Erfahrungsbericht von andyleery
Harry Potter und der Stein der Weisen, ein toller Kinofilm für Jedermann
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Viele kritische Menschen sind der Pottermania gegenüber ja sehr zurückhaltend und fragen sich, ob man den Film den Kindern erlauben oder sie davor schützen soll.
Auch uns ging es so, dass wir den Film zwar informationshalber sehen wollten, aber uns doch fragten, ob wir dann nicht enttäuscht aus dem Kino gehen würden. Und sogar unser HP-Fan befürchtete, den Film zu kindisch zu finden.
Aber wir wurden nicht enttäuscht. Der Film hat zwar einiges, was man bemängeln kann, insgesamt aber ist es ein ganz zauberhafter Film geworden. Das ist ja bei einer Bestsellerverfilmung nicht selbstverständlich. Und dies ist vor allem das Verdients von Joanne K. Rowling.
HARRY POTTER UND DER GEIST DES BUCHES
Die Autorin, Joanne K. Rowling, hatte sich in jungen Jahren sehr mit den klassischen Sagen beschäftigt und hat viele Elemente daraus in ihren Büchern verarbeitet. Und als das erste Buch verfilmt werden sollte, befürchtete sie, dass der Film - wie es schon oft war - dem Buch nicht gerecht werden könnte, wenn sie sich nicht weitestgehende Einflussnahme vorbehalten würde.
Daher stellte sie alle Bedingungen, die sie stellen wollte und musste, damit aus einem guten Buch auch ein guter Film werden würde.
Gedreht werden musste in original englischen Schlössern aus dem Mittelalter, und die Schauspieler mussten alle englisch sein. In vielen Dingen hielt sie ihre schützende Hand über den Film. Damit hatte sie sichergestellt, dass der Film ENGLISCHES Kulturgut werden würde.
HARRY POTTER UND DER BEGINN DES FILMINHALTS
Am Anfang sehen wir, wie zwei offensichtliche Zauberer ein Baby vor einer Tür niederlegen. Es ist Harry Potter, dessen Eltern ums Leben gekommen sind.
Er lebt bei Onkel und Tante Dursley und deren verzogenem Sohn, der Harry schikaniert. Auf einem Ausflug in den Zoo merkt Harry, dass etwas mit ihm anders ist, denn er kann mit der Schlange sprechen und sie nur mit Geisteskraft befreien.
Als er in das Alter kommt, in dem seine Zauberkräfte ausgebildet werden sollen, wird er von der Zaubererschule Hogwarts angeschrieben. Die Briefe – durch Eulen zugestellt – werden aber von Onkel Dursley abgefangen, und als er mit Tausenden von Briefen zugeschüttet wird, wird er in eine einsame Hütte gebracht. Aber da wird er von Hagrid, einem Beauftragten und Halbriesen aus der Zauberschule, aufgesucht und abgeholt. Sehr schön werden jetzt die Einkäufe - vor allem des Zauberstocks gezeigt. Dann muss Harry noch den Bahnsteig 9 3/4 finden, um schließlich in Hogwarts zu landen.
Hier ist alles anders als im wirklichen Leben: Die Figuren auf den Bildern bewegen sich, die Treppen ändern ständig ihre Richtung, der Zugang zum Schlafsaal geht durch ein Bild, in dem die Figur das Passwort verlangt.
Die Zuteilung der Schüler auf die Häuser geschieht durch einen sprechenden Hut: Ins Haus Hufflepuff kommen die hilfsbereiten Trottel, nach Slytherin die hinterhältigen und begabten Schüler, Ravenclaw ist für die Streberhaften und Gryffindor ist für die Tapferen, die sich auch für andere einsetzen. Bei Harry kann sich der Hut nicht recht entscheiden - anscheinend hat er zwei Seelen in seiner Brust - aber auf Harrys Bitte hin schickt er ihn nach Griffindor.
Der Direktor, Professor Dumbledore ist Harrys Streichen gegenüber halb streng, halb wohlwollend, gerade so wie es ein guter Pädagoge sein sollte.
Harry erwirbt sich unter den Kameraden Freunde (Hermine und Ron). Ron Weasley ist manchmal ein wenig schnell (Weasley = Wiesel) und verkrampft, spielt Harry aber mit seinen Schachspielkünsten den Weg, der durch ein mannsgroßes Schachspiel mit echt bewaffneten Figuren geht, frei. Dies ist aber schon im Finale, als die von verschiedenen Personen gelegten Banne beseitigt werden müssen.
