Erfahrungsbericht von Nietzsche
Ein Kinderfilm?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Deutschland war vom Harry-Potter-Fieber ergriffen. Jeder wollte die Bücher lesen und eines nach dem anderem verschlingen.
Als dann dieses Jahr der erste Film ins Kino kam, war es noch schlimmer. Tausende stürmten in die nächtlichen Preview um den Film als erster zu erleben. Lange Zeit weigerte ich mich den Film anzusehen, wobei „weigern“ vielleicht der falsche Ausdruck ist. Mein Interesse war einfach nicht sehr groß bezüglich dieses Films.
Da ich ihn mir nun aber kostenlos ansehen konnte, war mein Interesse dann doch geweckt! ; )
------------------------------------------------------
Die Story:
°°°°°°°°°
Der kleine Harry Potter hast es nicht leicht: er lebt bei seiner hartherzigen Tante und seinem strengen Onkel, die nur Liebe und Zuwendung für ihr eigenes Kind erübrigen. Harry wird vernachlässigt, bekommt niemals Geschenke und muß im Schrank unter der Treppe schlafen.
Doch eines Tages kommt eine Eule und legt einen Brief für Harry ab. Sein Onkel verbrennt diesen, woraufhin weitere Briefe eintreffen. Sein Onkel vernichtet diese weiterhin, doch dann taucht an seinem 11. Geburtstag ein wahrer Riese in seinem Haus auf, um ihm persönlich einen Brief samt Geburtstagstorte zu überreichen.
Erstaunt stellt Harry fest, daß er in die Akademie der Zauberer aufgenommen ist und erfährt dabei, daß seine Eltern ebenfalls Zauberer waren.
Er besorgt sich alles nötige für seinen Aufenthalt in der Zaubererschule und schon geht es los! Auf seiner Reise lernt er Hermine und Ronald kennen, die zusammen mit ihm die Schule besuchen werden.
Dort angekommen lernt Harry nicht nur Zauberei, sondern erfährt auch mehr über das wahre Schicksal seiner Eltern. Diese kamen nicht, wie ihm erzählt wurde, bei einem Unfall um, sondern wurden durch einen bösen Zauberer getötet. Harry war der einzige, der den Angriff überlebte.
Bald schon ereignen sich verdächtige Dinge auf der Zauberschule: Ein Troll taucht auf und bedroht die Schüler, Harry und seine Freunde entdecken eine Falltür die von einem dreiköpfigen Hund bewacht wird und bald wird deutlich, daß sich unter der Falltür der sogenannte „Stein der Weisen“ verbergen muß und jemand versucht offenbar diesen in seinen Besitz zu bringen. Natürlich wollen Harry und seine Freunde verhindern, daß dies geschieht. Erst recht, als sie herausbekommen, um wen es sich dabei handelt... .
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Meine Meinung:
°°°°°°°°°°°°°
Ich kenne das Buch nicht, kann deswegen auch nichts dazu sagen, wie gut hier das Buch umgesetzt wurde. Ich werde mich also nur zum Film äußern!
Der Film führt in die Welt der Fantasy. Die dabei kreierte Welt ist einfallsreich und komplex entworfen. Hierbei wurden bekannte Elemente entnommen aber auch völlig neue, wie z.B. ein Besenballspiel neu erfunden.
Die Spezialeffekte des Filmes sind zum Teil ganz gut gelungen aber manche, wie z.B. „morph-Sequenzen“ kommen eher etwas mißraten daher und wirken wie Programme der Computer-Steinzeit.
Der Film an sich ist im Grunde ein klassischer Kinderfilm, bzw. wäre er, wenn in ihm nicht Szenen wären, die ich mit Sicherheit nicht meinem Kind zumuten würde - und schon gar nicht einem erst 6-jährigem! Wesen, wie der dreiköpfige Hund z.B. sind äußerst realistisch geraten und für die Augen eines Kindes sicher nicht geeignet.
