Kitchen Stories (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von P_Horch
Kitchen Stories --- keine Geschichte aus der Küche ....
Pro:
Spaß pur gute Umsetzung interessante Story
Kontra:
absolut gar nix !!
Empfehlung:
Ja
Story
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Im Schweden der 50er Jahre werden vom HFI (Hasushalts-Forschungs-Institut) Forschungen über die Angewohnheiten von Küchenbenutzern angestellt. Bei der Untersuchung der typischen schwedischen Hausfrau wurde festgestellt, das diese im Laufe eines Kochjahres die Strecke zwischen Schweden und dem Kongo hin- und herläuft, und das nur um die Distanzen zwischen Kühlschrank, Kochtöpfen und Esstisch zu überwinden. Durch die geschickte Neuanordnung der Küchenmöbel gelang es den Forschern, diese Strecke auf die Entfernung Schweden-Norditalien zu verkürzen. Doch die Forscher wollten mehr, und so ersonnen Sie ein neues Projekt, in welchem die Jungesellen des benachbarten Norwegens die Basis bilden sollten.
Für die Arbeit gab es jedoch strenge Regeln : Pro Küche und Junggeselle wird ein Beobachter abgestellt, der auf einem Hochstuhl in der Küchenecke sitzt, von wo aus er das ganze Geschehen im Blick hat. Der Beobachter darf sein Objekt nicht ansprechen, weil das Forschungsergebnis beeinflusst würde, und er darf deshalb natürlich auch nicht im Haus des Objektes wohnen, sondern im Wohnwagen vor der Tür.
Im Film dargestellt wird die Forschungsarbeit bei dem älteren, verschrobenen Jungegesellen Isak, der der Studie nur zugestimmt hat, weil er falscherweise dachte, er erhielte als Dank für die Teilnahme ein neues Pferd. Als Isak dann feststellt, das das versprochene "Pferd" nur ein kleines Holzspielzeug ist, hat er verständlicherweise kein sonderliches Interesse mehr daran, Tag und Nacht in seiner Küche beobachtet zu werden. Doch die Hartnäckigkeit des für Ihn zuständigen Beobachters Folke macht sich dann doch bezahlt, nach drei Nächten in seinem Wohnwagen darf er endlich das Haus betreten und mit seinen Forschungen beginnen.
Doch Isak hat noch mehr auf Lager, um die Forschungsarbeiten zu sabotieren. Statt in der Küche sein Essen zuzbereiten fängt er an, in seinem Schlafzimmer zu kochen, von wo aus er außerdem durch ein selbstgebohrtes Loch selbst zum Beobachter wird: Heimlich beobachtet er seinen Beobachter, der lustlos in seinem Stuhl sitzt, weil er ja nichts zu beobachten hat ...
In der Küche konsumiert er lediglich Kaffee, Schokolade und sein Pfeifchen, das Geschirr wird nicht in der Spüle, sondern im Waschbecken gereinigt, er betrittden Raum, nur um das Licht anzuschalten, einmal um den Tisch zu laufen und das Licht wieder auszuschalten.
Als die Beobachtung aufgrund seines seltsamen Verhaltens eingestellt werden sollen, kommt es jedoch wie es kommen muß : Isak ist der Tabak ausgegangen ... und über diesen und ein Tässchen Kaffee kommen die zwei dann doch ins Gespräch und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Sehr zum Argwohn des HFI-Projektleiters Malmberg und Isaks bestem Freund Grant, der bis zu diesem Geschehen Isaks einziger regelmäßiger Umgang war.
Als Isak dann auch noch seinen Geburtstag mit Folke feiert, wird Grant ziemlich sauer, und er versucht, den Forscher mitsamt seines Wohnwagens in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf dem Bahnübergang abzustellen ....
Den Ausgang der Geschichte will ich hier nicht verraten, an dieser Stelle nur soviel : So einen traurigen Ausgang hätte ich den Film über nicht erwartet.
Meinung
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Ich muss ehrlich gestehen, das der Besuch des Films reiner Zufall war. Ich hatte Lust ins Kino zu gehen, und da mir das Hollywood-Mainstream-Gefilme im Moment nicht so zusagt, bin ich im Programmkino aufgeschlagen .... und hab einen echten Volltreffer erlebt. Die Darsteller spielen Ihre Rollen einfach klasse und die Story ist wirklich einzigartig, auch (aber nicht nur) wegen dem überraschenden Ende. Der Humor ist mit Sicherheit nicht Jedermanns Sache, aber meinen Geschmack hat er voll getroffen. Wer sich Bilder oder Trailer anschauen will, kann dies auf der Homepage
www.kitchenstories.de
tun, die ist übrigens, genauso wie der Film, einen Besuch wert.
Deshalb gibts von mir volle fünf Sterne und die Empfehlung !
Darsteller
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Isak Joachim Calmeyer
Folke Tomas Norström
Grant Björn Floberg
Malmberg Reine Brynolfsson
Regie Brent Hamer
Norwegen 2003, 95 min.
