Im Fadenkreuz - Allein gegen alle (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von Abana1
Rambo für Arme?
Pro:
die DVD hat ganz akzeptables Bonusmaterial
Kontra:
der Film ist ein Militär-Werbefilm, eine richtige Story gibt es nicht, typischer amerikanischer Patriotismus
Empfehlung:
Nein
Mal wieder eine DVD aus der Sammlung meines Bruders, denn \"Im Fadenkreuz - Allein gegen alle\" hätte ich mir mit Sicherheit niemals selbst gekauft. Erstens interessiert mich das Thema nicht, zweitens mag ich nicht, wie dieses Thema in solchen Hollywoodfilmen dargestellt wird. Und dieser Film macht auch keine Ausnahme, aber dazu später mehr.
Handlung
---------
Chris Burnett (Owen Wilson) ist Kampfpilot und auf einem Flugzeuggträger vor dem ehemaligen Jugoslawien stationiert. Er möchte demnächst aus der Navy austreten, denn ihn langweilen die diversen Aufklärungsflüge - Burnett würde lieber echte Action erleben. Bei einem solchen Aufklärungsflug mit seinem Piloten Michael Stackhouse (Gabriel Macht) entdeckt er unerlaubte militärische Aktionen, die aber nicht in der Unoschutzzone stattfinden, so daß sie eigentlich diese Zone nicht überfliegen dürfen. Man widersetzt sich, und der Überflug führt dazu, das der serbische Kommandant Lokar (Olek Krupa) den Jet abschießen läßt - Schließlich hat man ihn bei der Vertuschung eines Massengrabes entdeckt. Die beiden Soldaten stürzen mit dem Jet über Bosnien ab, aber sie können sich mit dem Schleudersitz retten, doch nun werden sie von den Serben gejagt. Als man den verletzten Stackhouse findet, wird er kurzerhand erschossen. Burnett nimmt Kontakt mit seinem Kommandanten (Gene Hackman) auf, doch die Truppe kann aus politischen Gründen nicht zu einem Rettungsflug starten. Burnett muß sich bis zu einer Unoschutzzone vorkämpfen, damit er gerettet werden kann...
Meine Meinung
--------------
Was soll man zu so einem Film sagen? Ich habe schon lange nicht mehr so einen schlechten Film gesehen, und auch wenn ich dem Genre nicht so aufgeschlossen bin, kann ich das wohl objektiv beurteilen. Nach den ersten fünf Minuten war eigentlich alles klar, denn fast hätte ich nach dem Bewerbungsbogen für die Armee gesucht. Warum wurde dieser eigentlich nicht beigelegt, schließlich kann man den Film auch als Werbeclip betrachten? Und was ich in den ersten fünf Minuten gesehen hatte, bestätigte sich auch in der folgenden \"Handlung\". Zuerst muß natürlich ein Held auftreten, hier in Form von Chris Burnett. Er ist einfach gestrickt, Burnett will nur sein Vaterland verteidigen. Politisch ist er nicht weiter interessiert, weswegen er auch nichts genaueres über seinen Einsatzort Bosnien weiß. Die Armee will er ja nun auch verlassen, da es ihm zu langweilig ist und niemals richtig Action stattfindet. Aber dies paßt schon nicht mehr alles zu einem Werbefilm über die Navy. Was kann also getan werden, damit die Armee in einem guten Licht erscheint? Man verliert den Mann hinter feindlichen Fronten, wo auch noch der beste Kamerad von den Bösen erschossen wird. Nun kann man alle Hebel in Bewegung setzen, damit der gute Soldat befreit wird. Als Kommandant wiedersetzt man mich sich gleich mal allen Anweisungen und riskiert den Rausschmiss nur um einen seiner Männer zu retten.
Ok, das wirkt nun bestimmt recht sarkastisch, aber eigentlich ist das Thema nicht zum Lachen. Trotzdem bin ich total genervt von den einseitigen Darstellungen, wobei natürlich deutlich wird, das hier das Militär die Dreharbeiten überwacht hat. Trotzdem hätte man für eine solidere Story und für etwas weniger Patriotismus sorgen können. Die Inszenierung ist auch unter aller Sau (Sorry!). Bei dem ständigen Wechsel von Schnee und Grün war man sich wohl über das Wetter nicht so ganz einig, und während es nur so von Landminen wimmelt, erwischt es natürlich nur die Verfolger.
Zu den Darstellern gibt es eigentlich auch nicht viel zu sagen. Prinzipiell handelt es sich nur um eine Zwei-Mann-Show. Owen Wilson als Burnett ist meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung, denn er schaut nur dumm aus der Wäsche. Gene Hackman spielt zwar gut, aber eigentlich ist er total unterfordert.
