Lilo & Stitch (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von LangneseBär
Ohhh wie süüüß!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
vor ein paar Tagen, 22.15 war es so weit, 30 Zuschauer im prallgefüllten 130 Mann Kino, darunter ich und ein paar erwartungsvolle Freunde , warteten gespannt auf das neueste Disney Abenteuer Lilo und Stitch.
Ich hatte vorher nichts über den Film gehört, es war also ein Überraschungsfilm und das tolle daran war, dass er überraschend gut war, aber ich werde euch im Verlauf des Berichtes schildern, warum dieser so berauschend war.
***Story***
In den unendlichen Weiten des Universums hat ein böser Professor eine Kreatur mit dem Namen 626 erschaffen, das geboren wurde um zu zerstören.
Die Präsidentin des Universums hält dieses Geschöpf allerdings für zu gemein und will es vernichten lassen.
Das Vieh soll mit einem Transporter weggeschafft werden, doch unterwegs gelingt es ihm, zu fliehen und landet schließlich auf der Erde.
Der Böse Professor und ein Mückenbeauftragter sollen es zurückholen und gelangen ebenfalls auf die Erde.
Auf der Erde dreht sich alles um die kleine Außenseiterin Lilo, die mit ihrer Schwester alleine lebt und deren Eltern gestorben sind. Lilo macht ihrer Schwester Probleme wo sie nur kann und plötzlich steht das Jugendamt vor der Tür.
Lilos Schwester hat ihren Job verloren und muss einen neuen suchen, denn sonst muss Lilo ins Heim.
Da Lilo einsam ist und keine Freunde hat, will sie einen Hund haben. Im Tierheim stößt sie auf „626“ und will es sofort haben. Sie tauft es auf den Namen Stitch.
Von nun an bestreiten die Beiden ihre Wege gemeinsam.
Stitch ist programmiert worden, böse zu sein und stellt aller Hand Unfug an und bringt Lilo und ihre Schwester noch weiter in Schwierigkeiten.
Die Beiden Beauftragten der Aliens versuchen Stitch zu fangen, das Jugendamt wird immer aufdringlicher und Stitch wird immer liebevoller und beginnt, „menschlicher“ zu werden...
***Animationen/ Effekte***
Zunächst muss man sagen, dass die kompletten Hintergründe in diesem Film mit Wasserfarbe gestaltet wurden und deswegen wirken diese sehr gewöhnungsbedürftig. Insgesamt wirken dieser eher lieblos und karg, als innovativ und schön.
Nichts ist im üblichen Disneystil, denn die Hauptpersonen wirken schon eher wie Figuren aus dem Film Ice Age.
Die Animationen an sich sind jedoch sehr gut gelungen und schaffen es immer wieder bestimmte Emotionen perfekt darzustellen. Wenn Stitch zum Beispiel böse wird, so fletscht er die Zähne und es ist klar, was er will.
Viel besser gelungen jedoch ist, wenn Stitch traurig ist, dann lässt er die Schlappohren hängen und er wirkt so traurig und Mitleiderregend, dass einem fast die Tränen kommen.
Stitch an sich ist perfekt animiert und es macht riesig Spaß seine Grimassen anzuschauen.
Die anderen Aliens wirken zwar wie Aliens, sehen aber nicht unbedingt aus, als wenn Disney viele Ideen gehabt hätte, denn irgendwie hat man diese alle schon mal irgendwo gesehen.
Die Menschen sind für Disney Filme in gewohnter Manier animiert worden, obwohl auch diese zum Teil etwas merkwürdig aussehen, zum Beispiel haben sie sehr kleine Füße oder auch sehr dicke Beine.
Was die Animationen schaffen und was auch sicherlich ein dickes Lob Wert ist, ist, dass immer wieder die Impression auftritt, als sehe man gerade einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit, denn manchmal sind die Emotionen so gut dargestellt, dass man so stark eingebunden wird und man glaubt, selbst involviert zu sein.
***Sound***
Die Musik in diesem Film ist nicht innovativ und nicht zu vergleichen mit den sonstigen Soundtracks der Disneyfilme, wo zum Beispiel Phil Collins ein Gastspiel gab.
