Harry Potter und der Stein der Weisen (VHS) Testbericht

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ab 7,50
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Erfahrungsbericht von Shamane

ein kleiner Junge ganz groß...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Egal ob 6 oder 60, wer in diesen Tagen Harry Potter nicht kennt, muss ein Alien sein oder die letzten Jahre in einer Einöde verbracht haben. Das kleine aufgeweckte Kerlchen ist in aller Munde, die Bücher sind inzwischen schon fast Kult und werden von allen Alterstufen verschlungen. Inzwischen begegnet man Harry Potter überall, ob auf Servietten, als Würfelspiel oder als Lego-Baukasten, dabei dürfte die Hauptwelle nach Anlaufen des Films erst noch richtig in Schwung kommen und Harry Potter wird wohl in irgendeiner Form unter ziemlich jedem Weihnachtsbaum zu finden sein.
Natürlich gibt es auch gleich wieder die Wichtigtuer ( CSU Politiker aus der 2. Reihe, die auch mal in die Öffentlichkeit wollen) und scheinheiligen Moralisten (Kirchenverbände), die davor warnen, das unsere Kinder durch falsche Helden und den Glauben an Zauberei schaden nehmen könnten und das es besser wäre den Film zu verbieten oder die Altersgrenze heraufzusetzen, dabei können die kleinen ganz gut unterscheiden was real und was Märchen ist.
Als nun der Film in den Kinos anlief, gab es natürlich kein halten mehr, wir (meine Freundin und ihre beiden Kids 6 + 8) mussten den Film auch gesehen haben, wurden aber zunächst durch den hohen Andrang der vielen Fans gestoppt und so sind wir erst jetzt dazu gekommen uns diesen Film anzusehen.

Die ersten Jahre sind kein Zuckerschlecken für Harry Potter (Daniel Radcliff), der als Waise bei seinen Verwandet aufwachsen muss, die ihn eigentlich als sehr lästig ansehen. Deshalb wohnt er auch bis zu seinem 11. Lebensjahr in einem Schrank unter der Treppe und wird von seinen Stiefeltern und seinem fetten Cousin eher wie ein Sklave behandelt.
Alles ändert sich, als an seinem 11. Geburtstag Rubeus Hagrid (Robie Coltraine) vorbeikommt um ihm eine persönliche Einladung für Howgards Zauberschule übergibt. Harry kann das alles nicht glauben und hat Angst das alles ein schreckliches Missverständnis ist. Er kann ja auch nicht wissen, das auch schon seine Eltern Zauberer waren, die allerdings von dem bösen Zauberer Voldemort (uuups, den darf man doch eigentlich gar nicht nennen) getötet wurden.
In der Schule geht es ihm dann zum ersten mal richtig gut, er lernt neue Freunde kennen und seine großen Abenteuer beginnen.....

Unter der Regie von Chris Columbus entstand unter den wachsamen Augen der Autorin (Joanne K.Rowling) ein zauberhafter Film, der immer ziemlich nah an der Romanvorlage bleibt. Klar, viele Details, die man aus dem Buch kennt, gibt es im Film nicht (z.B. die Winkelgasse oder den Poltergeist Peye) oder sind stark gekürzt (z.B die Sache mit dem Drachen oder die Fahrt nach Howgards), manche Figuren hat man sich vielleicht auch anders vorgestellt (die Kids und ich sind der Meinung Harry Potter hätte viel Strubbligere Haare haben sollen ), aber ich hatte von Anfang bis Ende nie das Gefühl „im falschen Film zu sein“
Was hätten sie auch noch alles in ca. 156 Minuten Film packen sollen, also musste man Kompromisse machen, aber alles wurde trotzdem mit sehr viel liebe und Detailfreude umgesetzt, so das die „ Stimmung“ der Romanvorlage hervorragend umgesetzt wurde.
Und auch die Tricktechniker und Maskenbildner haben wieder klasse Arbeit geleistet (z.B. Fluffy, das dreiköpfige Hündchen oder das Qidditch-Spiel) und dazu beigetragen, das der Film zu einem tollen Erlebnis für Jung und Alt geworden ist, weil alles richtig real wirkt.

Wir hatten sehr viel Spaß und ich kann diesen wunderschönen Film wirklich jedem empfehlen, egal ob er ein Harry Potter Fan ist oder nicht, egal ob jemand das Buch gelesen hat oder nicht, es ist einfach ein schöner, spannender Film, bei dem alle ihren Spaß haben werden.

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