Kein Pardon (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von DieEine
Der Henne hat die Cousine vom Lisbeth geheiratet
Pro:
könnt mich jedes mal totlachen
Kontra:
nicht jedermanns Humor
Empfehlung:
Ja
Vielen rollen sich ja beim Stichwort "deutscher Film" schon die Füßnägel hoch. Wenn ich jetzt auch noch "Hape Kerkeling" sage, ergreifen womöglich einige sogar die Flucht.
Mir egal. "Kein Pardon" gehört nunmal zu meinen Lieblingsfilmen und warum das so ist, könnt ihr jetzt nachlesen.
Die Story:
********
Peter Schlönzke ist seit seiner Kindheit großer Fan der TV-Show "Witzigkeit kennt keine Grenzen", die von Heinz Wäscher moderiert wird. Und weil Peter so ein Fan dieser Show ist, hat er nur einen Traum: er will zum Fernsehen und es seinem Star gleichtun.
Bei einem Talentwettberwerb sieht er seine Chance gekommen, doch sein Vortrag des Biene Maja-Songs, kommt nicht so gut an. Als Peter durch Zufall die junger Vertonerin Ulla kennenlernt, kann er wenigstens einen Job als Kabelträger in seiner Lieblingsshow ergattern.
Seine Aussage, er sei genommen worden, wird zu Hause von Mutter und Oma natürlich mißverstanden. Gespannt wartet man auf seinen ersten Auftritt. Während der Livesendung, bei der Peter den großen Glückshasen in einem Phantasiefigurenkostüm vertreten muß, rastet Peter aus und kommt so doch noch zu einem grandiosen ersten Auftritt. Die Macher der Show sind begeistert, feuern Heinz Wäscher und engagieren Peter Schlönzke, der schon nach kurzer Zeit die Starallüren seines Vorgängers übernimmt und sein Schicksal teilt...
Die Hauptdarsteller:
****************
Hape Kerkeling spielt Peter Schlönzke, den sympathischen Versager, der immer noch zu Hause in seinem Kinderzimmer wohnt und für den "Partyservice" seiner Mutter Leberwurstschnittchen zu Geburtstagen und Beerdigungen bringt. Mit einem sehr trockenen Humor spielt Hape Kerkeling seine Rolle. Völlig unschuldig wandelt sich Peter vom Versager zum gefeierten Fernsehstar, perfekt umgesetzt von Kerkeling, der wohl sehr genau weiß, wie es im Showbusiness zugeht. Kerkeling führte bei dem Film auch Regie und auch diesen Job hat er sehr gut gemacht.
Heinz Schenk ist ebenfalls Star meiner Kindheit. Mit wachsender Begeisterung hab ich früher dem hessisch babbelnden Moderator beim blauen Bock zugeschaut. In seiner gewohnten Art spielt er den Moderator Heinz Wäscher, der sich wie der Größte fühlt und seine Allüren jeden spüren läßt: Beleuchter, Autoren und zu guter Letzt Glückshase Peter. Auch Schenk spielt mit einer professionellen Gelassenheit, daß man fast meinen könnte er wäre wie Heinz Wäscher. Sein Akzent kommt ihm bei dem Film auf jeden Fall zugute, denn das macht viele Szenen noch witziger.
Elisabeth Volkmann spielt Mutter Schlönzke so wie man sie sonst nicht kennt. Mut zur Häßlichkeit würde ich mal sagen, denn als Betreiberin eines Tante Emma Ladens und "Partyservices" ist sie mal nicht schrill und laut sondern sehr zurückgezogen und der Rolle entsprechend gekleidet. Zum ersten mal geht mir Elisabeth Volkmann nicht auf den Geist sondern zeigt hier besonders, daß sie doch schauspielerisches Talent besitzt.
Alle anderen Schauspieler wie Dirk Dautzenbach, Maren Kroymann und Dirk Bach tragen auch maßgeblich zum Erfolg des Filmes bei. Jeder einzelne hat einen guten Job gemacht und den Film so humoristisch abgerundet. Ich muß ehrlich sagen, daß ich einige Schauspieler vorher nicht unbedingt mochte, aber bei diesem Film sind die Schauspieler wirklich gut ausgewählt.
