Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Haramis
Jones + Jones = Das totale Chaos
Pro:
Super Film mit Idealbesetzung
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
So ganz kann ich mich derzeit nicht von der Archäologie lösen, und da meine Museumsberichte auf Dauer für den geneigten Leser sicher zu langweilig werden, dachte ich, ich schreibe mal wieder über einen Film.
Würde man auf die Straße gehen und die Leute fragen, wen sie für den bekanntesten Archäologen halten, dann würden Heinrich Schliemann und Howard Carter wohl Platz machen müssen für DEN Archäologen schlechthin: Indiana Jones.
Jaja, ich weiß schon - mit Archäologie hat er eigentlich nicht viel zu tun, aber die Filme liebe ich trotzdem. Und da die Indiana-Jones-Reihe meiner Meinung nach eine der wenigen Fortsetzungsreihen ist, die von Film zu Film besser wurden (meistens ist es ja genau umgekehrt, s. Jurassic Park & Co.), werde ich heute mal über den letzten und somit meinen Lieblingsteil schreiben.
******
Inhalt
******
Hm, also genaugenommen ließe sich der Inhalt des Films in einem einzigen Satz zusammenfassen:
Zwei Archäologen - Prof. Henry Jones (Sean Connery) und Dr. Henry Jones jr. (Harrison Ford) - begeben sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral und müssen dabei den Nazis zuvorkommen.
Nein, ehrlich, recht viel mehr kann man da fast nicht erzählen. Da ist also der berühmte Indiana Jones, der gebeten wird, nach dem Gral zu suchen. Der eigentliche Experte, den man engagiert hatte, ist verschwunden und es stellt sich heraus, daß es ausgerechnet Indys Vater ist. Also geht Indy nicht nur auf Gralssuche, sondern jagt auch seinem Vater hinterher, der sich in der Gewalt der Nazis befindet, die natürlich ebenfalls den Gral wollen. An Indys Seite ist die deutsche Wissenschaftlerin Elsa Schneider, die im Laufe des Filmes noch für so manche Überraschung sorgen wird.
*************************
Historischer Hintergrund?
*************************
Mal sehen, worum geht\'s denn im Film? Um den Gral, um die Templer, um die Nazis... Ist das nun \"Fact or Fiction\"? Zumindest von zweien wissen wir, daß es sie tatsächlich gegeben hat. Aber wie paßt das alles nun zusammen?
Genaugenommen werden hier zwei Mythen verarbeitet.
Mythos 1: Die Templer haben aus dem Heiligen Land den Gral mitgebracht und hüten ihn seitdem.
Mythos 2: Die Nazis suchen fieberhaft nach allen mysteriösen Gegenständen, um ihre Herrschaft auszuweiten bzw. zu untermauern.
Im \"Letzten Kreuzzug\" sind es drei Ritter, die den Gral aus dem Heiligen Land mitgebracht und versteckt haben. Aber auch in Wirklichkeit glaubten viele, die Templer wären die Gralshüter gewesen. Die Templer selbst haben dies nie abgestritten, allerdings auch nie bestätigt und somit den Gerüchten keinen Einhalt geboten. Beweise gibt es keine und noch heute gibt es Leute wie Prof. Henry Jones, die fanatisch nach dem Gral suchen.
Angeblich gehörte auch Hitler zu diesen Menschen. Man sagt ihm nach, daß er den Gral suchte, die Lanze, mit der Jesus\' Seite aufgeschlitzt wurde, oder sogar den Yeti (weil er in ihm den \"Missing Link\" vermutete). Alles nur Gerüchte, wissen die Forscher heute zu berichten. Aber immerhin - sie existieren und Stephen Spielberg hat es hervorragend verstanden, sie in seinem Film umzusetzen.