Einige Songs von Elvis, die aber wiederum total passend sind, bilden den Grundstein des Soundtracks. Die restlichen Lieder sind zwar ganz nett , aber nicht unbedingt zum mitsingen anregend.
Die Soundeffekte sind ausgewogen und passend. Die Synchronisation wirkt relativ gut, auch wenn sich der Mund manchmal bewegt, obwohl gerade nicht gesprochen wird.
Die Stimmern passen gut und vor allem die Stimme von Stitch ist so supi süß. Auch wenn er böse wird, wirkt es immer sehr gut.
***Charaktere***
Zwei Hauptcharaktere hat dieser Film, wer hätte es gedacht und diese sind natürlich Lilo und Stitch.
Angefangen mit Lilo, die eine Außenseiterin ist und im Prinzip im Bezug zur Wirklichkeit ein früh pubertierendes Mädchen spielt. Davon geprägt, keine Eltern mehr zu haben, spielt sie nach außen hin die harte und aufmüpfige Person, aber in Wirklichkeit strebt sie nur nach Aufmerksamkeit und vor allem Zuwendung.
Ihr wichtigstes Bedürfnis ist es, eine richtige Familie zu haben und das macht sie immer wieder deutlich.
In Stitch findet sie eine Art Familienersatz und bekommt nachher die Zuwendung das Zugehörigkeitsgefühl, was ihr durch den Verlust der Eltern fehlt.
Sie verkörpert zunächst das kleine, nervige Mädchen, dass nur Ärger macht, entwickelt sich aber zum Familienmensch mit starken Charakterzügen.
Der Film lebt jedoch nicht von Lilo sondern klar von Stitch. Das kleine Alienwesen, das programmiert wurde, um zu zerstören, kommt zunächst auf die Erde, und lässt seinen Trieben freien Lauf.
Erst als er Lilo kennen lernt, bekommt er menschlichere Züge und versucht sogar lieb zu sein. Je weiter die Story gesponnen wird, desto mehr merkt Stitch, dass auch er eine Familie braucht und er sucht Zuwendung und bekommt diese von Lilo.
Seine Sprüche und Ausraster bringen einen hohen Spaßfaktor und obwohl er eigentlich böse ist, wirkt er so niedlich und knuddelig, dass man ihn am liebsten adoptieren möchte.
Ein weiterer Charakter, der noch erwähnenswert ist, ist der Mann vom Jugendamt, Bobo. Ein großer , farbiger und unheimlich wirkender Mann, im MIB Stil gekleidet, spielt die Autoritätsperson und sorgt immer wieder für den nötigen Ernst um die Geschichte weiter zu bringen.
Er erinnert wie gesagt stark an die Agenten aus MIB und gegen Ende werden auch seine Beziehungen zu den Aliens deutlich.
Die weiteren Charaktere, sowohl die Aliens, als auch Lilos Schwester und ihr späterer Freund spielen ebenfalls sowohl tragische als auch komödiantische Rollen und passen nahtlos in das Geschehen.
*** Meine Lieblingsszene ***
Stitch befindet sich im Zimmer von Lilo und hat mal wieder Zerstörungswut. Lilo wird traurig und plötzlich scheint es so, als wenn der kleine Stitch auch Gefühle zeigen könnte. Sie sagt ihm, er solle doch mal was liebes oder sinnvolles tun.
Stitch springt auf und baut mit den Sachen in Lilos Zimmer die Stadt San Fransisco nach und steht Stolz davor.
Lilo ist begeistert doch plötzlich reist er die Armer hoch, schreit laut, und spielt eine Szene aus dem Film Godzilla nach und zerstört alles.
Die Szene ist zum wegschreien , urkomisch und sicherlich eine der Besten dieses Films.
***Eigene Erfahrungen und Bewertung ***
Wie gesagt, ich bin in diesen Film mit geringen Erwartungen gegangen, da ich gar nicht wusste um was es geht, aber spätestens nach dem Film Ice Age war ich auf den Geschmack gekommen in Bezug auf Zeichentrick Filme.
