Lost Highway (VHS) Testbericht
ab 21,69 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von DieEine
Ein Leben oder zwei???
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Und wieder einmal bin ich auf der Uni \"gezwungen\" worden, mir einen Film anzusehen, den ich mir sonst im Leben nicht angeschaut hätte. Da ich das Seminar \"Filmkritiken schreiben\" mir aber freiwillig ausgesucht habe und man ja offen für alles sein soll, geh ich auch immer offen an alle Filme ran und versuche ihnen was Gutes abzugewinnen, was mir aber wie im Fall von \"Lost Highway\" nicht immer gelingt.
*Die Story*
**********
Die Geschichte zu erklären und in Worte zu fassen, ist gar nicht so einfach, da das Ganze doch sehr kompliziert und auch eigentlich gar nicht zu erklären ist, aber das erfahrt ihr auch später in meiner Meinung zu dem Film. Hier will ich nur ganz kurz die Story anreissen.
\"Dick Laurent ist tot\", flüstert es aus der Sprechanlage. Doch Fred Madison, der die Sprechanlage bedient hat, kann mit dieser Information nichts anfangen.
Der Jazzsaxophonist lebt mit Ehefrau Renee in einem großen, Haus. Die Ehe der beiden funktioniert schon lange nicht mehr. Zu sagen haben sich die beiden nicht viel und im Bett klappt es auch nicht so, wie es eigentlich sollte.
Trotzdem quält Fred der Gedanke, dass Renee ihn betrügen könnte. Freds Leben ändert sich als plötzlich nicht nur die Morgenzeitung sondern auch mysteriöse Videofilme vor seinem Haus liegen. Die Filme zeigen sein Haus, seine Räume und das schlafenden Ehepaar.
Das letzte Videoband, das Fred entgegen nimmt zeigt Fred, wie er seine Frau bestialisch
ermordet. Ohne Erinnerung an die vermeintliche Tat wird Fred verhaftet und zum Tode
verurteilt.
In der Todeszelle bekommt er plötzlich unheimliche Kopfschmerzen und verwandelt sich in Pete Dayton, einen jungen Automechaniker, der vor einiger Zeit von Zuhause verschwand. Pete Dayton kann sich an nichts erinnern, was er aber nicht weiter schlimm findet, denn er nimmt seinen Job in einer Werkstatt umgehend wieder auf. Pete hat sich scheinbar nicht verändert, bis er auf Alice trifft, dem blonden Ebenbild Renee Madisons. Es zeigen sich zunehmend Parallelen in Petes und Freds Leben, denn Alice ist die Geliebte des Porno- Moguls Mister Eddy alias Dick Laurent...
Mehr sei zum Inhalt an dieser Stelle nicht verraten. Nur eins: es wird noch richtig kompliziert und natürlich gibt es auch noch ein Rückverwandlung und weitere verwirrende Begebenheiten, aber ich will ja hier nicht zu viel von der Story verraten...
*Die Hauptdarsteller*
*******************
Patricia Arquette spielt Renee Madison und Alice in einer Doppelrolle - einmal dunkelhaarig, einmal blond, aber beide Male sehr mysteriös und kalt.
Bill Pullman spielt Fred Madison, eine eher ungewöhnliche Rolle für ihn. Fred Madisons Charakter zu beschreiben ist schwer, denn eigentlich wird über sein Wesen nicht viel gesagt, er lebt einfach, deshalb kann man Bill Pullman auch keine besonderen schauspielerischen Leistungen zuschreiben.
Balthasar Ghetty ist der junge Automechaniker Pete Dayton. Auch ihm kann man keine große Leistung zusprechen. Er spielt den naiven Jungen zwar sehr gut, aber eine große Leistung ist das ja nicht.
*Länge und Freigabe*
*******************
129 Minuten Stirnrunzeln ab 16 Jahren freigegeben
*Meine Meinung*
****************
Als ich den Film gesehen habe und meine Kritik für die Uni schreiben mußte, war ich erstmal total verwirrt. Ich hatte den Film absolut nicht verstanden und demnach war auch meine Kritik nicht so dolle. Wir haben im Seminar aber darüber gesprochen und nun stehe ich dem Film ein wenig anders gegenüber.
Wenn man sich die ganzen Parallelen zwischen Freds und Petes Leben, die Personen, die doppelt auftauchen und die Verwandlungen, die immer große Kopfschmerzen mit sich führen als Schizophrenie erklärt, bekommt der Film eine ganz andere Bedeutung und wird teilweise auch klar und verständlich. Natürlich kann man stundenlang, wenn nicht tage- oder wochenlang über \"Lost Highway\" diskutieren und findet trotzdem keine brauchbare und richtige Erklärung, aber klarer wird einem so einiges.
Man muß sich auf diesen Film von Regisseur David Lynch (Twin Peaks) richtig einlassen, mit anderen Leuten drüber reden und sich den Film eventuell auch öfter ansehen, um ihn richtig gut zu finden.
Ich mag diesen Film zwar immer noch nicht, weil ich lieber Filme gucke, die eine abgeschlossene Handlung haben, aber ich finde \"Lost Highway\" nicht mehr so grottenschlecht wir kurz nachdem ich ihn geguckt habe.
Man muß sich wirklich auf diesen Film einlassen und wohl auch Filme, die nicht so leicht zu durchschauen und viel Phantasie benötigen mögen, um \"Lost Highway\" als Kultfilm bezeichnen zu können. Ich kann diese Bezeichnung aber auch durchaus nachvollziehen, denn der Film ist gut gemacht, auch, wenn mir die Story und die Schauspieler nicht so richtig zugesagt haben.