Jetzt bleibt mir noch übrig, jedem von dem Film abzuraten. Wer etwas stumpfsinniges Geballer und fetzige \"Dialoge\" sehen will, ist bei \"Im Fadenkreuz\" genau richtig. Ansonsten sollte man dieses \"Werk\" an sich vorbeiziehen lassen, denn man riskiert nur hohen Blutdruck. Übrigens soll der Film auf einer wahren Begebenheit beruhen.
Die DVD
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Das Bonusmaterial auf der DVD ist gar nicht so schlecht, allerdings will man von einem schlechten Film auch nicht noch zusätzliches Material sehen. Naja, von diesem Fakt mal abgesehen, kann man sich zwei Audiokommentare anhören, es gibt gelöschte Szenen und ein kurzes Making Of. Insgesamt also ein kompaktes Paket an Zusatzinformationen, wobei man natürlich noch detailliertere Informationen zu den Flugzeugszenen hätte erwarten können.
Der Ton und das Bild sind sehr gut. Das Bild ist wirklich sehr scharf und kontrastreich und man kann kaum irgendwelche Fehler finden. In manchen Szenen sieht das Bild etwas blaß aus, aber das war mit Sicherheit bezweckt. Beim Ton kann man ebenfalls lange nach irgendwelchen Mängeln suchen. Die Dialoge sind glasklar, und es gibt natürlich auch viele Szenen für den Surroundklang, wie z.B. bei dem Flugzeugabsturz.
Die Menüs sind einfach gestaltet und nicht-animiert, aber wenigstens mit Musik unterlegt. Ein Booklet gibt es auch nicht.
< Bonusmaterial >
# Audiokommentar von Regisseur John Moore und Cutter Martin Smith
Da der Film viele dialogarme Passagen aufweist, kann man hier ruhig mal einem Audiokommentar eine Chance geben. Der Regisseur erzählt eigentlich ohne größere Pausen viele interessante Dinge über den Film, die Story und die Dreharbeiten, also kurzgesagt man erfährt alles über das Umfeld des Films. Da mir aber der Film nicht sonderlich gefallen hat, wollte ich eigentlich auch nicht mehr darüber wissen, weshalb ich mir diesen Kommentar bzw. den zweiten Kommentar auch nur ausschnittsweise angehört habe.
# Audiokommentar der Produzenten John Davis und Wyck Godfrey
Der zweite Audiokommentar spricht teilweise die Rating R-Frage an bzw. die Szenen, die entfernt wurden, damit man auf die PG13-Fassung kommt (amerik. Rating-System). Außerdem geht es noch um die Navy, die auch das Drehbuch beeinflußt hat.
# HBO-Featurette \"Hinter den Kulissen\" (~6min)
Naja, viel gibt es hier von hinter den Kulissen zu sehen, denn es handelt sich eher um einen Werbeclip - erstens für den Film, und zweitens für die Navy. In den sechs Minuten wird einem klar gemacht, daß es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Filmcrew und der Navy gab. Also prinzipiell kann man sich den Clip ersparen, denn er bringt keinerlei Informationen über den Film bzw. die Dreharbeiten.
# Erweiterte und geschnittene Szenen
Die Szenen kann man wahlweise vom Regisseur John Moore und Cutter Martin Smith kommentieren lassen, aber ehrlich gesagt, bringt dieser Kommentar nicht viel. Insgesamt sind die erweiterten/geschnittenen Szenen außer die alternative Eröffnungs/Abspann-Sequenz allesamt zu Recht aus dem Film verbannt wurden. Die meisten Szenen wurden sowieso wegen der FSK-Freigabe von 18 Jahren aus dem Film entfernt, und das war auch gut so.
- Ursprüngliche Eröffnungssequenz (~3min): Diese Sequenz beginnt genau wie im Film, wird aber konsequent weitergeführt, so daß man nicht so dem Flugzeugtträger wechselt. Mir persönlich hat diese Eröffnungssequenz besser gefallen, denn wie der Regisseur auch im Kommentar sagt, zeigt sie wie das Land weint.
- Abheben (~2min): Diese Szene sollte sich wahrscheinlich der Eröffnungssequenz anschließen, denn sie zeigt in einem videoclip-artigen Zusammenschnitt die Betreibsammkeit auf dem Flugzeugträger.
- Massengrab (~4min): Für diese Szene gibt es eine FSK-Freigabe von 18 Jahren. Es handelt sich um eine erweiterte Szene vom Film, als Burnett in dem Massengrab liegt.
