Lilo & Stitch (VHS) Testbericht

Lilo-stitch-vhs-zeichentrickfilm
ab 9,65
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Erfahrungsbericht von Pici16

Bobo, Elvis und andere Kreaturen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

„Ohara heißt Familie und Familie heißt Zusammenhalten“

Letzte Woche verbrachte ich einen wunderschönen Abend im Kino. Wir schauten uns den aktuellen Kinofilm „Lilo & Stitch“ aus der Feder von Walt Disney an. Wie zahlreiche andere Filme von Disney handelt es sich hierbei um einen Zeichentrickfilm. Auch wenn das Kino mager besetzt war (es war Sonntag abend) und wir die einzigen Jugendlichen neben den Kindern mit ihren Eltern waren, fanden wir den Film echt gut.

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Worum geht es?
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Der Film beginnt mit einer Art Gerichtsverhandlung, bei der ein Professor wegen seiner neuesten Erfindung – dem Experiment 626 – in die Mangel genommen wird. Bei diesem Experiment schuf der Professor ein kleines hässliches blaues Wesen, dass äußerlich an eine Mischung aus Quasimodo, einer Ratte und einem Hund erinnert und innerlich böse ist und unter einer erheblichen Zerstörungsfreude lebt.

Der Professor wird arrestiert und 626 ins Labor zwecks weiterer Untersuchungen und Forschungen gesteckt. Erwähnenswert sei auch noch, dass sich das ganze auf einem Raumschiff im großen weiten Weltraum abspielt und die beteiligten Kreaturen außerirdische hässliche Wessen sind. Dem kleinen „Experiment“ gelingt es aus seinem Käfig zu entkommen und auf ein kleines Polizei-Raumschiff zu flüchten (Zitat: „Oh nein! Warum ausgerechnet das rote?!“).

Gleichzeitig auf dem Planeten „ErdE“ auf einer kleinen Insel von Hawaii lernen wir Lilo kennen. Ein kleines hawaiianisches Mädchen im Alter von vier Jahren welches mal wieder eine Tanzvorstellung sabotiert weil sie zu spät kommt und nachher ihre „Freundin“ verhaut..

Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, so dass sie nun mit ihrer Schwester Hanni aufwächst. Die Schwester hat keinen leichten Alltag: Zum einen muss sie sich um den Haushalt kümmern und Geld verdienen, zum anderen hat sie nicht gerade wenig mit dem sturen Kopf ihrer kleinen Schwester zu kämpfen.

Es kommt wie es kommen muss: Das Jugendamt meldet sich und will die Verhältnisse überprüfen, in denen Lilo aufwachsen muss. Inspektor Bobo findet die Situation alles andere als überzeugend als in der Küche die Töpfe überkochen, Lilo sich im Haus eingesperrt hat und Hanni auch noch ausgiebieg übers Jugendamt flucht..

Bobo gewährt den beiden drei Tage um ihn umzustimmen. Lilo fühlt sich jedoch allein, weil ihre „Freundinnen“ aus der Schule sie nicht ausstehen können. Hanni beschließt dann ihrer kleinen Schwester einen Hund als Spielgefährten zu schenken..

Währenddessen ist 626 auf der kleinen Insel eingeschlagen und wird nachdem er von drei LKWs überfahren wurde, ins Tierheim gesteckt..

Das Schicksal führt 626 zu Lilo. Sie sucht sich ihn aus – weil alle anderen Tiere das weite gesucht haben und an der Decke klebten vor Angst vor dem außerirdischen Wesen – und tauft ihn Stitch.
Stitch wird natürlich von Abgesandten seines Heimraumschiffes gesucht – schließlich ist er geflüchtet.. Und nun beginnt das pure Chaos...

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Mehr möchte ich gar nicht erzählen – im Grunde habe ich ja schon recht viel zum Inhalt geschrieben. Ich fand den Film insgesamt echt witzig! Man hatte wirklich oft etwas zum Lachen, zum Beispiel als die Tiere alle an der Decke hingen oder Stitch geradewegs auf diese winzige kleine Insel zukam (weit und breit nur Wasser im Umkreis von einigen hundert Kilometern, doch er trifft genau dorthin). Und nicht zu vergessen die Szene, in der Lilo Songs von Elvis Presley mitsingt. Doch das muss man einfach selber gesehen haben!

Natürlich möchte ich die ganzen Jokes nicht vorwegnehmen – die witzige Umsetzung lässt sich auch kaum in Worte fassen. Zum Beispiel als der Kerl vom Jugendamt sagt, er heiße Bobo. So geschrieben hört es sich nicht groß imposant an, aber die technische Umsetzung im Film ist zum Schlapplachen...

Die Handlung des Filmes ist – wie sooft in einem Trickfilm – natürlich sehr phantasievoll und wenig realitätsnah. Aber das macht es ja immer wieder so schön, Zeichentrickfilme anzuschauen. Und schließlich ist die Hauptzielgruppe Kinder.

Allerdings ist die Lage von Lilo ganz schön traurig und kann das eine oder andere Kind vielleicht sogar abschrecken: Ihre Eltern sind tot, sie hat keine Freundinnen und sie ist ständig alleine zu Hause...

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Wie bei eigentlich jedem Film von Walt Disney, den ich bisher gesehen habe, finde ich insgesamt betrachtet auch „Lilo & Stitch“ pädagogisch sehr wertvoll, denn wichtige Dinge wie Zusammenhalt, Liebe und Freundschaft werden in einer schönen Art und Weise dargestellt. So, dass auch Kinder sie gut verstehen und vielleicht auch für sich realisieren können. Lediglich der Aspekt mit Lilos Lebenssituation hat mich etwas schockiert, so dass ich dann doch nur vier Sternchen in der Endbewertung vergeben kann.

Als Nicht-mehr-Kind möchte ich diesen Film dennoch an alle weiterempfehlen: sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene. Voraussetzung ist lediglich, dass man einen ausgeprägten Sinn für Humor und Spaß hat – dann macht auch dieser Film sehr viel Spaß!

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