Jeepers Creepers (VHS) Testbericht

Jeepers-creepers-vhs-horrorfilm
ab 11,05
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Erfahrungsbericht von Marc12

Und was steckt ihr so ins Rohr?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

- - - Z u m F i l m - - -

Auf der Heimreise vom College zu ihren Eltern befinden sich die Geschwister Trish und Darry. Auf einer scheinbar endlosen Landstraße im absoluten Niemandsland werden die beiden von einem rostigen, alten Lastwagen erst bedrängt und schließlich von der Straße gedrückt.
Trish und Darry stehen unter Schock. Sie brauchen etwas, bis sie ihre Reise wieder fortsetzen können. Nachdem sie wieder auf der Lanstraße fahren und sich über den Vorfall unterhalten, sehen sie auf einmal den bewussten Lastwagen an einer alten Kirche stehen. Eine mysteriöse Gestalt schleppt menschgroße Stücke, die in ein Laken eingewickelt sind, von der Ladefläche. Diese Bündel wirft in eine Röhre, die in den Erdboden führt.
Die Gestallt scheind die beiden bemerkt zu haben und verfolgt sie. Es gelingt den Trish und Darry die Gestallt zu teuschen. Wieder jeglicher Vernunft fahren sie dann zurück zu Kirche und machen dort eine grauenhaft Entdeckung. Als Darry die Röhre untersuchen will, verliert er den Halt und rutscht in die Tiefe. Was er hier findet ist nur der Anfang von dem, was Trish und Darry noch passieren wird.

- - - D a r s t e l l e r - - -

Justin Long – Darry Jenner
Gina Philips – Patricia Jenner
Jonathan Breck – The Creeper
Patricia Belcher – Jezelle Gay Hartman

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: Victor Salva
Produzenten: Tom Luse, Barry Opper
Drehbuch: Victor Salva
Musik: Bennett Salvay

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

Genre: Horror
Land: USA
Jahr: 2000
Länge: 90 Minuten

- - - M e i n e M e i n u n g - - -

Da hab ich also mal wieder einen Horror Film für meine Kretik ausgesucht. Wie immer stellt sich bei solchen Filmen bei mir die Frage, ob er mich wirklich schocken konnte. Für „Jeppers Creepers“ gibt es dafür bei mir mal einen Daumen schräg. Dieser „Creeper“ ist schon sehr gut dargestellt. Ihm hat mein eine richtig gute Maske verpaßt. Leider sind diese überraschenden schock Momente recht spärtlich gesäht.
Selbst Horror Filmchen sollten doch nicht all zu sehr vom realistischen Abgehen. Im ersten Teil des Film ist dies auch recht gut gelungen, zum Ende hin wird dies aber recht schnell über Bord geworfen.
Der Anfang des Films ist im „alten“ Horror Stil gehalten. Die Story wird allerdings sehr langsam Aufgebaut und so schleicht sich bereits am Anfang etwas langeweile ein. Doch wer sich auf einen schönen Film wie „Freitag der 13.“ oder „Halloween“ freut, wird nur am Anfang seinen Spaß haben. Zum Ende hin entwickelt sich das ganze dann immer mehr zu einem dieser Klischeehaften Horror Filme, die wir doch alle schon mal gesehen haben.
Wie in fast jeden Horror Film müssen die Hauptdarsteller recht naive, wenn nicht sogar dumm sein. Ich ärgere mich zur immer wieder darüber, daß sie neugierig wie sonst was zurück zum Tatort gehen, doch scheint dies in solchen Filmen wohl nicht anders zu gehen. Mal ganz ehrlich, wer von uns würde denn zurück fahren, wenn er einen Typen sieht, der irgendwas in ein Rohr wirft? Wohl kaum einer.
Justin Long und Gina Philips sind für mich zuwar überhaupt keine Begriffe, doch haben sie ihren Job in diesem Streifen recht gut gemacht. Sie spielen die Rolle der Geschwister recht glaubhaft, auch wenn man vergeblich nach Ähnlichkeiten der beiden sucht. Jonathan Breck hat eine absolut stumme Gestallt in diesem Film erwischt. Er kann eigentlich nur duch sein Auftreten aktieren. Sprache scheidet bei ihm aus und auch die Gesichtsminik kann er durch die Maske nicht bringen. Daher hätte man wohl jeden noch so schlechten Schauspielschüler in diese Rolle packen können.
Alles in allem ist dies ein recht „netter“ Horror Film. Er ist zwar wahrlich kein absoluter Schocker, dennoch hat er sein ganz gewisses etwas. Von allem, was in einem Horror Streifen sein sollte hat er was, zwar oftmals nicht in ausreichender Form. Horror Fans werden sicher ihren Spaß haben.

15 Bewertungen