Kevin - Allein in New York (VHS) Testbericht

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ab 10,24
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Erfahrungsbericht von dieanke

Schon wieder Weihnachten allein!?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wenn ein Film alljährlich in der Vorweihnachtszeit zu meinem Pflichtprogramm gehört, ist das „Kevin allein in New York“. Da werden immer wieder Erinnerungen an mein erstes „Rendevous“ wach. Ich war damals 8 und er war auch 8 und ging in meine Nachbarklasse. Ich mochte ihn gar nicht, musste aber mit ihm ins Kino gehen, weil er meinen Schirm kaputtgemacht hat. Und wir hatten dann auch noch einen ganzen Kinosaal für uns, in die Nachmittagsvorstellung gehen eben nicht viele Leute… Na, ja die Jugend… Aber jetzt endgültig zum Film.

Der Film ist als Fortsetzung für „Kevin allein zu Haus“ gedreht worden. Wie auch am letzten Weihnachten und wahrscheinlich auch an jedem anderen Weihnachten herrscht Chaos in der Familie MacAllister. Es soll in Urlaub gefahren werden, mit 14 Personen. Da geht schon leicht mal einer verloren. Kevin hatte man im letzten Jahr zu Hause vergessen. Aber in diesem Jahr sollte alles anders laufen…

Am Morgen der Abfahrt: Der Wecker hat versagt, die Busse, die die Familie zum Flughafen bringen sollen, stehen schon vor der Tür. Trotzdem kommen diesmal glücklicherweise alle am Flughafen an, auch Kevin. Der benötigt aber dringend Batterien aus Papis Tasche. Die schnappt er sich und wühlt während dem Rennen zum Abflugschalter darin. Er bleibt ein Stück zurück und folgt dann einem falschen Mann, den er zunächst für seinen Vater gehalten hat in ein Flugzeug nach New York.

Daher fliegt Kevin seelenruhig nach New York, während die Familie auf dem Weg nach Miami ist. Erst in New York bemerkt er wo er ist und bucht sich mithilfe von Vatis Kreditkarte im Placa, dem Luxushotel schlechthin, ein.

Nach allerlei Vergnügungen, wie z.B. beim Spielzeuggeschäft mit der Stretch-Limosine vorfahren etc. trifft er unglücklicherweise auf die „feuchten“ Banditen, mit denen er es schon im vergangenen Jahr zu tun hatte. Er bekommt mit, dass die die Weihnachtseinnahmen eines großen Spielzeugladens rauben wollen. Das kann natürlich nicht sein. Ähnlich wie im Vorjahr präpariert er diesmal das Haus seines in New York lebenden Onkels, der sich zu der Zeit auf einer Europa-Reise befindet. Und natürlich fallen die Verbrecher wieder darauf rein, rutschen aus, bekommen Backsteine auf die Rübe, verbrennen sich das Haar, werden mit Zementsäcken bombardiert. Im Prinzip nur eine Schauplatzverlegung. Die Banditen werden am Schluss geschnappt. Beinahe hatten sie Kevin, doch eine alte, verlassene Frau, die mit sämtlichen Tauben in einem Park lebt, rettet ihn mithilfe der Tauben, so dass die Polizei dann keine Probleme mehr hat, die feuchten Banditen zu schnappen.

Schließlich finden auch die Eltern ihren Sohn wieder, über die verwendete Kreditkarte, die er ja häufig benutzt hatte. Die war als gestohlen gemeldet. Es kommt zur rührenden Vereinung direkt unter dem Weihnachtsbaum am Rockefeller Center…

Die gesamte Familie wird mit Geschenken überschüttet (als Dank vom Spielzeughändler gibt es gleich eine ganze Wagenladung voll) und alles ist wieder gut… Bis auf die hohe Zimmerservice Rechnung, die Kevins Vater doch sehr verärgert.

Fazit:
Der Film gehört wie schon gesagt zu meinem Jahresprogramm. Obwohl ich ihn schon fast auswendig kann (nach mindestens 8mal) kann ich in der Vorweihnachtszeit nicht genug bekommen. Die chaotische Familie, Weihnachten steht vor der Tür. Und dann die beiden seltendoofen Banditen, die in jede von Kevins Fallen hineintreten, wirklich irre komisch. Dann dieser kleine, schlaue Bengel, dem jedes Mal ein neuer Trick einfällt. Kevin ist wohl eine ideale Identifikationsfigur für Kinder. Der Kleine, der sich gegen alle durchsetzen muss. Klar, dass er ständig vergessen wird, ist vielleicht nicht gerade so toll, aber wie er aus der Situation immer wieder das Beste macht… Einfach klasse.

Außerdem ist der Film nicht so wahnsinnig anspruchsvoll. Man kann sich einfach mal auf die Couch legen und entspannen...

Spannung und Humor sind ziemlich gut ausgewogen.

Trotzdem ist dieser Film wirklich nur in der Weihnachtszeit richtig gut. Ähnlich wie man „Dinner for One“ nur an Silvester lustig findet, liegt Kevin im Advent gerade richtig.

44 Bewertungen, 4 Kommentare

  • morla

    07.01.2009, 08:02 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich wünsche einen guten morgen lg. petra

  • Baby1

    31.08.2008, 11:40 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • Jadefeuer

    28.04.2006, 21:35 Uhr von Jadefeuer
    Bewertung: sehr hilfreich

    Alle Jahre wieder ... ist Kevin allein ...

  • hjid55

    28.02.2006, 20:23 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich weis nicht aber das kann man denk ich mal noch mehr Gliedern und ausbauen.