Länge und Freigabe:
****************
Menschen jeden Alters können sich 93 Minuten köstlich amüsieren.
Musik:
******
Klassiker wie Karel Gotts "Biene Maja", der Superhit "Mein Vati hat 3 grunzende Schweine", der Titelsong "Witzischkeit kennt keine Grenzen" und "Paderborn" von den abstürzenden Brieftauben runden den Soundtrack ab. Anhand der Lieder merkt man schon ganz schön den Humor, der in dem Film steckt. Ich würde mir die Soundtrack-CD wohl nicht kaufen, aber im Film kommen die Lieder genau richtig.
Meine Meinung:
*************
"Kein Pardon" ist auch ein Film, den ich mir immer und immer wieder ansehen kann. Der Film trifft genau meine Schiene von Humor.
Ich beömmel mich über Heinz Schenk als alternden Showstar, der sich immer gekünselt über das Licht aufregt, welches nicht Arizonablau sondern Kaliforniagelb ist. "So kann ich nicht arbeiten". Der Film lebt von Running-Gags, die man sich mit der Zeit selbst aneignet. "Witzischkeit kennt keine Grenzen" singt man nach dem Film eh den ganzen Tag, aber so Aussagen wie "der Henne hat die Cousine von dem Lisbeth geheiratet", "Wäscher mit ä, Mama" oder "Mim Bollerwagen bin ich damals losgezogen..." bringen mich und meine Schwester immer wieder zum Lachen. Wenn sie nicht gut drauf ist und ich sage "bitte werfen sie eine Münze ein - hier kommt ihre persönliche Glücksmelodie" geht es ihr sofort wieder besser.
Es fällt mir hier echt unheimlich schwer meine Meinung zu dem Film niederzuschreiben, weil Leute, die den Film nicht kennen, meine Begeisterung kaum verstehen werden. Den Film muß man einfach gesehen haben, denn er sprüht vor komischen Szenen.
"Kein Pardon" ist einfach eine herrliche Satire, die "kritisch" hinter die Kulissen des Fernsehens blickt. Man muß Hape Kerkeling wahrscheinlich lieben, um den Film so richtig gut zu finden. Ich jedenfalls bin ein großer Fan von Kerkelings Humor und könnte mir diesen Film immer wieder ansehen bis der Bandsalat uns trennt. Zum Glück wird der Film ab und zu im Fernsehen wiederholt.
Mir egal. "Kein Pardon" gehört nunmal zu meinen Lieblingsfilmen und warum das so ist, könnt ihr jetzt nachlesen.
Die Story:
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Peter Schlönzke ist seit seiner Kindheit großer Fan der TV-Show "Witzigkeit kennt keine Grenzen", die von Heinz Wäscher moderiert wird. Und weil Peter so ein Fan dieser Show ist, hat er nur einen Traum: er will zum Fernsehen und es seinem Star gleichtun.
Bei einem Talentwettberwerb sieht er seine Chance gekommen, doch sein Vortrag des Biene Maja-Songs, kommt nicht so gut an. Als Peter durch Zufall die junger Vertonerin Ulla kennenlernt, kann er wenigstens einen Job als Kabelträger in seiner Lieblingsshow ergattern.
Seine Aussage, er sei genommen worden, wird zu Hause von Mutter und Oma natürlich mißverstanden. Gespannt wartet man auf seinen ersten Auftritt. Während der Livesendung, bei der Peter den großen Glückshasen in einem Phantasiefigurenkostüm vertreten muß, rastet Peter aus und kommt so doch noch zu einem grandiosen ersten Auftritt. Die Macher der Show sind begeistert, feuern Heinz Wäscher und engagieren Peter Schlönzke, der schon nach kurzer Zeit die Starallüren seines Vorgängers übernimmt und sein Schicksal teilt...
Die Hauptdarsteller:
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Hape Kerkeling spielt Peter Schlönzke, den sympathischen Versager, der immer noch zu Hause in seinem Kinderzimmer wohnt und für den "Partyservice" seiner Mutter Leberwurstschnittchen zu Geburtstagen und Beerdigungen bringt. Mit einem sehr trockenen Humor spielt Hape Kerkeling seine Rolle. Völlig unschuldig wandelt sich Peter vom Versager zum gefeierten Fernsehstar, perfekt umgesetzt von Kerkeling, der wohl sehr genau weiß, wie es im Showbusiness zugeht. Kerkeling führte bei dem Film auch Regie und auch diesen Job hat er sehr gut gemacht.
