Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Magickatrin
Für Fans der Videospiel-Reihe enttäuschend
Pro:
Angelina Jolie ist eine glaubhafte Lara, viel Action
Kontra:
keine vernünftige Story, schlechte Computeranimationen, hat mit der Spiele - Reihe nichts gemein
Empfehlung:
Nein
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Story:
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In groben Zügen umrissen, dreht sich in "Die Wiege des Lebens" alles um die legendäre Büchse der Pandora. Diese soll sich in Afrika, Nahe des Kilimandscharos befinden. Doch nicht nur Lara ist auf der Suche nach der Büchse der Pandora, sondern auch - und wie sollte es anders sein - ein größenwahnsinniger Bösewicht. Der hat vor das sagenhafte und machtverheißende Artefakt zu verkaufen. Sollte also die Büchse der Pandora in die falschen Hände geraten könnte das fatale Folgen haben, nicht weniger als die Existenz der Menschheit steht auf dem Spiel...
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Meine Meinung:
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Die erste Filmumsetzung hatte nicht all zuviel gemein mit der gleichnamigen Spiele-Reihe, was die Handlung anbelangte. Die Wiege des Lebens jedoch noch viel weniger. Außer der Titelheldin Lara als Person nämlich rein gar nichts. Zugute halten könnte man hier höchstens die Tatsache, das Lara Dinge suchen und Rätsel lösen muss, was ja ein großer Bestandteil der Spiele ist. Aber so wie sie das in den Spielen tut kommt es leider im Film überhaupt nicht rüber.
Action gibt es natürlich reichlich, der Bezug zu den Spielen fehlt aber auch hier vollkommen. Die Action-Szenen sehen aber zumindest sehr gut aus, es gibt viele tolle Stunts, die die Hauptdarstellerin zudem selbst gemacht haben soll. Auch die Kampfeinlagen haben mir sehr gut gefallen.
Die Story an sich finde ich wenig spannend, ganz gleich ob man nun den Bezug zu den Spielen sucht oder einfach nur einen Action-Film ansehen möchte. Ein bischen was von Indiana Jones in Kombination mit Szenen die es in anderen Filmen schon gab hat man da wohl versucht zu kopieren, leider ohne Erfolg wie ich finde. Auch ist die Art wie die Handlung erzählt wird verworren und man sucht vergebens nach irgendwelchen logischen Zusammenhängen. Irgendwelche kreative Ideen sind erst recht nicht vorhanden.
Bei den Schauspielern steht natürlich Lara Croft, die Titelheldin im Vordergrund. Und hier muss man sagen, ganz gleich wie belanglos die Filmhandlung dahinplätschert, Angelina Jolie ist einfach die Idealbesetzung für Lara. Klar ersichtlich im wahrsten Sinne ist natürlich auch das Tomb Raider speziell ein männliches Publikum ansprechen soll, schon in den Spielen hat Lara Croft ja ihre ganz speziellen weiblichen Reize, die kaum zu übersehen sind. Und im Film ist das natürlich nicht anders, denn Angelina Jolie in hautengen Outfits ist nun mal ein Blickfang. Die Bewegungen und Mimik passen auch sehr gut, die Figur Lara Croft spielt Angelina Jolie in jeden Fall sehr überzeugend. Die übrigen Schauspieler sind mir ehrlich gesagt nicht wirklich bekannt, abgesehen von Til Schweiger, der als Bösewicht in einer Nebenrolle auftaucht. Ich denke an seinen kurzen Auftritt gibt es nichts zu kritisieren, den Bösewicht spielt er sehr gut, mehr kann man dazu kaum sagen. Auch von den übrigen Schauspielern würde ich keinen als Fehlbesetzung bezeichnen, besonders aufgefallen ist allerdings auch keiner. Möglicherweise liegt das aber auch an der Tatsache das es nur eine Hauptperson gibt, nämlich Lara. Alle anderen Personen müssen sich mehr oder weniger mit Nebenrollen begnügen.
Kaum etwas geboten bekommt der Zuschauer in Sachen Computeranimation, gleich zu Filmbeginn hat Lara eine "Begegnung" mit einem Hai - einfach nur lächerlich anzusehen, so schlecht ist das gemacht.
