Lilo & Stitch (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von MichaelW97614
( K ) ein wahrer Disney ????
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Endlich war ich wieder mal im Kino und natürlich muss ich euch davon berichten!
Vorgeschichte:
Ich bin ein totaler Walt Disney Zeichentrickfilm Fan und habe fast alle Filme gesehen. Desto mehr habe ich mich gefreut, als ich im Kino die Vorschau zu Lilo & Stich gesehen habe.
Ein blaues Vieh, das tanzt wie Elvis und jede Menge Unsinn treibt? Das muss ich sehen!
Gesagt, getan!
Story:
Auf dem weit entfernten Planeten Turo leben Wesen, die den Menschen in Sachen Fortschritt um ein Vielfaches überlegen sind, doch das ist nicht immer von Vorteil.
Jumba, ein außerirdischer und übergewichtiger Wissenschaftler steht vor dem Hohen Rat und wird verurteilt, da er gegen ein Gesetzt verstoßen hat. Er hat mit seinem Experiment 626 ein sechsbeiniges, blaues Wesen erschaffen, das sich beliebig verwandeln kann und zutiefst schlecht ist.
Jumba wird deshalb ins Gefängnis gesteckt und das Wesen wird zur Verbannung auf einen Asteroiden verurteilt. Da das Wesen aber nicht dumm ist, gelingt ihm die Flucht mit einem Raumfahrzeug und es stürzt genau auf die Erde, genauer auf Hawaii ab.
Auf Hawaii lebt Nani und ihre kleine Schwester Lilo. Die beiden haben keine Eltern mehr und so muss Nani auch für Lilo sorgen. Sie wohnen zusammen, doch das Jugendamt mach ihnen Probleme. Lilo hat keine richtigen Freunde und schlägt sich immer mit den anderen Kindern.
Als sich Lilo gerade mal wieder im Haus verbarrikadiert und Nani nicht hereinlässt, kommt ein Mann vom Jugendamt und ist natürlich nicht sehr erfreut.
Abends stehen beide am Fenster und sehen etwas glühendes vom Himmel fallen. Lilo denkt sofort es wäre eine Sternschnuppe und schickt ihre Schwester aus dem Zimmer, damit sie sich etwas wünschen kann. Nani belauscht Lilos Wunsch, dass Gott ihr einen Freund schicken soll, der immer bei ihr ist, einen Engel vielleicht.
Daraufhin beschließt Nani mit Lilo ins Tierheim zu gehen und ihr einen Hund zu kaufen.
Lilo betritt die Zwinger und wen sieht sie, genau das blaue Wesen und natürlich gefällt es ihr und sie will es unbedingt.
Also wird es gekauft, Stich getauft und mitgenommen.
In der nächsten Zeit mach Stich den beiden nur Terror. Nani verliert ihren Job , das Haus wird verwüstet usw.
Die Außerirdischen haben natürlich schon einen Fangtrupp auf die Erde geschickt, doch es gibt da ein Problem: Die Menschen gelten als dumme Tiere, die nicht erschreckt werden dürfen, also muss die ganze Aktion sehr vorsichtig und unauffällig ablaufen.
Unterdessen zeigt Lilo ihrem „Hund“ Stich ihre Welt. Da sich Elvis immer gut benommen hat und er ihr Lieblingsmusiker ist, bringt sie Stich bei sich wie Elvis zu benehmen.
Ergebnis: Er singt, tanzt und spielt Gitarre, doch benehmen kann er sich immer noch nicht und so kommt es dazu, dass das Jugendamt Lilo abholen will.
Es folgt ein wahrer Showdown an außerirdischen Suchtrupps, falschen Gefangennahmen und natürlich herzzerreißenden Szenen, die ich natürlich nicht verraten werde.
Zeichnungen
Sehr auffällig war, dass die Zeichnungen nicht die normale Disney Qualität aufwiesen. Erinnert man sich an Filme wie Der König der Löwen oder Tarzan, wo wirklich jeder einzelne Grashalm gemalt wurde, merkt man wie schnuddelig hier gearbeitet wurde.
Das Meer ist einfach nur eine blaue Masse, die Baum hat einen Stamm in einem Braun und eine Runde grüne Fläche an dessen Ende.
