Erfahrungsbericht von Eric_Draven
Besuch vom Sensenmann?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als ich zum ersten Mal im Kino einen Spot zu "Jeepers Creepers" sah, wollte ich den Film unbedingt sehen, sobald er bei uns im Kino erscheint. Auch die vielen schlechten Kritiken in diversen Zeitschriften und Meinungen auf den verschiedenen Portalen konnten mich nun nicht davon abhalten, dass ich mir den Film am letzten Wochenende angeschaut habe, und zwar in Englisch, deshalb verzeiht mir bitte, sollte die Inhaltsangabe vielleicht nicht hundertprozentig korrekt sein, denn mein Englisch ist in letzter Zeit ziemlich eingerostet. Aber im Großen und ganzen müsste ich eigentlich schon verstanden haben, um was es in "Jeepers Creepers" geht, denn so kompliziert ist die Handlung ja nun nicht:
Alles beginnt auf einem wenig befahrenen Highway, auf dem die Geschwister Darryl (Justin Long) und Trish (Gina Philips ©Eric_Draven) schon seit einigen Stunden unterwegs sind. Die Straße ist so gut wie leer, bis irgendwann plötzlich ein alter, rostiger Lastwagen von hinten mit hohem Tempo angepeitscht kommt. Aus unerfindlichen Gründen versucht dieser, sie von der Straße zu schubsen, obwohl ein Überholen problemlos möglich wäre. Mit etwas Geschick schafft es Darryl schließlich, den Lastwagen vorbeizulassen. Als die beiden Geschwister wenige Kilometer weiter an einer alten, scheinbar verlassenen Kirche vorbeifahren, steht der alte Lastwagen davor und ein Mann in einem schwarzen Mantel lädt gerade irgendwelche Säcke aus, die blutdurchtränkt sind und die etwa die Größe eines Menschen haben. Natürlich fahren die beiden rasch weiter und kurze Zeit später taucht das Gefährt auch schon wieder hinter ihnen auf und drängt sie dieses Mal von der Straße. Nachdem sie diesen Schock überwunden haben beschließen die beiden, zur Kirche zurückzufahren und zu schauen, ob vielleicht irgend jemand dort Hilfe benötigt. Doch bei dem Versuch, in der Röhre, in die die Säcke geworfen wurden, irgend etwas zu erkennen, stürzt Darryl in das recht tiefe Loch und macht eine schreckliche Entdeckung...
Viel mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, vielleicht möchte der ein oder andere den Film ja noch selbst sehen. Außerdem dürfte ohnehin ziemlich klar sein, was nun folgt: Eine Menge Schockeffekte und Gänsehautfeeling mit dem düsteren Killer, der, wie sich später herausstellt, wohl nicht von dieser Welt ist und gegen den auch die Polizei nicht viel auszurichten vermag.
Gekonnt in Szene gesetzt wird dieser Killer vom Regisseur und Drehbuchschreiber Victor Salva, der bisher zu all seinen Filmen selbst auch das Skript verfasste, und in "Jeepers Creepers" mit minimaler Ausstattung einen guten Schocker schuf. So spielt zumindest der erste Teil des Filmes lediglich auf dem Highway und bei der alten Kirche, wobei es bis dahin auch nur drei Personen zu sehen gibt, nämlich den Killer und die beiden Geschwister. Als die beiden später dann ihre Fahrt fortsetzen, gibt es dann natürlich auch noch ein paar Effekte und weitere Personen zu sehen, und auch das Geheimnis des düsteren Killers wird zumindest teilweise gelüftet. Auch wenn sowohl Victor Salva, als auch seine Hauptdarsteller Justin Long als "Darryl", Gina Philips als "Trish" und Jonathan Breck als "Creeper", bisher in Filmen weniger in Erscheinung getreten sind, so schafften es vor allem Justin Long und Gina Philips zumindest im englischen Original sehr gut, die Angst vor dem "Creeper" auf das Publikum zu übertragen. Ob dies auch in der synchronisierten Fassung der Fall ist, kann ich leider nicht beurteilen, wage ich aber zu bezweifeln, da dies bei der Synchronisation meistens verloren geht. Ansonsten stellt ein Horrorfilm ja eher wenige Anforderungen an die Akteure, und da auch die Schockeffekte zumindest bei mir ihre Wirkung nicht verfehlten, würde ich von einer sehr gut gewählten Besetzung sprechen, die übrigens gemeinsam gerade an einer Fortsetzung arbeitet.
