Insomnia - Schlaflos (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Akibest
Ernst und trotzdem sehr spannend
Pro:
sehr spannend, ergreifend, tiefgründig
Kontra:
keine
Empfehlung:
Ja
Und heute gibt es von mir wieder einen brandneuen Filmbericht. Diesmal geht es um einen ernsten Film, für einen Thriller noch zu harmlos, wohl mit dem Genre „Krimi“ zu versehen. Es ist nämlich der Film „Insomnia“, welcher 2002 in den USA gedreht wurde; er dauert etwa 120 Minuten. Ich sah „Insomnia“ vor nicht allzu langer Zeit bei Premiere und habe mich entschlossen euch ein paar Infos zum Film zu geben, um möglicherweise euer Interesse zu wecken.
DER FILM
In einem kleinen Ort in Alaska hat sich etwas schreckliches zugetragen: Ein 17-jähriges Mädchen ist ermordet worden. Die in solchen Fällen unerfahrene örtliche Polizei ist mit den Ermittlungen überfordert und so werden die beiden Detectivs Will Dormer (Al Pachino) und der etwas jüngere Hap (Martin Donovan) hinzu geholt und sollen nun helfen, den Fall zu lösen und nebenbei noch den Polizisten im Ort beibringen, wie man so etwas macht. Besonders eifrig in dieser Sache zeigt sich die junge Polizistin Ellie (Hilary Swank), die immer mit höchster Aufmerksamkeit den weisen Reden Dormers lauscht.
Anfangs stehen die beiden Detectivs vor einem Rätsel, sie verdächtigen zunächst den Freund der Ermordeten, dieser scheint zwar kaltblütig, aber als Mörder ausgeschlossen. Nachdem sie einige Informationen erhalten haben und Gesprächen mit denen, die das Mädchen kannten geführt haben, hatten die beiden nun ein ungefähres Bild vom Mörder. Er musste sie kennen und er war wohl viel älter als sie. Es muss zu einem Streit gekommen sein, wobei er sie erschlug.
Will Dormer entschließt sich, einen kleinen Trick anzuwenden und bittet die Polizisten, den örtlichen Radiosendern zu sagen, dass eine Tasche in der Nähe von einer alten Hütte, in der sich der Mord wohl zugetragen hat, liegt und das der Besitzer dieser Tasche jene holen soll. So wird der Mörder zwangsweise glauben, er hätte vergessen eine Spur zu verwischen und wird dann zurückkehren um die Sache zu bereinigen. Die Polizisten versammeln sich also um die Hütte und tatsächlich- eine dunkle Gestalt kreuzt auf und verschwindet in der Hütte, als sie merkt, das sie in den Hinterhalt getrieben wurde.
Die Polizisten, voller Freude, nehmen an, der Typ sei in der Falle, aber das ist ein typischer Fall von denkste! Denn im Boden der Hütte ist ein großes Loch und unten ist zwar viel Wasser, aber auch ein Gang, wo man trotzdem durch kann und so ins Freie kommt. Die Detectivs mit den Polizisten folgen dem Gang und kommen in einen Wald, doch es herrscht dichter Nebel, Die Gestalt zeigt sich ganz kurz, feuert einen Schuss ab, der einen Polizeibeamten trifft und verschwindet wieder. Dormer folgt dieser, erschießt aber schließlich, weil er völlig verwirrt ist und nichts sieht, seinen Kollegen Hap und der mutmaßliche Mörder entkommt.
Alle denken, der Mörder des Mädchens hätte Hap erschossen, doch Dormer weiß es besser, erzählt es aber nicht, denn er hat auch so schon, wegen einiger strittiger Fälle, die Dienstaufsicht am Hals. So verbringt er lange schlaflose Nächte in dem kleinen Ort und wird von seinem Gewissen geplagt. Doch es kennt noch jemand anders das dunkle Geheimnis des Detectivs, ganz recht: Es ist der Mörder des Mädchens, der alles beobachtet hat und sich dann auch per Telefon bei Dormer meldet. Er ruft ihn fast täglich an und fordert ihn, nicht etwa aus Dummheit, dazu auf, sich mit ihm zu treffen und alles in Ruhe zu diskutieren. Die beiden treffen sich schließlich im Schiff bei einer Fahrt und der gerissene Mörder Walter Finch (Robin Williams) schlägt dem niedergeschlagenen Detectiv ein Geschäft vor, das sehr verlockend klingt...
MEIN EINDRUCK
Ich fand den Film Insomnia klasse, denn er war stets Spannend und nie habe ich mich während dieser 120 Minuten auch nur ein bißchen gelangweilt. Es schien mir etwas komisch, das Robin Williams, den wir ja sonst ausschließlich aus Familienfilmen kennen, bei diesem Film mitspielt und dazu auch noch der Mörder ist. So lernen wir diesen brillianten Schauspieler von einer ganz anderen Seite kennen und aufmerksame Zuschauer werden wohl auch die ein oder andere Unbeholfenheit bei dieser, für Williams sicherlich ungewohnten Rolle feststellen. Al Pachino strahlt da sichtlich mehr Erfahrung aus und kommt ganz gut rüber. Insomnia ist der etwas andere Krimi, denn hier wird nicht, wie bei den üblichen Varianten, den ganzen Film lang der Mörder gesucht, sondern dieser, stellt sich sozusagen selber vor, womit der Fall aber noch lange nicht gelöst ist. Hier wird auf die Psyche des Polizisten, der in dieser scheinbar ausweglosen Situation steckt, angespielt. Man weiß deshalb nie so recht, wie dieser Film ausgeht, das hängt nämlich stark davon ab, für was sich der Polizist entscheidet, bleibt er seinem Beruf treu, oder versucht er sich selbst zu retten? Schaut euch den Film doch mal an, ihr werdet es nicht bereuen!