Vorher aber retten beide gemeinsam Hermine das Leben und gewinnen sie so zur Freundin.
Hermine ist eine junge Dame, die schon sämtliche Bücher vor Beginn des Schulbesuchs durchexerziert hat und die Harry deshalb in vielen Situationen, in denen er trotz seiner Kräfte umgekommen wäre, helfen und herauszaubern kann. Sie ist zwar etwas besserwisserisch und altklug, aber eine treue Freundin.
Leider erwirbt er sich auch Feinde, die ihm gefährliche Streiche spielen, die ihn sogar mehrmals beinahe das Leben kosten. Da ist vor allem Draco Malfoy zu nennen, ein im Zaubern sehr begabter Junge als dem konkurrierenden Internatshaus, der aber charakterlich nicht in Ordnung ist.
Bei den Lehrern ist Professor Snape sehr streng und feindlich wirkend, Frau Professor McGonnagal sehr gerecht, Professor Quirrel wirkt wie ein stotternder Depp (ob er wirklich so täppisch ist, wird sich noch zeigen).
HARRY POTTER UND DAS GEHEIMNIS DER NAMEN
Nun haben die Namen bei Joanne K. Rowlings Harry Potter meist eine Bedeutung. Ich bin noch nicht hinter alle gekommen, will aber die gefundenen Bedeutungen beschreiben.
Harry Potter (Harald Töpfer) ist seinem Namen nach jemand, der einen ganz durchschnittlichen Eindruck machen soll. Den Namen seines Widersachers Lord Voldemort kann man mit Graf Leichenraub übersetzen. Ron Weasley (engl. Wiesel) heißt so, weil er so flink ist wie ein Wiesel. Sein Feind unter den Schülern heißt Draco Malfoy (ital.-frz.: Der Drache, der alles schlecht macht), die gerechte Lehrerin McGonagall (make gone equal= alle gehen gleich aus). Sein Schulleiter, ein goldiger Mann, heißt auch so: Drumbledore (frei übersetzt: Goldschatz, jedenfalls benimmt er sich wie ein solcher).
Bei den Häusern erinnert Hufflepuff an "Puff, the magic dragon", Ravenclaw an Rabenklaue, Gryffindor an Goldgriff und Slytherin an Hereinschlittern - aber das mag auch zu weit hergeholt sein.
HARRY POTTER UND DIE QUALITÄT DES FILMS
WAS MIR BESONDERS GEFALLEN HAT:
Die Verbindungen zu den klassischen Sagen, zu Märchen, Ähnlichkeiten mit Star Wars, mit der Unendlichen Geschichte sind uns immer wieder aufgefallen – und doch, es gibt zwar vieles, das es schon gab, aber in dieser Zusammenstellung ist es völlig neu. Dies ist ja schon im Buch ein großer Vorzug. Und es ist schön, dass der Film dies nicht aufgegeben hat. Natürlich hat man in 150 Minuten nicht Zeit, alles Wichtige aus einem Buch zu zeigen, aber ich denke doch, dass die Auswahl recht glücklich war. Durch den Einfluss der Autorin ist die Verfilmung sehr werkgerecht geworden.
Die Regie ist einem Unterhaltungsfilm angemessen. Die einzelnen Figuren werden gut herausgearbeitet, manche etwas überdeutlich, Harry nicht ganz so, wie man ihn von den Büchern her kennt. Die Regie wird auch sehr den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht: Die Szenen beim Einkauf des Zauberstabes sind direkt impressionistisch, im Gegenzug erinnern die rasanten Flugbesenszenen beim Quidditch-Spiel an Star Wars.
Die Rollen sind gut besetzt: Daniel Radcliffe nimmt die Rolle etwas verschmitzter als im Buch geschildert, aber das passt prima. Auch Hermine und Ron werden gut gespielt, ebenso die Mitschüler und Lehrer. Vor allem ist hier der undurchsichtige Professor Snape zu beachten.
Die Kamera zeigt die Perspektiven oft aus der Sicht der Betroffenen, meist also aus Harrys Augenhöhe. Wenn er Hagrid, den Riesen, ansieht, dann blickt auch die Kamera von unten nach oben. Es wird nicht gezeigt, wie Harry ihn ansieht, sondern WAS er sieht.