Auch eine Szene, in der ein Mensch zu Staub zerfällt sind doch viel zu hart! Selbst ich schauderte bei dieser Szene und wie soll es da erst einem Kind ergehen?! Ich denke mal die nächsten Wochen wären von Albträumen und Schlaflosigkeit gezeichnet!
Die Story des Filmes war mir zu durchsichtig, Streckenweise zu langatmig und bisweilen zu unlogisch. Vielleicht sind diese Attribute für einen Kinderfilm typisch oder einfach nicht so wichtig, doch mir fielen sie nur zu deutlich ins Auge.
Der Film hat mich darüber hinaus emotional nicht berührt. Die Story plätscherte vor sich hin und schaffte es kaum bei mir Spannung oder gar Ergriffenheit zu erzeugen.
Ich denke, ich bin wirklich kein Harry Potter Fan! Der Film samt Story gefiel mir nicht wirklich gut und auf den nächsten Teil bin ich in keinster Weise gespannt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fazit:
*****
Wem ich diesen Film empfehlen soll, weiß ich nicht. Vielleicht jedem, der das Buch liebte, der aber nicht unter 12 oder besser noch 16 Jahren alt ist.
Ich denke mal, daß jeder, der mit dem Buch Spaß hatte, diesen wohl auch beim Film haben wird. Für mich jedenfalls war dies nichts. Ich mag da eher den „Herrn der Ringe“!
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USA 2000
Länge: 152 Minuten
Darsteller: Daniel Radcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ronald "Ron" Weasley), Emma Watson (Hermione Granger), Richard Harris (Albus Dumbledore), Maggie Smith (Professor/Minerva McGonagall), Alan Rickman (Professor Serverus Snape), Ian Hart (Professor Quirrell), John Cleese (Sir Nicholas De Mimsy-Porpington), Robbie Coltrane (Rubeus Hagrid)
Regie: Chris Columbus
Stab:• Drehbuch: Steven Kloves • Vorlage: J. K. Rowling
Als dann dieses Jahr der erste Film ins Kino kam, war es noch schlimmer. Tausende stürmten in die nächtlichen Preview um den Film als erster zu erleben. Lange Zeit weigerte ich mich den Film anzusehen, wobei „weigern“ vielleicht der falsche Ausdruck ist. Mein Interesse war einfach nicht sehr groß bezüglich dieses Films.
Da ich ihn mir nun aber kostenlos ansehen konnte, war mein Interesse dann doch geweckt! ; )
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Die Story:
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Der kleine Harry Potter hast es nicht leicht: er lebt bei seiner hartherzigen Tante und seinem strengen Onkel, die nur Liebe und Zuwendung für ihr eigenes Kind erübrigen. Harry wird vernachlässigt, bekommt niemals Geschenke und muß im Schrank unter der Treppe schlafen.
Doch eines Tages kommt eine Eule und legt einen Brief für Harry ab. Sein Onkel verbrennt diesen, woraufhin weitere Briefe eintreffen. Sein Onkel vernichtet diese weiterhin, doch dann taucht an seinem 11. Geburtstag ein wahrer Riese in seinem Haus auf, um ihm persönlich einen Brief samt Geburtstagstorte zu überreichen.
Erstaunt stellt Harry fest, daß er in die Akademie der Zauberer aufgenommen ist und erfährt dabei, daß seine Eltern ebenfalls Zauberer waren.
Er besorgt sich alles nötige für seinen Aufenthalt in der Zaubererschule und schon geht es los! Auf seiner Reise lernt er Hermine und Ronald kennen, die zusammen mit ihm die Schule besuchen werden.
Dort angekommen lernt Harry nicht nur Zauberei, sondern erfährt auch mehr über das wahre Schicksal seiner Eltern. Diese kamen nicht, wie ihm erzählt wurde, bei einem Unfall um, sondern wurden durch einen bösen Zauberer getötet. Harry war der einzige, der den Angriff überlebte.
