House of the Dead (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von Stormwatch2k3
... von schwimmenden Zombies und schlechten Schauspielern
Pro:
das Grauen dauert nur knapp 87 Minuten
Kontra:
die durchzustehen ist ziemlich hart
Empfehlung:
Nein
Die Story:
Eine Gruppe Jugendliche sind auf dem Weg zu einer großen Rave-Party, welche auf einer einsamen, entlegenen Insel vor der Küste Floridas stattfinden soll. Selbst die Tatsache das die Insel den Namen Isle De La Morte (Insel des Todes) trägt, stört die jungen Technojünger nur wenig. Dummerweise haben sie aber ihre Fähre verpasst, welche sie zur Insel bringen sollte. Doch mit 1000$ winkend brauchen sie nicht viel Überredungskünste um den Kapitän (Jürgen Prochnow) eines anderen Bootes zur Überfahrt anzuheuern. Was die Kids jedoch nicht wissen, ihr neuer Freund ist ein bekannter Waffenschmuggler.
Auf der Insel angekommen bietet sich der Gruppe sofort ein merkwürdiges Bild. Zwar ist die ganze Location schon hergerichtet und offenbar wurde auch schon das eine oder andere Gläschen Alkohol angerührt, doch von den anderen Partygästen fehlt jegliche Spur. Also wird kurzer Hand das umliegende Gebiet durchsucht. Doch als einer nach dem anderen verschwindet, beschleicht den Rest der Gruppe ein merkwürdiges Gefühl ...
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Daten/Fakten zum Film:
- Originaltitel/Alternativtitel:
• House Of The Dead - Der Film
- Land: USA
- Jahr: 2003
- FSK: 18 (juristisch geprüft)
- Regie: Uwe Boll
- Darsteller: Jonathan Cherry; Tyron Leitso; Clint Howard; Jürgen Prochnow; Steve Byers; Will Sanderson u.a.
- Laufzeit: ca. 87 min. (Uncut)
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Fazit zum Film:
Als ich vor einigen Monaten mal wieder in der Videothek rumlungerte, fiel meinen getrübten Augen sofort eine neue DVD mit dem Titel \"The House Of The Dead\" auf. In düsteren Erinnerungen schwelgend, fiel mir die Namensgleichheit mit jenem Dreamcast-Lightgun-Shooter auf, welcher mich vor einigen Jahren öfters mal für ein paar Stündchen aus der Realität riss. Zwar war dieser Shooter nicht sonderlich innovativ, doch es machte einen Heidenspass einen Zombie nach dem anderen in blutdurchtränkten Bildern zerplatzen zu sehen. Natürlich lag sofort der Gedanke nahe, wenn mir das Spiel Spass machte, dann kann ja auch der Film nicht verkehrt sein. Noch dazu, wenn auf der Hülle ein Name wie Jürgen Prochnow (\"Die Mächte des Wahnsinns\"; \"Das Boot\" u.a.) unter den Darstellern zu finden ist.
\"Glücklicherweise\" konnte ich dann auch noch ein Exemplar des Silberlings ergattern und freute mich auf einen netten, gemütlichen Horrorabend. Und richtig: ich sollte natürlich mal wieder voll enttäuscht werden. Über die immergleiche, obligatorische Einführungsszene, in der der Helfer (Clint Howard) des Kapitäns die Gruppe zum Umkehren bewegen will - was natürlich misslingt, kann man ja noch hinweg sehen. Diese Szene ist auch noch ganz annehmbar gestaltet und lässt auf einen recht passablen Film hoffen, doch das Grauen nimmt zunehmend seinen Lauf.