Bevor ich jetzt mein endgültiges Fazit ziehe, ist es natürlich mal wieder an der Zeit, die wichtigsten Daten zum Film noch einmal zusammenzufassen:
- Originaltitel: "Jeepers Creepers"
- Deutscher Titel: "Jeepers Creepers "
- Genre: Horror
- Produktionsland: USA/Deutschland, 2001
- Länge: ca. 90 Min.
- Altersfreigabe: FSK 16
- Offizieller deutscher Kinostart: 03.01.2002
- Videostart: noch nicht bekannt
- Regie: Victor Salva
-
- Darsteller:
- Gina Philips als "Trish"
- Justin Long als "Darryl"
- Jonathan Breck als "Creeper"
- Patricia Belcher als "Jezelle Gay Hartman"
- Eileen Brennan als "Katzenfrau"
Die Altersfreigabe ab 16 Jahren geht meines Erachtens in Ordnung, zwar gibt es eine Menge Schreckmomente, doch besonders blutig oder brutal fand ich persönlich "Jeepers Creepers" nicht. Und trotzdem hat mir der Film richtig gut gefallen und ich frage mich wirklich, warum in den meisten Berichten so negativ über den Film geschrieben wird. Vielleicht liegt dies daran, dass "Jeepers Creepers" sehr realistisch und glaubwürdig beginnt, als jedoch klar wird, dass der Killer übernatürliche Kräfte besitzt und nicht von dieser Welt ist, der Realismus zwangsläufig auf der Strecke bleibt. Oder aber an der Wahrsagerin, die alles weiß, man jedoch nicht erfährt, woher sie diese Informationen besitzt? Mich störte auch diese nicht, denn sowas gehört einfach in einem Horrorfilm dazu, womit wir schon beim nächsten Punkt wären: "Jeepers Creepers" ist ein gut gemachter Horrorfilm, nicht mehr und nicht weniger, und daher sollte man auch nicht allzu viel von dem Film erwarten. Die Story ist simpel gestrickt, aber die Schockeffekte sitzen absolut, und wer mal wieder Lust hat, sich so richtig schön zu gruseln, und nicht allzu schwache Nerven hat, kann sich den Film getrost einmal anschauen. Mich hat "Jeepers Creepers" jedenfalls prächtig unterhalten, und daher bekommt der Film auch gegen den allgemeinen Trend von mir zumindest eine gute Bewertung. Alle Horrorfans sollten schnellstmöglich das nächste Kino aufsuchen, solange der Film noch in den Kinos läuft, und sich dann zusammen mit mir auf den zweiten Teil freuen, denn der "Creeper" hat absolut das Potential dazu, Horrorgrößen wie "Michael Myers", "Freddy Krueger" oder auch "Jason" Konkurrenz zu machen.
Viel Spaß beim Gruseln, bis zum nächsten Bericht,
Euer © Eric_Draven
Alles beginnt auf einem wenig befahrenen Highway, auf dem die Geschwister Darryl (Justin Long) und Trish (Gina Philips ©Eric_Draven) schon seit einigen Stunden unterwegs sind. Die Straße ist so gut wie leer, bis irgendwann plötzlich ein alter, rostiger Lastwagen von hinten mit hohem Tempo angepeitscht kommt. Aus unerfindlichen Gründen versucht dieser, sie von der Straße zu schubsen, obwohl ein Überholen problemlos möglich wäre. Mit etwas Geschick schafft es Darryl schließlich, den Lastwagen vorbeizulassen. Als die beiden Geschwister wenige Kilometer weiter an einer alten, scheinbar verlassenen Kirche vorbeifahren, steht der alte Lastwagen davor und ein Mann in einem schwarzen Mantel lädt gerade irgendwelche Säcke aus, die blutdurchtränkt sind und die etwa die Größe eines Menschen haben. Natürlich fahren die beiden rasch weiter und kurze Zeit später taucht das Gefährt auch schon wieder hinter ihnen auf und drängt sie dieses Mal von der Straße. Nachdem sie diesen Schock überwunden haben beschließen die beiden, zur Kirche zurückzufahren und zu schauen, ob vielleicht irgend jemand dort Hilfe benötigt. Doch bei dem Versuch, in der Röhre, in die die Säcke geworfen wurden, irgend etwas zu erkennen, stürzt Darryl in das recht tiefe Loch und macht eine schreckliche Entdeckung...
Viel mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, vielleicht möchte der ein oder andere den Film ja noch selbst sehen. Außerdem dürfte ohnehin ziemlich klar sein, was nun folgt: Eine Menge Schockeffekte und Gänsehautfeeling mit dem düsteren Killer, der, wie sich später herausstellt, wohl nicht von dieser Welt ist und gegen den auch die Polizei nicht viel auszurichten vermag.