Euer Filmspezialist Akibest ;)
DER FILM
In einem kleinen Ort in Alaska hat sich etwas schreckliches zugetragen: Ein 17-jähriges Mädchen ist ermordet worden. Die in solchen Fällen unerfahrene örtliche Polizei ist mit den Ermittlungen überfordert und so werden die beiden Detectivs Will Dormer (Al Pachino) und der etwas jüngere Hap (Martin Donovan) hinzu geholt und sollen nun helfen, den Fall zu lösen und nebenbei noch den Polizisten im Ort beibringen, wie man so etwas macht. Besonders eifrig in dieser Sache zeigt sich die junge Polizistin Ellie (Hilary Swank), die immer mit höchster Aufmerksamkeit den weisen Reden Dormers lauscht.
Anfangs stehen die beiden Detectivs vor einem Rätsel, sie verdächtigen zunächst den Freund der Ermordeten, dieser scheint zwar kaltblütig, aber als Mörder ausgeschlossen. Nachdem sie einige Informationen erhalten haben und Gesprächen mit denen, die das Mädchen kannten geführt haben, hatten die beiden nun ein ungefähres Bild vom Mörder. Er musste sie kennen und er war wohl viel älter als sie. Es muss zu einem Streit gekommen sein, wobei er sie erschlug.
Will Dormer entschließt sich, einen kleinen Trick anzuwenden und bittet die Polizisten, den örtlichen Radiosendern zu sagen, dass eine Tasche in der Nähe von einer alten Hütte, in der sich der Mord wohl zugetragen hat, liegt und das der Besitzer dieser Tasche jene holen soll. So wird der Mörder zwangsweise glauben, er hätte vergessen eine Spur zu verwischen und wird dann zurückkehren um die Sache zu bereinigen. Die Polizisten versammeln sich also um die Hütte und tatsächlich- eine dunkle Gestalt kreuzt auf und verschwindet in der Hütte, als sie merkt, das sie in den Hinterhalt getrieben wurde.
Die Polizisten, voller Freude, nehmen an, der Typ sei in der Falle, aber das ist ein typischer Fall von denkste! Denn im Boden der Hütte ist ein großes Loch und unten ist zwar viel Wasser, aber auch ein Gang, wo man trotzdem durch kann und so ins Freie kommt. Die Detectivs mit den Polizisten folgen dem Gang und kommen in einen Wald, doch es herrscht dichter Nebel, Die Gestalt zeigt sich ganz kurz, feuert einen Schuss ab, der einen Polizeibeamten trifft und verschwindet wieder. Dormer folgt dieser, erschießt aber schließlich, weil er völlig verwirrt ist und nichts sieht, seinen Kollegen Hap und der mutmaßliche Mörder entkommt.
Alle denken, der Mörder des Mädchens hätte Hap erschossen, doch Dormer weiß es besser, erzählt es aber nicht, denn er hat auch so schon, wegen einiger strittiger Fälle, die Dienstaufsicht am Hals. So verbringt er lange schlaflose Nächte in dem kleinen Ort und wird von seinem Gewissen geplagt. Doch es kennt noch jemand anders das dunkle Geheimnis des Detectivs, ganz recht: Es ist der Mörder des Mädchens, der alles beobachtet hat und sich dann auch per Telefon bei Dormer meldet. Er ruft ihn fast täglich an und fordert ihn, nicht etwa aus Dummheit, dazu auf, sich mit ihm zu treffen und alles in Ruhe zu diskutieren. Die beiden treffen sich schließlich im Schiff bei einer Fahrt und der gerissene Mörder Walter Finch (Robin Williams) schlägt dem niedergeschlagenen Detectiv ein Geschäft vor, das sehr verlockend klingt...
MEIN EINDRUCK
Ich fand den Film Insomnia klasse, denn er war stets Spannend und nie habe ich mich während dieser 120 Minuten auch nur ein bißchen gelangweilt. Es schien mir etwas komisch, das Robin Williams, den wir ja sonst ausschließlich aus Familienfilmen kennen, bei diesem Film mitspielt und dazu auch noch der Mörder ist. So lernen wir diesen brillianten Schauspieler von einer ganz anderen Seite kennen und aufmerksame Zuschauer werden wohl auch die ein oder andere Unbeholfenheit bei dieser, für Williams sicherlich ungewohnten Rolle feststellen. Al Pachino strahlt da sichtlich mehr Erfahrung aus und kommt ganz gut rüber. Insomnia ist der etwas andere Krimi, denn hier wird nicht, wie bei den üblichen Varianten, den ganzen Film lang der Mörder gesucht, sondern dieser, stellt sich sozusagen selber vor, womit der Fall aber noch lange nicht gelöst ist. Hier wird auf die Psyche des Polizisten, der in dieser scheinbar ausweglosen Situation steckt, angespielt. Man weiß deshalb nie so recht, wie dieser Film ausgeht, das hängt nämlich stark davon ab, für was sich der Polizist entscheidet, bleibt er seinem Beruf treu, oder versucht er sich selbst zu retten? Schaut euch den Film doch mal an, ihr werdet es nicht bereuen!
Euer Filmspezialist Akibest ;)
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