Aber nicht nur die Hintergründe wurden vernachlässigt, auch die Darstellung der Menschen im Film ist nicht wirklich gelungen.
Nani hat einen Hintern um den sie selbst Jennifer Lopez beneiden würde und Oberschenkel die dicker sind als der Kopf. Kurz gesagt, die Proportionen der Menschen stimmen einfach nicht.
Und warum das ganze??
Es ist durchaus gewollt, dass die Bilder so aussehen!
Lilo & Stich ist seit Bambi der erste Zeichentrickfilm von Disney, der wieder mit Wasserfarben gemalt wurde.
Das war nicht so einfach, denn die Zeichner mussten diese Technik wieder völlig neu erlernen und wenn ein Bild auch nur einen winzigen Fehler aufwies, musste es neu gezeichnet werden.
Disney wollte damit aus der normalen Schiene ausbrechen.
Musik
Waren wir von Disney gewohnt zu jedem Film eine super Musik geliefert zu bekommen, die meistens noch Oscarprämiert wurde, suchen wir hier vergebens nach Namen wie Phil Collins oder Elton John.
Alan Silvestri ist für die Musik verantwortlich, doch selbst jetzt, einen Tag nach dem Kinobesuch erinnere ich mich nur noch an einen Song, und der war von Elvis.
Ohana
Ohana ist sicherlich das wichtigste Wort in dem Film und eigentlich auch die Lehre des Films.
„Ohana bedeutet Familie. Familie heißt zusammenhalten und füreinander da sein“
Ohana gibt es wirklich und ist einer der wichtigsten Ausdrücke der hawaiianischen Gesellschaft.
Fazit:
Lilo & Stich ist durchaus ein lustiger und sehenswerter Film, doch mir persönlich haben die vorherigen Disneyfilme besser gefallen. Nicht nur wegen der dateireicheren Zeichnungen und der besseren Musik, sondern auch von der Geschichte her. Zwar ist die Idee ganz gut, aber sie packt einen nicht wirklich und der Lach bzw. Heulfaktor ist auch recht gering.
Für Kinder ist der Film bestimmt nicht nur schön, sondern mit dem Thema Familie auch recht lehrreich, doch die von Disney gewohnte Qualität kann dieser Film nicht aufweisen.
Vorgeschichte:
Ich bin ein totaler Walt Disney Zeichentrickfilm Fan und habe fast alle Filme gesehen. Desto mehr habe ich mich gefreut, als ich im Kino die Vorschau zu Lilo & Stich gesehen habe.
Ein blaues Vieh, das tanzt wie Elvis und jede Menge Unsinn treibt? Das muss ich sehen!
Gesagt, getan!
Story:
Auf dem weit entfernten Planeten Turo leben Wesen, die den Menschen in Sachen Fortschritt um ein Vielfaches überlegen sind, doch das ist nicht immer von Vorteil.
Jumba, ein außerirdischer und übergewichtiger Wissenschaftler steht vor dem Hohen Rat und wird verurteilt, da er gegen ein Gesetzt verstoßen hat. Er hat mit seinem Experiment 626 ein sechsbeiniges, blaues Wesen erschaffen, das sich beliebig verwandeln kann und zutiefst schlecht ist.
Jumba wird deshalb ins Gefängnis gesteckt und das Wesen wird zur Verbannung auf einen Asteroiden verurteilt. Da das Wesen aber nicht dumm ist, gelingt ihm die Flucht mit einem Raumfahrzeug und es stürzt genau auf die Erde, genauer auf Hawaii ab.
Auf Hawaii lebt Nani und ihre kleine Schwester Lilo. Die beiden haben keine Eltern mehr und so muss Nani auch für Lilo sorgen. Sie wohnen zusammen, doch das Jugendamt mach ihnen Probleme. Lilo hat keine richtigen Freunde und schlägt sich immer mit den anderen Kindern.
Als sich Lilo gerade mal wieder im Haus verbarrikadiert und Nani nicht hereinlässt, kommt ein Mann vom Jugendamt und ist natürlich nicht sehr erfreut.
Abends stehen beide am Fenster und sehen etwas glühendes vom Himmel fallen. Lilo denkt sofort es wäre eine Sternschnuppe und schickt ihre Schwester aus dem Zimmer, damit sie sich etwas wünschen kann. Nani belauscht Lilos Wunsch, dass Gott ihr einen Freund schicken soll, der immer bei ihr ist, einen Engel vielleicht.
