Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes (VHS) Testbericht

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ab 8,80
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Erfahrungsbericht von Realjackass

Perfektioniertes Unterhaltungskino

Pro:

Geniales Unterhaltungskino, bei dem alles stimmt; die Kulissen, die Darsteller, die Musik, die Art und Weise wie der Humor und die Action aufeinander abgestimmt sind usw .

Kontra:

Kontra?

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
heute soll es um einen Film gehen, der für mich mehr ist, als irgend ein x-beliebiger Streifen, den man sich einfach so mal anschaut und ihn bald darauf onehin wieder vergisst. Nein, hier und jetzt möchte ich euch einen Film vorstellen, der für mich einer meiner absoluten Lieblingsfilme und eine Kindheitserinnerung in einem ist. Ich habe "Jäger des verlorenen Schatzes" sicherlich schon fünf oder sechs Mal gesehen, fühle mich dabei aber immer wieder aufs beste unterhalten und außerdem ein kleines Stück in die Vergangenheit zurückversetzt, als ich mir diese Filmreihe an unzähligen Samstagabenden zusammen mit meinen Eltern angeschaut habe. Vor kurzem durfte ich dann erfahren, dass schon seit geraumer Zeit eine hübsche DVD Collection der Indiana Jones Trilogie existiert, die ich mir für, wie ich finde, günstige 30 € auch sofort zugelegt habe. Wenn ihr nun wissen wollt, was genau diesen Film in meinen Augen so besonders macht, solltet ihr aufmerksam den nun folgenden Bericht lesen, der übrigens den Auftakt zu einer kleinen Indiana Jones Berichtereihe bilden wird.




Story
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1936 im Dschungel Südamerikas:
Der Archäologieprofessor und Abenteurer Indiana Jones (Harrison Ford) findet in einer abgelegenen und versteckten Ruine nach langen Strapazen eine goldene Götzenstatue. Als er diese von ihrem Sockel nimmt, löst er damit versehentlich einen Mechanismus aus, der die gesamte Ruine zum einstürzen bringt und viele todbringende Fallen auslöst. Mit knapper Not schafft Indy es, wie seine Freunde ihn nennen, mitsamt der Götzenstatue zu entkommen. Jedoch hat Jones nicht mit seinem Erzfeind Dr. Rene Belloq (Paul Freeman), ebenfalls Archäologe, gerechnet, der schon mitsamt ein paar Dutzend Eingeborenen vor der Ruine auf ihn wartet und ihm gewaltsam die Statue abnimmt. Wieder schafft es Indiana Jones knapp zu entkommen.

Zurück in den USA, wo Jones an einer Universität unterrichtet, bekommt er Besuch von zwei Vertretern des Amerikanischen Geheimdienstes. Indy soll für die Regierung die sagenumwobene und verschollene Bundeslade beschaffen, in der Moses einst die 10 Gebote lagerte. Die Amerikaner sind nicht ohne Grund daran interessiert, denn wie sie einem abgefangenen Telegramm der Deutschen entnommen haben, zeigt auch Hitler reges Interesse an der Lade. Und da jemand, der im Besitz der Lade wäre, so gut wie unbesiegbar wäre, macht sich Indy schleunigst auf den Weg nach Nepal, wo seine ehemalige Liebe Marion Ravenwood (Karen Allen) lebt, die im Besitz des Kopfstücks des Stabes des Re´ ist. Nur mit dessen Hilfe läßt sich der Ort an dem die Lade versteckt ist lokalisieren.

Die Begrüßung fällt allerdings anders aus als erwartet, Marion ist stinksauer auf Indy, da dieser sie vor Jahren einfach hat sitzen lassen. Den beiden bleibt aber nicht viel Zeit zu streiten, da plötzlich Nazis auftauchen, die ebenfalls sehr an dem Medallion interessiert sind. Es kommt zum Kampf, den Indy für sich entscheiden kann. Mitsamt Medallion und Marion geht es nun weiter nach Kairo, wo die Nazis unter der Führung von Indys Erzfeind Belloq schon fleißig nach der Lade suchen. Es entbrennt ein spannendes Kopf an Kopf Rennen um das sagenumwobene Relikt, den letztendlich nur eine Partei für sich entscheiden kann...




