Erfahrungsbericht von Babba
Ein Jahr in Hogwarts
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Schlacht um die ersten Kinokarten habe ich mich nicht unterzogen, sondern lieber abgewartet, bis sicher erste Trubel gelegt hat. Dafür habe ich den Film inzwischen aber zum zweiten Mal gesehen, und ich denke zwei Mal sollte man den Film auch sehen, um ihn so richtig auf sich wirken zu lassen und Kleinigkeiten zu entdecken, die beim ersten Mal nicht so sehr auffallen.
Außerdem habe ich beim ersten Sehen getestet, ob dieser Film wirklich für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Ganz sicher war ich nach dem Sehen nicht, doch ich bin das zweite Mal dann in Begleitung meiner fast sieben Jahre alten Tochter ins Kino gegangen, die diesen Film unbedingt sehen wollte. Ratet mal, als was sie nun zum Fasching gehen will? Klar, als Harry Potter.... .
Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich das Buch nicht gelesen habe, so bin ich ohne großes Wissen in diesen Film gegangen, während andere Kinobesucher die Handlung des Filmes schon kannten, eher auf die Umsetzung gespannt waren.
Die Geschichte:
***************
Der Film beginnt im \"Privet Drive\" mit mysteriöser Musik. Natürlich ist es dunkel, als es en Mann mit weißem Bart in der Straße auftaucht und alle Lampen dort löscht. Während er dies tut, mauzt ihn eine Katze an, die dieser Mann mit Professor McGonagall anspricht. Diese wiederum begrüßt den Mann mit dem Namen Professor Dumbledore. In diesem Moment kommt ein zotteliger Mann auf einem Motorrad und übergibt den beiden ein Baby. Dieses Baby legen der Professor Dumbledore und Professor McGonagall vor eine Tür.
Die beiden unterhalten sich, ob dies wirklich richtig ist, der Junge dort wirklich richtig untergebracht wurde... .
Das Baby, das eine Narbe in Form eines Blitzes auf der Stirn trägt wird groß eingeblendet und man geht über auf die gleiche Narbe, die nun von einem Jungen getragen wird. Ganz offensichtlich der Junger, der als Baby vor die Tür im \"Private Drive\" gelegt wurde.
Die Familie ist nicht gerade nett, der Junge hat sein \"Zimmer\" unter einer Treppe, wo man ihn unsanft auf dem Schlaf weckt. Der Sohn der Familie, sein Cousin hat Geburtstag und wir Geschenken überhäuft. Harry macht einen sympathischen Eindruck, während seine Pflegeeltern und sein Cousin richtige Kotzbrocken sind.
Harry wird ermahnt, sich zu benehmen, als die Familie sich auf den Weg in ein Terrarium macht. Dort unterhält er sich mit einer Schlange, wird vom Cousin zur Seite gedrängelt und auf einmal ist die Scheibe weg, der Cousin landet im Gehege der Schlange, die Schlange kann fliehen.
Harry weiß nicht, wie das passiert ist, als er erzählt, daß das Glas der Scheibe verschwand, wie durch Zauberei, da betont der Onkel, daß es keine Zauberei gibt.
Eines Tages bekommt Harry mit der Post einen Brief, dieser Brief wird ihm weggenommen und vernichtet. Doch so schnell ist man die Post nicht los, es kommen weitere Briefe, angeliefert von Eulen. Alle Briefe werden von dem Onkel vernichtet, bis er durchdreht, weil es offensichtlich Tausende sind, die kommen.
Die Familie verreist, weil auf diese Weise angeblich keine Briefe mehr die Familie erreichen können. So ist es dann auch, und Harry wird von seiner Uhr geweckt, denn es handelt sich um seinen Geburtstag. Der einzige der ihm offensichtlich gratuliert ist er selber.