Der Anfang des Films ist stark gewöhnungsbedürftig und erst mal etwas enttäuschend. Die Hintergründe wirken so lieblos und auch mit den merkwürdigen Alien Figuren muss man sich erst mal anfreunden.
Nachdem Stitch jedoch auf die Erde kommt ist der Film einfach nur noch komisch aber auch tragisch.
Zunächst zur Story. Das ganze drum herum mit den Aliens ist natürlich nur Fassade um die eigentliche Intention zu verpacken, aber es wirkt sehr gut und wird nie langweilig. Die einzelnen Charaktere werden gut aneinander herangeführt und die Beziehungen zwischen den Protagonisten werden deutlich. Obwohl das Ende vorhersehbar ist, wie bei den Disneyfilmen allgemein, tritt keine Langeweile auf, sondern die Handlung ist so geschickt gemacht, dass man nachher nicht mehr weis, ob es denn wirklich zum Happy End kommt.
Die Animationen sind sehr schön geworden, der Hintergrund gefällt mir persönlich nicht besonders, da alles zu sehr verwaschen ist, aber im Endeffekt achtet man gar nicht mehr darauf, denn die Charaktere halten davon ab und ziehen einen in ihren Bann.
Der Soundtrack ist wie gesagt nicht neu, aber die Stücke von Elvis passen zu Stitch sorgen immer wieder für komische Einlagen und auch die Effekte sind gut.
Die Charaktere sind behutsam ausgewählt worden und verkörpern alle eine bestimmte Rolle, und vor allem gefällt mir gut, wie der Wandel von gut zu böse dargestellt wird.
Nun aber zu meinen eigentlichen Eindrücken. Ich bin von diesem Film wirklich begeistert, denn er hat einen enorm großen Spaßfaktor und zugleich ist er auch zum Denken anregend und auch Stellenweise sehr traurig.
Die Komik wird zum einen perfekt durch die Bewegungen und Grimassen von Stitch hervorgerufen, aber auch immer wieder durch diverse Anspielungen auf die Realität., wie zum Beispiel die Godzilla Szene, oder die Anspielungen auf Rosewell , das ist schon wirklich klasse.
Aber der Film hat auch einen hohen Anspruch. Immer wieder taucht das Wort Ohana auf, was soviel bedeutet wie Familie. Kinder, die diesen Film sehen, bekommen eindringlich geschildert, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie wichtig Freunde sind. Die Anspielung auf das Buch das hässliche Entlein verstärken noch diesen Eindruck, wie wichtig, die Familie ist.
So lustig der Film auch ist, so traurig ist er an anderen Stellen. Wenn Stitch sich auf die Suche nach seinen Eltern macht, mit dem Buch des hässlichen Entleins unter dem Arm, und immer wieder merkt, dass er keine hat, wirkt das schon bedrückend. Vor allem wenn er seine Ohren hängen lässt, sieht er so traurig aus, dass einem selbst die Tränen kommen, einer Freundin von mir liefen die Tränen im Kino nur so herunter.
Eine Frage hat sich mir jedoch gestellt während ich diesen Film gesehen habe. Der Film ist ab 6 Jahren und vor mir saßen auch kleine Kinder im Kino. Für diese ist dieser Film zwar lehrreich , aber die ganzen Anspielungen und komischen Einlagen haben diese gar nicht verstanden, zu vergleichen mit der Serie „THE SIMPSONS“, die zwar von Kindern geguckt wird, aber kaum verstanden wird.
Von daher glaube ich, dass dieser Film für Jung und Alt geschaffen wurde, als lehrreiches Exempel für die einen und als super komische , satirische Parodie für die anderen.
*** Fazit ***
Ein klasse Film, der eine Mischung aus Tragödie, Komödie, Satire und Parodie bildet, einen ultrahohen Spaßfaktor hat und obendrein noch sehr lehrreich ist. Für mich der bisher bester Disneyfilm, denn so gelacht habe ich schon lange nicht mehr! 1 Punkt für einen erstklassigen Film, den sich keiner entgehen lassen sollte!
Danke für eure Zeit und ich hoffe der Bericht hat euch gefallen hat. Wenn ja, dann bewertet ihn doch und kommentiert ihn wenn ihr mögt!!