Einen ganz besonderen Applaus haben aber die Kostüme, die Ausstattung und die Effekte verdient.
Mir hat auch gefallen, dass der Film in sich abgerundet ist. Es bleiben zwar Nebenfragen (Wer schickte Harry Rennbesen und Tarnumhang) unbeantwortet, aber das kann man verkraften.
WAS ICH ANDERS GEWÜNSCHT HÄTTE
Ich hätte den Film noch besser gefunden, wenn die Musik zurückhaltender gewesen wäre. Oft spielt sie sogar, wenn die Schauspieler sprechen.
Dann hätte ich dem Film noch 15 Minuten mehr gegönnt, damit die Szenen, die im Buch vorkommen, hier aber weggelassen sind, wenigstens augedeutet werden könnten. Ebenso wäre dann Zeit gewesen, den Showdown etwas ausführlicher darzustellen.
HARRY POTTER UND DER PÄDAGOGISCHE NUTZEN
Wenn ich jetzt sehe, wie die Familienmitglieder, die noch nichts von Harry Potter gelesen haben, anfangen, nach dem Filmbesuch die Bücher zu lesen, dann kann das natürlich auch bei anderen der Fall sein. Insofern kann der Filmbesuch ein Anstoß zum Lesen sein, und viele lesen ja sogar in Englisch.
FAZIT
Ein bezaubernder Film für jedes Alter ab etwa 7, der so viele Vorzüge hat, dass die Nachteile nicht so ins Gewicht fallen, ein Film, der Anstoß zum Lesen sein kann, und den auch der Kritischste zumindest kennen sollte, um mitreden zu können.
Nun wünsche ich euch allen viel Vergnügen bei einem schönen Familienfilm, und dass eure Kinder bzw. Schüler durch Harry Potter wieder stärker zum Lesen kommen.
Auch uns ging es so, dass wir den Film zwar informationshalber sehen wollten, aber uns doch fragten, ob wir dann nicht enttäuscht aus dem Kino gehen würden. Und sogar unser HP-Fan befürchtete, den Film zu kindisch zu finden.
Aber wir wurden nicht enttäuscht. Der Film hat zwar einiges, was man bemängeln kann, insgesamt aber ist es ein ganz zauberhafter Film geworden. Das ist ja bei einer Bestsellerverfilmung nicht selbstverständlich. Und dies ist vor allem das Verdients von Joanne K. Rowling.
HARRY POTTER UND DER GEIST DES BUCHES
Die Autorin, Joanne K. Rowling, hatte sich in jungen Jahren sehr mit den klassischen Sagen beschäftigt und hat viele Elemente daraus in ihren Büchern verarbeitet. Und als das erste Buch verfilmt werden sollte, befürchtete sie, dass der Film - wie es schon oft war - dem Buch nicht gerecht werden könnte, wenn sie sich nicht weitestgehende Einflussnahme vorbehalten würde.
Daher stellte sie alle Bedingungen, die sie stellen wollte und musste, damit aus einem guten Buch auch ein guter Film werden würde.
Gedreht werden musste in original englischen Schlössern aus dem Mittelalter, und die Schauspieler mussten alle englisch sein. In vielen Dingen hielt sie ihre schützende Hand über den Film. Damit hatte sie sichergestellt, dass der Film ENGLISCHES Kulturgut werden würde.
HARRY POTTER UND DER BEGINN DES FILMINHALTS
Am Anfang sehen wir, wie zwei offensichtliche Zauberer ein Baby vor einer Tür niederlegen. Es ist Harry Potter, dessen Eltern ums Leben gekommen sind.
Er lebt bei Onkel und Tante Dursley und deren verzogenem Sohn, der Harry schikaniert. Auf einem Ausflug in den Zoo merkt Harry, dass etwas mit ihm anders ist, denn er kann mit der Schlange sprechen und sie nur mit Geisteskraft befreien.
Als er in das Alter kommt, in dem seine Zauberkräfte ausgebildet werden sollen, wird er von der Zaubererschule Hogwarts angeschrieben. Die Briefe – durch Eulen zugestellt – werden aber von Onkel Dursley abgefangen, und als er mit Tausenden von Briefen zugeschüttet wird, wird er in eine einsame Hütte gebracht. Aber da wird er von Hagrid, einem Beauftragten und Halbriesen aus der Zauberschule, aufgesucht und abgeholt. Sehr schön werden jetzt die Einkäufe - vor allem des Zauberstocks gezeigt. Dann muss Harry noch den Bahnsteig 9 3/4 finden, um schließlich in Hogwarts zu landen.
