Hart am Limit (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2010
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Erfahrungsbericht von Myhnegon
Machogehabe in Reinkultur
Pro:
coole Bikes, teilweise die Action
Kontra:
flache Story, schlecht gemacht, streckenweise langweilig, platte Dialoge
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich Euch einen Film vorstellen, den ich kürzlich im Kino sah...
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Die Story
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Der Motorradfahrer Ford will seine Ex-Freundin Shane zurückgewinnen, welche er bei seiner Flucht nach Thailand zurücklassen musste, als man ihn mit einem Drogendeal in Verbindung bringen wollte. Zwar ist das FBI und der tatsächliche Besitzer der Drogen namens Henry samt seiner Bande immer noch hinter ihm her, doch nun will er das alles endlich klären, wobei ihn zwei seiner alten Freunde unterstützen.
Da er Henry die Drogen nicht wiedergeben will, bringt dieser den Bruder des Chefs einer rivalisierenden Motorradgang um und hängt ihm – Ford – den Mord an. Nun muss Ford nicht nur dem FBI und der Polizei seine Unschuld in beiden Fällen beweisen, sondern auch noch vor der anderen Motorradgang flüchten, die nunmehr Jagd auf ihn und seine Freunde macht, was seinen Kampf um die Liebe Shanes nicht gerade erleichtert...
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Weitere Infos
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Der von Warner Bros. in den USA produzierte Film ist etwa 70 Minuten land und ab 16 Jahren freigegeben. Da er noch im Kino läuft, ist er bisher weder auf Video noch auf DVD erschienen.
Ford....................Martin Henderson
Shane..................Monet Mazur
Henry..................Matt Schulze
Regie..................Joseph Kahn
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Meine Meinung
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Da der Film von den gleichen Machern wie „The fast and the furious“ ist, bin ich trotz der schlechten Kritik bei Ciao mit einer recht großen Erwartung in den Film gegangen. Zwar ist auch von vornherein klar zu erkennen, dass hier die gleichen Macher am Werke waren, doch scheinen diese sich in der Zwischenzeit um Klassen verschlechtert/zurückentwickelt zu haben. So ist die Kameraführung von vornherein als bestenfalls als mangelhaft zu bezeichnen, da die meisten Szenen durch die grellen Farben total unwirklich wirken. Auch das Eindringen in die Technik der Motorräder ist nicht sonderlich gut sondern eher etwas verwirrend dargestellt und überdies ja auch nichts wirklich neues. Auch die Regie konnte hier kaum noch etwas retten, zumal ihr der ein oder andere Fehler passiert ist.
Selbst die Stunts sind alles andere als überzeugend eingefangen, wobei besonders die Szene in der Ford vor allem Explosionsfeuerball wegspringt so wirkt, als wenn die Kamera verrutscht wäre. Überdies sind die Stunts viel zu übertrieben, denn während das Rennen am Anfang noch recht spannend ist, wirkt beispielsweise der Sprung mit dem Motorrad auf einen fahrenden Zug mehr als nur lächerlich. Ähnliches gilt auch für die Prügeleien, denn es ist völlig egal gegen wie viele oder wie starke Gegner Ford antritt, er siegt immer mit einem überlegenen Lächeln oder – wenn jedem klar ist, dass er nun definitiv verlieren müsste – kommt von irgendwo die Rettung, im Zweifelsfall halt in Form eines rein zufällig vorbeifahrenden Polizeiwagens oder ähnlichem.
Fast genauso schlecht wie die Kameraführung ist die Synchronisation, da die Dialoge total platt wirken, was aber möglicherweise im Original auch nicht anders ist und den Film noch weiter runterreißt, falls das denn möglich ist. Jedenfalls hätte ich mir hier etwas mehr Biss und Witz erwartet, wurde aber voll enttäuscht. Stattdessen werden die dümmsten Machoallüren in absoluter Perfektion rübergebracht. Immerhin hat meiner mitgegangenen Freundin (hier bekannt als „Summerbasics“) die übrigens die Musik sehr gut gefallen, welche mir allerdings nicht mal aufgefallen ist, weshalb ich wohl sagen kann, dass sie nicht unbedingt meinen Geschmack trifft.