Wundert euch net über die vielen berichte auf einmal, die sind nicht kopiert sondern vorgeschrieben!
Ich hatte vorher nichts über den Film gehört, es war also ein Überraschungsfilm und das tolle daran war, dass er überraschend gut war, aber ich werde euch im Verlauf des Berichtes schildern, warum dieser so berauschend war.
***Story***
In den unendlichen Weiten des Universums hat ein böser Professor eine Kreatur mit dem Namen 626 erschaffen, das geboren wurde um zu zerstören.
Die Präsidentin des Universums hält dieses Geschöpf allerdings für zu gemein und will es vernichten lassen.
Das Vieh soll mit einem Transporter weggeschafft werden, doch unterwegs gelingt es ihm, zu fliehen und landet schließlich auf der Erde.
Der Böse Professor und ein Mückenbeauftragter sollen es zurückholen und gelangen ebenfalls auf die Erde.
Auf der Erde dreht sich alles um die kleine Außenseiterin Lilo, die mit ihrer Schwester alleine lebt und deren Eltern gestorben sind. Lilo macht ihrer Schwester Probleme wo sie nur kann und plötzlich steht das Jugendamt vor der Tür.
Lilos Schwester hat ihren Job verloren und muss einen neuen suchen, denn sonst muss Lilo ins Heim.
Da Lilo einsam ist und keine Freunde hat, will sie einen Hund haben. Im Tierheim stößt sie auf „626“ und will es sofort haben. Sie tauft es auf den Namen Stitch.
Von nun an bestreiten die Beiden ihre Wege gemeinsam.
Stitch ist programmiert worden, böse zu sein und stellt aller Hand Unfug an und bringt Lilo und ihre Schwester noch weiter in Schwierigkeiten.
Die Beiden Beauftragten der Aliens versuchen Stitch zu fangen, das Jugendamt wird immer aufdringlicher und Stitch wird immer liebevoller und beginnt, „menschlicher“ zu werden...
***Animationen/ Effekte***
Zunächst muss man sagen, dass die kompletten Hintergründe in diesem Film mit Wasserfarbe gestaltet wurden und deswegen wirken diese sehr gewöhnungsbedürftig. Insgesamt wirken dieser eher lieblos und karg, als innovativ und schön.
Nichts ist im üblichen Disneystil, denn die Hauptpersonen wirken schon eher wie Figuren aus dem Film Ice Age.
Die Animationen an sich sind jedoch sehr gut gelungen und schaffen es immer wieder bestimmte Emotionen perfekt darzustellen. Wenn Stitch zum Beispiel böse wird, so fletscht er die Zähne und es ist klar, was er will.
Viel besser gelungen jedoch ist, wenn Stitch traurig ist, dann lässt er die Schlappohren hängen und er wirkt so traurig und Mitleiderregend, dass einem fast die Tränen kommen.
Stitch an sich ist perfekt animiert und es macht riesig Spaß seine Grimassen anzuschauen.
Die anderen Aliens wirken zwar wie Aliens, sehen aber nicht unbedingt aus, als wenn Disney viele Ideen gehabt hätte, denn irgendwie hat man diese alle schon mal irgendwo gesehen.
Die Menschen sind für Disney Filme in gewohnter Manier animiert worden, obwohl auch diese zum Teil etwas merkwürdig aussehen, zum Beispiel haben sie sehr kleine Füße oder auch sehr dicke Beine.
Was die Animationen schaffen und was auch sicherlich ein dickes Lob Wert ist, ist, dass immer wieder die Impression auftritt, als sehe man gerade einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit, denn manchmal sind die Emotionen so gut dargestellt, dass man so stark eingebunden wird und man glaubt, selbst involviert zu sein.
***Sound***
Die Musik in diesem Film ist nicht innovativ und nicht zu vergleichen mit den sonstigen Soundtracks der Disneyfilme, wo zum Beispiel Phil Collins ein Gastspiel gab.
Einige Songs von Elvis, die aber wiederum total passend sind, bilden den Grundstein des Soundtracks. Die restlichen Lieder sind zwar ganz nett , aber nicht unbedingt zum mitsingen anregend.
