Lilo & Stitch (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von Zwergenking
Lilo&Stitch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
\"Experiment 626\" ist raffiniert, gefährlich, sehr ungewöhnlich...und kommt aus einer anderen Galaxis: es wird auch Stitch genannt und schaut aus wie ein blauer Koala-Bär mit zu vielen Pfoten.
Lilo ist ein schwieriges kleines Mädchen aus Hawai mit einem Faible für Surfen und Elvis-Songs. Sie wohnt bei ihrer Schwester Nani und hat des öfteren Troubles mit dem sehr sehr coolen Sozialarbeiter Cobra Bobo. Eines schönen Tages hat Stitch genug von seinem galaktischen Gefängnis und flüchtet kurzerhand...auf die Erde. Dort begegnet er Lilo, die in natürlich sofort adoptiert. Eine Entscheidung die Lilos Leben mächtig auf den Kopf stellt. Denn bald schon ist die gesamte Galaxis hinter ihrem raffinierten Haustier her...
Disney fährt mit seinem diesjährigen Sommer-Movie zweigleisig. Einerseits bedient es die ältere Generation, die recht schnell am chaotischen Verhalten von Experiment 626 gefallen finden dürfte. Denn die Witze und Seitenhiebe des neuen Disneyabenteuers sind teilweise eindeutig auf eine ältere Zielgruppe abgestimmt. Anderseits versucht Disney auch mit dem Kindchen-Schema (extrem große Augen der Figur, Familienwerte hochgehalten) zu punkten, um die junge Zielgruppe zu erreichen. Sogar zu dem altbewährten \"Song im Film\"-Schema, wenn auch leicht abgewandelt, kehrt \"Lilo & Stitch\" zurück.
Es stellt sich also generell die Frage, ob es denn gut ist alle Zielgruppen bedienen zu wollen. \"Lilo & Stitch\" liefert über Etappen ausgezeichnete Unterhaltung für jung und alt. Jedoch schleichen sich Längen ein, die bei einem 85 Minuten-Film nicht unbedingt notwendig erscheinen.
Die Idee einen galaktischen Schurken, der auf \"Böse sein\" programmiert ist, auf ein kleines unschuldiges Hawai-Girl mit Elvis-Syndrom treffen zu lassen, klingt vielversprechend und erweist sich auch als das Herzstück des Films. Je länger das neue Disney-Abenteuer allerdings dauert um so stärker kommt die \"Message\"-Methode zum Tragen. Man spart keine Kosten und Mühen dem Zuschauer zu sugerieren wie wichtig und wertvoll \"Family\" ist. Die heutige Teen-Generation verbindet aber mit den Attributen \"wichtig und wertvoll\" viel eher eine \"Playstation 2\"-Konsole, als traditionelle Familienwerte.
Alle Höhepunkte des Films sind in Wahrheit Stitch-Momente, in denen er seinem \"bösen\" Charakter freien Lauf lassen kann. Gegen Ende von \"Lilo & Stitch\" verläuft sich die Handlung in eher sinnlosen galaktischen Verfolgungsjagden.
Fazit: Für die junge Zielgemeinde funktioniert \"Lilo & Stitch\" sicher klaglos und einwandfrei. An dieser Stelle also ein Thumbs Up! Ein neuer \"Ein Königreich für ein Lama\"-Treffer ist Disney mit seinem diesjährigen Sommerfilm allerdings nicht gelungen.
Was mir gefallen hat: wie Stitch die Kanone austrickst; Stitch und der Frosch; der obercoole Sozialarbeiter Cobra Bobo wird im Original von Mr. Vingh Rames gesprochen; die Plattenspieler-Nummer
Lilo ist ein schwieriges kleines Mädchen aus Hawai mit einem Faible für Surfen und Elvis-Songs. Sie wohnt bei ihrer Schwester Nani und hat des öfteren Troubles mit dem sehr sehr coolen Sozialarbeiter Cobra Bobo. Eines schönen Tages hat Stitch genug von seinem galaktischen Gefängnis und flüchtet kurzerhand...auf die Erde. Dort begegnet er Lilo, die in natürlich sofort adoptiert. Eine Entscheidung die Lilos Leben mächtig auf den Kopf stellt. Denn bald schon ist die gesamte Galaxis hinter ihrem raffinierten Haustier her...
Disney fährt mit seinem diesjährigen Sommer-Movie zweigleisig. Einerseits bedient es die ältere Generation, die recht schnell am chaotischen Verhalten von Experiment 626 gefallen finden dürfte. Denn die Witze und Seitenhiebe des neuen Disneyabenteuers sind teilweise eindeutig auf eine ältere Zielgruppe abgestimmt. Anderseits versucht Disney auch mit dem Kindchen-Schema (extrem große Augen der Figur, Familienwerte hochgehalten) zu punkten, um die junge Zielgruppe zu erreichen. Sogar zu dem altbewährten \"Song im Film\"-Schema, wenn auch leicht abgewandelt, kehrt \"Lilo & Stitch\" zurück.
Es stellt sich also generell die Frage, ob es denn gut ist alle Zielgruppen bedienen zu wollen. \"Lilo & Stitch\" liefert über Etappen ausgezeichnete Unterhaltung für jung und alt. Jedoch schleichen sich Längen ein, die bei einem 85 Minuten-Film nicht unbedingt notwendig erscheinen.
Die Idee einen galaktischen Schurken, der auf \"Böse sein\" programmiert ist, auf ein kleines unschuldiges Hawai-Girl mit Elvis-Syndrom treffen zu lassen, klingt vielversprechend und erweist sich auch als das Herzstück des Films. Je länger das neue Disney-Abenteuer allerdings dauert um so stärker kommt die \"Message\"-Methode zum Tragen. Man spart keine Kosten und Mühen dem Zuschauer zu sugerieren wie wichtig und wertvoll \"Family\" ist. Die heutige Teen-Generation verbindet aber mit den Attributen \"wichtig und wertvoll\" viel eher eine \"Playstation 2\"-Konsole, als traditionelle Familienwerte.
Alle Höhepunkte des Films sind in Wahrheit Stitch-Momente, in denen er seinem \"bösen\" Charakter freien Lauf lassen kann. Gegen Ende von \"Lilo & Stitch\" verläuft sich die Handlung in eher sinnlosen galaktischen Verfolgungsjagden.
Fazit: Für die junge Zielgemeinde funktioniert \"Lilo & Stitch\" sicher klaglos und einwandfrei. An dieser Stelle also ein Thumbs Up! Ein neuer \"Ein Königreich für ein Lama\"-Treffer ist Disney mit seinem diesjährigen Sommerfilm allerdings nicht gelungen.
Was mir gefallen hat: wie Stitch die Kanone austrickst; Stitch und der Frosch; der obercoole Sozialarbeiter Cobra Bobo wird im Original von Mr. Vingh Rames gesprochen; die Plattenspieler-Nummer
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