Dass die Story ausgesprochen flach ist, brauche ich wohl nicht Extra zu erwähnen und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, ist sie auch noch bis in die letzten Einzelheiten vorhersehbar. Selbst die Lovestory lässt zu wünschen übrig, da auch hier von vornherein klar ist, was passieren wird. Immerhin gibt es ein paar ganz lustige Szenen zwischen Ford und Shane und auch hier und da eine fast spannend zu nennende Szene auf der Verfolgungsjagd. Überdies sind die Motorräder an sich ziemlich interessant, aber ich finde, dass man von ihnen viel zu wenig zu sehen bekommt – von Erklärungen ganz zu schweigen. Hieraus hätte man wahrlich mehr machen können. Übrigens war ich ausgesprochen überrascht, als wir das Kino verließen, da so wenig Zeit vergangen war, die mir ehrlich gesagt wie eine halbe Ewigkeit vorkam.
Von den Schauspielern hat mich am ehesten Henrys Freundin überzeugt, die nicht nur ziemlich coole Klamotten anhat sondern auch so richtig schön durchgeknallt ist. Ford dagegen sieht zwar ziemlich gut aus, wirkt aber dennoch etwas farblos, obwohl er immerhin in die Rolle des ebenso lieben wie harten Kerls passt. Zu Shane fällt mir nur ein, dass sie für die Besitzerin eines Motorradladens/-werkstatt einfach viel zu niedlich rüberkommt, auch wenn sie einigermaßen überzeugend gegen Henrys Freundin antritt. Tja, und den bösen Henry konnte ich nicht so wirklich ernst nehmen, weil er doch viel besser in die Rolle des Verlierers in „The fast and the furious“ passt. Immerhin sind die Rollen der Hauptpersonen der rivalisierenden Motorradgang einigermaßen gut getroffen, während die Schauspieler in den Rollen der FBI-Agenten irgendwie lächerlich wirken.
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Fazit
====
Da die Story absolut flach ist, einem der Film viel länger vorkommt als er ist, die Stunts ebenso wie die Kameraführung und die Regie ausgesprochen grottig sind, kann ich den Film wahrlich nicht empfehlen, aber da immerhin das ein oder andere interessante Element vorhanden ist, noch knappe zwei Sterne.
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Die Story
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Der Motorradfahrer Ford will seine Ex-Freundin Shane zurückgewinnen, welche er bei seiner Flucht nach Thailand zurücklassen musste, als man ihn mit einem Drogendeal in Verbindung bringen wollte. Zwar ist das FBI und der tatsächliche Besitzer der Drogen namens Henry samt seiner Bande immer noch hinter ihm her, doch nun will er das alles endlich klären, wobei ihn zwei seiner alten Freunde unterstützen.
Da er Henry die Drogen nicht wiedergeben will, bringt dieser den Bruder des Chefs einer rivalisierenden Motorradgang um und hängt ihm – Ford – den Mord an. Nun muss Ford nicht nur dem FBI und der Polizei seine Unschuld in beiden Fällen beweisen, sondern auch noch vor der anderen Motorradgang flüchten, die nunmehr Jagd auf ihn und seine Freunde macht, was seinen Kampf um die Liebe Shanes nicht gerade erleichtert...
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Weitere Infos
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Der von Warner Bros. in den USA produzierte Film ist etwa 70 Minuten land und ab 16 Jahren freigegeben. Da er noch im Kino läuft, ist er bisher weder auf Video noch auf DVD erschienen.
Ford....................Martin Henderson
Shane..................Monet Mazur
Henry..................Matt Schulze
Regie..................Joseph Kahn
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Meine Meinung
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Da der Film von den gleichen Machern wie „The fast and the furious“ ist, bin ich trotz der schlechten Kritik bei Ciao mit einer recht großen Erwartung in den Film gegangen. Zwar ist auch von vornherein klar zu erkennen, dass hier die gleichen Macher am Werke waren, doch scheinen diese sich in der Zwischenzeit um Klassen verschlechtert/zurückentwickelt zu haben. So ist die Kameraführung von vornherein als bestenfalls als mangelhaft zu bezeichnen, da die meisten Szenen durch die grellen Farben total unwirklich wirken. Auch das Eindringen in die Technik der Motorräder ist nicht sonderlich gut sondern eher etwas verwirrend dargestellt und überdies ja auch nichts wirklich neues. Auch die Regie konnte hier kaum noch etwas retten, zumal ihr der ein oder andere Fehler passiert ist.