Schauspieler
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Der Abenteurer Indiana Jones (eigentlich Henry Jones Jr., aber nach dem Tod seines Hundes Indiana benannte sich Henry nach ihm) wird -glücklicherweise- gespielt von Harrison Ford. Warum glücklicherweise? Nun, es waren auch andere Schauspieler im Gespräch für diese Rolle, wie etwa Nick Nolte oder Tom Selleck und es kann von Glück gesprochen werden, dass eben diese die Rolle abgelehnt haben. Harrison Ford, den man unter anderem noch aus Filmen wie "Star Wars", "Der Blade Runner" oder "Auf der Flucht" kennen dürfte, spielt hier die Rolle seines Lebens. Sicherlich jeder hat schonmal von dem charmanten Archäologen mit dem Schlapphut und der Peitsche gehört, ich weiß nicht ob die Figur ohne Harrison Ford auch zu einem derartigen Kult geworden wäre. Indiana Jones vereint eigentlich alles, was einen Filmhelden ausmacht, er ist cool, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, ist ein Frauenheld, hat sein Herz, wie man so schön sagt, an der richtigen Stelle und setzt sich für das gute ein. All diese Attribute werden in Harrison Ford vereint, dem man den smarten Abenteurer sofort abkauft. Sehr merkwürdig, dass Ford nicht einmal für den Oscar nominiert wurde.

Eine Schauspielerin, die ich ehrlich gesagt eher durchschnittlich fand ist Karen Allen als Indiana Jones´ ehemalige Geliebte Marion Ravenwood. Seit Indy sie vor Jahren hat sitzen lassen ist sie milde ausgedrückt etwas wütend auf ihn, was sie ihm bei seiner Ankunft auch sogleich zeigt. Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass die beiden sich im weiteren Verlauf des Films wieder näher kommen oder? Nun habe ich eben bereits erwähnt, dass ich Karen Allen´s schauspielerische Leistungen eher durchschnittlich fand, was nicht gleich heißt, dass sie mir nicht gefallen hat. Vielmehr ist sie soetwas wie eine 08/15 Geliebte des Helden, die im Prinzip von jeder Schauspielerin hätte dargestellt werden können. Dies ist allerdings nichts schlimmes und schadet dem Film in keinster Weise.

Sämtliche Gegenspieler Jones´ kommen dafür sehr glaubhaft und authentisch rüber, was vor allem für die Nazis gilt. Der eigentliche Bösewicht, der auch das Pendant zu Indiana darstellt ist der Franzose Dr. Rene Belloq, gespielt von Paul Freeman. Belloq arbeitet mit den Nazis zusammen, dies allerdings keinesfalls ihrer Ideologie wegen, sondern weil er wie Jones ein Archäologe ist, der sich für die Lade interessiert. Im großen und ganzen gibt es keinen Schauspieler in "Jäger des verlorenen Schatzes", der Negativ auffällt oder nicht zu gefallen weiß.




Daten zum Film
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Originaltitel: Raiders of the Lost Ark
Alternativtitel: Indiana Jones and the Raiders of the Lost Ark
Land: USA (1981)
Regie: Steven Spielberg
Buch: George Lucas, Philip Kaufman, Lawrence Kasdan
Länge: ca. 110:19 Min.
Freigabe: FSK 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass




Die DVD Movie Collection
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Die in Deutschland erhätliche Indiana Jones Collection ist am 04.11.2003 erschienen und wird von Paramount vertrieben. Diese Collection enthält die Filme "Jäger des verlorenen Schatzes", "Indiana Jones und der Tempel des Todes", sowie "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug". Das Bonusmaterial befindet sich auf einer Extra-DVD und fällt wie folgt aus:

- Indiana Jones - Herstellung der Trilogie:
- Jäger des verlorenen Schatzes (50:49 Min.)
- Indiana Jones und der Tempel des Todes (44:13)
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (35:00)

- Featurettes
- Die Stunts von Indiana Jones (10:48)
- Der Sound von Indiana Jones (13:29)
- Die Musik von Indiana Jones (12:18)
- Das Licht und die Magie von Indiana Jones (12:15)

- Trailer
- Jäger des verlorenen Schatzes
- Teaser Trailer (00:57)
- Kinotrailer (02:26)
- Neurelease Trailer (03:09)
- Indiana Jones und der Tempel des Todes
- Kinotrailer (01:18)
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
- Teaser Trailer (01:22)
- Kinotrailer (02:04)
- Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
- Game Preview (01:43)

- Exklusiver Zugriff auf Indiana Jones-DVD-Webseite
- DVD Credits

Die 4 DVDs kommen allesamt in Digipacks daher und sind, was die Qualität angeht, überraschend gut. Das Bild wurde bei den drei Filmen ausgezeichnet restauriert und kann es auch locker mit neueren Produktionen aufnehmen. Der Ton ist dagegen zwar nicht ganz so super ausgefallen, wird aber trotzdem einen Großteil der Käufer zufriedenstellen. Ich kann diese Box also nur empfehlen, denn an einem Preis von 30 € gibt es wirklich nichts auszusetzen.




