Im Auftrag des Teufels (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Volker111
Der Weg zur Hölle
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Film bietet nicht nur endlosen Stoff für anschließende Diskussionen um Interpretationen, wann eigentlich der Sündenfall, der Weg in die Hölle begann, ob unser Held Anwalt Kevin Lomax (Keanu Reeves) wirklich frei entscheiden konnte oder ob er nicht schon sehr frühzeitig dazu bestimmt war, seine Seele zu opfern.
Nein, er ist in jeder Szene erschreckend glaubwürdig und eindrucksvoll gespielt, wozu außer Keanu Reeves insbesondere Al Pacino als Chef John Milton beiträgt, der diese Rolle mit wahrhaft satanischem Vergnügen verkörpert.
Doch auch Ehefrau Mary Ann (Charlize Theron) und Arbeitskollege Eddie Barzoon (Jeffrey Jones) können von ihrer schauspielerischen Leistung her überzeugen.
Worum geht es vordergründig inhaltlich?
Den Inhalt werde ich nur kurz anreißen, um denen, die sich vielleicht das Video leihen oder kaufen wollen, nicht zu viel vorwegzunehmen.
Nachdem der junge Anwalt Kevin Lomax ohne je einen Fall verloren zu haben es wieder einmal schafft, einen offenkundig schuldigen Lehrer, der seine Schülerin missbraucht hatte, durch massiven seelischen Druck aufs Opfer und Nutzen derer Schwächen freisprechen zu lassen, erhält er ein äußerst lukratives Angebot einer der renommiertesten Anwaltpraxen in New York.
Obwohl immer wieder Hinweise auf unmoralische Machenschaften oder Vorgehensweisen in der Geschäftspolitik bzw. der Rechtsvertretung erkennbar sind, verdrängt er diese zugunsten der Insignien von Macht und Erfolg.
Langsam werden die seelischen Korrumpierungen immer deutlicher, der Widerspruch zwischen Hilfe für seine Frau und Loyalität einem durch und durch unmoralischen Auftraggeber gegenüber immer zerreißender.
Den eigentlichen Kampf gegen den personifizierten Teufel bestreitet dann eigentlich die Mutter des Anwalts.
Meisterhaft, wie Al Pacino zunächst der durchaus auch schuldig gewordenen Ehefrau gegenüber zuerst die Maske fallen lässt, sie das erleiden lässt, was sie der missbrauchten Schülerin gegenüber verdrängt hatte, sie ihrem Mann entfremdet, der einfach nicht wahrhaben will und kann, schon lange nur ein Werkzeug gewesen zu sein.
Eines wird überdeutlich, nicht die große falsche Entscheidung leitet den Weg in die Hölle ein, nein, die kleinen, unmerklichen faulen Kompromisse, die Halbheiten, Halbwahrheiten sind es, die irgendwann den Weg zurück kaum noch möglich erscheinen lassen. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Nur noch, dann aber...
Vordergründig lässt zwar Milton seine Opfer frei entscheiden, doch ob sie wirklich eine Wahl hatten, darüber kann man sicherlich sehr geteilter Meinung sein.
Genug, dieser Film ist spannend, dramatisch und doch gleichzeitig zutiefst moralisch und aufklärend. Für mich ein Meisterwerk des Regisseurs Taylor Hackford und einfach ohne jegliche Einschränkung empfehlenswert.
Nachtrag: Bei CIAO verstand jemand nicht, inwiefern der Film auch humorvoll sei. Nun, die Ironie in den Wortbeiträgen des Teufels Milton ist von einem wahrlich abgründigen Humor, über den ich durchaus lachen musste.
Ein Film, den man mindestens einmal gesehen haben sollte!
31 Bewertungen, 10 Kommentare
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12.08.2008, 00:11 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichoh ja, wenn du recht hast, hast du Recht ich habe den Film zweimal gesehen und war hin- und hergerissen lg
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08.08.2008, 15:38 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichLiEbE gRüße.......AnJa
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17.06.2007, 19:59 Uhr von mrwong
Bewertung: sehr hilfreichsh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-)
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17.04.2007, 22:09 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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24.10.2006, 11:09 Uhr von Tweety30
Bewertung: sehr hilfreichOh, gute Schauspieler! Kenne den Film noch gar nicht... (?).
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07.09.2006, 21:56 Uhr von darras76
Bewertung: sehr hilfreichAL Pacino.....*schmacht*
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14.01.2003, 11:20 Uhr von ET2000
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film grenzt nah an Genialität. Auch wenn ich sagen muss, dass Al Pacino dazu viel beiträgt. Er scheint die Rolle zu lieben. Reeves fand ich dagegen ok, aber doch etwas verblassend im direkten Vergleich zu Pacino. Selten dominiert ei
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07.04.2002, 11:42 Uhr von LoMei
Bewertung: sehr hilfreichNachdem ich den Bericht gelesen habe, werde ich den Film wohl ansehen müssen. Gruß, LoMei.
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17.03.2002, 19:16 Uhr von Super_Utz
Bewertung: sehr hilfreichhört sich interessant an , al pacino und keanu reaves sind ja auch keine schlechten darsteller , hab den film aber leider noch nicht gesehn
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17.03.2002, 19:16 Uhr von bianca24
Bewertung: sehr hilfreichJa, bemerkenswerter Film! Ich musste stellenweise auch über manche sarkastische Stellen lachen. Liebe Grüße, Bianca
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