Gekonnt in Szene gesetzt wird dieser Killer vom Regisseur und Drehbuchschreiber Victor Salva, der bisher zu all seinen Filmen selbst auch das Skript verfasste, und in "Jeepers Creepers" mit minimaler Ausstattung einen guten Schocker schuf. So spielt zumindest der erste Teil des Filmes lediglich auf dem Highway und bei der alten Kirche, wobei es bis dahin auch nur drei Personen zu sehen gibt, nämlich den Killer und die beiden Geschwister. Als die beiden später dann ihre Fahrt fortsetzen, gibt es dann natürlich auch noch ein paar Effekte und weitere Personen zu sehen, und auch das Geheimnis des düsteren Killers wird zumindest teilweise gelüftet. Auch wenn sowohl Victor Salva, als auch seine Hauptdarsteller Justin Long als "Darryl", Gina Philips als "Trish" und Jonathan Breck als "Creeper", bisher in Filmen weniger in Erscheinung getreten sind, so schafften es vor allem Justin Long und Gina Philips zumindest im englischen Original sehr gut, die Angst vor dem "Creeper" auf das Publikum zu übertragen. Ob dies auch in der synchronisierten Fassung der Fall ist, kann ich leider nicht beurteilen, wage ich aber zu bezweifeln, da dies bei der Synchronisation meistens verloren geht. Ansonsten stellt ein Horrorfilm ja eher wenige Anforderungen an die Akteure, und da auch die Schockeffekte zumindest bei mir ihre Wirkung nicht verfehlten, würde ich von einer sehr gut gewählten Besetzung sprechen, die übrigens gemeinsam gerade an einer Fortsetzung arbeitet.
Bevor ich jetzt mein endgültiges Fazit ziehe, ist es natürlich mal wieder an der Zeit, die wichtigsten Daten zum Film noch einmal zusammenzufassen:
- Originaltitel: "Jeepers Creepers"
- Deutscher Titel: "Jeepers Creepers "
- Genre: Horror
- Produktionsland: USA/Deutschland, 2001
- Länge: ca. 90 Min.
- Altersfreigabe: FSK 16
- Offizieller deutscher Kinostart: 03.01.2002
- Videostart: noch nicht bekannt
- Regie: Victor Salva
-
- Darsteller:
- Gina Philips als "Trish"
- Justin Long als "Darryl"
- Jonathan Breck als "Creeper"
- Patricia Belcher als "Jezelle Gay Hartman"
- Eileen Brennan als "Katzenfrau"
Die Altersfreigabe ab 16 Jahren geht meines Erachtens in Ordnung, zwar gibt es eine Menge Schreckmomente, doch besonders blutig oder brutal fand ich persönlich "Jeepers Creepers" nicht. Und trotzdem hat mir der Film richtig gut gefallen und ich frage mich wirklich, warum in den meisten Berichten so negativ über den Film geschrieben wird. Vielleicht liegt dies daran, dass "Jeepers Creepers" sehr realistisch und glaubwürdig beginnt, als jedoch klar wird, dass der Killer übernatürliche Kräfte besitzt und nicht von dieser Welt ist, der Realismus zwangsläufig auf der Strecke bleibt. Oder aber an der Wahrsagerin, die alles weiß, man jedoch nicht erfährt, woher sie diese Informationen besitzt? Mich störte auch diese nicht, denn sowas gehört einfach in einem Horrorfilm dazu, womit wir schon beim nächsten Punkt wären: "Jeepers Creepers" ist ein gut gemachter Horrorfilm, nicht mehr und nicht weniger, und daher sollte man auch nicht allzu viel von dem Film erwarten. Die Story ist simpel gestrickt, aber die Schockeffekte sitzen absolut, und wer mal wieder Lust hat, sich so richtig schön zu gruseln, und nicht allzu schwache Nerven hat, kann sich den Film getrost einmal anschauen. Mich hat "Jeepers Creepers" jedenfalls prächtig unterhalten, und daher bekommt der Film auch gegen den allgemeinen Trend von mir zumindest eine gute Bewertung. Alle Horrorfans sollten schnellstmöglich das nächste Kino aufsuchen, solange der Film noch in den Kinos läuft, und sich dann zusammen mit mir auf den zweiten Teil freuen, denn der "Creeper" hat absolut das Potential dazu, Horrorgrößen wie "Michael Myers", "Freddy Krueger" oder auch "Jason" Konkurrenz zu machen.
Viel Spaß beim Gruseln, bis zum nächsten Bericht,
Euer © Eric_Draven
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