- Hac (~2min): Auch diese Szenen ist FSK 18, denn sie zeigt die Exekutierungen in dem Kaufhaus in Hac.
- Tod des Spurenlesers (~2min): Wieder eine Szene mit FSK 18, und hier auch völlig berechtigt. Die Schießerei zwischen den beiden viel expliziter dargestellt, so daß man das Blut nur so spritzen sieht.
- Ursprüngliche Abspann-Sequenz (~1min): Wie schon bei der Eröffnungssequenz hat mir auch diese Version der Abspannsequenz besser gefallen als die im Film. Hier werden im Splitscreen die Entdeckung des Massengrabes und die Festnahme des Kriegsverbrechers gezeigt, was auf jeden Fall ein schönes Ende für den Film gewesen wäre.
- Reigart wird vom Dienst suspendiert (~1min): Hier handelt es sich um eine erweiterte Szene vom Film, wo man das Gespräch zwischen Reigart und einem Offizier hört, was man im Film nur sieht.
# Konzeptmaterial zur Schleudersitz-Sequenz (~5min)
Diesen Clip kann man sich ebenfalls von Regisseur John Moore und Cutter Martin Smith kommentieren lassen. Beid em Konzeptmaterial handelt es sich um Storyboards bzw. grobe Computeranimationen, die zu der Szene zusammengefügt wurden. Im Gegensatz zu den üblichen langweiligen Storyboards ist dieser Clip wenigstens interessant anzuschauen, da man eine ganze Szene sieht.
# Easteregg (~2min)
Man findet dieses Easteregg im Bonusmaterial-Menü bei dem Konzeptmaterial zur Schleudersitzsequenz. Man drückt einfach nach oben, wobei ein Stern erscheint und ein Clip startet. Zuerst sieht man einen Kommentar, anschließend sieht man eine Szene von den Dreharbeiten.
< Weitere Daten >
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch, Englisch
Bildformat : 2,35:1 (anamorph)
Audiokanäle : DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch, Deutsch)
Spielzeit : 101 min
FSK : ab 16 Jahre
Fazit
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Zusammenfassend kann man sagen, daß \"Im Fadenkreuz - Allein gegen alle\" ein langweiliges, anti-unterhaltsames Werbefilmchen für´s Militär ist. Die DVD ist zwar ganz akzeptabel, aber mein Urteil über den Film konnte sie auch nicht mehr ändern.
Die DVD bekommt die Höchstpunktzahl von zwei Punkten, und der Film erhält gar keinen Punkt (von drei möglichen Punkten).
09.12.2002
Handlung
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Chris Burnett (Owen Wilson) ist Kampfpilot und auf einem Flugzeuggträger vor dem ehemaligen Jugoslawien stationiert. Er möchte demnächst aus der Navy austreten, denn ihn langweilen die diversen Aufklärungsflüge - Burnett würde lieber echte Action erleben. Bei einem solchen Aufklärungsflug mit seinem Piloten Michael Stackhouse (Gabriel Macht) entdeckt er unerlaubte militärische Aktionen, die aber nicht in der Unoschutzzone stattfinden, so daß sie eigentlich diese Zone nicht überfliegen dürfen. Man widersetzt sich, und der Überflug führt dazu, das der serbische Kommandant Lokar (Olek Krupa) den Jet abschießen läßt - Schließlich hat man ihn bei der Vertuschung eines Massengrabes entdeckt. Die beiden Soldaten stürzen mit dem Jet über Bosnien ab, aber sie können sich mit dem Schleudersitz retten, doch nun werden sie von den Serben gejagt. Als man den verletzten Stackhouse findet, wird er kurzerhand erschossen. Burnett nimmt Kontakt mit seinem Kommandanten (Gene Hackman) auf, doch die Truppe kann aus politischen Gründen nicht zu einem Rettungsflug starten. Burnett muß sich bis zu einer Unoschutzzone vorkämpfen, damit er gerettet werden kann...