Die Soundeffekte sind ausgewogen und passend. Die Synchronisation wirkt relativ gut, auch wenn sich der Mund manchmal bewegt, obwohl gerade nicht gesprochen wird.
Die Stimmern passen gut und vor allem die Stimme von Stitch ist so supi süß. Auch wenn er böse wird, wirkt es immer sehr gut.
***Charaktere***
Zwei Hauptcharaktere hat dieser Film, wer hätte es gedacht und diese sind natürlich Lilo und Stitch.
Angefangen mit Lilo, die eine Außenseiterin ist und im Prinzip im Bezug zur Wirklichkeit ein früh pubertierendes Mädchen spielt. Davon geprägt, keine Eltern mehr zu haben, spielt sie nach außen hin die harte und aufmüpfige Person, aber in Wirklichkeit strebt sie nur nach Aufmerksamkeit und vor allem Zuwendung.
Ihr wichtigstes Bedürfnis ist es, eine richtige Familie zu haben und das macht sie immer wieder deutlich.
In Stitch findet sie eine Art Familienersatz und bekommt nachher die Zuwendung das Zugehörigkeitsgefühl, was ihr durch den Verlust der Eltern fehlt.
Sie verkörpert zunächst das kleine, nervige Mädchen, dass nur Ärger macht, entwickelt sich aber zum Familienmensch mit starken Charakterzügen.
Der Film lebt jedoch nicht von Lilo sondern klar von Stitch. Das kleine Alienwesen, das programmiert wurde, um zu zerstören, kommt zunächst auf die Erde, und lässt seinen Trieben freien Lauf.
Erst als er Lilo kennen lernt, bekommt er menschlichere Züge und versucht sogar lieb zu sein. Je weiter die Story gesponnen wird, desto mehr merkt Stitch, dass auch er eine Familie braucht und er sucht Zuwendung und bekommt diese von Lilo.
Seine Sprüche und Ausraster bringen einen hohen Spaßfaktor und obwohl er eigentlich böse ist, wirkt er so niedlich und knuddelig, dass man ihn am liebsten adoptieren möchte.
Ein weiterer Charakter, der noch erwähnenswert ist, ist der Mann vom Jugendamt, Bobo. Ein großer , farbiger und unheimlich wirkender Mann, im MIB Stil gekleidet, spielt die Autoritätsperson und sorgt immer wieder für den nötigen Ernst um die Geschichte weiter zu bringen.
Er erinnert wie gesagt stark an die Agenten aus MIB und gegen Ende werden auch seine Beziehungen zu den Aliens deutlich.
Die weiteren Charaktere, sowohl die Aliens, als auch Lilos Schwester und ihr späterer Freund spielen ebenfalls sowohl tragische als auch komödiantische Rollen und passen nahtlos in das Geschehen.
*** Meine Lieblingsszene ***
Stitch befindet sich im Zimmer von Lilo und hat mal wieder Zerstörungswut. Lilo wird traurig und plötzlich scheint es so, als wenn der kleine Stitch auch Gefühle zeigen könnte. Sie sagt ihm, er solle doch mal was liebes oder sinnvolles tun.
Stitch springt auf und baut mit den Sachen in Lilos Zimmer die Stadt San Fransisco nach und steht Stolz davor.
Lilo ist begeistert doch plötzlich reist er die Armer hoch, schreit laut, und spielt eine Szene aus dem Film Godzilla nach und zerstört alles.
Die Szene ist zum wegschreien , urkomisch und sicherlich eine der Besten dieses Films.
***Eigene Erfahrungen und Bewertung ***
Wie gesagt, ich bin in diesen Film mit geringen Erwartungen gegangen, da ich gar nicht wusste um was es geht, aber spätestens nach dem Film Ice Age war ich auf den Geschmack gekommen in Bezug auf Zeichentrick Filme.
Der Anfang des Films ist stark gewöhnungsbedürftig und erst mal etwas enttäuschend. Die Hintergründe wirken so lieblos und auch mit den merkwürdigen Alien Figuren muss man sich erst mal anfreunden.
