Harry Potter und der Stein der Weisen (VHS) Testbericht

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ab 7,50
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Erfahrungsbericht von m0gli

Ganz nah am Buch

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

ist der Film „Harry Potter, und der Stein der Weisen“, des Regisseurs Chris Columbus. Fast daneben möchte ich allerdings die Schriftstellerin Joanne K. Rowling stellen. Denn sie hatte sich ein außerordentliches Mitspracherecht gesichert. Und ihr ist es meiner Meinung nach zu verdanken, dass sich der sehr gut gelungene Film so eng an der Romanvorlage orientiert.

Aber erst einmal vorweg, damit hier keine falsche „Hoffnungen“ aufkommen, ich schreibe hier nichts über den Inhalt des Film, darüber ist sicherlich sowohl in dieser Kategorie als auch unter der des Buches genug geschrieben worden. Ich will darüber schreiben, wie der Film rüberkommt und wie er auf mich wirkt.

Ich hatte jedenfalls keine Schwierigkeiten meine eigenen Vorstellungen, die ich mir beim Lesen gemacht hatte mit den Bildern die der Film lieferte Übereinzubringen.

Sowohl die Schauspieler als auch die Örtlichkeiten und Phantasiegestalten entsprachen meist den Bildern in meinem Kopf.

Dies war gerade bei Fantasyfilmen bisher oft nicht der Fall. Ich erinnere mich noch an meine Enttäuschung bei der Verfilmung der „Unendlichen Geschichte – Teil 1“ die sich bei mir breit machte, weil die Vorstellungen die ich mir gemachte hatte, so gar nicht mit den Bildern des Films übereinzubringen waren.

Dies war bei Harry Potter überhaupt nicht der Fall. Angefangen bei Onkel und Tante Vernon und Petunia, Cousin Dudly über Direktor Dumbledor, Professor McGonagall, besonders aber Hargrid alle sehen so aus wie das Buch es einem glauben macht.

Auch der Hund des Wildhüters, der Wächter des Rings (Fluffy) besonders aber das Schloss, dessen Stiegenhaus mit den sich bewegenden Treppen alles wirkt abwohl aus dem Computer kommend sehr wirklich (auch wenn andere Meinungen hier etwas anderes sagen).

Gedreht wurde an vielen realen Orten so zum Beispiel im Christ Church College und der Divinty School die die Kulissen der Bibliothek, die des Speisesaals und vor allem die Ansicht von Anwick Castle oft hat man den Eindruck Joanne K,. Rowling kannte diese Orte als sie den Roman schrieb.

Sehr imposant die große Halle sowohl mit den fliegenden Kerzen als auch zu Halloween mit den von innen heraus leuchtenden Kürbissen. Klasse gemacht.

Das Quidditschfeld und erst recht das Quidditschspiel, welche Rasanz, wie geht das Auf und Ab, tolle schauspielerische Leistungen und klasse Tricks und Animationen. Man vergisst, dass vieles Trick ist und nicht Wirklichkeit. Allerdings besitze ich wohl auch die „Gabe“ dies zu vergessen und sehe einen solchen Film vielleicht mit den Augen eines Kindes.

Ich fand auch die Besetzung rundherum gelungen. Auch hier hatte sich die Schriftstellerin ein Mitspracherecht gesichert. Sie hatte darauf bestanden, das alle Schauspieler Britten waren und so waren Daniel Ratcliffe der den Harry Potter verkörperte sah der Illustration der engl. Originalausgabe verblüffend ähnlich. Rupert Grint als Ron war Klasse, seine Mimik oft fast allein das Eintrittsgeld wert. Hermine Granger von Emma Watson gespielt spielte die Streberin sehr wirklichkeitsnah.

Auch das Lehrerkollegium, Richard Harris als Dumbledore und vor allem Dame Maggie Smith als Prof. McGonagall war ebenso wie Alan Rickman der Ian Snape die gewollte Bösartigkeit und Arroganz verlieh die richtige Wahl.

Hagrid, der obwohl riesig und bedrohlich aussehend, wurde von Rob Coltrasne so liebenswürdig und sympathisch gespielt, dass er in vielen zum Knuddeln wirkte. Auch Draco Mafroy der von Tom Felton dargestellt wurde, wurde von diesem sehr glaubhaft auf die Leinwand gebracht. Sein wechselndes Minenspiel während des Quiddischspiels, sein oft unglaubwürdiger Gesichtsausdruck wenn Gryffindor punktete waren schon gekonnt und wer sich schon einmal vor den Spiegel gestellt hat und dies versucht hat, weiß wie schwer dies ist.

Was mir ein wenig zu kurz kam sind die Szenen im Hause der Dursleys, obwohl die im Zoo als der dickliche Vetter von Harry plötzlich hinter Glas sitzt köstlich ist.

Auch die das Haus überflutenden Briefe sind köstlich.

Ich jedenfalls freue mich schon auf Teil zwei.

PS. unter mogli2309 auch bei Ciao gepostet

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