Alexandretta - der Ort, an dem sich der Gral laut Film befinden soll. Als die beiden Jones nach Alexandretta kommen, sieht man einen herrlichen Tempel, der direkt in den Felsen hineingehauen ist. Da fängt der eine oder andere schon mal zu Träumen an und wünscht sich, daß dieses Gebäude und auch die Schlucht, in dem es sich befindet, wirklich existiert. Und das Schöne daran: Alexandretta gibt es tatsächlich. Nur heißt es in Wirklichkeit Petra und liegt in Jordanien. Ein wunderschönes Bild findet sich übrigens hier:
http://i-cias.com/e.o/petra.htm
oder hier:
http://www.tribulation.com/petra.htm
*********************
Das Besondere am Film
*********************
Zuerst einmal erfährt man gleich zu Anfang sehr viel über Indiana Jones. Der erste Teil zeigt ihn als Jungen, als er das Kreuz von Coronado einigen Raubgräbern abjagt, um es in ein Museum zu bringen. Auf der Flucht vor seinen Verfolgern lernt er nicht nur die Schlangen zu fürchten, sondern auch den Umgang mit der Peitsche. Auch der charakteristische Hut fällt ihm aufgrund der Verfolgungsjagd zu.
Das erstemal überhaupt lernt man jemanden aus Indys Familie kennen, nämlich seinen Vater. Den sieht man, wie er über seinem Gralstagebuch sitzt und es wird sofort klar, daß er dem Gral sein Leben gewidmet hat und folglich im Film eine zentrale Rolle spielen wird.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, war der Vater-Sohn-Konflikt zwischen Henry Jones sen. + jr. In den ersten beiden Teilen war Indy immer ein Draufgänger, ein Einzelkämpfer, der sich von niemandem etwas sagen ließ. Jetzt plötzlich taucht sein Vater auf, mit dem er viele Jahre lang kaum Kontakt hatte, und es scheint, als hätte dieser verschlafen, daß sein Sohn erwachsen geworden ist. Prof. Jones behandelt Indy wie einen kleinen Jungen und die Streits, die daraufhin zwischen den beiden ausbrechen, sind zum totlachen, vor allem Indys wiederholte Bemerkung: \"Hör auf, mich Junior zu nennen!\"
Gerade eben habe ich auf einer Internetseite noch etwas herrliches gelesen. Wer den Film kennt, erinnert sich bestimmt an die Szene im Zeppelin, als Indy und sein Vater sich gegenübersitzen und Indy sich beschwert, daß er mit seinem Vater nie richtig über etwas reden konnte. Als diese Szene gedreht wurde, war es in dem Zeppelin so drückend heiß, daß beide Darsteller völlig verschwitzt waren. Kurzerhand zog sich Sean Connery die Hose aus und Harrison Ford machte es ihm nach. Die beiden saßen während des Drehs also tatsächlich \"unten ohne\" da *g*
********************
Allgemeine Eindrücke
********************
Der Film wird beherrscht von sehr viel Action, jeder Menge Humor und einer Story, die vielleicht nicht besonders dicht ist, dafür aber vom Inhalt her sehr viele Menschen anspricht - das Mysteriöse war immer gefragt und wird es auch weiterhin sein, so daß Indiana Jones wohl auch in 50 Jahren noch regelmäßig im TV zu sehen sein wird.
Dem entschlossenen und draufgängerischen, manchmal auch eingebildeten Indiana Jones steht in diesem Film ein Pendant gegenüber, nämlich sein Vater, der so völlig anders ist und durch und durch als seriöser Wissenschaftler bezeichnet werden kann. Vater und Sohn haben völlig verschiedene Einstellungen und so kommt es des öfteren zu Auseinandersetzungen.
So wenig ich Sean Connery als Person mag, so hervorragend finde ich ihn als Schauspieler. Seine Rolle als Prof. Jones könnte wohl niemand besser spielen. Der \"vertrottelte\" alte Professor sorgt im Film für die meisten Lacher, überrascht aber gleichzeitig auch wieder durch überlegtes Handeln und klares Denken. Beispiel: Das eine Mal zieht er seinem Sohn eine Vase über den Kopf, weil er ihn für einen Nazi hält, das andere Mal rettet er Indy und sich, weil er geistesgegenwärtig die Vögel aufscheucht, um die Flugzeuge abzulenken, eine Reaktion, die man von ihm niemals erwartet hätte.
Meine Lieblingsszene ist übrigens die, wo Vater und Sohn mit dem Rücken zueinander an einen Stuhl gefesselt sind und Prof. Jones mit dem Feuerzeug die Stricke durchbrennen soll. Dummerweise zündet er so ziemlich alles andere an...