Meine Meinung
--------------
Was soll man zu so einem Film sagen? Ich habe schon lange nicht mehr so einen schlechten Film gesehen, und auch wenn ich dem Genre nicht so aufgeschlossen bin, kann ich das wohl objektiv beurteilen. Nach den ersten fünf Minuten war eigentlich alles klar, denn fast hätte ich nach dem Bewerbungsbogen für die Armee gesucht. Warum wurde dieser eigentlich nicht beigelegt, schließlich kann man den Film auch als Werbeclip betrachten? Und was ich in den ersten fünf Minuten gesehen hatte, bestätigte sich auch in der folgenden \"Handlung\". Zuerst muß natürlich ein Held auftreten, hier in Form von Chris Burnett. Er ist einfach gestrickt, Burnett will nur sein Vaterland verteidigen. Politisch ist er nicht weiter interessiert, weswegen er auch nichts genaueres über seinen Einsatzort Bosnien weiß. Die Armee will er ja nun auch verlassen, da es ihm zu langweilig ist und niemals richtig Action stattfindet. Aber dies paßt schon nicht mehr alles zu einem Werbefilm über die Navy. Was kann also getan werden, damit die Armee in einem guten Licht erscheint? Man verliert den Mann hinter feindlichen Fronten, wo auch noch der beste Kamerad von den Bösen erschossen wird. Nun kann man alle Hebel in Bewegung setzen, damit der gute Soldat befreit wird. Als Kommandant wiedersetzt man mich sich gleich mal allen Anweisungen und riskiert den Rausschmiss nur um einen seiner Männer zu retten.
Ok, das wirkt nun bestimmt recht sarkastisch, aber eigentlich ist das Thema nicht zum Lachen. Trotzdem bin ich total genervt von den einseitigen Darstellungen, wobei natürlich deutlich wird, das hier das Militär die Dreharbeiten überwacht hat. Trotzdem hätte man für eine solidere Story und für etwas weniger Patriotismus sorgen können. Die Inszenierung ist auch unter aller Sau (Sorry!). Bei dem ständigen Wechsel von Schnee und Grün war man sich wohl über das Wetter nicht so ganz einig, und während es nur so von Landminen wimmelt, erwischt es natürlich nur die Verfolger.
Zu den Darstellern gibt es eigentlich auch nicht viel zu sagen. Prinzipiell handelt es sich nur um eine Zwei-Mann-Show. Owen Wilson als Burnett ist meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung, denn er schaut nur dumm aus der Wäsche. Gene Hackman spielt zwar gut, aber eigentlich ist er total unterfordert.
Jetzt bleibt mir noch übrig, jedem von dem Film abzuraten. Wer etwas stumpfsinniges Geballer und fetzige \"Dialoge\" sehen will, ist bei \"Im Fadenkreuz\" genau richtig. Ansonsten sollte man dieses \"Werk\" an sich vorbeiziehen lassen, denn man riskiert nur hohen Blutdruck. Übrigens soll der Film auf einer wahren Begebenheit beruhen.
Die DVD
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Das Bonusmaterial auf der DVD ist gar nicht so schlecht, allerdings will man von einem schlechten Film auch nicht noch zusätzliches Material sehen. Naja, von diesem Fakt mal abgesehen, kann man sich zwei Audiokommentare anhören, es gibt gelöschte Szenen und ein kurzes Making Of. Insgesamt also ein kompaktes Paket an Zusatzinformationen, wobei man natürlich noch detailliertere Informationen zu den Flugzeugszenen hätte erwarten können.
Der Ton und das Bild sind sehr gut. Das Bild ist wirklich sehr scharf und kontrastreich und man kann kaum irgendwelche Fehler finden. In manchen Szenen sieht das Bild etwas blaß aus, aber das war mit Sicherheit bezweckt. Beim Ton kann man ebenfalls lange nach irgendwelchen Mängeln suchen. Die Dialoge sind glasklar, und es gibt natürlich auch viele Szenen für den Surroundklang, wie z.B. bei dem Flugzeugabsturz.
Die Menüs sind einfach gestaltet und nicht-animiert, aber wenigstens mit Musik unterlegt. Ein Booklet gibt es auch nicht.
< Bonusmaterial >
# Audiokommentar von Regisseur John Moore und Cutter Martin Smith
Da der Film viele dialogarme Passagen aufweist, kann man hier ruhig mal einem Audiokommentar eine Chance geben. Der Regisseur erzählt eigentlich ohne größere Pausen viele interessante Dinge über den Film, die Story und die Dreharbeiten, also kurzgesagt man erfährt alles über das Umfeld des Films. Da mir aber der Film nicht sonderlich gefallen hat, wollte ich eigentlich auch nicht mehr darüber wissen, weshalb ich mir diesen Kommentar bzw. den zweiten Kommentar auch nur ausschnittsweise angehört habe.
# Audiokommentar der Produzenten John Davis und Wyck Godfrey
Der zweite Audiokommentar spricht teilweise die Rating R-Frage an bzw. die Szenen, die entfernt wurden, damit man auf die PG13-Fassung kommt (amerik. Rating-System). Außerdem geht es noch um die Navy, die auch das Drehbuch beeinflußt hat.
# HBO-Featurette \"Hinter den Kulissen\" (~6min)
Naja, viel gibt es hier von hinter den Kulissen zu sehen, denn es handelt sich eher um einen Werbeclip - erstens für den Film, und zweitens für die Navy. In den sechs Minuten wird einem klar gemacht, daß es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Filmcrew und der Navy gab. Also prinzipiell kann man sich den Clip ersparen, denn er bringt keinerlei Informationen über den Film bzw. die Dreharbeiten.
# Erweiterte und geschnittene Szenen
Die Szenen kann man wahlweise vom Regisseur John Moore und Cutter Martin Smith kommentieren lassen, aber ehrlich gesagt, bringt dieser Kommentar nicht viel. Insgesamt sind die erweiterten/geschnittenen Szenen außer die alternative Eröffnungs/Abspann-Sequenz allesamt zu Recht aus dem Film verbannt wurden. Die meisten Szenen wurden sowieso wegen der FSK-Freigabe von 18 Jahren aus dem Film entfernt, und das war auch gut so.
- Ursprüngliche Eröffnungssequenz (~3min): Diese Sequenz beginnt genau wie im Film, wird aber konsequent weitergeführt, so daß man nicht so dem Flugzeugtträger wechselt. Mir persönlich hat diese Eröffnungssequenz besser gefallen, denn wie der Regisseur auch im Kommentar sagt, zeigt sie wie das Land weint.
- Abheben (~2min): Diese Szene sollte sich wahrscheinlich der Eröffnungssequenz anschließen, denn sie zeigt in einem videoclip-artigen Zusammenschnitt die Betreibsammkeit auf dem Flugzeugträger.
- Massengrab (~4min): Für diese Szene gibt es eine FSK-Freigabe von 18 Jahren. Es handelt sich um eine erweiterte Szene vom Film, als Burnett in dem Massengrab liegt.
- Hac (~2min): Auch diese Szenen ist FSK 18, denn sie zeigt die Exekutierungen in dem Kaufhaus in Hac.
- Tod des Spurenlesers (~2min): Wieder eine Szene mit FSK 18, und hier auch völlig berechtigt. Die Schießerei zwischen den beiden viel expliziter dargestellt, so daß man das Blut nur so spritzen sieht.
- Ursprüngliche Abspann-Sequenz (~1min): Wie schon bei der Eröffnungssequenz hat mir auch diese Version der Abspannsequenz besser gefallen als die im Film. Hier werden im Splitscreen die Entdeckung des Massengrabes und die Festnahme des Kriegsverbrechers gezeigt, was auf jeden Fall ein schönes Ende für den Film gewesen wäre.
- Reigart wird vom Dienst suspendiert (~1min): Hier handelt es sich um eine erweiterte Szene vom Film, wo man das Gespräch zwischen Reigart und einem Offizier hört, was man im Film nur sieht.
# Konzeptmaterial zur Schleudersitz-Sequenz (~5min)
Diesen Clip kann man sich ebenfalls von Regisseur John Moore und Cutter Martin Smith kommentieren lassen. Beid em Konzeptmaterial handelt es sich um Storyboards bzw. grobe Computeranimationen, die zu der Szene zusammengefügt wurden. Im Gegensatz zu den üblichen langweiligen Storyboards ist dieser Clip wenigstens interessant anzuschauen, da man eine ganze Szene sieht.
# Easteregg (~2min)
Man findet dieses Easteregg im Bonusmaterial-Menü bei dem Konzeptmaterial zur Schleudersitzsequenz. Man drückt einfach nach oben, wobei ein Stern erscheint und ein Clip startet. Zuerst sieht man einen Kommentar, anschließend sieht man eine Szene von den Dreharbeiten.
< Weitere Daten >
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch, Englisch
Bildformat : 2,35:1 (anamorph)
Audiokanäle : DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Englisch, Deutsch)
Spielzeit : 101 min
FSK : ab 16 Jahre
Fazit
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Zusammenfassend kann man sagen, daß \"Im Fadenkreuz - Allein gegen alle\" ein langweiliges, anti-unterhaltsames Werbefilmchen für´s Militär ist. Die DVD ist zwar ganz akzeptabel, aber mein Urteil über den Film konnte sie auch nicht mehr ändern.
Die DVD bekommt die Höchstpunktzahl von zwei Punkten, und der Film erhält gar keinen Punkt (von drei möglichen Punkten).
09.12.2002
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