen Besen, auf der er sehr gut fliegen kann, denn Harry ist der Sucher im Quidditch Team seines Hauses.
Doch Quidditch ist nicht die einzige Beschäftigung, die Harry auf der Schule in Hogwarts hat, da verbirgt sich auch ein Abenteuer, das er mit seinen Freunden Hermine und Ron lösen muß ..... .

Meine Meinung:
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Die Bücher habe ich im Frühjahr regelrecht verschlungen, denn die Autorin schafft es, den Leser förmlich in den Bann zu ziehen, denn in jedem Kapitel werden kleine Geheimnisse preisgegeben, die nach und nach ein Puzzle zusammensetzen.
Dies wurde auch im Film übernommen, doch wenn man die Bücher kennt, und somit auch diese Geheimnisse, dann sind diese nicht mehr so fesselnd.

Enttäuschend finde ich, daß man viele aus dem Buch weggelassen hat, doch der Film hat eh schon Überlänge, und somit wäre es gar nicht machbar gewesen, die Geschichten wirklich originalgetreu zu verfilmen.
Besonders schade finde ich die heftigen Sprünge, die in dem Film gemacht werden. Gerade am Anfang, das erste Kapitel des Buches fehlt komplett, da gehen in dem Buch geheimnisvolle Dinge vor sich, viele Eulen fliegen am Himmel und merkwürdige Gestalten sind in der Stadt zu sehen. Der Leser fragt sich, was da wohl vor sich geht, diesen Teil vermisste ich in dem Film besonders.
Als Harry dann den Brief mit der Einladung bekommen soll, was der Onkel mit allen Mitteln versucht, zu verhindern, wird auch arg gekürzt. In dem Buch wird dieses Verhindern intensiver beschrieben, auch wird mehr darauf eingegangen, daß die Familie verreist, damit sie zu Hause nicht mehr die Post bekommen können. Doch Hagrit der Halbriese findet sie am Urlaubsort. Im Film finde ich es irritierend, daß die Familie auf einmal an einem anderen Ort ist.
Ebenfalls die Szene mit der Schlange, in dem Buch wird beschrieben, daß Harry merkwürdige Laute von sich gibt, er kann zischen wie eine Schlange, in dem Film aber hört man ein normales Gespräch zwischen den beiden. Viele weitere Geschichten wurden arg gekürzt, so daß man als Zuschauer Probleme hat, in den Handlungen mitzukommen, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

Die Darsteller:
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Mit der Person von Harry Potter hat man wirklich einen sehr guten Griff getan, der von Daniel Ratcliffes gespielt wird. Auf jeden Fall enspricht der Junge meinen Vorstellungen von Harry Potter

Ron hätte ich mir etwas anders vorgestellt, doch ich kann mit Rupert Grin als Ron sehr gut leben, schnell habe ich von meinen Vorstellungen des Ron´s an Rupert Grin gewöhnt.

Hermine wirde von Emma Watson sehr gut dargestellt, die synchronisierte Stimme verleiht der Figur den nötigen Character, der leicht arrogant, aber dennoch herzlich gedacht ist.

Professor Dumbledor wird von Richard Harris dargestellt, der ein sehr guter Schauspieler ist, doch leider nicht meinen Vorstellungen von Dumbledor enstpricht. Keine Ahnung, wie ich diese Figur kostümiert hätte, doch in meiner Phantasie hätte Dumbledor sicher keinen so langen Bart getragen.

Am meisten Enttäsucht war ich von Hagrit, der lt. dem Buch ja einen Halbriesen darstellen soll, doch nur in wenigen Szenen wirkt Robbie Coltraine wirklich wie ein Halbriese. Sicher war dies nicht so leicht darzustellen, doch mit der heutigen Technik hätte es schon möglich sein sollen, Hagrit größer wirken zu lassen. Robbie Coltraine hat auf jeden Fall sein bestes gegeben und sympatien für sich gesammelt in seiner Rolle als Hagrit.

Fazit:
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Der Film hat eine Länge von 152 Minuten, was auf jeden Fall sehr, sehr lange ist. Ohne eine kleine Pause ist es wirklich schwer, den Film zu sehen. Zum Glück wird diese aber ja in den meisten Kinos angeboten. Trotz dieser Länge fehlen viele Ereignisse aus dem Buch, was ich persönlich sehr schade finde.
Dennoch ist der Film auch für mich sehr spannend gewesen. Es ist nun schon einige Monate her, daß ich das Buch gelesen hatte, so mußte ich manchmal überlegen, was denn nun passiert. Besonders am Ende, wo Harry das Geheimnis des Stein der Weisen löst, erfaßte mich die Spannung ungemein. Somit kann man den Film auch gut noch mal sehen, wenn man das Buch kennt, spannend ist er dennoch. Dennoch meine ich, daß man auf jeden Fall erst das Buch lesen sollte, bevor man den Film sieht, denn so kann man sich seine eigenen Gedanken machen, wirklich tief in die Geschichte eintauchen, wobei man jedes Kapitel der Geschichte erwischt, was im Film arg gekürzt wurde.

Freigegeben wurde der Film für Kinder ab sechs Jahren. Ich habe aber bewußt meine sechs Jahre alte Tochter nicht mit genommen, denn schon beim Lesen des Buches habe ich gemerkt, daß man sich an die Altersangabe von 10 Jahren halten sollte. Manche Szenen sind eben doch verdammt spannend, auch noch für jemanden, der das Buch schon kennt und weiß, was passiert, da sollte man den Kindern so etwas nicht zumuten. Besonders Professor Snape kann sehr beängstigend wirken, aber auch der drei Köpfige Hund, wie aber auch Voldemord, der am Ende dann noch einmal auftaucht und gegen den Harry kämpfen muß.

Trotz meiner leichten Entäuschung werde ich mir sicher den Film zulegen, wenn er auf Video rauskommt. Allerdings nicht sofort im Mai, sondern etwas später, wenn der Film hoffentlich günstiger zu kaufen ist. Oder ich warte ab, daß ich ihn geschenkt bekomme, z.B. zu Weihnachten, so lange kann ich dann auch noch warten, denn gesehen habe ich ihn ja nun.
Doch auch den zweiten Teil, der ja verfilmt werden soll, werde ich mir ansehen, denn auch wenn viele Teile aus dem Buch fehlen, so war die Umsetzung doch sehr schön gemacht.
Besonders das Quidditch-Spiel ist sehr gut dargestellt worden, wenn auch zum Teil sehr technisch, was nicht zu übersehen war.

19 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Dini2000

    18.04.2002, 19:17 Uhr von Dini2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand das Buch auch besser als den Film, weil so viele Kleinigkeiten fehlten, die gerade das Buch so schön machten.

  • Peter16jh

    08.04.2002, 13:25 Uhr von Peter16jh
    Bewertung: sehr hilfreich

    SChön umschreiben, man hätte nur schreiben können, dass die Auslassungen, die gemacht wurden (Im gegensatz zum Buch) sich nciht auf die AHndlung auswirkten. Dann wäre er Perfekt gewesen. Aber Erare humanum es, oder Noboddy ist Perfekt.

  • owesen

    08.04.2002, 13:14 Uhr von owesen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dank Internet und Brenner kann man ihn auch jetzt schon auf DVD bewundern ! *g* Gruß, Sönke

  • mentosandy

    08.04.2002, 13:13 Uhr von mentosandy
    Bewertung: sehr hilfreich

    bin zwar anderer Meinung...denn wenn man das Buch nicht kennt vermisst man auch nichts, aber schöner Bericht:-)