Und mit Grauen meine ich nicht die Atmosphäre, die ein Horrorfilm ausstrahlen sollte, sondern eher den Hinblick auf schauspielerische Leistungen und die ziemlich trostlose Regiearbeit. Von den Schauspielern verdient keiner eine gesonderte namentliche Erwähnung, denn sie spielen alle grottenschlecht. Und damit meine ich wirklich das unterste Niveau von Teenie-Horrorfilmen. Dagegen wirken selbst die Protagonisten von \"Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast\" wie die nächsten Oscar Anwärter. Nichtmal ein gestandener Schauspieler wie Jürgen Prochnow, welcher sein Schiff gegen schwimmende Zombies (ja ihr lest richtig, Zombies die schwimmen wie eine gedopte Franzi van Almsick) verteidigt, sticht aus diesem trostlosen Haufen hervor.
Allerdings besteht ja noch die Möglichkeit den Fehler der mangelnden Schauspielkünste mit guter Regiearbeit oder dem schaffen einer spannenden Atmosphäre wieder auszubügeln. Doch weit gefehlt. Auch diesen Part hat Regisseur Boll bei weitem vergeigt. Der arme, unschuldige Zuschauer, der als letzte Verteidigung gegen dieses Machwerk nur seine Fernbedienung umklammern kann, wird bombardiert mit unzähligen, schlecht ausgearbeiteten Matrix-Effekten und einer Kameraführung die bei einem Kindergeburtstag nicht besser sein könnte. Zu allem Überfluss wurden dann auch noch ettliche Grafiksequenzen des Videospiels in das Geschehen eingearbeitet, welche dem Streifen zu guter Letzt jeglichen Ernsthaftigkeitsfaktor entziehen.
Alles in allem ist der Film eine Peinlichkeit an sich und kann allenfalls Fans des Trashs begeistern. Selbst hartgesottene Raubkopierer dürften um den Streifen einen großen Bogen machen, da auch nur ein Rohling schon eine Ressourcenverschwendung sondergleichen wäre. Lediglich wenn man mal ein paar Freunde quälen möchte, sollte man diesen Film auf\'s Programm des nächsten DVD Abends setzen. Hatte ich eigentlich schon die schwimmenden Zombies erwähnt?!?
^^^^^^^^^^^^^^^
Kurze Anmerkung zur Altersfreigabe:
Die 18er Freigabe geht in Ordnung, da einige Splattereffekte vorhanden.
© 2004; Stormwatch2k3 (KGFF)
Eine Gruppe Jugendliche sind auf dem Weg zu einer großen Rave-Party, welche auf einer einsamen, entlegenen Insel vor der Küste Floridas stattfinden soll. Selbst die Tatsache das die Insel den Namen Isle De La Morte (Insel des Todes) trägt, stört die jungen Technojünger nur wenig. Dummerweise haben sie aber ihre Fähre verpasst, welche sie zur Insel bringen sollte. Doch mit 1000$ winkend brauchen sie nicht viel Überredungskünste um den Kapitän (Jürgen Prochnow) eines anderen Bootes zur Überfahrt anzuheuern. Was die Kids jedoch nicht wissen, ihr neuer Freund ist ein bekannter Waffenschmuggler.
Auf der Insel angekommen bietet sich der Gruppe sofort ein merkwürdiges Bild. Zwar ist die ganze Location schon hergerichtet und offenbar wurde auch schon das eine oder andere Gläschen Alkohol angerührt, doch von den anderen Partygästen fehlt jegliche Spur. Also wird kurzer Hand das umliegende Gebiet durchsucht. Doch als einer nach dem anderen verschwindet, beschleicht den Rest der Gruppe ein merkwürdiges Gefühl ...
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Daten/Fakten zum Film:
- Originaltitel/Alternativtitel:
• House Of The Dead - Der Film
- Land: USA
- Jahr: 2003
- FSK: 18 (juristisch geprüft)
- Regie: Uwe Boll
- Darsteller: Jonathan Cherry; Tyron Leitso; Clint Howard; Jürgen Prochnow; Steve Byers; Will Sanderson u.a.