*Mein Fazit*
***********
Bedingt empfehlenswert - für Leute, die auf mystische Filme, die viel Freiraum zu Eigeninterpretation lassen, mögen.
*Die Story*
**********
Die Geschichte zu erklären und in Worte zu fassen, ist gar nicht so einfach, da das Ganze doch sehr kompliziert und auch eigentlich gar nicht zu erklären ist, aber das erfahrt ihr auch später in meiner Meinung zu dem Film. Hier will ich nur ganz kurz die Story anreissen.
\"Dick Laurent ist tot\", flüstert es aus der Sprechanlage. Doch Fred Madison, der die Sprechanlage bedient hat, kann mit dieser Information nichts anfangen.
Der Jazzsaxophonist lebt mit Ehefrau Renee in einem großen, Haus. Die Ehe der beiden funktioniert schon lange nicht mehr. Zu sagen haben sich die beiden nicht viel und im Bett klappt es auch nicht so, wie es eigentlich sollte.
Trotzdem quält Fred der Gedanke, dass Renee ihn betrügen könnte. Freds Leben ändert sich als plötzlich nicht nur die Morgenzeitung sondern auch mysteriöse Videofilme vor seinem Haus liegen. Die Filme zeigen sein Haus, seine Räume und das schlafenden Ehepaar.
Das letzte Videoband, das Fred entgegen nimmt zeigt Fred, wie er seine Frau bestialisch
ermordet. Ohne Erinnerung an die vermeintliche Tat wird Fred verhaftet und zum Tode
verurteilt.
In der Todeszelle bekommt er plötzlich unheimliche Kopfschmerzen und verwandelt sich in Pete Dayton, einen jungen Automechaniker, der vor einiger Zeit von Zuhause verschwand. Pete Dayton kann sich an nichts erinnern, was er aber nicht weiter schlimm findet, denn er nimmt seinen Job in einer Werkstatt umgehend wieder auf. Pete hat sich scheinbar nicht verändert, bis er auf Alice trifft, dem blonden Ebenbild Renee Madisons. Es zeigen sich zunehmend Parallelen in Petes und Freds Leben, denn Alice ist die Geliebte des Porno- Moguls Mister Eddy alias Dick Laurent...
Mehr sei zum Inhalt an dieser Stelle nicht verraten. Nur eins: es wird noch richtig kompliziert und natürlich gibt es auch noch ein Rückverwandlung und weitere verwirrende Begebenheiten, aber ich will ja hier nicht zu viel von der Story verraten...
*Die Hauptdarsteller*
*******************
Patricia Arquette spielt Renee Madison und Alice in einer Doppelrolle - einmal dunkelhaarig, einmal blond, aber beide Male sehr mysteriös und kalt.
Bill Pullman spielt Fred Madison, eine eher ungewöhnliche Rolle für ihn. Fred Madisons Charakter zu beschreiben ist schwer, denn eigentlich wird über sein Wesen nicht viel gesagt, er lebt einfach, deshalb kann man Bill Pullman auch keine besonderen schauspielerischen Leistungen zuschreiben.
Balthasar Ghetty ist der junge Automechaniker Pete Dayton. Auch ihm kann man keine große Leistung zusprechen. Er spielt den naiven Jungen zwar sehr gut, aber eine große Leistung ist das ja nicht.
*Länge und Freigabe*
*******************
129 Minuten Stirnrunzeln ab 16 Jahren freigegeben
*Meine Meinung*
****************
Als ich den Film gesehen habe und meine Kritik für die Uni schreiben mußte, war ich erstmal total verwirrt. Ich hatte den Film absolut nicht verstanden und demnach war auch meine Kritik nicht so dolle. Wir haben im Seminar aber darüber gesprochen und nun stehe ich dem Film ein wenig anders gegenüber.
Wenn man sich die ganzen Parallelen zwischen Freds und Petes Leben, die Personen, die doppelt auftauchen und die Verwandlungen, die immer große Kopfschmerzen mit sich führen als Schizophrenie erklärt, bekommt der Film eine ganz andere Bedeutung und wird teilweise auch klar und verständlich. Natürlich kann man stundenlang, wenn nicht tage- oder wochenlang über \"Lost Highway\" diskutieren und findet trotzdem keine brauchbare und richtige Erklärung, aber klarer wird einem so einiges.
Man muß sich auf diesen Film von Regisseur David Lynch (Twin Peaks) richtig einlassen, mit anderen Leuten drüber reden und sich den Film eventuell auch öfter ansehen, um ihn richtig gut zu finden.
Ich mag diesen Film zwar immer noch nicht, weil ich lieber Filme gucke, die eine abgeschlossene Handlung haben, aber ich finde \"Lost Highway\" nicht mehr so grottenschlecht wir kurz nachdem ich ihn geguckt habe.
Man muß sich wirklich auf diesen Film einlassen und wohl auch Filme, die nicht so leicht zu durchschauen und viel Phantasie benötigen mögen, um \"Lost Highway\" als Kultfilm bezeichnen zu können. Ich kann diese Bezeichnung aber auch durchaus nachvollziehen, denn der Film ist gut gemacht, auch, wenn mir die Story und die Schauspieler nicht so richtig zugesagt haben.
*Mein Fazit*
***********
Bedingt empfehlenswert - für Leute, die auf mystische Filme, die viel Freiraum zu Eigeninterpretation lassen, mögen.
Bewerten / Kommentar schreiben