Lost Highway (VHS) Testbericht

Lost-highway-vhs-thriller
ab 21,69
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Erfahrungsbericht von darwinia

Verdrängte Abgründe

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Tausende von Interpretationen zu einem Film sind möglich. Und dieser macht keine ausnahme...

Als ob er auf diese Ansage durch die Türsprechanlage gewartet habe, doch gleichzeitig nicht weiß, was diese Nachricht bedeuten soll, hört der Saxophonist Fred Madison (Bill Pullman) eine Stimme mit der Nachricht »Dick Laurent ist tot«. Madison steckt in einer Ehekrise, schaut zu, wie seine Frau Renee (Patricia Arquette) eine Affäre nach der anderen hat, ohne das vor Fred groß zu verheimlichen. Zwei Videofilme, die dem Paar anonym geschickt werden, zeigen Aufnahmen ihres Hauses und von ihnen selbst, wie sie schlafen. Die Polizei kann nichts Verdächtiges feststellen. Noch mysteriöser geht es auf einer Party von Andy (Michael Massee), einem Bekannten von Dick Laurent (Robert Loggia) zu. Ein Unbekannter (Robert Blake) spricht Fred an und behauptet, zur gleichen Zeit in Freds Haus zu sein. Er gibt Fred eine Handy, mit dem er bei sich zu Hause anruft und dieselbe Stimme am Telefon hört. »Wie sind Sie in mein Haus gekommen?«, fragt Fred. Antwort: »Sie haben mich eingeladen. Es ist nicht meine Art, dorthin zu gehen, wo ich nicht erwünscht bin.« Anderntags erhält Fred ein weiteres Videoband, auf dem er neben der blutüberströmten, zerstückelten Leiche seiner Frau zu sehen ist. Fred wird verhaftet und zum Tode verurteilt. In der Zelle hat er immer wieder Phantasien an die Videobänder und die anderen merkwürdigen Ereignisse, bekommt starke Kopfschmerzen. Als einige Zeit später ein Gefängniswärter in seine Zelle schaut, sieht er eine völlig andere Person. Fred ist verschwunden. Statt dessen sitzt Pete Dayton (Balthazar Getty) dort, der keine Erinnerung mehr hat, wie er dorthin gekommen ist. Die Polizei muss Pete laufen lassen, da nichts gegen ihn vorliegt, lässt ihn aber durch zwei Beamte ständig beobachten. Pete arbeitet als Automechaniker. Stammkunde in der Werkstatt ist auch Mr. Eddy (Robert Loggia), ein Gangster, der mit Pornofilmen Geld macht. Eines Tages erscheint Mr. Eddy mit einer blonden schönen jungen Frau, Alice (Patricia Arquette), die Renee fast wie aus dem Ei gepellt ähnlich sieht, nur dass letztere schwarze Haare hat(te). Pete verliebt sich sofort in sie, lässt seine Freundin Sheila (Natasha Gregson Wagner) fallen und verbringt mehrere Nächte mit Alice, die für Mr. Eddie als Pornostar arbeitet. Da der von der Affäre mit Pete nichts erfahren darf, überredet Alice Pete, Andy in dessen Haus zu überfallen, ihn zu berauben und zu flüchten. Pete schleicht sich in Andys Haus und schlägt ihn nieder. Als Andy sich halb benommen auf Pete stürzen will, weicht dieser aus und Andy fällt mit dem Kopf so auf die Ecke eines Tisches, dass die Tischplatte ihm den Schädel spaltet. Alice und Pete flüchten in die Wüste zu einem Haus, schlafen nochmals miteinander. Andys Wunsch »Ich will Dich! Ich will Dich!« beantwortet Alice mit einem harten, kalten: »Du wirst mich niemals kriegen« und verschwindet. Kaum hat sie dies gesagt, verwandelt sich Pete in Fred. Als er ihr folgen will, steht plötzlich der mysteriöse Mann mit der Videokamera vor ihm. »Wo ist Alice?« fragt er: »Ihr Name ist Renne«, bekommt er harsch zur Antwort. Fred fährt mit dem Auto weg, wird dabei von dem Unbekannten auf Video gefilmt und sieht sich wieder im »Lost Highway Hotel« bei Dick Laurent, der gerade mit Renee schlafen will. Fred packt Dick, schlägt ihn zusammen, lädt ihn in den Kofferraum seines Autos und bringt ihn hinaus in die Wüste. Als er Laurent aus dem Kofferraum zerrt, kommt es zu einem Handgemenge. Plötzlich gibt der Unbekannte Fred ein Messer in die Hand, mit dem Fred Laurent die Kehle aufschlitzt. Doch Laurent lebt noch. Er kann dem unbekannten Zwerg noch ins Gesicht sehen und sagen: »Sie und ich, Mister, wir stellen all die anderen Scheißkerle bei weitem in den Schatten.« Dann erschießt der Unbekannte Laurent. Fred sitzt einen Moment bei der Leiche. Am Morgen fährt er nach Hause, drückt die Klingel und spricht in die Türsprechanlage: »Dick Laurent ist tot.«

Den Verstand und die Vernunft erklären wir zu Mächtigen unseres Daseins. Die »instrumentelle Vernunft« herrscht. Dabei können wir noch nicht einmal erklären, warum uns das Zwitschern von Vögeln ein angenehmes Gefühl bereitet.

17 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Andreas68

    27.05.2002, 03:32 Uhr von Andreas68
    Bewertung: sehr hilfreich

    Euer Schlusssatz ist überwältigend u. gleicht das Fehlen eigener Meinung in der Nacherzählung mehr als aus!

  • ironeye

    25.05.2002, 12:33 Uhr von ironeye
    Bewertung: sehr hilfreich

    Also ich finde das es auch ohne Absätze gut zu lesen ist.

  • bowling2001

    24.05.2002, 09:03 Uhr von bowling2001
    Bewertung: sehr hilfreich

    Versuch doch mal deinen Bericht mit Absätzen lesbar zu machen..denn so ist es unheimlich schwer, hinter den Text zu kommen...cu BOW

  • anonym

    24.05.2002, 03:44 Uhr von anonym
    Bewertung: weniger hilfreich

    Die Story ist sehr gut erläutert, jedoch fehlen wichtige Angaben zu Atmosphäre und schauspielerischer Leistung.