Abgesehen von den schlechten computeranimierten Szenen - vielleicht hätte sich der Regisseur mal etwas näher mit den Spielen beschäftigen sollen, immerhin liegt hier ja die Grundidee für den Film. Zumindest sollte man das doch annehmen, oder? So ist es schon sehr verwunderlich das Lara, in ihren Videospielabenteuern stets eine Einzelkämpferin ist, in den Filmen tauchen aber immer wieder Ex-Liebhaber auf. Irgendwie passt das dann nicht so recht zusammen.
Im Vergleich zum ersten Teil ist dieser Film eine herbe Enttäuschung, auch wenn Angelina Jolie die perfekte Film-Lara ist. Reicht mir aber nun mal nicht aus - Männer sehen das vielleicht etwas anders...
Eine Filmumsetzung zu einem Videospiel muss ja nicht zwangsläufig die Handlung des Spiels wiedergeben, ein paar Dinge die man mit jeweiligen Spiel in Verbindung bringt sollten aber irgendwie schon vorhanden sein. In Tomb Raider - Die Wiege des Lebens sucht man leider vergebens danach. Der erste Tomb Raider Film hatte da zumindest ein paar Ansätze, auch wenn nicht alles so perfekt war. Immerhin geht "Die Wiege des Lebens" noch als ganz passabler und unterhaltsamer Actionfim durch. Es gibt jedenfalls schlimmere Filmumsetzungen zu diversen Videospielen, Abschreckendes Beispiel ist da etwa Alone in the Dark, den ich vor nicht allzu langer Zeit gesehen hatte.
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Filmdaten:
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FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Schauspieler: Angelina Jolie, Gerard Butler, Til Schweiger
Regisseur: Jan De Bont
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Sonstiges:
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Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens ist vor einiger Zeit auch in einer speziellen HD-DVD-Version erschienen. Sicher eine gute Idee - vorausgesetzt man hat die richtige Technik zuhause, ansonsten bringt die super-Auflösung ja nicht wirklich etwas. Interessant ist auch die Collector's Box mit 6 DVD`s. Darin enthalten sind beide Tomb Raider Filme, das Spiel Tomb Raider - Die Chronik und jede Menge Bonusmaterial. Für Sammler und Lara Fans sicher kein schlechtes Angebot. Wenn man allerdings, so wie ich, die 3er DVD Box des ersten Films bereits besitzt lohnt sich der Kauf hingegen kaum, denn das PC-Spiel und auch reichlich Bonusmaterial war hier schon enthalten. Wenn man den Film als Kaufargument heranzieht würde ich ohnehin vom Kauf abraten, denn nicht einmal die "normale" DVD-Version ist das Geld wert. Ich habe mir den Film aus der Videothek ausgeliehen, ihn einmal angeschaut - und das war auch OK, denn das ich ihn mir ein weiteres Mal anschauen werde ist sehr unwahrscheinlich.
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Fazit:
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Als anspruchslosen Actionfilm für kurzweilige Unterhaltung kann man "Tomb Raider - Die Wiege des Lebens" sicherlich weiterempfehlen, die Erwartungen sollten aber nicht zu hoch sein. Auf eine vernünftige Story sollte man hierbei keinen Wert legen, denn außer Actionszenen hat dieser Film nichts weiter zu bieten. Für Fans der Videospiel-Reihe (und dazu zähle ich mich) ist der Film in meinen Augen aber eine herbe Enttäuschung. Für männliche Zuschauer könnte eventuell Angelina Jolie noch ein Argument sein...
26 Bewertungen, 6 Kommentare
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26.12.2005, 18:29 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichda bin ich ganz deiner meinung. LG
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24.12.2005, 19:33 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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24.12.2005, 11:38 Uhr von Diva24
Bewertung: sehr hilfreichIch habs nicht mal geschafft, dieses Machwerk ganz anzusehen, es wurde mir zu blöd.
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24.12.2005, 01:10 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsh und schönes Weihnachtsfest
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23.12.2005, 23:17 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Birgit :-)
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23.12.2005, 18:26 Uhr von flowerdoro
Bewertung: sehr hilfreichsh und schöne weihnachten! lg
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