Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (VHS) Testbericht

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ab 6,36
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Erfahrungsbericht von *Gargamel*

Popcorn-Kino vom Feinsten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer kennt ihn nicht, den unkonventionellen Archäologen Indiana Jones, der sich bislang in drei Filmen durch allerlei Abenteuer kämpfen durfte, stets auf der Suche nach sagenumworbenen mythischen Artefakten.

Nach dem sehr guten \"Jäger des verlorenen Schatzes\" und dem meiner Meinung nach unterdurchschnittlichen \"Indiana Jones und der Tempel des Todes\" standen George Lucas und Steven Spielberg mit dem dritten Teil \"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug\" unter besonderem Erwartungsdruck, doch sie haben die Fans nicht enttäuscht, der Film wurde zum besten Teil der Trilogie.

Dr. Jones wird diesmal von dem reichen Industriellen Walter Donovan gebeten, den aus Bibel und Arthuslegende bekannten Heiligen Gral zu suchen. Soweit kein Problem, würden nicht die Nazis dasselbe vorhaben und wäre nicht Jones\' Vater während der Gralssuche verschwunden. Mit seinem alten Freund Marcus Brody und der Historikerin Dr. Elsa Schneider macht sich Indy auf die Suche, die ihn unter vielen Irrungen und Wirrungen durch halb Europa und Asien führt. So entpuppt sich Donovan als Nazi-Kollaborateur, auch Elsa wechselt mehrmals die Seiten, eine heiße Affäre mit Indy darf natürlich auch nicht fehlen.

Ohne zuviel zu verraten sei gesagt, dass Jones natürlich sowohl seinen Vater als auch den Gral findet und dass alle Bösen wie gewohnt sterben, wozu trotz Indianas Bedauern letzlich auch Elsa gehört.

Obwohl er nach altbewährtem Muster gestrickt ist und es mit Realismus nicht immer sehr genau nimmt (ein normaler Mensch wäre wohl mindestens 30mal gestorben), gehört \"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug\" für mich zu den besten Action- und Abenteuerfilmen aller Zeiten.

Denn trotz aller Kritik von echten Historikern, die Thematik hält sich größtenteils an die echte Gralssage und die Story ist superspannend ausgeführt, die Actionszenen sind packend und sehr selten übertrieben, auch witzige Momente fehlen nicht.

Ein großer Pluspunkt des Films und ein entscheidender Unterschied zum zweiten Teil sind die Schauspieler, Harrison Ford spielet wie immer einen tollen Indiana Jones, für die zweite Hauptrolle konnte man aber diesmal mit Sean Connery einen echten Weltstar engagieren, der seine Rolle als
Indys Vater Professor Henry Jones perfekt wiedergibt. Auch die anderen
Schauspieler zeigen gute bis sehr gute Leistungen, Totalausfall ist zum Glück keiner dabei.


Die Atmosphäre lebt von grandiosen Schauplätzen (der weltbekannte Tempel von Petra ist die Ruhestätte des Grals) und vor allem von dem monumentalen John-Williams-Soundtrack, dert mehrmals für kalte Schauer über den Rücken sorgt.

Der Erfolg von Indiana Jones liegt wohl prinzipiell daran, dass der Archäologe mit seinen Abenteuern in jedem Zuseher den Forscher- und Entdeckerdrang weckt, vielleicht auch das vielzitierte Kind im Manne.
\"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug\" ist der bisherige Höhepunkt der Filmreihe und ein Meilenstein der Filmgeschichte, aber vielleicht wird er ja irgendwann doch noch vom vierten Teil übertroffen, sofern wir den noch erleben...

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