----------
Henry: \"Ich sollte dir etwas sagen!\"
Indy: \"Jetzt werd nicht sentimental, Vater! Spar dir das, bis wir hier raus sind.\"
Henry: \"Der Fußboden brennt!\"
----------
*************
Einige Fakten
*************
Laufzeit Kino: 127 Minuten, FSK 12
Darsteller:
Harrison Ford (Indiana Jones)
Sean Connery (Professor Henry Jones)
Denholm Elliot (Marcus Brody)
Alison Doody (Elsa Schneider)
John Rhys-Davies (Sallah)
River Phoenix (junger Indiana Jones)
Julian Glover (Walter Donovan)
Regie: Steven Spielberg
Fragt mich jetzt bitte nicht nach Bild- oder Tonqualität. Da ich den Film vor Urzeiten auf VHS aufgenommen habe (und das auch noch in Longplay, um alle drei Teile auf eine Kassette zu kriegen) und das Band schon völlig abgenutzt durch zigfaches Abspielen ist, müßte die Bewertung ganz klar \"mangelhaft\" heißen. Wird wohl langsam Zeit, daß ich die Filme bei der nächsten Wiederholung neu aufnehme.
*****
FAZIT
*****
Für mich ist \"Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug\" ganz klar Spielbergs Meisterwerk. Ich liebe jede einzelne Szene und sehe den Film immer dann, wenn gerade nichts Vernünftiges im Fernsehen kommt, also derzeit meistens Donnerstag und/oder Sonntag abends.
Das Duo Vater und Sohn ist absolut genial und Connery und Ford sind die Idealbesetzung dafür - vielseitige Schauspieler für vielseitige Rollen. Ich kann den Film ohne Einschränkung empfehlen und es sollte vielleicht noch vermerkt werden, daß man keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Teilen benötigt, um den dritten genießen zu können. Im Grunde erfährt man über Indy im letzten Teil sowieso mehr als in den beiden ersten zusammen.
Und für alle Indy-Fans: Teil 4 ist bereits in Planung. Ob der Letzte Kreuzzug noch übertroffen werden kann? Wir werden sehen...
Danke für\'s Lesen,
Eure Haramis.
Würde man auf die Straße gehen und die Leute fragen, wen sie für den bekanntesten Archäologen halten, dann würden Heinrich Schliemann und Howard Carter wohl Platz machen müssen für DEN Archäologen schlechthin: Indiana Jones.
Jaja, ich weiß schon - mit Archäologie hat er eigentlich nicht viel zu tun, aber die Filme liebe ich trotzdem. Und da die Indiana-Jones-Reihe meiner Meinung nach eine der wenigen Fortsetzungsreihen ist, die von Film zu Film besser wurden (meistens ist es ja genau umgekehrt, s. Jurassic Park & Co.), werde ich heute mal über den letzten und somit meinen Lieblingsteil schreiben.
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Inhalt
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Hm, also genaugenommen ließe sich der Inhalt des Films in einem einzigen Satz zusammenfassen:
Zwei Archäologen - Prof. Henry Jones (Sean Connery) und Dr. Henry Jones jr. (Harrison Ford) - begeben sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral und müssen dabei den Nazis zuvorkommen.
Nein, ehrlich, recht viel mehr kann man da fast nicht erzählen. Da ist also der berühmte Indiana Jones, der gebeten wird, nach dem Gral zu suchen. Der eigentliche Experte, den man engagiert hatte, ist verschwunden und es stellt sich heraus, daß es ausgerechnet Indys Vater ist. Also geht Indy nicht nur auf Gralssuche, sondern jagt auch seinem Vater hinterher, der sich in der Gewalt der Nazis befindet, die natürlich ebenfalls den Gral wollen. An Indys Seite ist die deutsche Wissenschaftlerin Elsa Schneider, die im Laufe des Filmes noch für so manche Überraschung sorgen wird.
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Historischer Hintergrund?