Doch da wird die Tür eingetreten und der zottelige Halbriese, der sich sich nun als Hagrid vorstellt, kommt in die Hütte. Er schenkt Harry einen Geburtstagkuchen, über den er sich offensichtlich sehr freut. Dann bekommt Harry endlich den Brief, den er schon seit Wochen hätte bekommen sollen, dadurch erfährt er endlich die Wahrheit über sich.
Ihm wurde immer vorgelogen, seine Eltern kamen bei einem Autounfall ums Leben, doch das war eine Lüge, sie wurden ermordet von einem bösen Zauberer, dessen Namen man nicht nennt, weil sich immer noch alle vor ihm fürchten.
Harry ist also der Sohn von Zauberern, somit ist er selber auch ein Zauberer. In diesem Brief wird er dazu eingeladen, auf die Schule für Zauberei und Hexerei zu gehen, nach Hogwarts.
Hagrit nimmt Harry mit und gemeinsam betreten die beiden die Welt der Zauberer, wo Harry offensichtlich eine Berühmtheit ist. In einer Kneipe verstummt alles, als Hagrit und Harry diese betreten. Harry wird wie ein Star begrüßt.
Auch ist Harry nicht so arm wie er dachte, denn Hagrit führt ihn zu einem Verlies in einer Art Bankhaus, wo seine Eltern jede Menge Gold für ihn hinterlassen haben. Davon kann er seine Utensilien für die Schule einkaufen.
Schon der Einkauf des Zauberstabes wird aufregend, denn die Zauberstäbe machen offensichtlich, was sie wollen. Doch erstaunlich, Harry kauft den \"Geschwisterzauberstab\" des Mörders einer Eltern.
Da Harry Geburtstag hat, bekommt er von Hagrit noch ein Geschenk, eine weiße Eule mit dem Namen Hedwich. Dann soll es los gehen nach Hogwarts, die Abfahrt findet statt auf dem Gleis 9 3/4, doch dies kann Harry nicht finden, als er den Bahnhofsvorsteher fragt fühlt dieser sich verspottet. Glücklicher Weise fällt ihm eine Familie auf, in deren Gespräch das Wort Muggel fällt. Muggel sind alle nicht Magier, somit weiß Harry, daß es sich ebenfalls um Zauberer handeln muß, und gerne wird ihm geholfen.
Um zum Hogwartsexpress zu kommen muß Harry durch eine Wand laufen, mutig bringt er diesen Weg hinter sich und steht vor dem Hogwarts Express, der ihn in ein neues Leben fährt.
Im Zug schließt er Freundschaft mit Ron und lernt schon mal Hermine kennen.
Empfangen werden alle neuen Zauberschüler von Hagrit, der sie mit einem Boot zur Schule fährt.
Hier werden die Schüler von Professor McGonagall empfangen, die sie in eine Halle führt, dessen Decke den Abendhimmel zeigt. Hermine weiß natürlich, daß diese Decke nur verzaubert ist, um den Abendhimmel gleich zu sehen. In dieser Halle warten alle übrigen Schüler von Hogwarts auf die Neuankömmlinge, wie natürlich auch der Schulleiter Professor Dumbledor und die weitere Lehrer.
Als erstes werden die neuen Schüler auf die Wohnhäuser verteilt, von denen es vier Stück in Hogwarts gibt, diese Verteilung nimmt ein Zauberhut vor, und bei Harry hat er lange überlegen müssen, sich mit ihm auseinander gesetzt, denn es gibt ein Haus, aus dem die bösen Zauberer hervorgehen, und in das Haus will Harry auf keinen Fall.
Freudig vernimmt die Schule, daß Harry nach Gryfindor, wo er freudig empfangen wird. Auch der Professor und Hagrit scheinen mit dieser Wahl sehr zu frieden zu sein.
Das Abenteuer kann beginnen, und mehr möchte ich über die Geschichte nun nicht erzählen, darüber habe ich eh schon recht viel erzählt.