Hier ist alles anders als im wirklichen Leben: Die Figuren auf den Bildern bewegen sich, die Treppen ändern ständig ihre Richtung, der Zugang zum Schlafsaal geht durch ein Bild, in dem die Figur das Passwort verlangt.
Die Zuteilung der Schüler auf die Häuser geschieht durch einen sprechenden Hut: Ins Haus Hufflepuff kommen die hilfsbereiten Trottel, nach Slytherin die hinterhältigen und begabten Schüler, Ravenclaw ist für die Streberhaften und Gryffindor ist für die Tapferen, die sich auch für andere einsetzen. Bei Harry kann sich der Hut nicht recht entscheiden - anscheinend hat er zwei Seelen in seiner Brust - aber auf Harrys Bitte hin schickt er ihn nach Griffindor.
Der Direktor, Professor Dumbledore ist Harrys Streichen gegenüber halb streng, halb wohlwollend, gerade so wie es ein guter Pädagoge sein sollte.
Harry erwirbt sich unter den Kameraden Freunde (Hermine und Ron). Ron Weasley ist manchmal ein wenig schnell (Weasley = Wiesel) und verkrampft, spielt Harry aber mit seinen Schachspielkünsten den Weg, der durch ein mannsgroßes Schachspiel mit echt bewaffneten Figuren geht, frei. Dies ist aber schon im Finale, als die von verschiedenen Personen gelegten Banne beseitigt werden müssen.
Vorher aber retten beide gemeinsam Hermine das Leben und gewinnen sie so zur Freundin.
Hermine ist eine junge Dame, die schon sämtliche Bücher vor Beginn des Schulbesuchs durchexerziert hat und die Harry deshalb in vielen Situationen, in denen er trotz seiner Kräfte umgekommen wäre, helfen und herauszaubern kann. Sie ist zwar etwas besserwisserisch und altklug, aber eine treue Freundin.
Leider erwirbt er sich auch Feinde, die ihm gefährliche Streiche spielen, die ihn sogar mehrmals beinahe das Leben kosten. Da ist vor allem Draco Malfoy zu nennen, ein im Zaubern sehr begabter Junge als dem konkurrierenden Internatshaus, der aber charakterlich nicht in Ordnung ist.
Bei den Lehrern ist Professor Snape sehr streng und feindlich wirkend, Frau Professor McGonnagal sehr gerecht, Professor Quirrel wirkt wie ein stotternder Depp (ob er wirklich so täppisch ist, wird sich noch zeigen).
HARRY POTTER UND DAS GEHEIMNIS DER NAMEN
Nun haben die Namen bei Joanne K. Rowlings Harry Potter meist eine Bedeutung. Ich bin noch nicht hinter alle gekommen, will aber die gefundenen Bedeutungen beschreiben.
Harry Potter (Harald Töpfer) ist seinem Namen nach jemand, der einen ganz durchschnittlichen Eindruck machen soll. Den Namen seines Widersachers Lord Voldemort kann man mit Graf Leichenraub übersetzen. Ron Weasley (engl. Wiesel) heißt so, weil er so flink ist wie ein Wiesel. Sein Feind unter den Schülern heißt Draco Malfoy (ital.-frz.: Der Drache, der alles schlecht macht), die gerechte Lehrerin McGonagall (make gone equal= alle gehen gleich aus). Sein Schulleiter, ein goldiger Mann, heißt auch so: Drumbledore (frei übersetzt: Goldschatz, jedenfalls benimmt er sich wie ein solcher).
Bei den Häusern erinnert Hufflepuff an "Puff, the magic dragon", Ravenclaw an Rabenklaue, Gryffindor an Goldgriff und Slytherin an Hereinschlittern - aber das mag auch zu weit hergeholt sein.
