House of the Dead (DVD) Testbericht

House-of-the-dead-dvd-horrorfilm
ab 11,35
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Erfahrungsbericht von Creeptceeper

Gelungene Videospiel Umsetzung

Pro:

Action, Splatter

Kontra:

Drehbuch, Schauspieler

Empfehlung:

Ja

„House of the Dead“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Videospiels. Uwe Boll realisierte die Umsetzung des „Sega“ Spiels, zu einer Verfilmung. Diese ist sogar im Gegensatz zu „Resident Evil“ richtig blutig geworden.

Die Story ist, wie es sich für einen Zombiefilm gehört, sehr simpel gestrickt. Ein paar Jugendliche wollen auf eine einsame Insel wo der „Sega Mega Rave“ stattfindet. Doch um dar hin zukommen, brauchen sie ein Boot. Doch niemand ist Bereit, sie auf die Insel mit dem wohlklingenden Namen „Isal del Muertes“ zu bringen. Doch dann finden sie den Waffenschmuggler Captain Kirk (Jürgen Prochnow). Dieser nimmt sie gegen ein schönes Sümmchen Geld mit. Dabei werden sie verfolgt von der Polizei. Als sie allerdings auf der Insel angekommen sind, bemerken sie, dass kein einziger Mensch zu sehen ist. Also machen sie sich auf die Suche. In einem Haus finden sie ein paar Überlebende, die ihnen erzählen, dass sie von Zombies angegriffen und fast alle getötet wurden. Also macht sich auf den Weg zurück zum Boot. Doch am Strand werden sie von einer riesigen Armader von Zombies angegriffen. Doch zum Glück ist die Polizei dar, die alle Zombies umbringt. Doch dann taucht auch Captain Kirk wieder auf. Dar die Gruppe nicht zum Boot gelangen kann, rüsten sie sich mit den geschmuggelten Waffen, und beschließen zum Haus auf der Insel zurück zugehen. Schon auf dem Weg zurück dezimiert sich die Gruppe ein wenig. Doch vor dem Haus kommt es zur großen Schlacht mit den Zombies. Dabei sterben wieder ein paar Leute. Doch als sie im Haus sind, merken sie, dass es nicht gerade sicher dort ist. Also, wieder zurück. Doch bald kommt es zum großen Kampf gegen den Oberzombie.

„House of the Dead“ ist jedenfalls besser als sein Ruf. Er ist ein sehr ungewöhnlicher Zombiefilm, dann er erinnert von den Shootouts her an Filme wie „Matrix“ oder „Blade“. Das mag vielen Leuten nicht gefallen, doch mir ist es egal. Auch die Story ist totale Nebensache und die Dialoge sind dumm wie Brot. Eine Darstellerin kreischt nach einer Zombieattacke „I want to go home, now“, das passt zwar zur Situation, doch ich glaube, wenn ich zum ersten mal in meinen Leben einen richtigen Zombie sehe, geht mir ganz anders durch den Kopf. Trotzdem hat der Film ein paar lustige Einfälle wie den „Sega Mega Rave“ oder auch den Namen Captain Kirk. Der einzig wirklich gekannte Schauspieler in dieser Schmierenkomödie ist, Jürgen Prochnow. Dieser spielt eigentlich auch die selbe Rolle wie früher in „Das Boot“. Es ist aber lustig mitanzusehen, wenn er mit einer Zigarre im Mund und zwei Riesen Knarren bewaffnet, die Zombies weg pustet. Dar wäre ich auch schon beim gr0ßen Pluspunkt des Films. Es spritzt ordentlich der Rote Lebenssaft wenn, die Zombies reihen wiese niedergemetzelt werden. Dar der Film dauernd Action bietet, ist der Bodycount auch dementsprechend hoch. Es gibt ständig Kopfschüsse zu sehen und auch ein Entfernungen von Gliedmassen. Der Höhepunkt des Films ist die ca. 15 Minütige Szene wo Dutzende von Untoten ihr leben lassen. Und das auf besonders blutige Art und Weise. Das Waffenarsenal im Film ist nicht von schlechten Eltern. Es gibt Schrottflinten, großkalibrige Waffen, lange Messer und Maschinenpistolen.

In „House of the Dead“ sind auch die schnellsten Zombies, die es je in einem Film zu sehen gab. Aber dafür habe ich eine Erklärung. Die Raver auf der Insel nehmen Drogen, die Zombies fressen die Raver und werden dadurch so breit, dass sie wie die wilden durch die Gegend rennen. Ich denke zwar nicht, dass es sich der Drehbuchautor auch so gedacht hat, aber es ist meiner Meinung nach eine gute Erklärung. Die Schießereien sind sehr oft in Bullet- Time gedreht worden, was meiner Ansicht nach zuviel war. Wahrscheinlich dachte sich jemand, dass diese Penomen jetzt auch Einzug in den Zombiefilm nehmen soll. Doch leider wurde teilweise zu stark darauf zurück gegriffen, so das die Fightszenen dadurch etwas langsamer geworden sind. Das schlimmst ist aber das während der Kämpfe, Szenen aus dem Videospiel genommen wurden und in den Film geproft wurden. Das ist der größte Schwachsinn überhaupt. Doch zum Glück werden so viele Zombies erschossen, dass es sich ein bisschen relativiert. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass einige Fightszenen mit dümmlicher Techno Mucke unterlegt sind. Diese soll vielleicht rasant sein, doch sie stört eigentlich nur. Die Insel sieht ein bisschen aus, wie die Insel aus „In der Gewalt der Zombies“ oder „Woodoo“. Hier sollte der Horrorfan wohl ein paar kleine Szenen präsentiert kriegen, damit er sich an die Zeit der großen Zombiefilme erinnert.

Abschleißend ist zu sagen, vergesst die Geschichte, die Strunz dummen Dialoge, das mangelnde Talent des Drehbuchautors und die fehlende Charakterzeichnung und freut euch an blutiger Action. Dann etwas anderes ist „House of the Dead“ nicht. Er ist nur laut, dumm und blutig. Trotzdem kann man viel Spaß mit ihm haben, wenn man nicht zuviel erwartet. Das einzige was man hier nämlich geboten bekommt ist, fast durchgehend blutige Action und das will man ja auch nur sehen.

Der Bericht basiert auf der Amerikanischen DVD von „Artisan“. Eine deutsche Tonspur ist nicht mit drauf. Dafür erscheint „House of the Dead“ voraussichtlich im August in deutscher Sprache als Videopremiere. Ich denke doch das er auch in Deutschland ungekürzt erscheint, dann „Dawn of the Dead“ war heftiger.

Originaltitel: House of the Dead, The
Herstellungsland: Deutschland
Kanada
USA
Erscheinungsjahr: 2003
Regie: Uwe Boll
Darsteller: Jonathan Cherry
Tyron Leitso
Clint Howard
Ona Grauer
Ellie Cornell
Will Sanderson
Enuka Okuma
Kira Clavell
Sonya Salomaa
Michael Eklund
David Palffy
Jürgen Prochnow
Steve Byers
Erica Parker
Birgit Stein

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