Der Film:
*********
Ich habe, wie am Anfang schon geschrieben, diesen Film zwei Mal gesehen. Vor dem zweiten Mal habe ich lange überlegt, ob ich meine Tochter, die ganz wild darauf war, diesen Film zu sehen, mitnehme.
Erst war ich dagegen, denn der Film ist stellenweise doch sehr spannend. Ich habe mich dann aber von ihr überreden lassen, immerhin haben ihre Freundinnen den Film auch gesehen, und man ist nur inn, wenn man Harry Potter gesehen hat, das hat sie mir auf jeden Fall so erzählt.
An manchen Stellen ist meine Tochter dann wirklich unter den Sitz gekrochen, weil es doch sehr, spannend war. Besonders erschreckt hat sie der Troll, der auf einmal in der Schule aufgetaucht ist. Dafür hat sie das Ende, wo es noch einmal sehr spannend wird, gut vertragen und ganz ruhig beobachtet. Im Großen und Ganzen hat sie den Film aber sehr gut verstanden und verarbeitet. Alpträume hatte sie in der Nacht danach keine. Andere Kinder in ihrem Alter haben doch heftiger auf diesen Film reagiert, manche Eltern mußten das Kino sogar verlassen.
Man sollte sein Kind also richtig einschätzen, ehe man mit ihm diesen Film im Kino ansieht.
Auf Video könnte ich mir den Film verträglicher vorstellen, denn denn die Akustik und die große Leinwand bringen doch vieles an Ausdruck hinzu, was den Film natürlich echter wirken läßt.
Die Kulisse:
************
Die Kulisse wurde meiner Meinung nach sehr gut gewählt, zu Beginn das Haus der Pflegefamilie von Harry im englischen Stil. Am besten aber doch Hogwarts, die Schule. Hier wurde ein altes Schloß gewählt.
Die Räume sind immer Dunkel gehalten, also geheimnisvoll.
Der Hogwart-Express versetzt einen in eine andere Welt, um Jahre zurück.
Die Landschaft um das Schloß ist typisch englisch.
Die Darsteller:
***************
Die Darstellern haben in meinen Augen in ihren Rollen überzeugt, allerdings hatte ich von den Figuren keine eigene Vorstellung, da ich das Buch ja nicht gelesen habe. Die Darsteller, besonders Harry, Ron und Hermine passen in ihre Rollen. Aber auch der Hagrit überzeugte in seiner Rolle, des lieben Halbriesen.
Da mir die Darsteller nicht aus anderen Rollen bekannt sind, mit Ausnahme der Stimme von Hagrit, haben sie somit eine eigene Persönlichkeit. Anders hätte es auch ein wenig gestört. So denke ich immer an den Darsteller von Fred Feuerstein, dessen Syncronstimme für Hagrit gewählt wurde. Zwar paßt diese Stimme zu Hagrit, doch sie hatte schon eine eigene Rolle.
Die Musik:
**********
Hier wurde Orchestermusik gewählt, die für die richtige Stimmung sorgt. Zu Beginn des Filmes spannend, wie auch in manchen anderen Situationen z.B. die Überfahrt vom Zug nach Hogwarts, dann aber auch wieder lustig, als die neuen Schüler z.B. die Halle betreten.
Die Geschichte:
***************
Die Geschichte war als Buch schon ein sehr großer Erfolg, so auch in diesem Kinofilm. Die Schriftstellerin hat ihrer Phantasie freien Lauf gelassen, die Welt der Zauberer ist wirklich phantastisch.
Da gibt es z.B. Quidditsch, ein Sport bei den Zauberern. Dieser Sport wird natürlich auf einem Besen betrieben.
Zauberschach ist auch sehr interessant, wenn auch etwas brutal, die Figuren zerstören sich bei dem Spiel, wenn sie sich schlagen, sie sind offensichtlich lebendig.