Kritik
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Was Steven Spielberg und George Lucas mit der Indiana Jones Trilogie geschaffen haben, ist wirklich ein Meilenstein der Filmgeschichte und darf zurecht zu den ganz großen Klassikern des Unterhaltungskinos gezählt werden. Was aber nur die wenigsten wissen: Eigentlich wollte Spielberg schon immer einen James Bond Film drehen, so entstand dann auch die Idee zu "Der letzte Kreuzzug" mit Sean Connery. Aus dieser Idee entwickelte sich dann letztendlich auch das Konzept des Abenteurers und Archäologen Indiana Jones. Die ersten Kandiaten für die Hauptrolle waren dann auch Tom Selleck, bekannt aus "Magnum", und Nick Nolte ("Kap der Angst"), die aber beide absagen mussten. So kam man dann recht schnell auf Harrison Ford zu sprechen, den George Lucas schon 1977 beim Dreh zu "Krieg der Sterne" kennenlernen durfte. Und ich glaube, dass das die richtige Entscheidung war, denn der Film lebt einfach von der Symphatie seines Hauptdarstellers, wodurch es richtig Spaß macht, Indiana Jones bei seinen zahlreichen Abenteuern zu beobachten.

"Jäger des verlorenen Schatzes" hat aber noch viel, viel mehr als nur einen guten Hauptdarsteller zu bieten, hier stimmt einfach alles. Da wären zum Beispiel die exotischen Kulissen, die richtiges Abenteuerfeeling aufkommen lassen. Schon der Dschungel und die Ruine am Anfang sind genial in Szene gesetzt, der Film schafft es, dieses Niveau die ganze Zeit aufrecht zu erhalten. Egal ob Indy nun in Nepal, Kairo, oder eben im Dschungel unterwegs ist, die Kulissen sind stets bezaubernd.

Was man dem Film auch zugute schreiben muss ist sein Versuch, Action mit Humor zu verbinden, was voll und ganz geglückt ist. Die Szene, in der Indy von einem grimmig dreinschauenden Schwertkämpfer zum Kampf herausgefordert wird und er diesen darauf einfach erschießt bringt mich auch heute noch zum Lachen und das, obwohl ich den Film schon fast auswendig kenne (anbei muss aber erwähnt werden, dass an dieser Stelle eigentlich ein langer, nervenaufreibender Kampf geplant war, den Harrison Ford allerdings aufgrund einer Erkrankung nicht ausführen konnte. Deshalb entschloß man sich dazu, dass Indy den Schwertkämpfer einfach "abknallen" sollte). Und auch hier: Humor ist stets präsent, allerdings niemals so, dass er die Überhand gewinnt und der Film ins Lächerliche abzurutschen droht. Action und Humor sind also gut aufeinander abgestimmt.

Apropo Action: Diese ist im Film reichlich zu sehen, wer allerdings eine langweilige Krawallorgie erwartet, wird eines besseren belehrt. Mal flüchtet Indy vor einem riesigen Felsbrocken, mal landet er mit Marion in einer Schlangengrube usw. Die Action, bzw. Abenteuereinlagen in "Jäger des verlorenen Schatzes" sind sehr abwechslungsreich gestaltet, natürlich gibt es auch Explosionen und Kämpfe, aber nicht so dass es langweilig werden würde, im Gegenteil.

Abgerundet wird der Streifen letztendlich noch durch ein flottes Tempo, welches die Spielzeit wie im Flug vergehen lässt und der genialen Titelmusik von John Willams, die, wie der Film selbst, mittlerweile Kult ist.




Fazit
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Ein fantastisches, niemals langweilig werdendes Abenteuer für Jung und Alt, das alles bietet, was ein guter Film braucht: Action, Spannung, Dramatik, Humor, Romantik und natürlich einen Hauptdarsteller, wie er passender nicht sein könnte. "Indiana Jones" ist Kult und das zurecht. Von mir gibt es beinahe perfekte

9 von 10 Punkte und eine unbedingte Empfehlung!

Mfg
Realjackass

21 Bewertungen, 6 Kommentare

  • eswareinmal

    08.11.2005, 11:35 Uhr von eswareinmal
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Film und ein sehr gelungener Bericht _lg

  • marina71

    07.11.2005, 00:42 Uhr von marina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht wie gewohnt.

  • animaldream

    06.11.2005, 20:50 Uhr von animaldream
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht! Lg animaldream

  • Diva24

    06.11.2005, 19:25 Uhr von Diva24
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich denke, der Film macht auch nach 20x ansehen noch Spaß.

  • irmi1967

    06.11.2005, 18:50 Uhr von irmi1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    bin deiner meinung !

  • Sternenhimmel

    06.11.2005, 18:43 Uhr von Sternenhimmel
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich