Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Gemeinwesen
Es gibt nur einen Jägermeister, und der heißt Indiana
Pro:
Originalität
Kontra:
- nichts -
Empfehlung:
Ja
Als "Jäger des verlorenen Schatzes" Anfang der 80er Jahre die Leinwand eroberte, war Indiana Jones freilich noch niemandem ein Begriff. Schauspieler Harrison Ford, der den promovierten Draufgänger spielte, kannte man immerhin, denn der hatte in "Star Wars IV - A New Hope" und der Fortsetzung "Star Wars V - The Empire Strikes" den Weltraum-Schmuggler Hans Solo gespielt (außerdem hatte Ford eine tragende Rolle in "American Graffitti" gespielt, aber den kannten seinerzeit eigentlich nur Insider) . Als "Jäger des verlorenen Schatzes" sollte Ford endlich der ganz große Durchbruch gelingen, und tatsächlich ist er für viele seiner Fans noch heute in erster Linie der Mann, der Indiana "Indy" Jones war - und vielleicht auch weider sein wird, denn die Gerüchte über einen vierten Teil der Serie wollen nicht verstummen.
Tatsächlich wurden die Filme der Reihe, so empfinde ich das jedenfalls, mit jedem neuen Beitrag noch ein bisschen bunter und unterhaltsamer. Dabei war schon der Auftakt gewaltig und bescherte dem Kino einige denkwürdige Szenen, die in der Folge immer und immer wieder kopiert und zitiert wurden - nicht nur in abendfüllenden Actionfilmen, sondern außerdem in unzähligen Sketchen und auch in so manchem Werbespot. Glöeich zu Beginn des Films gibt es da zum Besispiel jene denkwürdige Szene, in der Archäologe Jones sich der Steinkugel in einer Art gigantischer Murmelbahn in Sicherheit bringen muss - solche Bilder sind der Stoff, aus dem wahrhaft unvergessliche Hollywood-Momente sind.
Und dabei ist das wirklich nur der Anfang, der für den Rest der Handlung nur insofern eine Role spielt, als er mit Jones und seiner Nemesis Bellocq (Paul Freeman) innerhalb kürzester Zeit zwei der wichtigsten Figuren des Films vorstellt - den Regisseuren Spielber uund Lucasgenügen einige wenige Minuten, um uns all das zu erzählen, was wir wissen müssen, um den Rest des Films zu verstehen: Indiana Jones ist Archäologe, grault sich vor Schlangen und riskiert Kopf und Kragen im Dienste der Wissenschaft - sein Widersacher Bellocq ist vor allem dem Namen nach ein Altertumswissenschaftler und mehr an Profit und Ruhm interessiert als an hehren Zielen. Das ungeheure Tempo, dass Spielberg und Lucas vorlegen, behalten sie den ganzen Film über bei, indem sie ihren helden von einer gefährlichen Situation stolpern lassen - "Cliffhanger"-Filme nannte man die Fortsetzungsfilme aus Spielbergs und Lucas' Jugend, die stetsda mit endeten, dass es den helden in eine äußerst brenzlige Lage verschlug, und mit ihrem "Jäger des verlorenen Schatzes" haben diue beiden den Helden ihrer Kindheit ein Denkmal gesetzt, das schöner nicht sein könnte.
Dass alles, was geschieht, höchst unrealistisch und unwahrscheinlich ist, stört deshalb auch nicht weiter - "Jäger des verlorenen Schatzes" ist weniger eine Abfolge von Geschehnissen als ein Hochgeschwindigkeits-Action-Parcours, dessen Stationen der Held des Films im Zeitraffertempo anläuft: Überall lauert Gefahr, und der nächste Hinterhalt ist immer nur einen Pistolenschuss weit entfernt. Sehr zur Freude des Publikums, das dem Fantasy-Garn um Götter, Raubgräber und Gelehrte ein gigantisches Kasseneinspiel bescherte. Das Kino revanchierte sich mit Filmen, wie "Die Jagd nach dem Juwel vom Nil", "Allan Quartermain - Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt", "Die Mumie" und "Lara Croft und die Wiege des Lebens". Dem Gros davon fehlte jedoch die entscheidende Prise eines typisch Spielberg'schen Humors, der den "Indiana Jones"-Filmen seine unverkennbare Note gab. Und natürlich fehlte ihnen allen Charmeur Harrison Ford und dessen unwiderstehliches lausbübisches Grinsen - mancher Spezialeffekt von 1981 lässt sich eben auch mit der modernsten Technik von heute nicht zufriedenstellend kopieren.
31 Bewertungen, 14 Kommentare
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03.01.2007, 01:40 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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25.03.2006, 01:39 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :o))))
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24.03.2006, 03:26 Uhr von Kranich
Bewertung: sehr hilfreichsh - *lg und danke für gute rückbewertungen* :-))
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22.03.2006, 22:14 Uhr von Lord_chandos
Bewertung: sehr hilfreichSuper <br/>Freue mich über Gegenlesung!
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22.03.2006, 20:26 Uhr von jimmy1138
Bewertung: sehr hilfreichIch möcht nicht herummäkeln, aber eventuell ein paar von den Tippfehlern korrigieren (die schaden der Lesbarkeit etwas). <br/>Ansonsten geiler Film - besonders die Szene, wo Indiana Jones den Typen mit dem Säbel einfach so abknallt (war ja ursprünglich nic
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22.03.2006, 17:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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22.03.2006, 16:27 Uhr von Naffy
Bewertung: sehr hilfreich<b><u><i>Gruß Naffy</i></b></u>
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22.03.2006, 16:02 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreicher Bericht. und wie sagten die alten Latriner schon so gaaanz richtig: 'de gustibus NON est disputandum!' und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt, habe ich da auch nicht dran cognaczukritiseren, weder 'rum' noch 'cogn
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22.03.2006, 15:43 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh.......Indi is einfach schon Kult :-) LG Ela
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22.03.2006, 15:35 Uhr von franjanina
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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22.03.2006, 15:29 Uhr von sindimindi
Bewertung: sehr hilfreich...und ich dachte schon, Du machst jetzt auch noch für den guten Herrn Mast(Jägermeisterproduzent) Werbung...*g*
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22.03.2006, 15:09 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht...lg inspire
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22.03.2006, 14:54 Uhr von butterfly90
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich*****Super Bericht******Freue mich auf Gegenlesungen*******mfg butterfly90
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22.03.2006, 14:53 Uhr von superlativ
Bewertung: sehr hilfreich*****sh****** liebe Grüße!
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