Besonders lustig fand ich aber die beweglichen Bilder, die zum Teil die Schüler im Vorbeigehen begrüßten. Dies hat aber auch zu lustigen Situationen geführt, als Harry im Zug nach Hogwarts Süßes kauft, wo ein Bild von Professor Dumbledor enthalten ist. Im nächsten Augenblick ist dieser schon wieder verschwunden, Ron´s lustiger Kommentar dazu: Er hat doch nicht den ganzen Tag Zeit, auf dem Foto zu sein.... .
Auch das Zaubern bringt lustige Situationen mit sich, wie z.B. mißglückte Zaubereien. Da versucht Ron seine Ratte gelb zu zaubern, doch dies mißglückt. Aber nicht nur Ron mißglücken seine Zauberkünste, auch einem weiteren Mitschüler der aus Wasser Rum zaubern möchte. Immerhin hat er schon mal einen Tee geschafft.
Auch das Aufnehmen des Besens ist nicht so einfach und Ron bekommt seinen Besen vor den Kopf gestoßen.
Dieser Film ist also nicht nur spannend, sondern auch immer wieder lustig...
Mein Fazit:
***********
Mir hat der Film so gut gefallen, daß ich ihn inzwischen zwei Mal angesehen habe.
Wenn dieser Film auf DVD raus kommt, werde ich ihn sicher sofort kaufen, denn dieser Film sollte schon in jeder Filmsammlung vertreten sein.
Obwohl meine Frau die vier Bücher zu Hause hat, ich sehr neugierig bin, wie die Geschichte weiter geht, warte ich auf den zweiten Teil, der ja auch verfilmt werden soll. Bücher sind nun mal nicht meine Welt, besondes wenn sie so dick sind, wie die über Harry Potter.
Den Film kann ich auf jeden empfehlen, denn hier findet man Spannung, Unterhaltung und jede Menge Spaß. Daß dieser Film Überlänge hat, habe ich kaum gemerkt, die Zeit verging wie im Fluge trotz Pause.
Außerdem habe ich beim ersten Sehen getestet, ob dieser Film wirklich für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Ganz sicher war ich nach dem Sehen nicht, doch ich bin das zweite Mal dann in Begleitung meiner fast sieben Jahre alten Tochter ins Kino gegangen, die diesen Film unbedingt sehen wollte. Ratet mal, als was sie nun zum Fasching gehen will? Klar, als Harry Potter.... .
Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich das Buch nicht gelesen habe, so bin ich ohne großes Wissen in diesen Film gegangen, während andere Kinobesucher die Handlung des Filmes schon kannten, eher auf die Umsetzung gespannt waren.
Die Geschichte:
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Der Film beginnt im \"Privet Drive\" mit mysteriöser Musik. Natürlich ist es dunkel, als es en Mann mit weißem Bart in der Straße auftaucht und alle Lampen dort löscht. Während er dies tut, mauzt ihn eine Katze an, die dieser Mann mit Professor McGonagall anspricht. Diese wiederum begrüßt den Mann mit dem Namen Professor Dumbledore. In diesem Moment kommt ein zotteliger Mann auf einem Motorrad und übergibt den beiden ein Baby. Dieses Baby legen der Professor Dumbledore und Professor McGonagall vor eine Tür.
Die beiden unterhalten sich, ob dies wirklich richtig ist, der Junge dort wirklich richtig untergebracht wurde... .
Das Baby, das eine Narbe in Form eines Blitzes auf der Stirn trägt wird groß eingeblendet und man geht über auf die gleiche Narbe, die nun von einem Jungen getragen wird. Ganz offensichtlich der Junger, der als Baby vor die Tür im \"Private Drive\" gelegt wurde.
Die Familie ist nicht gerade nett, der Junge hat sein \"Zimmer\" unter einer Treppe, wo man ihn unsanft auf dem Schlaf weckt. Der Sohn der Familie, sein Cousin hat Geburtstag und wir Geschenken überhäuft. Harry macht einen sympathischen Eindruck, während seine Pflegeeltern und sein Cousin richtige Kotzbrocken sind.
Harry wird ermahnt, sich zu benehmen, als die Familie sich auf den Weg in ein Terrarium macht. Dort unterhält er sich mit einer Schlange, wird vom Cousin zur Seite gedrängelt und auf einmal ist die Scheibe weg, der Cousin landet im Gehege der Schlange, die Schlange kann fliehen.
Harry weiß nicht, wie das passiert ist, als er erzählt, daß das Glas der Scheibe verschwand, wie durch Zauberei, da betont der Onkel, daß es keine Zauberei gibt.
Eines Tages bekommt Harry mit der Post einen Brief, dieser Brief wird ihm weggenommen und vernichtet. Doch so schnell ist man die Post nicht los, es kommen weitere Briefe, angeliefert von Eulen. Alle Briefe werden von dem Onkel vernichtet, bis er durchdreht, weil es offensichtlich Tausende sind, die kommen.
Die Familie verreist, weil auf diese Weise angeblich keine Briefe mehr die Familie erreichen können. So ist es dann auch, und Harry wird von seiner Uhr geweckt, denn es handelt sich um seinen Geburtstag. Der einzige der ihm offensichtlich gratuliert ist er selber.
Doch da wird die Tür eingetreten und der zottelige Halbriese, der sich sich nun als Hagrid vorstellt, kommt in die Hütte. Er schenkt Harry einen Geburtstagkuchen, über den er sich offensichtlich sehr freut. Dann bekommt Harry endlich den Brief, den er schon seit Wochen hätte bekommen sollen, dadurch erfährt er endlich die Wahrheit über sich.
Ihm wurde immer vorgelogen, seine Eltern kamen bei einem Autounfall ums Leben, doch das war eine Lüge, sie wurden ermordet von einem bösen Zauberer, dessen Namen man nicht nennt, weil sich immer noch alle vor ihm fürchten.
Harry ist also der Sohn von Zauberern, somit ist er selber auch ein Zauberer. In diesem Brief wird er dazu eingeladen, auf die Schule für Zauberei und Hexerei zu gehen, nach Hogwarts.
Hagrit nimmt Harry mit und gemeinsam betreten die beiden die Welt der Zauberer, wo Harry offensichtlich eine Berühmtheit ist. In einer Kneipe verstummt alles, als Hagrit und Harry diese betreten. Harry wird wie ein Star begrüßt.
Auch ist Harry nicht so arm wie er dachte, denn Hagrit führt ihn zu einem Verlies in einer Art Bankhaus, wo seine Eltern jede Menge Gold für ihn hinterlassen haben. Davon kann er seine Utensilien für die Schule einkaufen.
Schon der Einkauf des Zauberstabes wird aufregend, denn die Zauberstäbe machen offensichtlich, was sie wollen. Doch erstaunlich, Harry kauft den \"Geschwisterzauberstab\" des Mörders einer Eltern.
Da Harry Geburtstag hat, bekommt er von Hagrit noch ein Geschenk, eine weiße Eule mit dem Namen Hedwich. Dann soll es los gehen nach Hogwarts, die Abfahrt findet statt auf dem Gleis 9 3/4, doch dies kann Harry nicht finden, als er den Bahnhofsvorsteher fragt fühlt dieser sich verspottet. Glücklicher Weise fällt ihm eine Familie auf, in deren Gespräch das Wort Muggel fällt. Muggel sind alle nicht Magier, somit weiß Harry, daß es sich ebenfalls um Zauberer handeln muß, und gerne wird ihm geholfen.
Um zum Hogwartsexpress zu kommen muß Harry durch eine Wand laufen, mutig bringt er diesen Weg hinter sich und steht vor dem Hogwarts Express, der ihn in ein neues Leben fährt.
Im Zug schließt er Freundschaft mit Ron und lernt schon mal Hermine kennen.
Empfangen werden alle neuen Zauberschüler von Hagrit, der sie mit einem Boot zur Schule fährt.
Hier werden die Schüler von Professor McGonagall empfangen, die sie in eine Halle führt, dessen Decke den Abendhimmel zeigt. Hermine weiß natürlich, daß diese Decke nur verzaubert ist, um den Abendhimmel gleich zu sehen. In dieser Halle warten alle übrigen Schüler von Hogwarts auf die Neuankömmlinge, wie natürlich auch der Schulleiter Professor Dumbledor und die weitere Lehrer.
Als erstes werden die neuen Schüler auf die Wohnhäuser verteilt, von denen es vier Stück in Hogwarts gibt, diese Verteilung nimmt ein Zauberhut vor, und bei Harry hat er lange überlegen müssen, sich mit ihm auseinander gesetzt, denn es gibt ein Haus, aus dem die bösen Zauberer hervorgehen, und in das Haus will Harry auf keinen Fall.
Freudig vernimmt die Schule, daß Harry nach Gryfindor, wo er freudig empfangen wird. Auch der Professor und Hagrit scheinen mit dieser Wahl sehr zu frieden zu sein.
Das Abenteuer kann beginnen, und mehr möchte ich über die Geschichte nun nicht erzählen, darüber habe ich eh schon recht viel erzählt.
Der Film:
*********
Ich habe, wie am Anfang schon geschrieben, diesen Film zwei Mal gesehen. Vor dem zweiten Mal habe ich lange überlegt, ob ich meine Tochter, die ganz wild darauf war, diesen Film zu sehen, mitnehme.
Erst war ich dagegen, denn der Film ist stellenweise doch sehr spannend. Ich habe mich dann aber von ihr überreden lassen, immerhin haben ihre Freundinnen den Film auch gesehen, und man ist nur inn, wenn man Harry Potter gesehen hat, das hat sie mir auf jeden Fall so erzählt.
An manchen Stellen ist meine Tochter dann wirklich unter den Sitz gekrochen, weil es doch sehr, spannend war. Besonders erschreckt hat sie der Troll, der auf einmal in der Schule aufgetaucht ist. Dafür hat sie das Ende, wo es noch einmal sehr spannend wird, gut vertragen und ganz ruhig beobachtet. Im Großen und Ganzen hat sie den Film aber sehr gut verstanden und verarbeitet. Alpträume hatte sie in der Nacht danach keine. Andere Kinder in ihrem Alter haben doch heftiger auf diesen Film reagiert, manche Eltern mußten das Kino sogar verlassen.
Man sollte sein Kind also richtig einschätzen, ehe man mit ihm diesen Film im Kino ansieht.
Auf Video könnte ich mir den Film verträglicher vorstellen, denn denn die Akustik und die große Leinwand bringen doch vieles an Ausdruck hinzu, was den Film natürlich echter wirken läßt.
Die Kulisse:
************
Die Kulisse wurde meiner Meinung nach sehr gut gewählt, zu Beginn das Haus der Pflegefamilie von Harry im englischen Stil. Am besten aber doch Hogwarts, die Schule. Hier wurde ein altes Schloß gewählt.
Die Räume sind immer Dunkel gehalten, also geheimnisvoll.
Der Hogwart-Express versetzt einen in eine andere Welt, um Jahre zurück.
Die Landschaft um das Schloß ist typisch englisch.
Die Darsteller:
***************
Die Darstellern haben in meinen Augen in ihren Rollen überzeugt, allerdings hatte ich von den Figuren keine eigene Vorstellung, da ich das Buch ja nicht gelesen habe. Die Darsteller, besonders Harry, Ron und Hermine passen in ihre Rollen. Aber auch der Hagrit überzeugte in seiner Rolle, des lieben Halbriesen.
Da mir die Darsteller nicht aus anderen Rollen bekannt sind, mit Ausnahme der Stimme von Hagrit, haben sie somit eine eigene Persönlichkeit. Anders hätte es auch ein wenig gestört. So denke ich immer an den Darsteller von Fred Feuerstein, dessen Syncronstimme für Hagrit gewählt wurde. Zwar paßt diese Stimme zu Hagrit, doch sie hatte schon eine eigene Rolle.
Die Musik:
**********
Hier wurde Orchestermusik gewählt, die für die richtige Stimmung sorgt. Zu Beginn des Filmes spannend, wie auch in manchen anderen Situationen z.B. die Überfahrt vom Zug nach Hogwarts, dann aber auch wieder lustig, als die neuen Schüler z.B. die Halle betreten.
Die Geschichte:
***************
Die Geschichte war als Buch schon ein sehr großer Erfolg, so auch in diesem Kinofilm. Die Schriftstellerin hat ihrer Phantasie freien Lauf gelassen, die Welt der Zauberer ist wirklich phantastisch.
Da gibt es z.B. Quidditsch, ein Sport bei den Zauberern. Dieser Sport wird natürlich auf einem Besen betrieben.
Zauberschach ist auch sehr interessant, wenn auch etwas brutal, die Figuren zerstören sich bei dem Spiel, wenn sie sich schlagen, sie sind offensichtlich lebendig.
Besonders lustig fand ich aber die beweglichen Bilder, die zum Teil die Schüler im Vorbeigehen begrüßten. Dies hat aber auch zu lustigen Situationen geführt, als Harry im Zug nach Hogwarts Süßes kauft, wo ein Bild von Professor Dumbledor enthalten ist. Im nächsten Augenblick ist dieser schon wieder verschwunden, Ron´s lustiger Kommentar dazu: Er hat doch nicht den ganzen Tag Zeit, auf dem Foto zu sein.... .
Auch das Zaubern bringt lustige Situationen mit sich, wie z.B. mißglückte Zaubereien. Da versucht Ron seine Ratte gelb zu zaubern, doch dies mißglückt. Aber nicht nur Ron mißglücken seine Zauberkünste, auch einem weiteren Mitschüler der aus Wasser Rum zaubern möchte. Immerhin hat er schon mal einen Tee geschafft.
Auch das Aufnehmen des Besens ist nicht so einfach und Ron bekommt seinen Besen vor den Kopf gestoßen.
Dieser Film ist also nicht nur spannend, sondern auch immer wieder lustig...
Mein Fazit:
***********
Mir hat der Film so gut gefallen, daß ich ihn inzwischen zwei Mal angesehen habe.
Wenn dieser Film auf DVD raus kommt, werde ich ihn sicher sofort kaufen, denn dieser Film sollte schon in jeder Filmsammlung vertreten sein.
Obwohl meine Frau die vier Bücher zu Hause hat, ich sehr neugierig bin, wie die Geschichte weiter geht, warte ich auf den zweiten Teil, der ja auch verfilmt werden soll. Bücher sind nun mal nicht meine Welt, besondes wenn sie so dick sind, wie die über Harry Potter.
Den Film kann ich auf jeden empfehlen, denn hier findet man Spannung, Unterhaltung und jede Menge Spaß. Daß dieser Film Überlänge hat, habe ich kaum gemerkt, die Zeit verging wie im Fluge trotz Pause.
15 Bewertungen, 2 Kommentare
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27.06.2002, 00:00 Uhr von rolse
Bewertung: sehr hilfreichden Film habe ich leider nicht gesehen. Aber die Bücher habe ich alle vier gelesen. Ich warte schon ganz ungedultig auf Band 5. gruß Roland
-
11.02.2002, 21:41 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichBonjour Meisters ! Schön, dich auch wieder bei dem neuen YOPI anzutreffen. Jetzt brauche ich mich wenigstens nicht mehr nur mit CIAO zu begnügen. ;o) lg Daniel
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