Nachdem Stitch jedoch auf die Erde kommt ist der Film einfach nur noch komisch aber auch tragisch.
Zunächst zur Story. Das ganze drum herum mit den Aliens ist natürlich nur Fassade um die eigentliche Intention zu verpacken, aber es wirkt sehr gut und wird nie langweilig. Die einzelnen Charaktere werden gut aneinander herangeführt und die Beziehungen zwischen den Protagonisten werden deutlich. Obwohl das Ende vorhersehbar ist, wie bei den Disneyfilmen allgemein, tritt keine Langeweile auf, sondern die Handlung ist so geschickt gemacht, dass man nachher nicht mehr weis, ob es denn wirklich zum Happy End kommt.
Die Animationen sind sehr schön geworden, der Hintergrund gefällt mir persönlich nicht besonders, da alles zu sehr verwaschen ist, aber im Endeffekt achtet man gar nicht mehr darauf, denn die Charaktere halten davon ab und ziehen einen in ihren Bann.
Der Soundtrack ist wie gesagt nicht neu, aber die Stücke von Elvis passen zu Stitch sorgen immer wieder für komische Einlagen und auch die Effekte sind gut.
Die Charaktere sind behutsam ausgewählt worden und verkörpern alle eine bestimmte Rolle, und vor allem gefällt mir gut, wie der Wandel von gut zu böse dargestellt wird.
Nun aber zu meinen eigentlichen Eindrücken. Ich bin von diesem Film wirklich begeistert, denn er hat einen enorm großen Spaßfaktor und zugleich ist er auch zum Denken anregend und auch Stellenweise sehr traurig.
Die Komik wird zum einen perfekt durch die Bewegungen und Grimassen von Stitch hervorgerufen, aber auch immer wieder durch diverse Anspielungen auf die Realität., wie zum Beispiel die Godzilla Szene, oder die Anspielungen auf Rosewell , das ist schon wirklich klasse.
Aber der Film hat auch einen hohen Anspruch. Immer wieder taucht das Wort Ohana auf, was soviel bedeutet wie Familie. Kinder, die diesen Film sehen, bekommen eindringlich geschildert, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie wichtig Freunde sind. Die Anspielung auf das Buch das hässliche Entlein verstärken noch diesen Eindruck, wie wichtig, die Familie ist.
So lustig der Film auch ist, so traurig ist er an anderen Stellen. Wenn Stitch sich auf die Suche nach seinen Eltern macht, mit dem Buch des hässlichen Entleins unter dem Arm, und immer wieder merkt, dass er keine hat, wirkt das schon bedrückend. Vor allem wenn er seine Ohren hängen lässt, sieht er so traurig aus, dass einem selbst die Tränen kommen, einer Freundin von mir liefen die Tränen im Kino nur so herunter.
Eine Frage hat sich mir jedoch gestellt während ich diesen Film gesehen habe. Der Film ist ab 6 Jahren und vor mir saßen auch kleine Kinder im Kino. Für diese ist dieser Film zwar lehrreich , aber die ganzen Anspielungen und komischen Einlagen haben diese gar nicht verstanden, zu vergleichen mit der Serie „THE SIMPSONS“, die zwar von Kindern geguckt wird, aber kaum verstanden wird.
Von daher glaube ich, dass dieser Film für Jung und Alt geschaffen wurde, als lehrreiches Exempel für die einen und als super komische , satirische Parodie für die anderen.
*** Fazit ***
Ein klasse Film, der eine Mischung aus Tragödie, Komödie, Satire und Parodie bildet, einen ultrahohen Spaßfaktor hat und obendrein noch sehr lehrreich ist. Für mich der bisher bester Disneyfilm, denn so gelacht habe ich schon lange nicht mehr! 1 Punkt für einen erstklassigen Film, den sich keiner entgehen lassen sollte!
Danke für eure Zeit und ich hoffe der Bericht hat euch gefallen hat. Wenn ja, dann bewertet ihn doch und kommentiert ihn wenn ihr mögt!!
Wundert euch net über die vielen berichte auf einmal, die sind nicht kopiert sondern vorgeschrieben!
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