Keine halben Sachen (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von tom.112
Ich würde es hassen, Dich umzubringen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Film \"Keine halben Sachen\" (\"The whole nine yards\") aus dem Jahr 1999 ist, obwohl ich Filme mit Bruce Willis mag, irgendwie bisher an mir vorbeigegangen und ich wurde erst durch ein Leihvideo auf ihn aufmerksam.
Nachdem es sie bei Karstadt für 14,99 Euro im Angebot gab, habe ich mir jetzt die DVD (20th Century Fox Home, 2000) gekauft.
Der Film:
Der Zahnarzt Nicolas \"Oz\" Oseransky (Matthew Perry, \"Friends\") könnte in Montreal eigentlich ein ganz beschauliches Leben haben - wäre da nicht seine Frau Sophie (Rosanna Arquette, \"Pulp Fiction\") und ihre Mutter (Carmen Ferlan, \"Hemoglobin\"), die ihm sein Leben zur Hölle machen. Außer seinem Geld interessiert die beiden eigentlich nichts an Oz. Sophies Vater hatte sich an einem Patienten vergangen und nach seinem Selbstmord der Familie nichts als Schulden hinterlassen. Trotzdem macht Oz das Beste aus seinem Leben und eines seiner Hauptprobleme ist, dass die Kanadier Mayonnaise auf die Hamburger machen was für ihn als Amerikaner eine Todsünde ist.
Das alles ändert sich jedoch schlagartig, als ein neuer Nachbar in die Vorstadt einzieht. Diesen Jimmy Jones erkennt Oz sehr schnell als den Profikiller Jimmy \"Die Tulpe\" Tudeski (Bruce Willis, \"Die Hard\"), der in seiner Heimatstadt Chicago bei dem Prozess gegen die Gangsterfamilie Gogolak eine wichtige Rolle als Kronzeuge spielte. Tudeski kam aus dem Gefängnis frei und wollte sich in Kanada zur Ruhe setzen.
Sophie kommt jedoch schnell auf die Idee, dass man den neuen Aufenthalt von Tudeski an Janni Gogolak (Kevin Pollak, \"Eine Frage der Ehre\") verraten und so ein Kopfgeld kassieren könnte. Nachdem ihn seine Frau lange genug terrorisiert hat macht sich Oz tatsächlich auf den Weg nach Chicago und wird dort gleich von dem Killer Frankie Figs (Michael Clarke Duncan, \"The Scorpion King\") in Empfang genommen. Nach etwas brachialer Überredungskunst gibt Oz tatsächlich den Aufenthaltsort von Tudeski preis, verliebt sich aber auch in dessen Frau Cynthia (Natasha Henstridge, \"Species\"), die von Gogolak mehr oder weniger gefangen gehalten wird.
Allerdings plagt ihn nach seinem Verrat schnell das Gewissen und er warnt Tudeski, mit der sich sogar etwas angefreundet hat. Bei seiner Rückkehr nach Kanada muss Oz aber auch noch feststellen, dass seine Assistentin Jill (Amanda Peet, \"Tage wie dieser\") tatsächlich ebenfalls ein Killerin ist. Sie wurde von seiner Frau auf ihn angesetzt, um so an die Lebensversicherung heranzukommen. Allerdings ist Jill gleich an ihrem ersten Auftrag gescheitert. Zu allem Überfluss hat Sophie mit Hanson (Harland Williams, \"Verrückt nach Mary\") einen zweiten Killer anheuert. Hanson ist tatsächlich jedoch ein verdeckter Ermittler der Polizei.
In dem großen Show-down werden neben den Rachegelüsten Gogolaks auch der Verbleib von 10 Millionen Dollar und die Affäre zwischen Oz und Cynthia, aber auch die zwischen Tudeksi und Jill geklärt.
Vielmehr möchte ich zur Handlung gar nicht schreiben, da der Film voller Wendungen und Überraschungen ist.
Die DVD:
Die verschiedenen Features der DVD, die in einer Kunststoffhülle vertrieben wird, kann man in einem deutsch- bzw. Englischsprachigen Menü direkt ansteuern. Es ist lediglich mit verschiedenen Standbildern verziert, hat dafür aber eine Hintergrundmusik.
Ton und Bild:
Das Bild (16:9, 1.85:1) ist wirklich einwandfrei. Die Farben und die Schärfe sind sehr gut und man kann nichts daran aussetzen.
In der englischen Originalfassung und in der deutschen Fassung hat man jeweils Dolby Surround (5.1)-Ton. An sich ist der Klang auch einwandfrei. Von den Möglichkeiten hat man aber kaum Gebrauch gemacht, allerdings stört das nicht weiter, da es bei einer Komödie eh nicht so viele Effekte wie in einem Actionfilm gibt. Weitere Sprachen gibt es nicht.