- Laufzeit: ca. 87 min. (Uncut)
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Fazit zum Film:
Als ich vor einigen Monaten mal wieder in der Videothek rumlungerte, fiel meinen getrübten Augen sofort eine neue DVD mit dem Titel \"The House Of The Dead\" auf. In düsteren Erinnerungen schwelgend, fiel mir die Namensgleichheit mit jenem Dreamcast-Lightgun-Shooter auf, welcher mich vor einigen Jahren öfters mal für ein paar Stündchen aus der Realität riss. Zwar war dieser Shooter nicht sonderlich innovativ, doch es machte einen Heidenspass einen Zombie nach dem anderen in blutdurchtränkten Bildern zerplatzen zu sehen. Natürlich lag sofort der Gedanke nahe, wenn mir das Spiel Spass machte, dann kann ja auch der Film nicht verkehrt sein. Noch dazu, wenn auf der Hülle ein Name wie Jürgen Prochnow (\"Die Mächte des Wahnsinns\"; \"Das Boot\" u.a.) unter den Darstellern zu finden ist.
\"Glücklicherweise\" konnte ich dann auch noch ein Exemplar des Silberlings ergattern und freute mich auf einen netten, gemütlichen Horrorabend. Und richtig: ich sollte natürlich mal wieder voll enttäuscht werden. Über die immergleiche, obligatorische Einführungsszene, in der der Helfer (Clint Howard) des Kapitäns die Gruppe zum Umkehren bewegen will - was natürlich misslingt, kann man ja noch hinweg sehen. Diese Szene ist auch noch ganz annehmbar gestaltet und lässt auf einen recht passablen Film hoffen, doch das Grauen nimmt zunehmend seinen Lauf.
Und mit Grauen meine ich nicht die Atmosphäre, die ein Horrorfilm ausstrahlen sollte, sondern eher den Hinblick auf schauspielerische Leistungen und die ziemlich trostlose Regiearbeit. Von den Schauspielern verdient keiner eine gesonderte namentliche Erwähnung, denn sie spielen alle grottenschlecht. Und damit meine ich wirklich das unterste Niveau von Teenie-Horrorfilmen. Dagegen wirken selbst die Protagonisten von \"Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast\" wie die nächsten Oscar Anwärter. Nichtmal ein gestandener Schauspieler wie Jürgen Prochnow, welcher sein Schiff gegen schwimmende Zombies (ja ihr lest richtig, Zombies die schwimmen wie eine gedopte Franzi van Almsick) verteidigt, sticht aus diesem trostlosen Haufen hervor.
Allerdings besteht ja noch die Möglichkeit den Fehler der mangelnden Schauspielkünste mit guter Regiearbeit oder dem schaffen einer spannenden Atmosphäre wieder auszubügeln. Doch weit gefehlt. Auch diesen Part hat Regisseur Boll bei weitem vergeigt. Der arme, unschuldige Zuschauer, der als letzte Verteidigung gegen dieses Machwerk nur seine Fernbedienung umklammern kann, wird bombardiert mit unzähligen, schlecht ausgearbeiteten Matrix-Effekten und einer Kameraführung die bei einem Kindergeburtstag nicht besser sein könnte. Zu allem Überfluss wurden dann auch noch ettliche Grafiksequenzen des Videospiels in das Geschehen eingearbeitet, welche dem Streifen zu guter Letzt jeglichen Ernsthaftigkeitsfaktor entziehen.
Alles in allem ist der Film eine Peinlichkeit an sich und kann allenfalls Fans des Trashs begeistern. Selbst hartgesottene Raubkopierer dürften um den Streifen einen großen Bogen machen, da auch nur ein Rohling schon eine Ressourcenverschwendung sondergleichen wäre. Lediglich wenn man mal ein paar Freunde quälen möchte, sollte man diesen Film auf\'s Programm des nächsten DVD Abends setzen. Hatte ich eigentlich schon die schwimmenden Zombies erwähnt?!?
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Kurze Anmerkung zur Altersfreigabe:
Die 18er Freigabe geht in Ordnung, da einige Splattereffekte vorhanden.
© 2004; Stormwatch2k3 (KGFF)
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