Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Mattes1203
Indiana Jones und sein Zug gegen die Nazis...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
In der mittelalterlichen Geschichte ist der Gral die Schüssel, in der Joseph von Arimathia nach Christi Kreuzigung dessen Blut auffing. Der begriff „Gral“ kommt aus dem altfranzösischen und bedeutet „Schüssel“. In einigen Erzählungen ist es auch ein Kelch. Der Legende nach wurde er in der Burg Monsalvatsch aufbewahrt, zu der nur wenige Auserwählte Zugang hatten. Bewacht wurde der Gral von den Gralsrittern, von denen die bekanntesten Parzival und Lohengrin sind. Die Gralslegende wurde zuerst in Frankreich dichterisch bearbeitet, dann in Deutschland von Wolfram von Eschenbach und auch von Richard Wagner.
Aber nun zum Film. In der „Indiana Jones“ - Trilogie ist er der dritte und wurde 1988 gedreht. Neben Harrison Ford (wen sonst?) wurden Alison Doody, River Phoenix, John Rhys - Davies und Sean Connery verpflichtet. Wie bei den beiden vorhergehenden Filmen auch führte Steven Spielberg Regie.
Per Post erhält „Junior“ das Tagebuch seines Vaters. Auf der Suche nach dem Heiligen Gral hat er seine ganzen Forschungsergebnisse darin niedergeschrieben. Damit Jones senior sein Lebenswerk vollenden kann, muß der Gral nur noch gefunden werden. Doch nicht nur er ist hinter dem Heiligtum her. Auch die Nazis interessieren sich brennend dafür. Was tun sie nicht alles, um ihre sogenannte „Ideologie“ zu retten!
„Juniors“ Reise beginnt in Venedig, wo er mit seiner Begleitung das Grab eines der letzten Grabwächter findet. Doch bevor er seine Suche fortsetzen kann, muß er erst seinen Vater befreien, der von den Nazis als Geisel festgehalten wird. Die Reise führt sogar nach Berlin, da das Tagebuch in die verkehrten Hände geraten ist. Die Nazis wähnen sich schon am Ziel, doch ihr Verstand reicht halt nicht aus, um die letzten drei Hürden zum ersehnten Gral zu nehmen. Schließlich trifft „Junior“ eine weise Wahl und erkennt den richtigen Becher, den des Zimmermanns. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe! „Juniors“ Begleitung, die sich selbst der Hilfe der Nazis bediente, schlägt die Warnung des letzten Gralshüters in den Wind. Der Becher fällt in einer sich öffnenden Spalte und verschwindet für alle Ewigkeiten.
Einiges hat darauf hingewiesen, daß es eine Fortsetzung geben könnte. Z. B. trinken „Junior“ und sein Vater ja von dem unsterblich machenden Wasser. „Junior“ will den verschwindenden Gral ja noch retten, kann aber von seinem Vater eines anderen überzeugt werden.
Doch bis heute hat es (noch) keinen vierten Teil gegeben.
Sean Connery beweist in dem Film, daß er mehr drauf hat als „nur“ die Rolle des James Bond. Er spielt den schrulligen, leicht verschrobenen Gelehrten einfach perfekt. Erst jetzt bemerkt er, das es wichtigeres als die Suche nach vergrabenen Schätzen gibt. Das er einen Sohn hat, fällt ihm erst so richtig auf, als er ihn verloren glaubte.
Harrison Ford beweist, daß es Archäologen gibt, die mit mehr als Schaufel und Spitzhacke umgehen könne. Doch er ist nicht nur Revolverheld, einen Doktortitel bekommt man ja nicht einfach so geschenkt.
Es ist auch sehr gut gelungen, Hitler und seine verlogene Ideologie zu parodieren und lächerlich zu machen, was sie eigentlich ist.
Freunde des Action - Filmes kommen bei dem Film sehr gut auf ihre Kosten,
doch man erhält auch z. B. Einblick in die Arbeit der Archäologen.
Etwas Psychologie darf natürlich auch nicht fehlen, z. B. der Vater - Sohn - Konflikt und die Einstellung zu gewissen Ideologien und selbsternannten Weltverbesserern!