Features:
Die Zusatzausstattung beinhaltet neben dem Kinotrailer (deutsch, englisch) kurze englischsprachige Interviews mit Bruce Willis, Matthew Perry, Natasha Henstridge, Michael Clarke Duncan, Amanda Peet und Regisseur Jonathan Lynn.
Außerdem kann man die 15 Kapitel direkt anwählen. Die Zahl ist bei einer Spiellänge von 95 Minuten in Ordnung.
Zusätzlich zu den Sprachen kann man Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte als Untertitel wählen.
Mein Fazit:
\"Keine halben Sachen\" ist für mich eine erstklassige Komödie. Dass Bruce Willis nicht nur den knallharten Actionheld spielen kann, hat er schon des öfteren bewiesen, aber in diesem Film fand ich ihn besonders gut. Die Rolle des Killers ist ihm wie auf die Haut geschrieben.
Trotzdem kommt er aber nicht an die Leistungen von Matthew Perry heran. Was der Mann nur mit seiner Gestik während des ganzen Filmes leistet ist unglaublich. Alleine die Grimassen, die er während des Gesprächs von Tudeski und Jill über seine verpatzte Ermordung zieht, sind göttlich.
Aber auch Amanda Peet überzeugt in der Rolle der Möchtegern-Killerin, die bisher noch keinen Job erledigt hat und Tudeski förmlich anhimmelt.
Neben der an sich schon witzigen Handlung, die man nicht besodners ernst nehmen kann, beinhaltet der Film auch einige Slapstickeinlagen, die ihn noch weiter auflockern und einen kurzweiligen Filmabend garantieren. Durch die Wendungen und die Verzwickungen, wer wen umbringen will, kommt aber auch Spannung auf, die den Film noch unterhaltsamer machen
Jonathan Lynn (\"Greedy - Erben will gelernt sein\") ist mit dem Film eine tolle Action-Komödie gelungen, die man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte. Den Film und auch die DVD kann ich deshalb uneingeschränkt empfehlen.
Über die FSK-Freigabe von 16 kann man sich auch bei diesem Film streiten. Zwar gibt es einige Schießereien, bei denen auch Menschen getötet werden, aber da der Film ohnehin nicht besonders ernstzunehmen ist, finde ich das einfach zu hochgegriffen.
Danke fürs Lesen, Wegklicken oder Kopieren!
Nachdem es sie bei Karstadt für 14,99 Euro im Angebot gab, habe ich mir jetzt die DVD (20th Century Fox Home, 2000) gekauft.
Der Film:
Der Zahnarzt Nicolas \"Oz\" Oseransky (Matthew Perry, \"Friends\") könnte in Montreal eigentlich ein ganz beschauliches Leben haben - wäre da nicht seine Frau Sophie (Rosanna Arquette, \"Pulp Fiction\") und ihre Mutter (Carmen Ferlan, \"Hemoglobin\"), die ihm sein Leben zur Hölle machen. Außer seinem Geld interessiert die beiden eigentlich nichts an Oz. Sophies Vater hatte sich an einem Patienten vergangen und nach seinem Selbstmord der Familie nichts als Schulden hinterlassen. Trotzdem macht Oz das Beste aus seinem Leben und eines seiner Hauptprobleme ist, dass die Kanadier Mayonnaise auf die Hamburger machen was für ihn als Amerikaner eine Todsünde ist.
Das alles ändert sich jedoch schlagartig, als ein neuer Nachbar in die Vorstadt einzieht. Diesen Jimmy Jones erkennt Oz sehr schnell als den Profikiller Jimmy \"Die Tulpe\" Tudeski (Bruce Willis, \"Die Hard\"), der in seiner Heimatstadt Chicago bei dem Prozess gegen die Gangsterfamilie Gogolak eine wichtige Rolle als Kronzeuge spielte. Tudeski kam aus dem Gefängnis frei und wollte sich in Kanada zur Ruhe setzen.
Sophie kommt jedoch schnell auf die Idee, dass man den neuen Aufenthalt von Tudeski an Janni Gogolak (Kevin Pollak, \"Eine Frage der Ehre\") verraten und so ein Kopfgeld kassieren könnte. Nachdem ihn seine Frau lange genug terrorisiert hat macht sich Oz tatsächlich auf den Weg nach Chicago und wird dort gleich von dem Killer Frankie Figs (Michael Clarke Duncan, \"The Scorpion King\") in Empfang genommen. Nach etwas brachialer Überredungskunst gibt Oz tatsächlich den Aufenthaltsort von Tudeski preis, verliebt sich aber auch in dessen Frau Cynthia (Natasha Henstridge, \"Species\"), die von Gogolak mehr oder weniger gefangen gehalten wird.
Allerdings plagt ihn nach seinem Verrat schnell das Gewissen und er warnt Tudeski, mit der sich sogar etwas angefreundet hat. Bei seiner Rückkehr nach Kanada muss Oz aber auch noch feststellen, dass seine Assistentin Jill (Amanda Peet, \"Tage wie dieser\") tatsächlich ebenfalls ein Killerin ist. Sie wurde von seiner Frau auf ihn angesetzt, um so an die Lebensversicherung heranzukommen. Allerdings ist Jill gleich an ihrem ersten Auftrag gescheitert. Zu allem Überfluss hat Sophie mit Hanson (Harland Williams, \"Verrückt nach Mary\") einen zweiten Killer anheuert. Hanson ist tatsächlich jedoch ein verdeckter Ermittler der Polizei.
In dem großen Show-down werden neben den Rachegelüsten Gogolaks auch der Verbleib von 10 Millionen Dollar und die Affäre zwischen Oz und Cynthia, aber auch die zwischen Tudeksi und Jill geklärt.
Vielmehr möchte ich zur Handlung gar nicht schreiben, da der Film voller Wendungen und Überraschungen ist.
Die DVD:
Die verschiedenen Features der DVD, die in einer Kunststoffhülle vertrieben wird, kann man in einem deutsch- bzw. Englischsprachigen Menü direkt ansteuern. Es ist lediglich mit verschiedenen Standbildern verziert, hat dafür aber eine Hintergrundmusik.
Ton und Bild:
Das Bild (16:9, 1.85:1) ist wirklich einwandfrei. Die Farben und die Schärfe sind sehr gut und man kann nichts daran aussetzen.
In der englischen Originalfassung und in der deutschen Fassung hat man jeweils Dolby Surround (5.1)-Ton. An sich ist der Klang auch einwandfrei. Von den Möglichkeiten hat man aber kaum Gebrauch gemacht, allerdings stört das nicht weiter, da es bei einer Komödie eh nicht so viele Effekte wie in einem Actionfilm gibt. Weitere Sprachen gibt es nicht.
Features:
Die Zusatzausstattung beinhaltet neben dem Kinotrailer (deutsch, englisch) kurze englischsprachige Interviews mit Bruce Willis, Matthew Perry, Natasha Henstridge, Michael Clarke Duncan, Amanda Peet und Regisseur Jonathan Lynn.
Außerdem kann man die 15 Kapitel direkt anwählen. Die Zahl ist bei einer Spiellänge von 95 Minuten in Ordnung.
Zusätzlich zu den Sprachen kann man Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte als Untertitel wählen.
Mein Fazit:
\"Keine halben Sachen\" ist für mich eine erstklassige Komödie. Dass Bruce Willis nicht nur den knallharten Actionheld spielen kann, hat er schon des öfteren bewiesen, aber in diesem Film fand ich ihn besonders gut. Die Rolle des Killers ist ihm wie auf die Haut geschrieben.
Trotzdem kommt er aber nicht an die Leistungen von Matthew Perry heran. Was der Mann nur mit seiner Gestik während des ganzen Filmes leistet ist unglaublich. Alleine die Grimassen, die er während des Gesprächs von Tudeski und Jill über seine verpatzte Ermordung zieht, sind göttlich.
Aber auch Amanda Peet überzeugt in der Rolle der Möchtegern-Killerin, die bisher noch keinen Job erledigt hat und Tudeski förmlich anhimmelt.
Neben der an sich schon witzigen Handlung, die man nicht besodners ernst nehmen kann, beinhaltet der Film auch einige Slapstickeinlagen, die ihn noch weiter auflockern und einen kurzweiligen Filmabend garantieren. Durch die Wendungen und die Verzwickungen, wer wen umbringen will, kommt aber auch Spannung auf, die den Film noch unterhaltsamer machen
Jonathan Lynn (\"Greedy - Erben will gelernt sein\") ist mit dem Film eine tolle Action-Komödie gelungen, die man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte. Den Film und auch die DVD kann ich deshalb uneingeschränkt empfehlen.
Über die FSK-Freigabe von 16 kann man sich auch bei diesem Film streiten. Zwar gibt es einige Schießereien, bei denen auch Menschen getötet werden, aber da der Film ohnehin nicht besonders ernstzunehmen ist, finde ich das einfach zu hochgegriffen.
Danke fürs Lesen, Wegklicken oder Kopieren!
31 Bewertungen, 2 Kommentare
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13.07.2002, 16:59 Uhr von Artatius
Bewertung: sehr hilfreichklasse Film, neben den von Dir angesprochenen Szenen fand ich schon den Beginn köstlich, als sich "Oz" in seinem Auto "abreagierte" :o)... FSK 16 find ich auch überzogen, schließlich steht der Humor im Vordergrung...
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16.06.2002, 12:28 Uhr von IrresLicht
Bewertung: sehr hilfreichHmm, der ist an mir auch vorbei getappert .. ..
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