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Mal sehen, worum geht\'s denn im Film? Um den Gral, um die Templer, um die Nazis... Ist das nun \"Fact or Fiction\"? Zumindest von zweien wissen wir, daß es sie tatsächlich gegeben hat. Aber wie paßt das alles nun zusammen?
Genaugenommen werden hier zwei Mythen verarbeitet.
Mythos 1: Die Templer haben aus dem Heiligen Land den Gral mitgebracht und hüten ihn seitdem.
Mythos 2: Die Nazis suchen fieberhaft nach allen mysteriösen Gegenständen, um ihre Herrschaft auszuweiten bzw. zu untermauern.
Im \"Letzten Kreuzzug\" sind es drei Ritter, die den Gral aus dem Heiligen Land mitgebracht und versteckt haben. Aber auch in Wirklichkeit glaubten viele, die Templer wären die Gralshüter gewesen. Die Templer selbst haben dies nie abgestritten, allerdings auch nie bestätigt und somit den Gerüchten keinen Einhalt geboten. Beweise gibt es keine und noch heute gibt es Leute wie Prof. Henry Jones, die fanatisch nach dem Gral suchen.
Angeblich gehörte auch Hitler zu diesen Menschen. Man sagt ihm nach, daß er den Gral suchte, die Lanze, mit der Jesus\' Seite aufgeschlitzt wurde, oder sogar den Yeti (weil er in ihm den \"Missing Link\" vermutete). Alles nur Gerüchte, wissen die Forscher heute zu berichten. Aber immerhin - sie existieren und Stephen Spielberg hat es hervorragend verstanden, sie in seinem Film umzusetzen.
Alexandretta - der Ort, an dem sich der Gral laut Film befinden soll. Als die beiden Jones nach Alexandretta kommen, sieht man einen herrlichen Tempel, der direkt in den Felsen hineingehauen ist. Da fängt der eine oder andere schon mal zu Träumen an und wünscht sich, daß dieses Gebäude und auch die Schlucht, in dem es sich befindet, wirklich existiert. Und das Schöne daran: Alexandretta gibt es tatsächlich. Nur heißt es in Wirklichkeit Petra und liegt in Jordanien. Ein wunderschönes Bild findet sich übrigens hier:
http://i-cias.com/e.o/petra.htm
oder hier:
http://www.tribulation.com/petra.htm
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Das Besondere am Film
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Zuerst einmal erfährt man gleich zu Anfang sehr viel über Indiana Jones. Der erste Teil zeigt ihn als Jungen, als er das Kreuz von Coronado einigen Raubgräbern abjagt, um es in ein Museum zu bringen. Auf der Flucht vor seinen Verfolgern lernt er nicht nur die Schlangen zu fürchten, sondern auch den Umgang mit der Peitsche. Auch der charakteristische Hut fällt ihm aufgrund der Verfolgungsjagd zu.
Das erstemal überhaupt lernt man jemanden aus Indys Familie kennen, nämlich seinen Vater. Den sieht man, wie er über seinem Gralstagebuch sitzt und es wird sofort klar, daß er dem Gral sein Leben gewidmet hat und folglich im Film eine zentrale Rolle spielen wird.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, war der Vater-Sohn-Konflikt zwischen Henry Jones sen. + jr. In den ersten beiden Teilen war Indy immer ein Draufgänger, ein Einzelkämpfer, der sich von niemandem etwas sagen ließ. Jetzt plötzlich taucht sein Vater auf, mit dem er viele Jahre lang kaum Kontakt hatte, und es scheint, als hätte dieser verschlafen, daß sein Sohn erwachsen geworden ist. Prof. Jones behandelt Indy wie einen kleinen Jungen und die Streits, die daraufhin zwischen den beiden ausbrechen, sind zum totlachen, vor allem Indys wiederholte Bemerkung: \"Hör auf, mich Junior zu nennen!\"
Gerade eben habe ich auf einer Internetseite noch etwas herrliches gelesen. Wer den Film kennt, erinnert sich bestimmt an die Szene im Zeppelin, als Indy und sein Vater sich gegenübersitzen und Indy sich beschwert, daß er mit seinem Vater nie richtig über etwas reden konnte. Als diese Szene gedreht wurde, war es in dem Zeppelin so drückend heiß, daß beide Darsteller völlig verschwitzt waren. Kurzerhand zog sich Sean Connery die Hose aus und Harrison Ford machte es ihm nach. Die beiden saßen während des Drehs also tatsächlich \"unten ohne\" da *g*
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Allgemeine Eindrücke
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Der Film wird beherrscht von sehr viel Action, jeder Menge Humor und einer Story, die vielleicht nicht besonders dicht ist, dafür aber vom Inhalt her sehr viele Menschen anspricht - das Mysteriöse war immer gefragt und wird es auch weiterhin sein, so daß Indiana Jones wohl auch in 50 Jahren noch regelmäßig im TV zu sehen sein wird.