In der mittelalterlichen Geschichte ist der Gral die Schüssel, in der Joseph von Arimathia nach Christi Kreuzigung dessen Blut auffing. Der begriff „Gral“ kommt aus dem altfranzösischen und bedeutet „Schüssel“. In einigen Erzählungen ist es auch ein Kelch. Der Legende nach wurde er in der Burg Monsalvatsch aufbewahrt, zu der nur wenige Auserwählte Zugang hatten. Bewacht wurde der Gral von den Gralsrittern, von denen die bekanntesten Parzival und Lohengrin sind. Die Gralslegende wurde zuerst in Frankreich dichterisch bearbeitet, dann in Deutschland von Wolfram von Eschenbach und auch von Richard Wagner.
Aber nun zum Film. In der „Indiana Jones“ - Trilogie ist er der dritte und wurde 1988 gedreht. Neben Harrison Ford (wen sonst?) wurden Alison Doody, River Phoenix, John Rhys - Davies und Sean Connery verpflichtet. Wie bei den beiden vorhergehenden Filmen auch führte Steven Spielberg Regie.
Per Post erhält „Junior“ das Tagebuch seines Vaters. Auf der Suche nach dem Heiligen Gral hat er seine ganzen Forschungsergebnisse darin niedergeschrieben. Damit Jones senior sein Lebenswerk vollenden kann, muß der Gral nur noch gefunden werden. Doch nicht nur er ist hinter dem Heiligtum her. Auch die Nazis interessieren sich brennend dafür. Was tun sie nicht alles, um ihre sogenannte „Ideologie“ zu retten!
„Juniors“ Reise beginnt in Venedig, wo er mit seiner Begleitung das Grab eines der letzten Grabwächter findet. Doch bevor er seine Suche fortsetzen kann, muß er erst seinen Vater befreien, der von den Nazis als Geisel festgehalten wird. Die Reise führt sogar nach Berlin, da das Tagebuch in die verkehrten Hände geraten ist. Die Nazis wähnen sich schon am Ziel, doch ihr Verstand reicht halt nicht aus, um die letzten drei Hürden zum ersehnten Gral zu nehmen. Schließlich trifft „Junior“ eine weise Wahl und erkennt den richtigen Becher, den des Zimmermanns. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe! „Juniors“ Begleitung, die sich selbst der Hilfe der Nazis bediente, schlägt die Warnung des letzten Gralshüters in den Wind. Der Becher fällt in einer sich öffnenden Spalte und verschwindet für alle Ewigkeiten.
Einiges hat darauf hingewiesen, daß es eine Fortsetzung geben könnte. Z. B. trinken „Junior“ und sein Vater ja von dem unsterblich machenden Wasser. „Junior“ will den verschwindenden Gral ja noch retten, kann aber von seinem Vater eines anderen überzeugt werden.
Doch bis heute hat es (noch) keinen vierten Teil gegeben.
Sean Connery beweist in dem Film, daß er mehr drauf hat als „nur“ die Rolle des James Bond. Er spielt den schrulligen, leicht verschrobenen Gelehrten einfach perfekt. Erst jetzt bemerkt er, das es wichtigeres als die Suche nach vergrabenen Schätzen gibt. Das er einen Sohn hat, fällt ihm erst so richtig auf, als er ihn verloren glaubte.
Harrison Ford beweist, daß es Archäologen gibt, die mit mehr als Schaufel und Spitzhacke umgehen könne. Doch er ist nicht nur Revolverheld, einen Doktortitel bekommt man ja nicht einfach so geschenkt.
Es ist auch sehr gut gelungen, Hitler und seine verlogene Ideologie zu parodieren und lächerlich zu machen, was sie eigentlich ist.
Freunde des Action - Filmes kommen bei dem Film sehr gut auf ihre Kosten,
doch man erhält auch z. B. Einblick in die Arbeit der Archäologen.
Etwas Psychologie darf natürlich auch nicht fehlen, z. B. der Vater - Sohn - Konflikt und die Einstellung zu gewissen Ideologien und selbsternannten Weltverbesserern!
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.05.2002, 16:02 Uhr von Mesalina
Bewertung: sehr hilfreichNur ein n, da dein Bericht ein wenig verworren ist - so hast du zuerst geschrieben, wer alles mitspielt und unten noch einmal aufgegriffen, dass S.C. eine gute Leistung bringt. Gliedere deinen Bericht (z.B. in Filminhalt, Schauspieler & Leistung, meine
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