Harry Potter und der Stein der Weisen (VHS) Testbericht

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ab 7,50
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Erfahrungsbericht von abohne

VerZAUBERt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da ich alle bisher erschienenen Bücher von J.K. Rowling über Harry Potter gelesen habe, gehörte es für mich zum Pflichtprogramm, mir die Verfilmung des ersten Bandes anzusehen.

DIE STORY
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Harry Potter lebt seit dem Tod seiner Eltern, die angeblich durch einen Autounfall ums Leben kamen, bei seinen Verwandten Onkel Vernun, Tante Petunia und seinem Cousin Dudley Dursley. Bis zu seinem 11. Lebensjahr verbringt er ein ganz normales Leben... na ja, was heißt normal bei dieser Familie? Er muss im Schrank unter der Treppe schlafen und wird von seinen Verwandten nicht anerkannt.
Kurz vor seinem 11. Geburtstag bekommt er seine erste Post, nämlich von der Zauberschule Hogwarts. Ja, genau! Harry Potter ist ein Zauberer, d.h. seine Eltern waren auch Zauberer und sind durch ein Attentat von „Du-weißt-schon-wem“ ums Leben gekommen. Nur Harry hat mit einer Narbe auf der Stirn überlebt.
Der Eintritt in die Zauberschule verändert Harrys gesamtes Leben. Plötzlich bekommt er Anerkennung von vielen Seiten, er hat Freunde, er steht im Mittelpunkt... so findet er auch gemeinsam mit seinen neuen Freunden Ron und Hermine das Geheimnis um den „Stein der Weisen“ heraus...

MEINE MEINUNG:
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Bereits vor über einem Jahr habe ich die Bücher um Harry Potter (u.a. auf Englisch) gelesen. Nachdem ich das erste Buch zur Seite gelegt hatte, konnte ich nicht von den folgenden vier Bänden lassen. Als ich dann hörte, dass der erste Band verfilmt werden sollte, dachte ich mir schon, dass ich mir den Film doch ansehen werde...
Nach vielen positiven aber auch negativen Berichten hier im Meinungsportal habe ich mich gestern kurzfristig dazu entschieden, mir den Film anzusehen. Und ich war begeistert...

Schon zu Beginn, als Dumbledore – der Schulleiter – seinen ersten Auftritt hat, um gemeinsam mit Hagrid den kleinen Harry vor der Tür der Dursleys abzulegen, war meine Begeisterung da. Dumbledore wurde als großer Zauberer mit einem langen weißen Bart dargestellt, der sehr passend ausgewählt war. So habe ich ihn mir vorgestellt. Auch Hagrid, der als dicker und großer Riese auf seinem Motorrad Harry im Arm haltend durch die Lüfte schwebt, ist sehr gut dargestellt. Auch ihn habe ich mir ähnlich vorgestellt.
Schon vorab bekannt war mir das Gesicht von Harry Potter. Was mich ein bisschen am Darsteller Daniel Radcliffe gestört hat, sind die doch sehr ordentlichen Haare. Diese habe ich mir weitaus struppiger vorgestellt. Auch bekannt war mir das Aussehen von Ron, der mit der roten Haarpracht sehr gut getroffen war. Hermine, im Zwiespalt zwischen Strebertum und der Freundschaft mit Harry und Ron, ist durchschnittlich dargestellt. Ich selbst habe sie mir mit kürzeren Haaren und ein bisschen gewitzter dargestellt.

Einfach klasse empfand ich die Darstellung von Hogwarts. Die Filmaufnahmen wirkten auf mich wie im Märchen, ein zauberhaftes Schloss, das am Abend hell erleuchtet auf einem Berg liegt und einen bezaubernden Eindruck auf den Kinobesucher hinterlässt. Auch die Gestaltung der Innenräume, so des Esssaals von Hogwarts war einfach zauberhaft. Hier lässt es sich wunderbar leben und feiern.

Am faszinierendsten fand ich allerdings den Ritt auf den Besen und hiermit verbunden natürlich das Quidditsch-Match, bei dem Harry Potter durch die Luft taumelt. Bereits im Vorfeld habe ich mir mehrfach überlegt, wie wohl das Spiel im Film umzusetzen ist. Und meiner Meinung nach ist es sehr gelungen. Die Darsteller ritten auf ihren Besen durch die Lüfte und waren auf der Jagd nach den vier verschiedenen Bällen. Gut dargestellt war hierbei auch der Taumelflug von Harry, als sein Besen von einem Lehrer verzaubert wurde, wodurch Harry die Kontrolle über den Besen verloren hatte.

Ein bisschen anders habe ich mir die Hütte von Hagrid vorgestellt. Ich dachte nicht, dass er in einem Steinhaus wohne, sondern eher in einer aus Bäumen und Sträuchern gebauten Hütte, die fast am Zerbrechen sei. Aber das ist eben der Unterschied zwischen Büchern und Filmen. Bei Büchern kann man eben seiner Phantasie freien Lauf lassen, was bei Filmen durch vorgegebene Bilder eingeschränkt ist.

Die Dauer des Filmes von ca. 2,5 Stunden empfand ich in keiner Sekunde als zu lange. Obwohl sich der Film sehr an die Buchvorlage hält, ist der Film nicht zu langatmig geworden und alle wichtigen Elemente wurden mit einbegriffen. Eine Unterbrechung der Filmzeit mit einer Pause von 10 Minuten wäre meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig gewesen.

Der Preis von ca. 15 DM (inkl. 2 DM wegen Überlänge) empfinde ich als recht teuer. Das liegt aber wohl eher an dem Kino, in dem ich war, als am Film selbst. Deshalb ist der Preis akzeptiert...

Mein Freund, der die Bücher nicht gelesen hat, fand den Film auch gut gemacht. Er sagte zwar, dass er sich die Namen nicht alle hätte behalten können, aber die Geschichte war gut nachzuvollziehen.

Die Altersfreigabe von 6 Jahren finde ich nicht unbedingt als passend. Meiner Meinung nach wäre der Film - genau wie die Bücher - besser geeignet für Kinder ab 8-10 Jahren. Da die nächste Altersstufe aber 12 Jahre bedeutet und viele Kinder mit 6 Jahren die Bücher oder die Hörspiele kennen, wurde die Freigabe wahrscheinlich ab 6 Jahren gewählt.

17 Bewertungen, 1 Kommentar

  • martino

    27.02.2002, 10:55 Uhr von martino
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter film