Kikujiros Sommer (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2010
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Erfahrungsbericht von Sand_dan_Glokta
Gefühlvoll, Humorvoll, Intelligent
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Kikujiros Sommer wird oft als Ausnahme von Takeshi Kitanos sonst pft sehr brutalen Filmen gesehen. Von diesem Aspekt her kann ich durchaus zustimmen, ansonsten ist der Stil des Filmes aber doch ein typischer Kitano: ruhige Kameraführung, extrem ausgedehnte Szenen, experimentelle Kameraführung und -perspektive (zum Beispiel durch die Facettenaugen einer Fliege).
Für Masao (Yusuke Sekiguchi), einen kleinen jungen beginnen die Sommerferien, allerdings hat er nicht sonderlich viel zu tun, er lebt bei seiner Großmutter und seine Freunde fahren alle in den Urlaub, also beschließt er seine Mutter zu suchen. Dies kann er natürlich nicht alleine tun, also schickt eine Freundin seiner Großmutter ihren Mann Kikujiro (Takeshi Kitano) mit dem kleinen auf die Reise.
Das Paar könnte unterschiedlicher nicht sein, auf der einen Seite der kleine junge Masao, schüchtern, süß und zurückhaltend, auf der anderen Seite der Taugenichts und kleinkriminelle Kikujiro. Es entwickelt sich ein Roadmovie der besonderen Art, die beiden finden sich in den verschiedensten Situationen wieder. Auf der Pferderennbahn wittert Kikujiro in dem kleinen ein Talent fürs Glücksspiel, während er Masao davor vor einem alten Perversen rettet. Auch Masao muss seinen alten Gefährten retten, nämlich dann, wenn dieser verletzt von einer Schlägerei zurückkehrt.
Im Verlauf der Geschichte schließen sich einige (ebenso Außenseiter der Gesellschaft) der kleinen Gruppe an. Ein (wohl) schwules Päärchen (dicker Mann und kahler Mann) sowie ein Bauer (dünner Mann). Diese illustre Gruppe begibt sich ein paar Tage zum campen, wo sie Kinderspiele spielen, wie Ochs am Berg 1,2,3 oder sich verkleiden um dem kleinen Masao den größtmöglichen Spaß zu bieten, was auch gelingt.
Kikujiros Sommer ist eine Ode an die Freundschaft, an Spaß und Spiel, ohne dabei jemals die Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit ganz zu verlieren. Es ist traurig wie lustig, solange man etwas mit dem sehr surrealen und außergewöhnlichen Humor von Takesji Kitano anfangen kann.
Unbedingt hervorzuheben ist auch die Musik von Joe Hisaishi, der für viele Filme von Kitano die Musik beisteuerte, absolut wunderschön!
Ein Film der einen sowohl lachen als auch weinen lässt, ergreifend und komisch zugleich.
Für Masao (Yusuke Sekiguchi), einen kleinen jungen beginnen die Sommerferien, allerdings hat er nicht sonderlich viel zu tun, er lebt bei seiner Großmutter und seine Freunde fahren alle in den Urlaub, also beschließt er seine Mutter zu suchen. Dies kann er natürlich nicht alleine tun, also schickt eine Freundin seiner Großmutter ihren Mann Kikujiro (Takeshi Kitano) mit dem kleinen auf die Reise.
Das Paar könnte unterschiedlicher nicht sein, auf der einen Seite der kleine junge Masao, schüchtern, süß und zurückhaltend, auf der anderen Seite der Taugenichts und kleinkriminelle Kikujiro. Es entwickelt sich ein Roadmovie der besonderen Art, die beiden finden sich in den verschiedensten Situationen wieder. Auf der Pferderennbahn wittert Kikujiro in dem kleinen ein Talent fürs Glücksspiel, während er Masao davor vor einem alten Perversen rettet. Auch Masao muss seinen alten Gefährten retten, nämlich dann, wenn dieser verletzt von einer Schlägerei zurückkehrt.
Im Verlauf der Geschichte schließen sich einige (ebenso Außenseiter der Gesellschaft) der kleinen Gruppe an. Ein (wohl) schwules Päärchen (dicker Mann und kahler Mann) sowie ein Bauer (dünner Mann). Diese illustre Gruppe begibt sich ein paar Tage zum campen, wo sie Kinderspiele spielen, wie Ochs am Berg 1,2,3 oder sich verkleiden um dem kleinen Masao den größtmöglichen Spaß zu bieten, was auch gelingt.
Kikujiros Sommer ist eine Ode an die Freundschaft, an Spaß und Spiel, ohne dabei jemals die Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit ganz zu verlieren. Es ist traurig wie lustig, solange man etwas mit dem sehr surrealen und außergewöhnlichen Humor von Takesji Kitano anfangen kann.
Unbedingt hervorzuheben ist auch die Musik von Joe Hisaishi, der für viele Filme von Kitano die Musik beisteuerte, absolut wunderschön!
Ein Film der einen sowohl lachen als auch weinen lässt, ergreifend und komisch zugleich.
19 Bewertungen, 5 Kommentare
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07.08.2010, 14:50 Uhr von tonightwestand
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüße von TonightWeStand!
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06.08.2010, 22:37 Uhr von Surferboy03
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht, würde mich sehr über Gegenlesungen freuen =D
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06.08.2010, 19:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH, für deinen guten Bericht.LG Bernd
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06.08.2010, 19:02 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen schönen Freitag Abend
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06.08.2010, 16:53 Uhr von Lanch999
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG von Lanch999
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