Dem entschlossenen und draufgängerischen, manchmal auch eingebildeten Indiana Jones steht in diesem Film ein Pendant gegenüber, nämlich sein Vater, der so völlig anders ist und durch und durch als seriöser Wissenschaftler bezeichnet werden kann. Vater und Sohn haben völlig verschiedene Einstellungen und so kommt es des öfteren zu Auseinandersetzungen.
So wenig ich Sean Connery als Person mag, so hervorragend finde ich ihn als Schauspieler. Seine Rolle als Prof. Jones könnte wohl niemand besser spielen. Der \"vertrottelte\" alte Professor sorgt im Film für die meisten Lacher, überrascht aber gleichzeitig auch wieder durch überlegtes Handeln und klares Denken. Beispiel: Das eine Mal zieht er seinem Sohn eine Vase über den Kopf, weil er ihn für einen Nazi hält, das andere Mal rettet er Indy und sich, weil er geistesgegenwärtig die Vögel aufscheucht, um die Flugzeuge abzulenken, eine Reaktion, die man von ihm niemals erwartet hätte.
Meine Lieblingsszene ist übrigens die, wo Vater und Sohn mit dem Rücken zueinander an einen Stuhl gefesselt sind und Prof. Jones mit dem Feuerzeug die Stricke durchbrennen soll. Dummerweise zündet er so ziemlich alles andere an...
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Henry: \"Ich sollte dir etwas sagen!\"
Indy: \"Jetzt werd nicht sentimental, Vater! Spar dir das, bis wir hier raus sind.\"
Henry: \"Der Fußboden brennt!\"
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Einige Fakten
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Laufzeit Kino: 127 Minuten, FSK 12
Darsteller:
Harrison Ford (Indiana Jones)
Sean Connery (Professor Henry Jones)
Denholm Elliot (Marcus Brody)
Alison Doody (Elsa Schneider)
John Rhys-Davies (Sallah)
River Phoenix (junger Indiana Jones)
Julian Glover (Walter Donovan)
Regie: Steven Spielberg
Fragt mich jetzt bitte nicht nach Bild- oder Tonqualität. Da ich den Film vor Urzeiten auf VHS aufgenommen habe (und das auch noch in Longplay, um alle drei Teile auf eine Kassette zu kriegen) und das Band schon völlig abgenutzt durch zigfaches Abspielen ist, müßte die Bewertung ganz klar \"mangelhaft\" heißen. Wird wohl langsam Zeit, daß ich die Filme bei der nächsten Wiederholung neu aufnehme.
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FAZIT
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Für mich ist \"Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug\" ganz klar Spielbergs Meisterwerk. Ich liebe jede einzelne Szene und sehe den Film immer dann, wenn gerade nichts Vernünftiges im Fernsehen kommt, also derzeit meistens Donnerstag und/oder Sonntag abends.
Das Duo Vater und Sohn ist absolut genial und Connery und Ford sind die Idealbesetzung dafür - vielseitige Schauspieler für vielseitige Rollen. Ich kann den Film ohne Einschränkung empfehlen und es sollte vielleicht noch vermerkt werden, daß man keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Teilen benötigt, um den dritten genießen zu können. Im Grunde erfährt man über Indy im letzten Teil sowieso mehr als in den beiden ersten zusammen.
Und für alle Indy-Fans: Teil 4 ist bereits in Planung. Ob der Letzte Kreuzzug noch übertroffen werden kann? Wir werden sehen...
Danke für\'s Lesen,
Eure Haramis.
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