(c) -ck- 2/04
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Im Schweden der 50er Jahre werden vom HFI (Hasushalts-Forschungs-Institut) Forschungen über die Angewohnheiten von Küchenbenutzern angestellt. Bei der Untersuchung der typischen schwedischen Hausfrau wurde festgestellt, das diese im Laufe eines Kochjahres die Strecke zwischen Schweden und dem Kongo hin- und herläuft, und das nur um die Distanzen zwischen Kühlschrank, Kochtöpfen und Esstisch zu überwinden. Durch die geschickte Neuanordnung der Küchenmöbel gelang es den Forschern, diese Strecke auf die Entfernung Schweden-Norditalien zu verkürzen. Doch die Forscher wollten mehr, und so ersonnen Sie ein neues Projekt, in welchem die Jungesellen des benachbarten Norwegens die Basis bilden sollten.
Für die Arbeit gab es jedoch strenge Regeln : Pro Küche und Junggeselle wird ein Beobachter abgestellt, der auf einem Hochstuhl in der Küchenecke sitzt, von wo aus er das ganze Geschehen im Blick hat. Der Beobachter darf sein Objekt nicht ansprechen, weil das Forschungsergebnis beeinflusst würde, und er darf deshalb natürlich auch nicht im Haus des Objektes wohnen, sondern im Wohnwagen vor der Tür.
Im Film dargestellt wird die Forschungsarbeit bei dem älteren, verschrobenen Jungegesellen Isak, der der Studie nur zugestimmt hat, weil er falscherweise dachte, er erhielte als Dank für die Teilnahme ein neues Pferd. Als Isak dann feststellt, das das versprochene "Pferd" nur ein kleines Holzspielzeug ist, hat er verständlicherweise kein sonderliches Interesse mehr daran, Tag und Nacht in seiner Küche beobachtet zu werden. Doch die Hartnäckigkeit des für Ihn zuständigen Beobachters Folke macht sich dann doch bezahlt, nach drei Nächten in seinem Wohnwagen darf er endlich das Haus betreten und mit seinen Forschungen beginnen.
Doch Isak hat noch mehr auf Lager, um die Forschungsarbeiten zu sabotieren. Statt in der Küche sein Essen zuzbereiten fängt er an, in seinem Schlafzimmer zu kochen, von wo aus er außerdem durch ein selbstgebohrtes Loch selbst zum Beobachter wird: Heimlich beobachtet er seinen Beobachter, der lustlos in seinem Stuhl sitzt, weil er ja nichts zu beobachten hat ...
In der Küche konsumiert er lediglich Kaffee, Schokolade und sein Pfeifchen, das Geschirr wird nicht in der Spüle, sondern im Waschbecken gereinigt, er betrittden Raum, nur um das Licht anzuschalten, einmal um den Tisch zu laufen und das Licht wieder auszuschalten.
Als die Beobachtung aufgrund seines seltsamen Verhaltens eingestellt werden sollen, kommt es jedoch wie es kommen muß : Isak ist der Tabak ausgegangen ... und über diesen und ein Tässchen Kaffee kommen die zwei dann doch ins Gespräch und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Sehr zum Argwohn des HFI-Projektleiters Malmberg und Isaks bestem Freund Grant, der bis zu diesem Geschehen Isaks einziger regelmäßiger Umgang war.
Als Isak dann auch noch seinen Geburtstag mit Folke feiert, wird Grant ziemlich sauer, und er versucht, den Forscher mitsamt seines Wohnwagens in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf dem Bahnübergang abzustellen ....
Den Ausgang der Geschichte will ich hier nicht verraten, an dieser Stelle nur soviel : So einen traurigen Ausgang hätte ich den Film über nicht erwartet.
Meinung
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Ich muss ehrlich gestehen, das der Besuch des Films reiner Zufall war. Ich hatte Lust ins Kino zu gehen, und da mir das Hollywood-Mainstream-Gefilme im Moment nicht so zusagt, bin ich im Programmkino aufgeschlagen .... und hab einen echten Volltreffer erlebt. Die Darsteller spielen Ihre Rollen einfach klasse und die Story ist wirklich einzigartig, auch (aber nicht nur) wegen dem überraschenden Ende. Der Humor ist mit Sicherheit nicht Jedermanns Sache, aber meinen Geschmack hat er voll getroffen. Wer sich Bilder oder Trailer anschauen will, kann dies auf der Homepage
www.kitchenstories.de
tun, die ist übrigens, genauso wie der Film, einen Besuch wert.
Deshalb gibts von mir volle fünf Sterne und die Empfehlung !
Darsteller
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Isak Joachim Calmeyer
Folke Tomas Norström
Grant Björn Floberg
Malmberg Reine Brynolfsson
Regie Brent Hamer
Norwegen 2003, 95 min.
(c) -ck- 2/04
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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01.02.2006, 23:29 Uhr von Liroy
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich
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