HARRY POTTER UND DIE QUALITÄT DES FILMS
WAS MIR BESONDERS GEFALLEN HAT:
Die Verbindungen zu den klassischen Sagen, zu Märchen, Ähnlichkeiten mit Star Wars, mit der Unendlichen Geschichte sind uns immer wieder aufgefallen – und doch, es gibt zwar vieles, das es schon gab, aber in dieser Zusammenstellung ist es völlig neu. Dies ist ja schon im Buch ein großer Vorzug. Und es ist schön, dass der Film dies nicht aufgegeben hat. Natürlich hat man in 150 Minuten nicht Zeit, alles Wichtige aus einem Buch zu zeigen, aber ich denke doch, dass die Auswahl recht glücklich war. Durch den Einfluss der Autorin ist die Verfilmung sehr werkgerecht geworden.
Die Regie ist einem Unterhaltungsfilm angemessen. Die einzelnen Figuren werden gut herausgearbeitet, manche etwas überdeutlich, Harry nicht ganz so, wie man ihn von den Büchern her kennt. Die Regie wird auch sehr den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht: Die Szenen beim Einkauf des Zauberstabes sind direkt impressionistisch, im Gegenzug erinnern die rasanten Flugbesenszenen beim Quidditch-Spiel an Star Wars.
Die Rollen sind gut besetzt: Daniel Radcliffe nimmt die Rolle etwas verschmitzter als im Buch geschildert, aber das passt prima. Auch Hermine und Ron werden gut gespielt, ebenso die Mitschüler und Lehrer. Vor allem ist hier der undurchsichtige Professor Snape zu beachten.
Die Kamera zeigt die Perspektiven oft aus der Sicht der Betroffenen, meist also aus Harrys Augenhöhe. Wenn er Hagrid, den Riesen, ansieht, dann blickt auch die Kamera von unten nach oben. Es wird nicht gezeigt, wie Harry ihn ansieht, sondern WAS er sieht.
Einen ganz besonderen Applaus haben aber die Kostüme, die Ausstattung und die Effekte verdient.
Mir hat auch gefallen, dass der Film in sich abgerundet ist. Es bleiben zwar Nebenfragen (Wer schickte Harry Rennbesen und Tarnumhang) unbeantwortet, aber das kann man verkraften.
WAS ICH ANDERS GEWÜNSCHT HÄTTE
Ich hätte den Film noch besser gefunden, wenn die Musik zurückhaltender gewesen wäre. Oft spielt sie sogar, wenn die Schauspieler sprechen.
Dann hätte ich dem Film noch 15 Minuten mehr gegönnt, damit die Szenen, die im Buch vorkommen, hier aber weggelassen sind, wenigstens augedeutet werden könnten. Ebenso wäre dann Zeit gewesen, den Showdown etwas ausführlicher darzustellen.
HARRY POTTER UND DER PÄDAGOGISCHE NUTZEN
Wenn ich jetzt sehe, wie die Familienmitglieder, die noch nichts von Harry Potter gelesen haben, anfangen, nach dem Filmbesuch die Bücher zu lesen, dann kann das natürlich auch bei anderen der Fall sein. Insofern kann der Filmbesuch ein Anstoß zum Lesen sein, und viele lesen ja sogar in Englisch.
FAZIT
Ein bezaubernder Film für jedes Alter ab etwa 7, der so viele Vorzüge hat, dass die Nachteile nicht so ins Gewicht fallen, ein Film, der Anstoß zum Lesen sein kann, und den auch der Kritischste zumindest kennen sollte, um mitreden zu können.
Nun wünsche ich euch allen viel Vergnügen bei einem schönen Familienfilm, und dass eure Kinder bzw. Schüler durch Harry Potter wieder stärker zum Lesen kommen.
15 Bewertungen, 4 Kommentare
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03.12.2002, 19:47 Uhr von inki01
Bewertung: sehr hilfreichich finde deine meinung sehr umfangreich und auch sehr sehr hilfreich
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23.02.2002, 21:05 Uhr von lotharh44
Bewertung: sehr hilfreichAls absoluter HP Fan stimme ich Dir voll zu.
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14.02.2002, 14:03 Uhr von bibogg
Bewertung: sehr hilfreichstimmt, ich kenne auch einige, die auf grund des films auch die bücher gelesen haben. ein tip noch von mir schau doch mal auf der seite www.eulenfeder. de vorbei, dort werden sehr viele namen und zaubersprüche und so weiter erklärt
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14.02.2002, 13:53 Uhr von Netti1982
Bewertung: sehr hilfreichecht super Bericht...
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