Selbst die Stunts sind alles andere als überzeugend eingefangen, wobei besonders die Szene in der Ford vor allem Explosionsfeuerball wegspringt so wirkt, als wenn die Kamera verrutscht wäre. Überdies sind die Stunts viel zu übertrieben, denn während das Rennen am Anfang noch recht spannend ist, wirkt beispielsweise der Sprung mit dem Motorrad auf einen fahrenden Zug mehr als nur lächerlich. Ähnliches gilt auch für die Prügeleien, denn es ist völlig egal gegen wie viele oder wie starke Gegner Ford antritt, er siegt immer mit einem überlegenen Lächeln oder – wenn jedem klar ist, dass er nun definitiv verlieren müsste – kommt von irgendwo die Rettung, im Zweifelsfall halt in Form eines rein zufällig vorbeifahrenden Polizeiwagens oder ähnlichem.
Fast genauso schlecht wie die Kameraführung ist die Synchronisation, da die Dialoge total platt wirken, was aber möglicherweise im Original auch nicht anders ist und den Film noch weiter runterreißt, falls das denn möglich ist. Jedenfalls hätte ich mir hier etwas mehr Biss und Witz erwartet, wurde aber voll enttäuscht. Stattdessen werden die dümmsten Machoallüren in absoluter Perfektion rübergebracht. Immerhin hat meiner mitgegangenen Freundin (hier bekannt als „Summerbasics“) die übrigens die Musik sehr gut gefallen, welche mir allerdings nicht mal aufgefallen ist, weshalb ich wohl sagen kann, dass sie nicht unbedingt meinen Geschmack trifft.
Dass die Story ausgesprochen flach ist, brauche ich wohl nicht Extra zu erwähnen und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, ist sie auch noch bis in die letzten Einzelheiten vorhersehbar. Selbst die Lovestory lässt zu wünschen übrig, da auch hier von vornherein klar ist, was passieren wird. Immerhin gibt es ein paar ganz lustige Szenen zwischen Ford und Shane und auch hier und da eine fast spannend zu nennende Szene auf der Verfolgungsjagd. Überdies sind die Motorräder an sich ziemlich interessant, aber ich finde, dass man von ihnen viel zu wenig zu sehen bekommt – von Erklärungen ganz zu schweigen. Hieraus hätte man wahrlich mehr machen können. Übrigens war ich ausgesprochen überrascht, als wir das Kino verließen, da so wenig Zeit vergangen war, die mir ehrlich gesagt wie eine halbe Ewigkeit vorkam.
Von den Schauspielern hat mich am ehesten Henrys Freundin überzeugt, die nicht nur ziemlich coole Klamotten anhat sondern auch so richtig schön durchgeknallt ist. Ford dagegen sieht zwar ziemlich gut aus, wirkt aber dennoch etwas farblos, obwohl er immerhin in die Rolle des ebenso lieben wie harten Kerls passt. Zu Shane fällt mir nur ein, dass sie für die Besitzerin eines Motorradladens/-werkstatt einfach viel zu niedlich rüberkommt, auch wenn sie einigermaßen überzeugend gegen Henrys Freundin antritt. Tja, und den bösen Henry konnte ich nicht so wirklich ernst nehmen, weil er doch viel besser in die Rolle des Verlierers in „The fast and the furious“ passt. Immerhin sind die Rollen der Hauptpersonen der rivalisierenden Motorradgang einigermaßen gut getroffen, während die Schauspieler in den Rollen der FBI-Agenten irgendwie lächerlich wirken.
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Fazit
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Da die Story absolut flach ist, einem der Film viel länger vorkommt als er ist, die Stunts ebenso wie die Kameraführung und die Regie ausgesprochen grottig sind, kann ich den Film wahrlich nicht empfehlen, aber da immerhin das ein oder andere interessante Element vorhanden ist, noch knappe zwei Sterne.
22 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.03.2007, 20:00 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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