Daraufhin beschließt Nani mit Lilo ins Tierheim zu gehen und ihr einen Hund zu kaufen.
Lilo betritt die Zwinger und wen sieht sie, genau das blaue Wesen und natürlich gefällt es ihr und sie will es unbedingt.
Also wird es gekauft, Stich getauft und mitgenommen.
In der nächsten Zeit mach Stich den beiden nur Terror. Nani verliert ihren Job , das Haus wird verwüstet usw.
Die Außerirdischen haben natürlich schon einen Fangtrupp auf die Erde geschickt, doch es gibt da ein Problem: Die Menschen gelten als dumme Tiere, die nicht erschreckt werden dürfen, also muss die ganze Aktion sehr vorsichtig und unauffällig ablaufen.
Unterdessen zeigt Lilo ihrem „Hund“ Stich ihre Welt. Da sich Elvis immer gut benommen hat und er ihr Lieblingsmusiker ist, bringt sie Stich bei sich wie Elvis zu benehmen.
Ergebnis: Er singt, tanzt und spielt Gitarre, doch benehmen kann er sich immer noch nicht und so kommt es dazu, dass das Jugendamt Lilo abholen will.
Es folgt ein wahrer Showdown an außerirdischen Suchtrupps, falschen Gefangennahmen und natürlich herzzerreißenden Szenen, die ich natürlich nicht verraten werde.
Zeichnungen
Sehr auffällig war, dass die Zeichnungen nicht die normale Disney Qualität aufwiesen. Erinnert man sich an Filme wie Der König der Löwen oder Tarzan, wo wirklich jeder einzelne Grashalm gemalt wurde, merkt man wie schnuddelig hier gearbeitet wurde.
Das Meer ist einfach nur eine blaue Masse, die Baum hat einen Stamm in einem Braun und eine Runde grüne Fläche an dessen Ende.
Aber nicht nur die Hintergründe wurden vernachlässigt, auch die Darstellung der Menschen im Film ist nicht wirklich gelungen.
Nani hat einen Hintern um den sie selbst Jennifer Lopez beneiden würde und Oberschenkel die dicker sind als der Kopf. Kurz gesagt, die Proportionen der Menschen stimmen einfach nicht.
Und warum das ganze??
Es ist durchaus gewollt, dass die Bilder so aussehen!
Lilo & Stich ist seit Bambi der erste Zeichentrickfilm von Disney, der wieder mit Wasserfarben gemalt wurde.
Das war nicht so einfach, denn die Zeichner mussten diese Technik wieder völlig neu erlernen und wenn ein Bild auch nur einen winzigen Fehler aufwies, musste es neu gezeichnet werden.
Disney wollte damit aus der normalen Schiene ausbrechen.
Musik
Waren wir von Disney gewohnt zu jedem Film eine super Musik geliefert zu bekommen, die meistens noch Oscarprämiert wurde, suchen wir hier vergebens nach Namen wie Phil Collins oder Elton John.
Alan Silvestri ist für die Musik verantwortlich, doch selbst jetzt, einen Tag nach dem Kinobesuch erinnere ich mich nur noch an einen Song, und der war von Elvis.
Ohana
Ohana ist sicherlich das wichtigste Wort in dem Film und eigentlich auch die Lehre des Films.
„Ohana bedeutet Familie. Familie heißt zusammenhalten und füreinander da sein“
Ohana gibt es wirklich und ist einer der wichtigsten Ausdrücke der hawaiianischen Gesellschaft.
Fazit:
Lilo & Stich ist durchaus ein lustiger und sehenswerter Film, doch mir persönlich haben die vorherigen Disneyfilme besser gefallen. Nicht nur wegen der dateireicheren Zeichnungen und der besseren Musik, sondern auch von der Geschichte her. Zwar ist die Idee ganz gut, aber sie packt einen nicht wirklich und der Lach bzw. Heulfaktor ist auch recht gering.
Für Kinder ist der Film bestimmt nicht nur schön, sondern mit dem Thema Familie auch recht lehrreich, doch die von Disney gewohnte Qualität kann dieser Film nicht aufweisen.
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