Bald schon ereignen sich verdächtige Dinge auf der Zauberschule: Ein Troll taucht auf und bedroht die Schüler, Harry und seine Freunde entdecken eine Falltür die von einem dreiköpfigen Hund bewacht wird und bald wird deutlich, daß sich unter der Falltür der sogenannte „Stein der Weisen“ verbergen muß und jemand versucht offenbar diesen in seinen Besitz zu bringen. Natürlich wollen Harry und seine Freunde verhindern, daß dies geschieht. Erst recht, als sie herausbekommen, um wen es sich dabei handelt... .
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Meine Meinung:
°°°°°°°°°°°°°
Ich kenne das Buch nicht, kann deswegen auch nichts dazu sagen, wie gut hier das Buch umgesetzt wurde. Ich werde mich also nur zum Film äußern!
Der Film führt in die Welt der Fantasy. Die dabei kreierte Welt ist einfallsreich und komplex entworfen. Hierbei wurden bekannte Elemente entnommen aber auch völlig neue, wie z.B. ein Besenballspiel neu erfunden.
Die Spezialeffekte des Filmes sind zum Teil ganz gut gelungen aber manche, wie z.B. „morph-Sequenzen“ kommen eher etwas mißraten daher und wirken wie Programme der Computer-Steinzeit.
Der Film an sich ist im Grunde ein klassischer Kinderfilm, bzw. wäre er, wenn in ihm nicht Szenen wären, die ich mit Sicherheit nicht meinem Kind zumuten würde - und schon gar nicht einem erst 6-jährigem! Wesen, wie der dreiköpfige Hund z.B. sind äußerst realistisch geraten und für die Augen eines Kindes sicher nicht geeignet.
Auch eine Szene, in der ein Mensch zu Staub zerfällt sind doch viel zu hart! Selbst ich schauderte bei dieser Szene und wie soll es da erst einem Kind ergehen?! Ich denke mal die nächsten Wochen wären von Albträumen und Schlaflosigkeit gezeichnet!
Die Story des Filmes war mir zu durchsichtig, Streckenweise zu langatmig und bisweilen zu unlogisch. Vielleicht sind diese Attribute für einen Kinderfilm typisch oder einfach nicht so wichtig, doch mir fielen sie nur zu deutlich ins Auge.
Der Film hat mich darüber hinaus emotional nicht berührt. Die Story plätscherte vor sich hin und schaffte es kaum bei mir Spannung oder gar Ergriffenheit zu erzeugen.
Ich denke, ich bin wirklich kein Harry Potter Fan! Der Film samt Story gefiel mir nicht wirklich gut und auf den nächsten Teil bin ich in keinster Weise gespannt.
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Fazit:
*****
Wem ich diesen Film empfehlen soll, weiß ich nicht. Vielleicht jedem, der das Buch liebte, der aber nicht unter 12 oder besser noch 16 Jahren alt ist.
Ich denke mal, daß jeder, der mit dem Buch Spaß hatte, diesen wohl auch beim Film haben wird. Für mich jedenfalls war dies nichts. Ich mag da eher den „Herrn der Ringe“!
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USA 2000
Länge: 152 Minuten
Darsteller: Daniel Radcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ronald "Ron" Weasley), Emma Watson (Hermione Granger), Richard Harris (Albus Dumbledore), Maggie Smith (Professor/Minerva McGonagall), Alan Rickman (Professor Serverus Snape), Ian Hart (Professor Quirrell), John Cleese (Sir Nicholas De Mimsy-Porpington), Robbie Coltrane (Rubeus Hagrid)
Regie: Chris Columbus
Stab:• Drehbuch: Steven Kloves • Vorlage: J. K. Rowling
13 Bewertungen, 1 Kommentar
-
16.02.2002, 12:41 Uhr von tyranessa
Bewertung: sehr hilfreich16 Jahre ist übertrieben, aber meine 7jährige Schwester hat sich abwechselnd bei Muttern und bei mir im Schoß verkrochen, wenn der Hund kam oder die Szene mit dem Einhorn und am Schluß!
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