Insomnia - Schlaflos (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2012
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Erfahrungsbericht von myra-belle
Eine beschauliche Psychostudie über einen gefallenen Cop
Pro:
Gute Schauspieler.
Kontra:
Langatmig.
Empfehlung:
Ja
Letztens habe ich das Video für 2,99 € bei Karstadt gesehen. Ich habe mir gedacht, da können ja wohl nicht gleich 3 Oscar-Preisträger daneben gegriffen haben und habe zugegriffen.
\"Ein guter Cop kann nicht schlafen, weil ein Teil des Puzzles fehlt. Ein schlechter Cop läßt das Gewissen nicht ruhen.\"
Diese Worte stammen von Detective Will Dormer (Al Pacino), einem Cop, der in der Vergangenheit viele große Fälle gelöst hat und anscheinend in Ehren ergraut ist. Dies denkt zumindest Nachwuchs-Cop Detective Ellie Burr (Hilary Swank), Cop in einer verschlafenen Kleinstadt in Alaska, wo jetzt im Sommer die Sonne nie untergeht.
Dieser Umstand allein macht Dormer schlaflos. Es kommt aber noch das schlechte Gewissen hinzu, als er seinen Partner Hap Ecquart (Martin Donovan) im Nebel erschießt. Es stellt sich die Frage, ob es wirklich ein Unfall ist, den Dormer krampfhaft zu vertuschen versucht. Oder hatte er Hap doch erkannt, bevor der tötliche Schuß fiel? Sein Partner hatte ihm nämlich am Abend zuvor eröffnet, dass er vor der Dienstaufsichtsbehörde aussagen wird, um mit einer Bewährungsstrafe davonzukommen. Eigentlich sind Dormer und Ecquart vom Mordderzernat Los Angeles, werden offiziell nach Alaska an einen befreundeten Sheriff ausgeliehen. In Wirklichkeit verstecken sie sich. Dormer hatte einen Mann namens Dobbs, den er für schuldig hielt, mit gefälschten Spuren letztendlich doch für die ihm angelastete Tat verknacken können.
Vor Ort sollen sie den Mord an der 17jährigen Kay Connell aufklären, die totgeschlagen und akribisch gesäubert wurde. Der 1. Verdacht fällt auf ihren brutalen Freund Randy, doch der war es nicht.
Dormer kommt dem Autor Walter Finch (Robin Williams) auf die Spur. Der jedoch hat Dormer bei der Tötung von Hap gesehen und will einen Deal. Du deckst mich und ich dich.
Burr verschließt lange Zeit ihre Augen vor der Wahrheit. Letztendlich kann sich nicht schweigen.
GESAMTBILD
Es geht wie gesagt um den gefallenen Cop, nicht um den Killer oder das Opfer. Daher befindet sich Pacino so ziemlich in jeder Szene wieder und der Zuschauer muss mit ihm leiden. Die Schlaflosigkeit und das schlechte Gewissen zehren den Mann auf. Dies wird dem Zuschauer visuell vermittelt.
Leider läuft alles recht langsam, quälend langsam ab. 113 min scheinen kaum zu vergehen. Rasanz kann man mit der Lupe suchen, finden wird man keine Spur davon. Spannung baut sich keine auf. Die Handlung läuft einfach ab.
Schauspielerisch gesehen bin ich sehr zufrieden. Die Figuren sind glaubhaft dargestellt. Die Oscarpreisträger haben mich also nicht enttäuscht.
FAZIT
Ein melancholisch machender Film, zu dem man zwar Popcorn essen kann, aber Fingernägelknabbern tun nur pathologische Fingernägelkauer. Andere haben keinen Anlaß dazu.
\"Ein guter Cop kann nicht schlafen, weil ein Teil des Puzzles fehlt. Ein schlechter Cop läßt das Gewissen nicht ruhen.\"
Diese Worte stammen von Detective Will Dormer (Al Pacino), einem Cop, der in der Vergangenheit viele große Fälle gelöst hat und anscheinend in Ehren ergraut ist. Dies denkt zumindest Nachwuchs-Cop Detective Ellie Burr (Hilary Swank), Cop in einer verschlafenen Kleinstadt in Alaska, wo jetzt im Sommer die Sonne nie untergeht.
Dieser Umstand allein macht Dormer schlaflos. Es kommt aber noch das schlechte Gewissen hinzu, als er seinen Partner Hap Ecquart (Martin Donovan) im Nebel erschießt. Es stellt sich die Frage, ob es wirklich ein Unfall ist, den Dormer krampfhaft zu vertuschen versucht. Oder hatte er Hap doch erkannt, bevor der tötliche Schuß fiel? Sein Partner hatte ihm nämlich am Abend zuvor eröffnet, dass er vor der Dienstaufsichtsbehörde aussagen wird, um mit einer Bewährungsstrafe davonzukommen. Eigentlich sind Dormer und Ecquart vom Mordderzernat Los Angeles, werden offiziell nach Alaska an einen befreundeten Sheriff ausgeliehen. In Wirklichkeit verstecken sie sich. Dormer hatte einen Mann namens Dobbs, den er für schuldig hielt, mit gefälschten Spuren letztendlich doch für die ihm angelastete Tat verknacken können.
Vor Ort sollen sie den Mord an der 17jährigen Kay Connell aufklären, die totgeschlagen und akribisch gesäubert wurde. Der 1. Verdacht fällt auf ihren brutalen Freund Randy, doch der war es nicht.
Dormer kommt dem Autor Walter Finch (Robin Williams) auf die Spur. Der jedoch hat Dormer bei der Tötung von Hap gesehen und will einen Deal. Du deckst mich und ich dich.
Burr verschließt lange Zeit ihre Augen vor der Wahrheit. Letztendlich kann sich nicht schweigen.
GESAMTBILD
Es geht wie gesagt um den gefallenen Cop, nicht um den Killer oder das Opfer. Daher befindet sich Pacino so ziemlich in jeder Szene wieder und der Zuschauer muss mit ihm leiden. Die Schlaflosigkeit und das schlechte Gewissen zehren den Mann auf. Dies wird dem Zuschauer visuell vermittelt.
Leider läuft alles recht langsam, quälend langsam ab. 113 min scheinen kaum zu vergehen. Rasanz kann man mit der Lupe suchen, finden wird man keine Spur davon. Spannung baut sich keine auf. Die Handlung läuft einfach ab.
Schauspielerisch gesehen bin ich sehr zufrieden. Die Figuren sind glaubhaft dargestellt. Die Oscarpreisträger haben mich also nicht enttäuscht.
FAZIT
Ein melancholisch machender Film, zu dem man zwar Popcorn essen kann, aber Fingernägelknabbern tun nur pathologische Fingernägelkauer. Andere haben keinen Anlaß dazu.
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