Heinz Schenk ist ebenfalls Star meiner Kindheit. Mit wachsender Begeisterung hab ich früher dem hessisch babbelnden Moderator beim blauen Bock zugeschaut. In seiner gewohnten Art spielt er den Moderator Heinz Wäscher, der sich wie der Größte fühlt und seine Allüren jeden spüren läßt: Beleuchter, Autoren und zu guter Letzt Glückshase Peter. Auch Schenk spielt mit einer professionellen Gelassenheit, daß man fast meinen könnte er wäre wie Heinz Wäscher. Sein Akzent kommt ihm bei dem Film auf jeden Fall zugute, denn das macht viele Szenen noch witziger.
Elisabeth Volkmann spielt Mutter Schlönzke so wie man sie sonst nicht kennt. Mut zur Häßlichkeit würde ich mal sagen, denn als Betreiberin eines Tante Emma Ladens und "Partyservices" ist sie mal nicht schrill und laut sondern sehr zurückgezogen und der Rolle entsprechend gekleidet. Zum ersten mal geht mir Elisabeth Volkmann nicht auf den Geist sondern zeigt hier besonders, daß sie doch schauspielerisches Talent besitzt.
Alle anderen Schauspieler wie Dirk Dautzenbach, Maren Kroymann und Dirk Bach tragen auch maßgeblich zum Erfolg des Filmes bei. Jeder einzelne hat einen guten Job gemacht und den Film so humoristisch abgerundet. Ich muß ehrlich sagen, daß ich einige Schauspieler vorher nicht unbedingt mochte, aber bei diesem Film sind die Schauspieler wirklich gut ausgewählt.
Länge und Freigabe:
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Menschen jeden Alters können sich 93 Minuten köstlich amüsieren.
Musik:
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Klassiker wie Karel Gotts "Biene Maja", der Superhit "Mein Vati hat 3 grunzende Schweine", der Titelsong "Witzischkeit kennt keine Grenzen" und "Paderborn" von den abstürzenden Brieftauben runden den Soundtrack ab. Anhand der Lieder merkt man schon ganz schön den Humor, der in dem Film steckt. Ich würde mir die Soundtrack-CD wohl nicht kaufen, aber im Film kommen die Lieder genau richtig.
Meine Meinung:
*************
"Kein Pardon" ist auch ein Film, den ich mir immer und immer wieder ansehen kann. Der Film trifft genau meine Schiene von Humor.
Ich beömmel mich über Heinz Schenk als alternden Showstar, der sich immer gekünselt über das Licht aufregt, welches nicht Arizonablau sondern Kaliforniagelb ist. "So kann ich nicht arbeiten". Der Film lebt von Running-Gags, die man sich mit der Zeit selbst aneignet. "Witzischkeit kennt keine Grenzen" singt man nach dem Film eh den ganzen Tag, aber so Aussagen wie "der Henne hat die Cousine von dem Lisbeth geheiratet", "Wäscher mit ä, Mama" oder "Mim Bollerwagen bin ich damals losgezogen..." bringen mich und meine Schwester immer wieder zum Lachen. Wenn sie nicht gut drauf ist und ich sage "bitte werfen sie eine Münze ein - hier kommt ihre persönliche Glücksmelodie" geht es ihr sofort wieder besser.
Es fällt mir hier echt unheimlich schwer meine Meinung zu dem Film niederzuschreiben, weil Leute, die den Film nicht kennen, meine Begeisterung kaum verstehen werden. Den Film muß man einfach gesehen haben, denn er sprüht vor komischen Szenen.
"Kein Pardon" ist einfach eine herrliche Satire, die "kritisch" hinter die Kulissen des Fernsehens blickt. Man muß Hape Kerkeling wahrscheinlich lieben, um den Film so richtig gut zu finden. Ich jedenfalls bin ein großer Fan von Kerkelings Humor und könnte mir diesen Film immer wieder ansehen bis der Bandsalat uns trennt. Zum Glück wird der Film ab und zu im Fernsehen wiederholt.
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